Am Donnerstag (30. Oktober 2025, kurz vor 04:15 Uhr) ging bei der Polizei die Meldung ein, dass unbekannte Personen versuchen, parkierte Autos zu öffnen und ein Mann soeben in ein Fahrzeug eingestiegen sei.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung nahm Diensthund Kyro eine Fährte auf.
Am Mittwoch (29.10.2025) hat die Kantonspolizei in Männedorf zwei Männer festgenommen.
Sie stehen im Verdacht, mehrfach Fahrzeuge aufgebrochen und daraus Wertgegenstände entwendet zu haben. Am Freitag (31.10.2025) hat die Kantonspolizei in Uster einen "Fälleler" verhaftet.
Am Donnerstagnachmittag, 30. Oktober 2025, kurz nach 15 Uhr, verursachte ein Lenker mit einem gestohlenen Personenwagen auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Basel, einen Verkehrsunfall.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 28-jährige Lenker mit dem gestohlenen schwarzen Range Rover in Richtung Basel, als er durch eine Patrouille festgestellt wurde.
Die Kantonspolizei Uri war am Mittwoch, 29. Oktober 2025, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Einkaufscenter Urnertor sowie von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Shoppingcenter Tellpark mit einer Standaktion präsent.
Sie informierte die Urner Bevölkerung insbesondere zu den Themen Einbruchschutz, Sichtbarkeit im Strassenverkehr sowie Cyberkriminalität.
In der Autobahneinfahrt Rothrist in Richtung Bern ist am Samstagmorgen, 25. Oktober 2025, ein 17-jähriger Motorradlenker gestürzt, anschliessend auf den Normalstreifen der Autobahn geschlittert und dort mit einem Sattelmotorfahrzeug kollidiert.
Schwer verletzt wurde der junge Mann in ein Spital gebracht, wo er in der Zwischenzeit seinen Verletzungen erlegen ist.
Die Polizei informiert, dass am Montag, 3. November 2025, zwischen 7:30 und 13:30 Uhr im Stadtzentrum von Genf mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Die folgenden Strassen werden stark beeinträchtigt sein.
Die Führungsunterstützungsbrigade 41 richtet die Art und Weise ihrer Auftragserfüllung neu aus.
Statt stationär wie ein "normaler" Telekommunikationsanbieter zu agieren, stehen heute im Rahmen der Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit das Vorgehen mit kleinen Verbänden, die optimale Tarnung in allen Domänen und die Beweglichkeit im Vordergrund.
Um die Schweiz und deren Bewohner auch in Zukunft schützen zu können, muss die Armee ihre Verteidigungsfähigkeit in allen Wirkungsräumen konsequent stärken.
Mit welchem Ziel und welcher Strategie sie dies tun wird, hat die Armeeführung schriftlich festgehalten. Der Bericht definiert drei Stossrichtungen – und nennt die Kosten.
Ines E. Follador-Breitenmoser, die Direktorin der Justizvollzugsanstalt Cazis Tignez geht per Ende März 2026 in Pension.
Während insgesamt 15 Jahren leitete sie den geschlossenen Vollzug in Graubünden.
Die Polizei teilt mit, dass am Sonntag, den 2. November, zwischen 5:30 Uhr und 17:00 Uhr im Stadtzentrum mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Das auf der beigefügten Karte unten markierte Gebiet wird stark beeinträchtigt und/oder für den Verkehr gesperrt sein.
Nach einer kurzen Ruhephase häufen sich im Kanton Neuenburg erneut Betrugsfälle mit falschen Polizisten.
Vier Personen wurden festgenommen, die erbeutete Summe bei älteren Opfern beträgt 150'000 Franken.
Am Donnerstagabend (30.10.2025) konnte die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen einen Ladendieb festnehmen.
Der 32-jährige Mann hatte kurz davor in verschiedenen Geschäften mehrere Diebstähle begangen.
Gestern Abend ist es an der Haldenstrasse in der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte im Feierabendverkehr zu Verkehrsbehinderungen und Rückstau.
An Halloween werden Streiche schnell zur Straftat, wenn fremdes Eigentum beschädigt wird.
Dazu gehören das Bewerfen von Fassaden oder Autos mit Eiern, das Beschmieren von Hauswänden, das Zerstören von Briefkästen sowie das Anzünden von Feuerwerkskörpern.
Der am 30. August 2024 aus dem Gefängnis Bässlergut entwichene, heute 23-jährige Tunesier ist in Belgien festgenommen worden und befindet sich nach der Überstellung in die Schweiz wieder in Haft in Basel.
Nach dem gleichzeitig entwichenen, damals 37-jährigen Algerier (>>Polizei.news berichtete<<) wird weiterhin gefahndet.
Eine Polizeipatrouille der Kantonspolizei Schwyz führte am Donnerstagabend, 30. Oktober 2025, in Tuggen eine allgemeine Verkehrskontrolle durch.
Um zirka 21:40 Uhr fuhr ein Kleinwagen mit Schwyzer Kontrollschildern an die Kontrollstelle.
Die Opferhilfe beider Basel erweitert in Zusammenarbeit mit der Dargebotenen Hand die Erreichbarkeit unter ihrer Büronummer auf 24 Stunden an allen sieben Tagen der Woche.
Ab Samstag, 1. November 2025, ist die Opferhilfe in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft durchgehend unter der Telefonnummer 061 205 09 10 zu erreichen.
Cyberkriminalität wird zum dominanten Risiko für Schweizer Unternehmen.
Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten einen deutlichen Anstieg der Wirtschaftskriminalität.
Auf der A18 zwischen Aesch und Angenstein hat das Bundesamt für Strassen eine Senkung der Höchstgeschwindigkeit verfügt.
Als zusätzliche Sicherheitsmassnahme wurden in der Mitte der Fahrbahn Mini-Baken angebracht.
Das Wochenende bedeutet für viele Entspannung – für die Polizei bedeutet es Einsatz.
Die Kantonspolizei St. Gallen sorgt mit Radarkontrollen für Sicherheit, Ruhe und Ordnung, damit alle Verkehrsteilnehmenden ihre freien Tage unbeschwert geniessen können.
Am Dienstag wurden zwei Personen beim Diebstahl aus Autos und einem Haus in Düdingen angehalten.
Bei ihrer Einvernahme haben sie die ihnen vorgeworfenen Tatbestände zugegeben und wurden in Haft genommen.
Am Freitag (31.10.2025), kurz nach 2 Uhr, ist es auf der Arbonerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 41-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden, das Auto wurde sichergestellt.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (30.10.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Flawilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Innere des Gebäudes.
Am Donnerstagnachmittag verlor eine Automobilistin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte heftig mit einem Baum.
Am Fahrzeug entstand mutmasslich Totalschaden. Die Automobilistin blieb glücklicherweise unverletzt.
Zwischen Mittwoch, 29. Oktober 2025, 12:40 Uhr, und Donnerstag, 30. Oktober 2025, 8:40 Uhr, ist in Niederurnen an der Hauptstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden.
Während der Ferienabwesenheit der Hausbesitzer verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zutritt zum freistehenden Einfamilienhaus.
Am Donnerstag (30.10.2025), kurz vor 22 Uhr, ist eine 42-jährige Frau auf einem Parkplatz an der Toggenburgerstrasse angefahren worden.
Ein 44-jähriger Mann beabsichtigte mit seinem Auto den Parkplatz zu verlassen und fuhr dabei die Fussgängerin an.
Aus Westen dehnt sich ein Zwischenhoch allmählich bis zum Alpenraum aus und sorgt für eine Abtrocknung der Luft. Am Freitag verlagert sich das Hoch ostwärts Richtung Ungarn, bleibt aber noch wetterbestimmend.
Ausgehend von einer umfangreichen Tiefdruckzone über dem Atlantik erreicht am Samstag die nächste Störung von Westen her die Schweiz und zieht am Sonntag über unser Land hinweg.
Zwischen goldenen Reben und Alpenblick ist die Kantonspolizei Genf derzeit gut sichtbar unterwegs.
Auf den Bildern aus dem Weinland rund um Genf ist zu sehen, wie die Polizei mit Patrouillenwagen und zu Fuss Präsenz zeigt.
Am Mittwochabend hat in Bern ein unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen Einkaufsladen verübt.
Er flüchtete anschliessend mit der Beute. Es wurde niemand verletzt. Im Rahmen der aufgenommenen Ermittlungen werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Ab Freitag, 31. Oktober 2025, gilt am Klausenpass die Wintersperre.
Der Klausen ist nach Susten und Furka bereits der dritte Urner Alpenpass, der für den Durchgangsverkehr bis ins Frühjahr 2026 geschlossen wurde.
Mitte Oktober stellte die Stadtpolizei Uster eine mit Medikamenten vollgepackte Tasche neben einem Trottoir fest.
Darin befanden sich etliche verschreibungspflichtige Medikamente, darunter auch Psychopharmaka.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochabend (29.10.2025) in Bäretswil zwei Einbrecher nach kurzer Flucht verhaftet.
Kurz vor 18.30 Uhr meldeten Passanten in Adetswil verdächtige Personen.
Am Donnerstagmittag ist in einem Einfamilienhaus in Meinisberg Gas aus der Heizung ausgetreten.
Zwei Personen wurden schwer verletzt. Für die Bevölkerung und Umwelt bestand keine Gefahr. Ermittlungen sind im Gang.
Letzte Woche waren Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit an der Schaffhauser Herbstmesse vor Ort.
Sie beantworteten Fragen rund um die Ausbildung zur Fachspezialistin oder zum Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit und gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Hier teilen sie einige Eindrücke ihres Messeauftritts.
Bezüglich des Brandes vom 12. August 2025 im Gefängnis La Stampa in Cadro gibt die Staatsanwaltschaft den Abschluss der strafrechtlichen Ermittlungen bekannt.
Staatsanwältin Veronica Lipari hat den 46-jährigen, in Frankreich wohnhaften französischen Staatsbürger, der nach dem Vorfall festgenommen wurde, vor einem Schwurgericht angeklagt.
Am Donnerstag, 30. Oktober 2025, wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei kurz nach 13 Uhr gemeldet, dass eine Person auf einen Baukran geklettert sei.
Mitarbeitende der Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei wurden im Korb einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt zum Mann gebracht. Nach einem längeren Gespräch konnte er unbeschadet mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht werden.
Am frühen Mittwochmorgen hat sich in Steffisburg und in Münsingen ein Autolenker mit gestohlenen Kontrollschildern mehrmals einer Polizeikontrolle entzogen und dabei auch eine Polizeisperre durchbrochen.
Der Mann konnte schliesslich nach einer längeren Flucht mit massiv überhöhten Geschwindigkeiten in Belp angehalten werden. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Mittwochabend, 29. Oktober 2025, kam es auf der Salomon-Hirzel-Strasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.