Polizei rettet Frau aus Brandwohnung – Hund beißt Feuerwehrmann bei Evakuierung

Frastanz (Vorarlberg). Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus in der Bahnhofstraße ist am Freitag, 6. November 2026, eine Bewohnerin verletzt worden. Polizisten brachten die Frau aus der stark verrauchten Wohnung ins Freie.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 16:15 Uhr auf den Brand aufmerksam. Beim Eintreffen der Polizei waren eine starke Rauchentwicklung und ein Glimmbrand festzustellen. Da sich die Bewohnerin noch in der Wohnung befand, öffneten die Beamten die Wohnungstür und retteten sie.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Einsatzort: Mehrparteienhaus in der Bahnhofstraße in Frastanz.
  • Brand: Ein Glimmbrand entwickelte sich zum Vollbrand einer Wohnung.
  • Verletzte: Die Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen. Ein Feuerwehrmann wurde von einem Hund leicht verletzt.
  • Mögliche Ursache: Nach bisherigen Ermittlungen dürfte eine umgefallene Kerze das Feuer ausgelöst haben.
  • Folgen: Die Brandwohnung ist unbewohnbar. Die übrigen Wohnungen blieben unbeschädigt.

Feuer breitet sich zum Vollbrand aus

Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Glimmbrand zu einem Vollbrand. Gemeinsam mit den Feuerwehren Frastanz und Feldkirch evakuierte die Polizei das Mehrparteienhaus. Die Feuerwehr konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und löschen.

Die gerettete Bewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung sowie Verbrennungen ersten Grades. Sie wurde in das Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert.

Hund verletzt Feuerwehrmann am Daumen

Während der Evakuierung biss ein Hund einen Feuerwehrmann in den Daumen. Der Einsatzkraft wurden dabei leichte Verletzungen zugefügt. Zwei Hunde wurden der Tierrettung übergeben.

Nach bisherigen Ermittlungen dürfte eine umgefallene Kerze den Brand ausgelöst haben. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern an.

Die betroffene Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar und wurde versiegelt. Die übrigen Wohnungen blieben unbeschädigt und können weiterhin genutzt werden.

Im Einsatz standen 75 Feuerwehrleute, 19 Rettungskräfte, elf Polizeibeamte sowie die Tierrettung.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Vorarlberg
Bildquelle: Symbolbild © Spitzt-Foto/iStock.com


Polizei.news informiert | Brand im Mehrparteienhaus

Warum der Fluchtweg entscheidend ist

Bei einem Wohnungsbrand kommt es darauf an, ob der Weg ins Freie noch sicher benutzbar ist. Ein verrauchten Treppenhaus darf nicht als Fluchtweg genutzt werden.

Rauch versperrt den Weg

Nicht durch verrauchte Räume oder Treppenhäuser flüchten. Ist der Fluchtweg abgeschnitten, an einem sicheren Fenster lautstark auf sich aufmerksam machen und den Einsatzkräften den genauen Aufenthaltsort mitteilen.

Türen schließen, aber nicht abschließen

Wer die Brandwohnung sicher verlassen kann, sollte die Tür hinter sich schließen. Das begrenzt die Ausbreitung von Rauch in den Flur. Nicht abschließen, damit die Feuerwehr leichter Zugang erhält.

Vermisste Personen sofort melden

Nach dem Verlassen des Gebäudes den Einsatzkräften mitteilen, ob noch jemand fehlt und wo sich diese Person zuletzt befand. Nicht selbst in verrauchte Bereiche zurückkehren.

Tipp: Schlüssel beim Verlassen mitnehmen, sofern sie unmittelbar griffbereit sind. Sie können den Einsatzkräften den Zugang erleichtern.

 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion