Aschenbecher im Papiermüll: Glühende Zigarettenstummel lösen Containerbrand aus

Wörgl (Tirol). Ein Papiermüllcontainer der Stadtgemeinde ist am Mittwochabend, 4. November 2026, in der Sepp-Gangl-Straße vollständig ausgebrannt. Laut ersten Erhebungen löste ein entsorgter Aschenbecher mit noch glühenden Zigarettenstummeln den Brand aus.

Das Feuer brach gegen 21:15 Uhr aus. Die alarmierte Stadtfeuerwehr Wörgl konnte den Brand nach kurzer Zeit löschen. Personen wurden nicht verletzt.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort und Zeit: Sepp-Gangl-Straße in Wörgl, 4. November 2026, gegen 21:15 Uhr.
  • Vermutete Ursache: Ein im Papiercontainer entsorgter Aschenbecher mit noch glühenden Zigarettenstummeln.
  • Schaden: Der Container wurde komplett zerstört, ein angrenzender Zaun leicht beschädigt.
  • Löscheinsatz: Die Stadtfeuerwehr Wörgl löschte das Feuer nach kurzer Zeit. Niemand wurde verletzt.
  • Ermittlungen: Wer den Aschenbecher entsorgt hatte, ist bislang unbekannt.

Der Papiermüllcontainer wurde durch den Brand vollständig zerstört. Ein angrenzender Zaun wurde leicht beschädigt.

Wer den Aschenbecher im Container entsorgt hatte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.


Wer kann Hinweise zur Entsorgung des Aschenbechers geben?

Die Polizei Wörgl bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.


 

Quelle: Landespolizeidirektion Tirol
Bildquelle: Symbolbild KI-generiert


Polizei.news informiert | Brandverhütung

Zigarettenreste: Auch im Restmüll kann Glut Feuer auslösen

Nicht vollständig gelöschte Zigarettenstummel können Abfälle entzünden. Deshalb genügt es nicht, einen Aschenbecher statt in den Papiermüll in einen anderen Abfallbehälter zu leeren.

Nur vollständig ausgekühlte Reste entsorgen

Zigarettenreste und Asche dürfen erst entsorgt werden, wenn sie vollständig gelöscht und ausgekühlt sind. Noch glimmende Stummel können auch im Restmüll einen Brand verursachen.

Heiße Asche nicht in Kunststoffbehälter geben

Für heiße Asche sind robuste, feuerfeste Metallbehälter vorgesehen. Plastikeimer, Kartons oder Abfallsäcke sind dafür ungeeignet.

Grill- und Ofenasche besonders lange auskühlen lassen

Für Asche aus Feuerstätten oder Kohlegrills empfiehlt die Beratungsstelle für Brandverhütung eine Abkühlzeit von mindestens 48 Stunden. Entscheidend bleibt, dass vor der Entsorgung keinerlei Restglut mehr vorhanden ist.

Praktischer Tipp: Entleeren Sie Aschenbecher nicht routinemäßig zusammen mit Papierkörben. Prüfen Sie zuvor bewusst, ob sämtliche Zigarettenreste vollständig erloschen und kalt sind.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion