Brand in Trafostation: Rund 200.000 Euro Schaden und Stromausfall in Agrarbetrieb

(Dermbach, Thüringen). Montagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Agrarbetrieb in die Straße „Am Lindig“ nach Dermbach gerufen.

Grund dafür war, dass es in einer Trafostation der Anlage brannte.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Agrarbetrieb in der Straße „Am Lindig“ in Dermbach
  • Zeitpunkt: Montagnachmittag
  • Vorfall: Brand in einer Trafostation des Betriebs
  • Feuerwehr: Das Feuer wurde gelöscht
  • Sachschaden: Etwa 200.000 Euro
  • Auswirkungen: Gesamter Strom ausgefallen; der Betrieb musste sich um eine Notstromversorgung kümmern
  • Ermittlungen: Die Brandursache wird untersucht

Die Kameraden der Feuerwehr löschten das Feuer. Es entstand ein Schaden von ca. 200.000 Euro.

Der große Betrieb musste sich um eine Notstromversorgung kümmern, da der gesamte Strom ausgefallen war. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.

 

Quelle: Landespolizeiinspektion Suhl
Bildquelle: Symbolbild © Joerg Lantelme/Shutterstock.com


Polizei.news informiert | Betriebliche Notstromversorgung

Stromausfall im Betrieb: Notstrom braucht Vorbereitung und Fachpersonal

Eine Ersatzstromversorgung muss zum Bedarf und zur elektrischen Anlage passen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt Unternehmen eine vorausschauende Planung.

1. Wichtige Verbraucher vorab bestimmen

Legen Sie fest, welche Anlagen und Prozesse bei einem Stromausfall weiterlaufen müssen. Die benötigte Leistung und die vorgesehene Betriebsdauer bilden die Grundlage für die Auswahl einer geeigneten Notstromversorgung.

2. Anschluss fachgerecht vorbereiten

Für mobile Netzersatzanlagen werden ein geeigneter Aufstellplatz und eine passende Einspeisemöglichkeit benötigt. Lassen Sie Planung und Anschluss durch qualifiziertes Elektrofachpersonal vornehmen, statt eine improvisierte Einspeisung zu versuchen.

3. Verfügbarkeit und Wartung sicherstellen

Prüfen Sie regelmäßig die Betriebsbereitschaft und beachten Sie die Herstellervorgaben. Wird ein Aggregat angemietet, sollten Verfügbarkeit, Lieferung und gegebenenfalls Kraftstoffversorgung bereits im Vorfeld geklärt sein.

Gut zu wissen: Betriebe sollten nicht darauf vertrauen, dass Feuerwehr oder THW bei einem Stromausfall ein passendes Aggregat bereitstellen können. Diese Geräte stehen nicht in ausreichender Zahl für eine allgemeine Unternehmensversorgung zur Verfügung.

Praktischer Tipp: Halten Sie eine aktuelle Liste der wichtigsten Stromverbraucher, zuständigen Fachkräfte und vereinbarten Dienstleister bereit. Testen Sie das Notstromkonzept unter fachlicher Begleitung.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion