Schwerer Unfall nach Überholmanöver: 29-Jähriger wird im Wrack eingeklemmt

Kirchbach-Zerlach (Steiermark). Ein 29-jähriger Pkw-Lenker ist am Samstagabend, 7. November 2026, nach einem Überholvorgang gegen einen Baum geprallt und mit seinem Wagen in ein Bachbett gestürzt. Der Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Vier Feuerwehren standen im Einsatz und befreiten den Lenker aus dem Wrack. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde er in das LKH Feldbach eingeliefert.

Polizei.news | Österreich | Steiermark
Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: L203 im Ortsgebiet von Glatzau, Gemeinde Kirchbach-Zerlach.
  • Zeit: Samstag, 7. November 2026, gegen 21:15 Uhr.
  • Unfallablauf: Nach Überholvorgang von der Fahrbahn abgekommen, gegen Baum geprallt und in Bachbett gestürzt.
  • Verletzter: 29-jähriger Lenker schwer verletzt und im Fahrzeug eingeklemmt.
  • Einsatz: Vier Feuerwehren; schwimmende Ölsperre zum Schutz des Gewässers errichtet.

Nach Überholvorgang Kontrolle über Pkw verloren

Der 29-Jährige aus dem Bezirk Südoststeiermark fuhr gegen 21:15 Uhr auf der L203 von Kirchbach in Richtung St. Stefan im Rosental.

Nach einem Überholvorgang im Ortsgebiet von Glatzau verlor er laut Polizei aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Pkw.

Das Fahrzeug kam links von der Fahrbahn ab, prallte frontal gegen einen Baum und stürzte anschließend in ein angrenzendes Bachbett. Dort kam es zum Stillstand.

Feuerwehr befreit Schwerverletzten aus dem Wrack

Durch den Aufprall wurde der Lenker im Fahrzeug eingeklemmt. Kräfte von vier Feuerwehren befreiten den schwer verletzten Mann.

Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst vor Ort wurde der 29-Jährige in das LKH Feldbach gebracht.

Die Feuerwehr errichtete außerdem eine schwimmende Ölsperre, um eine Umweltbelastung zu verhindern.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Steiermark
Bildquelle: Symbolbild © Spitzt-Foto/iStock.com


Polizei.news erklärt | Gewässerschutz nach Unfällen

Wie funktioniert eine schwimmende Ölsperre?

Eine Ölsperre ist eine Barriere, die auf einem Gewässer schwimmt und teilweise unter die Wasseroberfläche reicht. Sie soll verhindern, dass sich schwimmendes Öl ungehindert mit der Strömung ausbreitet.

Zurückhalten und gezielt sammeln

Die Sperre hält Verunreinigungen zurück oder lenkt sie zu einer geeigneten Aufnahmestelle. Das gesammelte Öl muss anschließend aufgenommen und entsorgt werden. Je nach Ausführung können auch ölbindende Sperren zum Einsatz kommen.

Die Strömung entscheidet mit

Position und Verankerung müssen an das Gewässer angepasst werden. In fließendem Wasser kann eine schräg eingebrachte Sperre helfen, Öl zum Ufer zu leiten. Eine zu starke Anströmung kann die Rückhaltewirkung beeinträchtigen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion