Industriemüll brennt auf Betriebshof – 65 Kräfte im Einsatz und Warnung über NINA

(Olpe, Nordrhein-Westfalen). Eine große Menge Industriemüll stand am gestrigen Sonntag auf einem Betriebshof auf der Griesemert in Flammen.

Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr zwei Werfer sowie drei handgeführte Rohre ein. Nachdem die Wasserversorgung gesichert war, wurde zusätzlich Schaummittel eingesetzt.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Betriebshof auf der Griesemert in Olpe
  • Zeitpunkt: Sonntag
  • Brand: Eine große Menge Industriemüll stand in Flammen.
  • Löscharbeiten: Zwei Werfer, drei handgeführte Rohre und Schaummittel; ein Greifbagger zog das Brandgut auseinander.
  • Bevölkerungswarnung: Warnmeldung über NINA wegen starker Rauchentwicklung und Inversionswetterlage
  • Einsatz: Rund 65 Kräfte; nach etwa fünf Stunden einschließlich Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beendet
  • Mögliche Ursache: Unsachgemäß entsorgte Batterien oder Akkus; eine bestätigte Brandursache wird nicht genannt.

Greifbagger legt tieferliegende Glutnester frei

Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Brandgut mithilfe eines Greifbaggers auseinandergezogen und verteilt, um auch tieferliegende Glutnester erreichen und endgültig ablöschen zu können.

Aufgrund der Inversionswetterlage und der starken Rauchentwicklung wurde zum Schutz der Bevölkerung eine Warnmeldung über die Warn-App NINA veröffentlicht.

Rund 65 Kräfte im Einsatz

Als technische Reserve stand der Abrollbehälter Atemschutz und der Einsatzleitwagen 2 mit Abrollbehälter Einsatzleitung des Kreises Olpe bereit. Das DRK Olpe besetzte einen Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte. Der Einsatz der rund 65 Kräfte endete nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach rund fünf Stunden.

Wichtiger Hinweis: Batterien und Akkus gehören nicht in den Haus- oder Industriemüll!

Eine mögliche Brandursache könnte erneut die unsachgemäße Entsorgung von Batterien und Akkus sein. Beschädigte oder falsch entsorgte Lithium-Ionen-Akkus können Kurzschlüsse verursachen und Brände auslösen, die sich schnell ausbreiten und nur schwer zu löschen sind.

Bitte entsorgen Sie Batterien und Akkus ausschließlich über die dafür vorgesehenen Sammelstellen im Handel oder auf Wertstoffhöfen.

Batterien und Akkus gehören nicht in den Müll!

 

Quelle: Feuerwehr Olpe
Bildquelle: Feuerwehr Olpe


Polizei.news informiert | Batterien sicher zurückgeben

Pole abkleben und beschädigte Akkus gesondert abgeben

Bei der Rückgabe alter Batterien und Akkus helfen einige Vorsichtsmaßnahmen, Kurzschlüsse und Beschädigungen zu vermeiden.

1. Kontakte gegen Kurzschluss sichern

Kleben Sie die Pole lithiumhaltiger Altbatterien und Altakkus vor der Rückgabe mit Klebeband ab. So können die Kontakte nicht versehentlich durch Metallgegenstände überbrückt werden.

2. Defekte Akkus dem Personal melden

Aufgeblähte, verformte oder ausgelaufene Lithium-Akkus nicht weiterverwenden und nicht öffnen. Wenden Sie sich vor der Abgabe an das Personal der Rücknahmestelle und klären Sie den sicheren Transport.

3. Batterien aus Altgeräten entnehmen

Entnehmen Sie Batterien oder Akkus vor der Abgabe eines Elektroaltgeräts, soweit dies einfach und ohne Beschädigung möglich ist. Geben Sie diese getrennt in die Batteriesammlung.

Gut zu wissen: Auch Knopfzellen gehören in die getrennte Batteriesammlung. Verbrauchte Gerätebatterien können kostenfrei an den vorgesehenen Rücknahmestellen abgegeben werden.

Praktischer Tipp: Halten Sie Klebeband bereit, wenn Sie alte Lithium-Batterien für die Rückgabe zusammenstellen, und sichern Sie die Pole jedes Stücks einzeln.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion