Messer bricht beim Aufhebeln der Kasse ab – mutmaßlicher Räuber flüchtet ohne Beute
Polizei.news Redaktion Österreich Polizeinews Regionen Wien
Wien (Wien). Ein 44-Jähriger soll am Samstag, 7. November 2026, gegen 16:30 Uhr eine Angestellte eines Drogeriemarktes in Rudolfsheim-Fünfhaus mit einem Messer bedroht und Bargeld gefordert haben.
Die Mitarbeiterin konnte gemeinsam mit einer Kollegin in einen Lagerraum flüchten. Während die Frauen die Polizei verständigten, versuchte der Tatverdächtige, die Registrierkasse mit seinem Messer aufzubrechen. Dabei brach die Klinge ab.
Angestellte bringen sich im Lagerraum in Sicherheit
Nach bisherigen Erkenntnissen gelang es der bedrohten Mitarbeiterin, sich dem Mann zu entziehen und gemeinsam mit einer Kollegin in einen Lagerraum des Geschäfts zu flüchten. Von dort setzten die beiden Frauen den Polizeinotruf ab.
Der Tatverdächtige versuchte währenddessen, die Registrierkasse mit dem Messer gewaltsam zu öffnen. Nachdem dabei die Klinge abgebrochen war, verließ er den Drogeriemarkt ohne Beute.
Zeuge nennt Fluchtrichtung – Polizei nimmt Verdächtigen fest
Ein Zeuge teilte den alarmierten Polizisten mit, dass der Mann entlang der Sechshauser Straße stadteinwärts geflüchtet war.
Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Beamte der Polizeiinspektion Tannengasse den 44-Jährigen unweit des Tatortes anhalten und festnehmen.
Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Raubes. Die Staatsangehörigkeit des Beschuldigten ist bislang ungeklärt.
Quelle: Landespolizeidirektion Wien
Bildquelle: Landespolizeidirektion Wien
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