Am Donnerstagmorgen (30.10.2025) konnte die Schaffhauser Polizei einen Mann festnehmen, der am 18.10.2025 einen Einbruchdiebstahlsversuch in der Stadt Schaffhausen begangen hat.
Um 22:27 Uhr am Samstag (18.10.2025) meldete eine Passantin der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei, dass eine Person auf dem Herrenacker in der Stadt Schaffhausen gegen die Eingangstüre des ehemaligen Casinos einschlage.
Gestern, kurz vor 15.30 Uhr, ereignete sich im Gebiet von Avegno ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang.
Gemäss erster Rekonstruktion fuhr eine 75-jährige Autofahrerin, Schweizerin mit Wohnsitz in der Region, auf der Via Vallemaggia in Richtung Gordevio.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau zogen in der Nacht auf Montag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr.
Um zirka 00.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Zeughausstrasse einen Autofahrer.
Am Sonntag, 2. November 2025, wurde die Feuerwehr Wollerau kurz vor 17 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes alarmiert.
Eine 57-jährige Frau befand sich mit ihrem Auto beim Freizeitpark Erlenmoos.
Mit der Eröffnung der neuen Polizeischule nimmt das Wallis ab heute wieder die Grundausbildung für Polizeikräfte auf.
Der erste Jahrgang besteht aus 31 Aspirantinnen und Aspiranten, darunter 21 französischsprachige und 10 deutschsprachige.
In der Nacht auf Montag hat die Höhenströmung auf Nordwest gedreht und die Alpensüdseite ist entlastet worden. Im Verlauf des Montags nimmt der Hochdruckeinfluss zu, der auch in den Folgetagen andauert.
Die Luftmasse wird stabilisiert und abgetrocknet, wobei die Grundschicht auf der Alpennordseite zunehmend nebelanfällig wird.
Am Sonntagmittag (02.11.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen, auf der Bachstrasse, auf Höhe der Baustelle beim Brühlmannparkplatz, ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Es wurde dabei niemand verletzt.
Über das vergangene Wochenende (31.10.–02.11.2025) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.
Bei einem Verkehrsunfall entstand Sachschaden. Bei Verkehrskontrollen wurden zwei Fahrzeuglenkern wegen fehlender Fahrberechtigung oder Alkoholkonsums die Weiterfahrt untersagt. Einem Lenker wurde der Führerausweis direkt abgenommen.
Am frühen Sonntagmorgen ist es in Trimmis zu einem Selbstunfall gekommen.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden ergaben, dass der Fahrzeuglenker fahrunfähig und abgelenkt war.
Ab dem 3. November 2025 wird in Meyrin der abgedeckte Graben umfassend saniert.
Die Arbeiten dauern rund acht Monate und führen zu wiederkehrenden Nachtsperrungen.
Am frühen Sonntagmorgen (2.11.2025) ist ein Mann in Rümlang mit einer Stichwaffe verletzt worden.
Bei der Fahndung hat die Kantonspolizei Aargau einen Tatverdächtigen verhaftet.
In der Nacht vom Samstag, 1. November 2025 auf Sonntag, 2. November 2025 wurde ein Tram im Kreis 2 durch einen Feuerwerkskörper beschädigt.
Ein Fahrgast erlitt ein Knalltrauma. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Ab dem 1. November 2025 betreibt der Kanton Zürich einen zentralen Telefondienst für Gewaltopfer.
Er ist unter der Nummer 044 455 2 142 durchgehend erreichbar. Das telefonische Angebot bietet Gewaltbetroffenen und ihrem Umfeld oft den ersten, entscheidenden Zugang zu Beratung und Unterstützung. Mit der 24/7-Erreichbarkeit der Opferhilfe verbessert der Kanton Zürich die Zugänglichkeit zu den Angeboten und setzt eine Vorgabe der Istanbul-Konvention um. Die Nummer wird von der Opferberatung Zürich betrieben.
Am Donnerstag, 30. Oktober 2025, ist es in Rehetobel zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen gekommen.
Es wurde niemand verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
In der letzten Woche hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Zweiräder auf Schulwegen durchgeführt.
Während der Grossteil vorschriftsgemäss unterwegs war, lenkten drei Jugendliche Leichtmotorfahrräder und E-Scooter ohne Fahrberechtigung.
Am Samstag, 1. November 2025, ist es in Herisau zu einem lautstarken Streit zwischen zwei Parteien gekommen.
Der Vorfall löste einen grösseren Polizeieinsatz aus.
Am Samstag, 1. November, ist es in Speicher zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag, 1. November 2025, kurz vor 19.45 Uhr, ereignete sich auf der Münchensteinerstrasse in Muttenz BL eine seitliche Frontalkollision wegen Missachten des Rotlichts.
Zwei Personen wurden verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am frühen Sonntagmorgen (02.11.2025) zwei Einbrecher auf frischer Tat in einer Autogarage.
Ein Diensthund hat die Einbrecher gestellt.
Beim Schulhaus Waldstatt werden zwei Fussgängerübergänge saniert.
Die Querung der Urnäscherstrasse beim Bahnübergang Böhl und der südliche Übergang über die Schulstrasse werden umgebaut. Die Bauarbeiten starten bei gutem Wetter noch im November.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde in der Nacht auf Sonntag in Kreuzlingen eine E-Trottinett-Fahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste ins Spital gebracht werden.
Eine 58-jährige Automobilistin geriet mit ihrem Fahrzeug auf die Gleise der AVA.
Sie blieb unverletzt. Da die Lenkerin stark alkoholisiert war, dürfte dies der Grund dafür sein, dass sie von der Fahrbahn abkam. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag (1.11.2025), kurz nach 14:15 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand ein Totalschaden im Wert von mehr als zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Samstagabend (1.11.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Eichenaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte verschiedene Räumlichkeiten und Behältnisse.
Am Sonntag (2.11.2025), gegen 2:30 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Ebersolstrasse zu einer Gewalttat gekommen.
Eine 40-jährige Frau verletzte mutmasslich einen 51-jährigen Mann. Die Rega überführte ihn ins Spital. Die Frau konnte am Tatort festgenommen werden.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, hat ein Erkundungsflug unterhalb des Alp Sigels stattgefunden.
Nach der Beurteilung eines Geologen handelt es sich um einen Blockschlag mit einem Volumen von rund 80 bis 100 Kubikmetern im Bereich Chrattenbitter, rund 500 Meter südwestlich der Zahmen Gocht in Richtung Wasserauen. Weitere relevante Abbrüche werden derzeit nicht erwartet.
Aufgrund eines Überholmanövers im Ausserortsbereich kollidierten zwei Fahrzeuge frontal miteinander.
Zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden zwecks Kontrolle in ein Spital transportiert. Der Verursacher blieb unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Strasse war für mehr als zwei Stunden gesperrt.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 4.25 Mio. Franken
Die Visualisierung zeigt, wie die Herrengasse in Schwyz nach der Sanierung aussehen soll.
Ab Montag, 3. November 2025 wird an der Hemmikerstrasse in Ormalingen die bergseitige Böschung gesichert.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember. Während der Arbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr. Zeitweise muss die Strasse gesperrt werden.
Am Samstagnachmittag ist eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Niederönz in Brand geraten.
Die Personen im Wohnblock mussten evakuiert werden. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Eine Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Eine umfangreiche Tiefdruckzone über dem Nordatlantik steuert mit einer südwestlichen Strömung in der Nacht und am Sonntagvormittag eine Kaltfront über die Schweiz. Im Verlauf des Sonntags nimmt die Labilität der Luftmasse aufgrund der Annäherung des Höhentiefs zu, was die Schauerneigung hinter der Front noch einmal ansteigen lässt.
In der Nacht auf Montag dreht die Höhenströmung auf Nordwest und die Alpensüdseite wird entlastet. Am Montag sorgt ein Hoch auch im Norden für eine Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse. Am Dienstag geht es mit Hochdruckeinfluss weiter.
Heute Samstag, 1. November 2025, kurz vor 12.00 Uhr, ereignete sich auf der Furkastrasse in Hospental ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde.
Eine 47-jährige Autofahrerin war mit ihrem Personenwagen mit Walliser Kontrollschildern von Realp in Richtung Hospental unterwegs.
Am Samstag, 1. November 2025, fand in Sitten eine nicht bewilligte Demonstration statt.
Die Kantonspolizei Wallis setzte ihre Einsatzkräfte ein, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Trotz des Verbots versammelten sich rund 300 Personen. Es wurden keine Personen verletzt und keine Sachbeschädigungen verzeichnet.
In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in der Bieler Innenstadt während einer Personenkontrolle zu einer Drohung gegen die Einsatzkräften der Kantonspolizei Bern.
Es wurden kurzzeitig Mittel eingesetzt. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, um 22:00 Uhr, ereignete sich an der Einmündung der Landstrasse in die Riedernstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Ein 58-jähriger E-Bike-Lenker wurde von einem unbekannten Auto angefahren und verletzt. Die Täterschaft flüchtete in Richtung Glarus Nord.
Startschuss für die Polizeischule Wallis!
Am Montag, 3. November 2025, beginnt die neue Polizeischule Wallis. Wir sind bereit – 31 Aspirantinnen und Aspiranten starten ihren Weg zu ihrem Traumberuf!
Nein, wir machen keine Jagd auf Mofas aber DAS konnten wir nicht ignorieren!
Unsere Patrouille staunte nicht schlecht, als sie dieses frisierte Mofa kontrollierte: Rennmotor, Spezialteile, kein Versicherungsschutz und satte 120 km/h auf dem Tacho.
Ein etwas anderer Einsatz am Freitag (31.10.2025): Die Feuerwehr der Stadt Luzern leistete Unterstützung bei der Entfernung eines asiatischen Hornissennests.
Mit ihrer Autodrehleiter konnten die Einsatzkräfte den Spezialisten den sicheren Zugang ermöglichen – alles hat super geklappt.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach Mitternacht auf der Autobahn A2 (Richtung Süden) im Gebiet von Sant'Antonino zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Bei der Einsatzzentrale (CECAL) gingen erste Meldungen über einen 30-jährigen Motorradfahrer ein – italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Varese –, der auf der mittleren Fahrspur am Boden lag und teilweise unter einem Scooter eingeklemmt war.
Die Stadtpolizei Winterthur musste am Halloween-Abend, Freitag, 31. Oktober 2025, mehrfach ausrücken.
Jugendliche warfen Eier, zündeten Feuerwerk und sorgten für kleinere Zwischenfälle. Die Jugendpolizei stellte verschiedene Gegenstände sicher.
Eine 34-jährige Sportkletterin zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Freitagmittag, 31. Oktober 2025, kletterte eine Gruppe von Sportkletterern im Klettergarten am Aescher.
Am 28. Oktober 2025 kurz vor 17:30 Uhr wurde ein 37-jähriger Somalier schwer verletzt in der Unterführung bei der Hauptstrasse/Zürcherstrasse aufgefunden.
Ersten Ermittlungen zufolge dürfte es zuvor zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen gekommen sein. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.