Polizei im Nationalsozialismus: Ausstellung beleuchtet Verbrechen und Widerstand

Frastanz (Vorarlberg). Eine Ausstellung in der Vorarlberger Museumswelt beleuchtet die Rolle der Polizei und Gendarmerie im Nationalsozialismus. Die Eröffnung findet am Montag, 9. November 2026, um 13:00 Uhr statt.

Die Ausstellung läuft bis zum 16. April 2027. Sie bietet einen Überblick über Organisation, Gesinnung und Handlungsspielräume der Exekutive während der nationalsozialistischen Diktatur.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ausstellungsort: Vorarlberger Museumswelt, 6820 Frastanz.
  • Eröffnung: Montag, 9. November 2026, um 13:00 Uhr.
  • Laufzeit: 9. November 2026 bis 16. April 2027.
  • Thema: Die Rolle der österreichischen Polizei und Gendarmerie im Nationalsozialismus – von Widerstand bis zu verbrecherischem Handeln.

Polizei als tragende Säule der NS-Diktatur

Die Polizei gehörte zu den tragenden Säulen der nationalsozialistischen Diktatur. Ihre Arbeit war Teil der rassistischen Vernichtungs- und Eroberungspolitik des NS-Regimes sowohl in der Heimat als auch in den besetzten Gebieten.

Auch österreichische Polizisten und Gendarmen waren an der Verfolgung und Ermordung von Menschen, an Kriegsverbrechen sowie am Holocaust beteiligt.

Biografien zwischen Widerstand und Verbrechen

Anhand von Biografien zeigt die Ausstellung die Schicksale und Verhaltensweisen österreichischer Polizisten und Gendarmen – von Widerstand bis hin zu verbrecherischem Handeln.

Nicht zuletzt beleuchtet sie Brüche und Kontinuitäten sowohl beim „Anschluss“ 1938 als auch in der Nachkriegszeit.

Die Ausstellung ist vom 9. November 2026 bis zum 16. April 2027 in der Vorarlberger Museumswelt in Frastanz zu sehen. Die Eröffnung findet am 9. November um 13:00 Uhr statt.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Vorarlberg
Bildquelle: Symbolbild © Feel free to use my photos, but please mention me as the author and if you want send me a message. or (rufre@lenz-nenning.at) – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28425000


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Biografien im historischen Kontext lesen

Persönliche Lebensgeschichten machen historische Entwicklungen greifbar. Für ihre Einordnung lohnt sich zugleich der Blick auf Institutionen, zeitliche Abläufe und die gezeigten Quellen.

Auf die Herkunft von Quellen achten

Lesen Sie bei Dokumenten und Fotografien auch die Erläuterungen: Wer hat die Quelle erstellt, wann entstand sie und welchem Zweck diente sie?

Entscheidungen und Handlungsspielräume betrachten

Achten Sie darauf, welche Handlungen einer Person dokumentiert sind und wie diese in die jeweiligen institutionellen Strukturen eingeordnet werden.

Brüche und Kontinuitäten vergleichen

Verfolgen Sie Lebensläufe über politische Umbrüche hinweg. Unterscheiden Sie dabei zwischen belegten Tatsachen, späteren Selbstdarstellungen und offenen Fragen.

Praktischer Tipp: Notieren Sie beim Rundgang Fragen zu einzelnen Dokumenten oder Biografien. Diese können Sie anschließend anhand der Ausstellungserläuterungen oder im Gespräch mit dem Museum vertiefen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion