Schwerer Forstunfall: Mann stürzt 2,5 Meter tief und prallt mit Rücken auf Baumstamm

St. Radegund bei Graz (Steiermark). Ein 58-Jähriger ist am Freitagvormittag, 6. November 2026, bei Forstarbeiten etwa 2,5 Meter tief gestürzt. Er prallte mit dem Rücken auf einen Baumstamm und erlitt mehrere schwere Verletzungen.

Der Mann aus dem Bezirk Graz-Umgebung arbeitete gegen 9:25 Uhr im Bereich Rinnegg in seinem eigenen Wald. Nachdem er in einem steilen Waldstück einen Baum gefällt hatte, verlor er das Gleichgewicht und stürzte rücklings auf einen darunterliegenden Forstweg.

Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: Steiles Waldstück im Bereich Rinnegg in St. Radegund bei Graz.
  • Unfallzeit: Freitag, 6. November 2026, gegen 9:25 Uhr.
  • Hergang: Ein 58-Jähriger stürzte etwa 2,5 Meter rücklings auf einen Forstweg und prallte gegen einen Baumstamm.
  • Rettung: Ein Bekannter leistete Erste Hilfe. Einsatzkräfte trugen den Verletzten aus dem steilen Gelände.
  • Verletzungen: Der Mann wurde ins LKH Graz geflogen und wird intensivmedizinisch behandelt.

Bekannter leistet Erste Hilfe

Beim Sturz prallte der 58-Jährige mit dem Rücken auf einen Baumstamm, der auf dem Forstweg lag. Ein Bekannter, der bei den Waldarbeiten geholfen hatte, bemerkte den Unfall. Er leistete Erste Hilfe und verständigte die Rettungskräfte.

Das Österreichische Rote Kreuz und der eintreffende Notarzt des Rettungshubschraubers C12 übernahmen die Notversorgung. Anschließend retteten die Einsatzkräfte den Mann mittels Trage aus dem steilen Gelände und brachten ihn zum Hubschrauber.

Intensivmedizinische Behandlung im LKH Graz

Der Rettungshubschrauber flog den Verletzten in das LKH Graz. Dort wurden mehrere schwere Verletzungen festgestellt. Der 58-Jährige wurde stationär aufgenommen und wird intensivmedizinisch behandelt.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Steiermark
Bildquelle: Symbolbild © claudio.arnese/iStock.com


Polizei.news erklärt | Rettung im Wald

Wie findet die Rettung einen Unfallort ohne Adresse?

Mitten im Wald reicht der Ortsname oft nicht aus, um Verletzte schnell zu erreichen. Je genauer sich der Standort eingrenzen lässt, desto gezielter können die Einsatzkräfte anrücken.

GPS-Daten und markante Punkte

Koordinaten, bekannte Forstwege oder auffällige Geländepunkte helfen der Leitstelle bei der Orientierung. Wo ausgewiesene Rettungstreffpunkte vorhanden sind, kann deren Kennzeichnung die Suche erleichtern.

Standortübermittlung unterstützen

Die Leitstelle kann gegebenenfalls eine SMS zur Standortabfrage schicken. Wird die Anforderung bestätigt, lassen sich die GPS-Daten übermitteln. Deshalb auf die Fragen und Anweisungen der Leitstelle achten.

Notruf und Erste Hilfe verbinden

In Österreich ist der Rettungsdienst unter 144 erreichbar. Mit eingeschalteter Freisprechfunktion können Ersthelfer den Anweisungen am Telefon folgen und gleichzeitig helfen.

Tipp: Vor Waldarbeiten den genauen Einsatzort und verfügbare Zufahrten klären. Im Notfall müssen diese Informationen dann nicht erst mühsam ermittelt werden.

 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion