Wien (Wien). Polizisten haben am Freitag, 6. November 2026, am Wiener Hauptbahnhof einen international gesuchten Mann festgenommen. Gegen den 32-Jährigen bestand ein Europäischer Haftbefehl.
Bei einer Personenkontrolle gegen 17:30 Uhr stellten Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion fest, dass der slowakische Staatsangehörige von den Behörden seines Heimatlandes zur Verbüßung einer fünfjährigen Haftstrafe gesucht wurde.
Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Kontrollort: Wiener Hauptbahnhof im Bezirk Favoriten.
- Zeitpunkt: Freitag, 6. November 2026, gegen 17:30 Uhr.
- Festgenommener: Ein 32-jähriger slowakischer Staatsangehöriger.
- Fahndungsgrund: Europäischer Haftbefehl zur Verbüßung einer fünfjährigen Haftstrafe in der Slowakei.
- Maßnahme: Der Mann wurde festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht.
Nach Feststellung des Haftbefehls nahmen die Polizisten den 32-Jährigen fest und brachten ihn in eine Justizanstalt.
Quelle: Landespolizeidirektion Wien
Bildquelle: Symbolbild © Victor Golmer/iStock.com
Polizei.news erklärt | Europäischer Haftbefehl
Gesucht zur Strafverfolgung oder zum Strafvollzug?
Ein Europäischer Haftbefehl ermöglicht die Festnahme und Übergabe einer gesuchten Person zwischen EU-Mitgliedstaaten. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Ausgangssituationen.
Suche zur Strafverfolgung
Ein Mitgliedstaat kann die Übergabe einer Person verlangen, um dort ein Strafverfahren gegen sie zu führen. Der Haftbefehl dient dann der Verfolgung eines Tatverdachts.
Suche zur Vollstreckung einer Strafe
Ein Europäischer Haftbefehl kann auch dazu dienen, eine bereits verhängte Freiheitsstrafe zu vollstrecken. Diesen Fall beschreibt die Wiener Polizeimitteilung: Der 32-Jährige wurde zur Verbüßung einer fünfjährigen Haftstrafe gesucht.
Übergabe als eigener Verfahrensschritt
Auf die Festnahme folgt die Entscheidung über die Vollstreckung des Europäischen Haftbefehls und gegebenenfalls die Übergabe an den ersuchenden Staat. Eine bereits erfolgte Übergabe an die Slowakei wird in der Mitteilung nicht genannt.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion