Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien erinnern daran, dass überhöhte Geschwindigkeit eine Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle ist.
Zur Prävention führt die Polizei in der Woche 52 (22.–28. Dezember 2025) mobile und semi-stationäre Radarkontrollen in mehreren Regionen durch.
Am Samstagabend ist es in Bern zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Aktuell wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Freitag, 19. Dezember 2025, kurz nach 17.30 Uhr, hat ein Unbekannter am St. Galler-Ring einen 43-Jährigen Mann mit einer Stichwaffe verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital.
Das Departement für Institutionen gibt bekannt, dass die jährliche Diplomverleihung für Justizvollzugsbeamte mit eidgenössischem Berufsabschluss am 5. Dezember in Fribourg stattfand.
Die Zeremonie wurde von der Eidgenössischen Prüfungsstelle für Personal im Strafvollzug (efsp, www.epjv.ch) in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Kompetenzzentrum für die Vollstreckung von Strafen (www.skjv.ch), das für die Grundausbildung zuständig ist, organisiert.
Advent, Advent, das Jahr geht zu End.
Es ist so weit: Heute strahlen alle Lichter des Adventskranzes. Gemeinsam erleuchten wir unseren Kanton auch während der letzten zwei Wochen des Jahres 2025.
Wenn das Zuhause leer bleibt, bleibt es nicht immer unbemerkt.
In der Adventszeit sind viele Menschen unterwegs, um mit Familie und Freunden zu feiern.
Die Kantonspolizei Zürich hat gemeinsam mit kommunalen Polizeikorps am Freitagabend (19.12.2025) mehrere Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt und zur Anzeige gebracht.
Bei der verkehrspolizeilichen Grosskontrolle im gesamten Kantonsgebiet ist der Schwerpunkt auf die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkerinnen und Lenker gelegt worden.
Am Samstagnachmittag ist es in Worb zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Auto gekommen.
Die Autolenkerin wurde beim Selbstunfall tödlich verletzt, der Beifahrer wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Samstagmorgen, 20. Dezember 2025, zwischen zirka 09.00 Uhr und 09.30 Uhr, wurde eine 79-jährige Fussgängerin auf der Schweizerhofstrasse in Glarus auf dem Trottoir im Bereich «Glärnisch»-Center von einer unbekannten Zweiradfahrerin angefahren.
Die Fussgängerin überquerte vom «Glärnisch»-Center herkommend die Schweizerhofstrasse zu Fuss.
Ein Nachbar beobachtete am Samstagabend, wie mehrere Personen in ein Haus einbrachen.
Im Rahmen der Fahndung konnte die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen. Die Kantonspolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Am Sonntag (21.12.2025), kurz nach 09:30 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bergholzstrasse ein Tumbler in Brand geraten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am Sonntag, (21.12.2025), kurz vor 9 Uhr, ist es auf der Sandbüelstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 35-jähriger Autofahrer wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Die Regierung hat lic.iur. Christian Bächle zum Leitenden Staatsanwalt ad interim des Untersuchungsamtes Gossau gewählt.
Er tritt per 1. Januar 2026 ad interim die Nachfolge von Dr. Peter Straub an.
Am Samstag (20.12.2025) kam ein Autofahrer von der Teufener Strasse ab, kollidierte mit zwei Leitpfosten und fuhr anschliessend mit einem platten Reifen weiter, ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern.
Die Stadtpolizei konnte ihn schliesslich anhalten. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und wird angezeigt.
Am 13. Dezember 2025 tappten im östlichen Sarneraatal vier Wölfe gemeinsam in eine Fotofalle.
Damit ist erstmals ein Wolfsrudel im Kanton Obwalden nachgewiesen.
Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Areals Brüggli starteten Mitte Dezember 2025 die Bauarbeiten für die Aufwertung des Radwegs.
Die bestehende Radwegstrecke wird neu im Abschnitt Brüggli entlang des Bahntrassees geführt. Dafür ist der Bau einer Radwegbrücke notwendig.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass diese Nacht kurz nach 1.00 Uhr in Canobbio eine verletzte Person gemeldet wurde.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war eine 36-jährige Schweizerin mit Wohnsitz im Luganese zu Fuss auf der Via dei Gelsi unterwegs.
Am Samstag, 20. Dezember 2025, kurz vor ein Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf der Leisenstrasse in Eptingen BL einen Selbstunfall.
Das Fahrzeug kollidierte mit einer Steinmauer und kam anschliessend stark beschädigt zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Ein 36-jähriger Mann wurde am Samstag in Frauenfeld festgenommen, nachdem er sich gegenüber Passanten aggressiv verhalten und im Spital randaliert hatte.
Zudem versuchte er zwei Fahrzeuge zu entwenden.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute Morgen kurz nach 5.30 Uhr in Locarno, an der Via Siemens, zu einem Raubüberfall auf eine Tankstelle gekommen ist.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion bedrohte ein Mann die Angestellte, fesselte ihr Hände und Füsse mit Klebeband und eignete sich anschliessend den Inhalt der Kasse an.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 11.00 Uhr in Cadenazzo, an der Via San Gottardo, zu einem Raubüberfall auf eine Tankstelle gekommen ist.
Gemäss ersten Erkenntnissen betrat ein maskierter Mann die Tankstelle und bedrohte eine Angestellte mit einem Schlaggegenstand.
Die Regionalpolizei Zurzibiet informiert über die Öffnungszeiten an Weihnachten und Neujahr.
Unser Schalter an der Sonnengasse 10 in Klingnau und unser Telefon 056 200 68 68 ist über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel wie folgt bedient:
Der Alpenraum liegt auf der Vorderseite von einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Mit einer südlichen Höhenströmung wird mässig feuchte Luft zur Schweiz geführt.
In den Alpen stellt sich im Laufe des Sonntags eine Föhnlage und auf der Alpensüdseite eine schwache Staulage ein. Am Montag entwickelt sich über dem westlichen Mittelmeer ein Tief.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen ist am Samstagnachmittag (20.12.2025) in Dällikon der Zweiradlenker noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen.
Gegen 14.45 Uhr fuhr ein 22-jähriger Motorradfahrer von Dällikon kommend in Richtung Blumetshalde.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Samstag in einer Gewerbeliegenschaft in Hauptwil zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden in Millionenhöhe. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Eine unbewilligte, aber friedliche Demonstration führte am Samstagnachmittag, 20. Dezember 2025, in der Winterthurer Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen.
Um 14.00 Uhr versammelten sich rund 200 – 300 Personen beim Hauptbahnhof Winterthur zu einer stehenden Demonstration.
Dienstbetrieb: Was, wenn nicht nur die Kerzen brennen?
Der Kerzenschein gehört für viele von uns zur Weihnachtszeit einfach dazu, denn das warme Licht sorgt für Gemütlichkeit und Stimmung.
Nachtdienst am Kontrollposten Basel.
Unsere Kolleginnen und Kollegen sind rund um die Uhr, sieben Tage pro Woche und 365 Tage im Jahr im Einsatz, um die Sicherheit unserer Landesgrenzen zu gewährleisten.
Fit sein gehört bei der Polizei einfach dazu.
Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitenden Gesundheitstage an, bei denen sie nebst einem Leistungstest auch neue Sportarten testen und spannende Vorträge rund um die physische und psychische Gesundheit besuchen können.
Am Freitag (19.12.2025), gegen 20.00 Uhr, ist auf einem Sitzplatz eines Reiheneinfamilienhauses am Altweg in Näfels ein Brand entdeckt worden.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am späten Abend des Freitags, 19. Dezember 2025, führte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit eine grossangelegte Verkehrskontrolle in Oberegg durch.
Dabei konnten 55 Fahrzeuglenkende einer Kontrolle unterzogen werden.
Am Samstagmorgen kam es auf der Autobahn A1 bei Münchwilen zu einem Selbstunfall und einer Kollision zwischen einem Auto und einem Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Thurgau. Niemand wurde verletzt, es entstand hoher Sachschaden.
Gegen 4.30 Uhr fuhr ein 20-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich.
Auf der Bürenstrasse in Nennigkofen hat sich in der Nacht auf Freitag, 19. Dezember 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dieses ist von der Strasse abgekommen und in einen Baum geprallt. Dabei wurde der Lenker leicht verletzt.
Am Donnerstagnachmittag hat sich ein Mann in einer Einstellzelle der Kantonspolizei Aargau in Rheinfelden mit einem Kleidungsstück stranguliert.
Er war zuvor wegen ausgesprochener Drohungen festgenommen worden.
Immer wieder kommt es in unserer Stadt zu Kübelbränden – oft mutmasslich ausgelöst durch noch glühende, weggeworfene Zigarettenstummel.
Die daraus entstandenen Schäden sind teilweise gross.
Am Freitag hat ein unbekannter Mann die Postfiliale in Wettingen überfallen.
Er erbeutete Bargeld und flüchtete zu Fuss in Richtung Bahnhof. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Gegen Mitternacht am Freitag, dem 19. Dezember, fuhr ein Autofahrer auf der Nebenstraße von Alle in Richtung Coeuve.
Am Eingang eines Waldes, in der Ortschaft Les Vernes, verliess er aus einem Grund, der noch ermittelt werden muss, die Strasse nach links und kollidierte frontal mit einem Baum.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (19./20.12.2025) ist in einem Wohn- und Geschäftshaus in Beringen ein Brand ausgebrochen.
Personen wurden beim Brand keine verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Weinfelden und Tägerwilen einen Autofahrer und einen Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen, die alkoholisiert unterwegs waren.
Die Männer musste den Führerausweis abgeben.
Am Freitagabend haben zwei Ereignisse innert kürzester Zeit für ein Grossaufgebot von Einsatzkräften gesorgt.
Nach einem Chemieunfall wurden drei Personen hospitalisiert. Ein Dachstockbrand sorgte zudem für andauernde Löscharbeiten.
Am Freitag, dem 19. Dezember, um 16:30 Uhr, verließ eine 45-jährige Frau aus Belfaux, Fribourg, mit ihrem Auto die Tankstelle in der Rue Girardet 27 in Le Locle und wollte in derselben Straße nach Osten abbiegen.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Fahrrad, das von einer 27-jährigen Frau aus Le Locle auf dem Radweg gefahren wurde.
Am Freitag, dem 19. Dezember 2025, ereignete sich gegen 17:20 Uhr in Courroux ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen.
Ein Fahrer, der von Delémont in Richtung Vicques unterwegs war, übersah ein an einem Fussgängerüberweg stehendes Fahrzeug.
Am Freitagabend (19.12.2025) kam es in Rüdlingen zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei überschlug sich eines der Fahrzeuge und kam auf dem Dach liegend in einem Ackerfeld zum Stillstand. Ein Lenker wurde leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.