Am späten Donnerstagnachmittag ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision gekommen.
Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im Feierabendverkehr kam es sowohl auf der Autobahn als auch im Stadtgebiet von Chur zu Verkehrsbehinderungen.
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen schweizweit tätige Diebesbande
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Mitte Dezember 2025 beim Bezirksgericht Dietikon Anklage gegen fünf rumänische Staatsangehörige erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, im Jahr 2024 in zehn Kantonen knapp zwei Dutzend Einbruchdiebstähle begangen zu haben – mehrheitlich in Filialen von Mobilfunkanbietern. Der Deliktswert übersteigt eine Million Franken.
Die Stadtpolizei Zürich passt die Öffnungszeiten der Regionalwache City per 1. Januar 2026 an. Somit können auch am Samstag wieder Anzeigen aufgegeben werden. Dringende Fälle werden nach wie vor auch ausserhalb der Öffnungszeiten entgegengenommen. Weiterhin stehen die digitalen Anzeigemöglichkeiten und der Online-Polizeiposten zur Verfügung.
In der Vergangenheit hat die Stadtpolizei Zürich die Öffnungszeiten der Regional- und Quartierwachen wiederholt den Entwicklungen angepasst. Zuletzt auch aufgrund personeller Engpässe.
3, 2, 1 – Action! 11 unserer Diensthunde gaben an der diesjährigen Diensthundeprüfung alles – und überzeugten auf ganzer Linie.
Egal, ob die Suche nach Gegenständen im Freien, eine Gebäudedurchsuchung oder das Stellen und Anhalten von Tätern: Unsere Diensthunde sind fit für den Ernstfall.
Wie könnte die erkannte Einbruch-Serie zur Dämmerungszeit mit der verdächtigen Feststellung eines Personenwagens zusammenhängen?
Kann der angehaltene Ladendieb auch noch weiteren Delikten zugeordnet werden? Trifft das erkannte Muster bei den erfolgten Blitzeinbrüchen in Elektrofachgeschäfte auch beim nächsten Ereignis zu?
Bist du bereits Polizistin oder Polizist und möchtest deine Erfahrung und Kenntnisse in unserer neuen Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen einbringen?
Dann bewirb dich jetzt als Einsatzdisponentin oder Einsatzdisponent.
Ein Blick zurück ins Jahr 2014 in die Olma Arena, als Reto Wehrle mit seinem Polizeihund im Einsatz war.
Seit 2024 leitet Reto das Diensthundewesen der Kantonspolizei St.Gallen mit rund 20 Diensthunden.
An seiner Sitzung vom 19. Dezember 2025 hat der Bundesrat über die Umsetzung der beiden Motionen der Staatspolitischen Kommissionen (SPK) zur „Intensivierung der Grenzkontrollen an der Schweizer Grenze“ entschieden.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird die Kontrollen an den Grenzen situativ und gezielt verstärken.
Neuer Monat, neue Challenge für Sportler Jannis.
HYROX macht man besser mit offenen Augen – sonst geht’s nur mit klarer Kommunikation und blindem Vertrauen.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (19.12.2025) hat an der Bankgasse eine Matratze Feuer gefangen und die Fassade des Gebäudes beschädigt.
Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag (18.12.2025) ist an der Chrobüelstrasse auf dem Vorplatz eines Einfamilienhauses eine erhebliche Menge Diesel aus einem Tank ausgelaufen.
Ein Grossaufgebot von Einsatzkräften konnte verhindern, dass das Diesel in ein Gewässer gelangte.
Am Donnerstagnachmittag (18.12.2025) ist eine 61-jährige Frau mit ihrem Auto in den Mülbach gefahren.
Sie wurde als fahrunfähig eingestuft. Die Feuerwehr befreite sie aus dem Auto.
Zeit umzuziehen. Unser Informationsabend, bei dem du spannende Facts und Informationen rund um den Polizeiberuf, das Auswahlverfahren und die Ausbildung erhältst, zieht um.
Neu findet der beliebte Infoabend in der Mobilen Polizei, Länzert 10 in 5503 Schafisheim statt.
Zwischen Mai und Juni 2024 kam es in der Region Goms zu mehreren Eigentumsdelikten.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten kantonsübergreifend zur Aufklärung von insgesamt 22 Straftaten.
Am Dienstag, 16. Dezember 2025, kam es in Sennhof zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei der drei Personen verletzt wurden.
Die Stadtpolizei Winterthur hat sechs Personen festgenommen.
Am Mittwochabend kollidierte ein Autofahrer mit einem Fussgänger, der im Ausserortsbereich auf der Entfelderstrasse in Richtung Kölliken unterwegs war.
Der 32-jährige Mann erlitt dabei schwere Verletzungen. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital.
Die Stadtpolizei Chur hat zum jährlichen Korpsrapport eingeladen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, besondere Erfolge zu feiern und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.
Zahlreiche Gäste und Partnerorganisationen verliehen der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.
Unsere Sicherheitsassistenten sorgen in Celerina dafür, dass der Weg zum Skilift für die Ambulanzen frei bleibt.
Damit Rettungskräfte im Ernstfall schnell helfen können, sichert die Polizei die Zufahrten und achtet auf korrektes Parkieren.
Zwischen einem flachen Hoch über Süd- sowie Osteuropa und einem umfangreichen Tief über dem Nordatlantik liegt der Alpenraum unter einer südwestlichen Höhenströmung. Während am Alpensüdhang die zugeführte Feuchtigkeit gestaut wird, ist in den Alpen eine schwache Föhnströmung aufgekommen.
Im Mittelland hält sich ein hartnäckiger nebliger Kaltluftsee. Am Freitag lässt der Föhn vorübergehend nach und am Abend streift eine schwache Störung die westlichen Landesteile. Im Laufe des Wochenendes stellt sich eine neue Föhnsituation mit Stau am Alpensüdhang ein.
Täglich kontrollieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fahrzeuge in der ganzen Schweiz.
Arnaud stellt euch in diesem Video die wichtigsten Schritte zur vollständigen Kontrolle vor: von der Personenprüfung bis zur Fahrzeugkontrolle.
Die Feuerwehr Regensdorf ist gestern, am 17.12.2025, kurz vor Mittag zu einem Brand in einem Recyclingbetrieb in Regensdorf ausgerückt.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Donnerstag hat Kommandant Marius Weyermann vor zahlreichen Gästen und Kadern im PJZ durch den traditionellen Jahresschlussrapport geführt.
Dabei zeigte er, wie viel Neues in einem Jahr angepackt werden konnte und wie stark sich die ganze Kantonspolizei wieder für die Sicherheit im Kanton einsetzte.
Am Donnerstagnachmittag (18.12.2025) kollidierten auf der A4 in Thayngen zwei Autos.
Beide Autofahrerinnen wurden verletzt und ins Spital gebracht. Die A4 zwischen Herblingen und Thayngen war aufgrund des Unfalls für rund eine Stunde gesperrt.
Wie bereits kommuniziert, hat der Gemeinderat im Sommer 2025 beschlossen, ein absolutes Feuerwerksverbot auf dem gesamten Gemeindegebiet einzuführen.
Das Verbot gilt auch für Silvester in allen Ortschaften der Gemeinde Zurzach.
Bei einer mobilen Patrouille in Landecy (GE) haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit ein Fahrzeug mit 127 Kilo Austern kontrolliert.
Die Ware wurde ohne jegliche Kühlung direkt im Kofferraum transportiert.
Eine gemeinsame, interkantonale Arbeitsgruppe hat in den letzten Monaten geprüft, ob ein gemeinsamer Standort für ein Verkehrssicherheitszentrum, insbesondere die Schaffung einer gemeinsamen Infrastruktur für Fahrzeugprüfungen, im Kanton Obwalden eine sinnvolle Zukunftsvariante wäre.
Eine umfassende, ergebnisoffene Prüfung sämtlicher Varianten liegt nun vor.
In der Nacht auf Donnerstag wurde die Feuerwehr Dübendorf - Wangen-Brüttisellen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dübendorf alarmiert.
Vor Ort stellte sich eine brennende Kerze auf einem Balkon als Ursache heraus.
Am 18. Dezember lassen armasuisse und die Armee zum achten Mal seit 2004 am Zielhang Calanda auf dem Schiessplatz Rossboden/Rheinsand in Chur Teilflächen von Restgrasbeständen kontrolliert abbrennen.
Potenzielle Brände werden mit dieser Massnahme in ihrer Intensität und Ausbreitung gehemmt, was die Sicherheit bei Schiessübungen deutlich erhöht.
Die Rega hat heute, 18. Dezember, das Plangenehmigungsgesuch (Baugesuch) für ihren neuen Hauptsitz in Kägiswil (OW) beim Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eingereicht.
Mit diesem Schritt treibt die Rega das Projekt planmässig voran und schafft eine zentrale Voraussetzung für die weitere Entwicklung ihres zukünftigen Verwaltungs- und Wartungsstandorts.
Am Donnerstag, 18. Dezember 2025, kurz nach 07.10 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Therwilerstrasse in Bottmingen BL einen Selbstunfall.
Das Fahrzeug kam anschliessend in Seitenlage zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagvormittag, 18. Dezember 2025, kurz vor 08.15 Uhr, ereignete sich auf der St. Jakob-Strasse in Muttenz BL bei der Rennbahnkreuzung eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Tram der Linie 14.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Am Mittwochabend ist es auf der Regiebrücke in Thun zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen.
Der Velofahrer wurde verletzt ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Mittwoch ist es auf der Nationalstrasse N28 in Fideris zu einer Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen gekommen.
Eine Person wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Donnerstagvormittag (18.12.2025) ist es auf dem Balkon einer Wohnung zu einem Brand gekommen.
Verletzt wurde niemand. Die betroffene Wohnung ist zurzeit nicht mehr bewohnbar.
Am Freitag, 12. Dezember 2025, ereignete sich in Gais ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem elektrischen Rollstuhl.
>>Polizei.news berichtete<<.
Am Mittwoch, 17. Dezember 2025, kurz vor 8.00 Uhr, löste in Göschenen, unmittelbar vor der Einfahrt in den Gotthard-Strassentunnel, ein Sattelmotorfahrzeug mit litauischen Kontrollschildern das Thermoportal zur Temperaturüberwachung aus.
Bei der anschliessenden Kontrolle wurden erhebliche Mängel festgestellt.
Am Mittwoch, kurz vor 12 Uhr, fuhr eine 44-jährige Frau mit ihrem Fahrrad auf der Speicherstrasse stadteinwärts.
Aufgrund der feuchten Fahrbahn rutschte sie auf den Bahnschienen aus.
Am Mittwochvormittag, kurz nach 11 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Wassergasse in Richtung Gallusstrasse.
Auf Höhe der Liegenschaft Nr. 42 stürzte er aus noch ungeklärten Gründen.
Im Armee Podcast spricht der Unternehmer Dario Tomas mit dem Gastgeber Oberst i Gst Mathias Müller unter anderem über zwei prägende Punkte in seiner Biografie – über militärische Härte und unternehmerischen Antrieb.
Tomas, CEO, Secondo, Basler und Grenadier, erzählt von seinem Weg ins Militär, über Zweifel, Durchhaltewillen und darüber, wie die Rekrutenschule sein Leben geprägt hat.
Am Donnerstagvormittag, 18. Dezember 2025, ist es in Herisau zu einem Unfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einer Fussgängerin gekommen.
Die Frau musste in Spitalpflege gebracht werden.
In der Nacht auf Donnerstag, 18. Dezember 2025, ist es in Teufen zu einem Einbruch in einen Gewerbebetrieb gekommen.
Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zur Liegenschaft.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.