Am Donnerstagabend, kurz vor 19.00 Uhr, wurde durch die Stadtpolizei Winterthur eine Fahrzeugkontrolle an der Tösstalstrasse durchgeführt.
Dabei konnte ein 26-jähriger Autolenker angehalten werden, der unter Alkoholeinfluss stand.
Am Donnerstagnachmittag (16.10.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde eine Autofahrerin verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Ein Tatverdächtiger wurde nach einem Diebstahl in der Nacht auf Freitag in Rickenbach bei Wil festgenommen.
Er trug Deliktsgut bei sich und wurde inhaftiert.
Wülflingen – Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, meldete sich ein Bürger bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass er ein Handy gefunden habe.
Durch die ausgerückte Patrouille konnte der Besitzer des verlorenen Handys ausfindig gemacht und das Handy zurückgebracht werden.
Vier Jugendliche wollten am Donnerstagmorgen, 16. Oktober 2025, einen Halloween-Kürbis von einem Privatgrundstück in Oberwinterthur stehlen.
Da es sich dabei jedoch um ein schweres Deko-Objekt handelt, mussten die Jugendlichen den Kürbis zurücklassen.
Eine bislang unbekannte Täterschaft ist in mehrere Liegenschaften eingebrochen und hat zahlreiche Büroräumlichkeiten durchsucht.
Die Zuger Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC St. Gallen statt.
Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Donnerstagabend, 16. Oktober 2025, wurde im Kreis 4 ein Mann bei einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe schwer verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte vor Ort von der Stadtpolizei Zürich festgenommen werden.
Die Schule beginnt wieder – höchste Zeit, den sicheren Schulweg in den Fokus zu rücken
Wenn nach den Herbstferien die Schule wieder beginnt, wird es auf Strassen, Trottoirs und an Bushaltestellen voller. Für tausende Kinder startet nicht nur der Unterricht, sondern auch ihr täglicher Weg zur Schule – oft zu Fuss oder mit dem Velo. Gerade für die Kleinsten ist dieser Weg eine Herausforderung. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Sie denken anders, sehen anders, handeln anders.
Am Donnerstag (16.10.2025), kurz vor 16:45 Uhr, ist ein Chauffeur mit seinem Lastwagen ins Zollhaus gefahren.
Der 62-jährige Fahrer hatte mutmasslich ein medizinisches Problem während der Fahrt. Er wurde ins Spital gebracht.
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Gerade jetzt sind viele auf dem Schul- oder Arbeitsweg im Dunkeln unterwegs.
Das Unfallrisiko ist bei Dämmerung oder nachts dreimal höher als am Tag, bei Regen oder Nebel sogar zehnmal höher.
Am Donnerstag (16.10.2025), kurz nach 20 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Auto mit unsicherer Fahrweise auf der Autobahn A1 von Wil in Richtung St.Gallen erhalten.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte daraufhin einen 66-jährigen Autofahrer anhalten.
Am Donnerstag (16.10.2025), kurz vor 17 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einer Rauchentwicklung in einer Wohnung eines Hauses an der Stossstrasse erhalten.
Die ausgerückten Einsatzkräfte stellten Rauch und Flammen aus einer Elektro-Verteildose fest.
Am Freitagvormittag, 17. Oktober 2025, kam es auf der A5 bei Drasenhofen (Bezirk Mistelbach) zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Reisebus, einem Lastwagen und einem Personenwagen.
Ein Mensch ist tot, vier Personen wurden schwer verletzt, mehr als 20 weitere erlitten leichte Verletzungen.
Auf der A2 zwischen Biasca und dem Schwerverkehrs-Warteraum Bodio/Personico sind derzeit Personen auf der Fahrbahn unterwegs.
Unter anderem wurde ein Fahrradfahrer gemeldet – es besteht akute Gefahr.
Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, kurz nach 18.00 Uhr ereignete sich im Osttunnel der A5 zwischen Maladière und Serrières bei Neuchâtel ein Verkehrsunfall.
Ein 36-jähriger französischer Lenker aus dem Département Doubs fuhr auf der linken Spur in Richtung Lausanne.
Ein Hochdruckgebiet mit Zentrum über den Britischen Inseln bestimmt weiterhin das Wetter über weiten Teilen Europas. Die Schweiz liegt am Südostrand des Hochs in einer schwachen Bisenströmung.
Über der feuchten Grundschicht strömt aus Norden trockene und recht milde Luft zum Alpenraum.
Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, ca. 14:45 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer fuhr vom Klausen talwärts in Richtung Linthal.
Am Donnerstag, 16. Oktober 2025, ca. 11:00 Uhr, ereignete sich in Näfels ein Verkehrsunfall.
Ein Lieferwagenfahrer mit Anhänger fuhr auf der Zubringerstrasse in Fahrtrichtung Näfels.
Als Teil des Erhaltungsprojekts A2 Sissach–Eptingen soll die wichtige Ost-West-Verbindung des überregionalen Wildtierkorridors mit dem Bau der Wildtierüberführung Tenniken über die Autobahn A2 und die Kantonsstrasse wiederhergestellt werden.
Das Projekt wird von Montag, 20. Oktober 2025, bis Dienstag, 18. November 2025, in den Gemeinden Tenniken und Diegten öffentlich aufgelegt.
Am Donnerstagmorgen (16.10.2025) ist in einem Wohnhaus im Dorfzentrum von Hallau ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer zerstörte das Gebäude vollständig und beschädigte zwei angrenzende Wohnhäuser schwer. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen steht eine Brandstiftung im Vordergrund.
Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, um 21.00 Uhr, kam es in Altdorf zu einem Zwischenfall zwischen zwei Männern, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen parkierte ein 32-jähriger Schweizer in einem Quartier in Altdorf sein Fahrzeug.
Nach dem Fund einer Kinderleiche in einem Wald bei Klein Upahl im Landkreis Rostock haben die Ermittlungsbehörden Spuren von Gewalt festgestellt.
Ob es sich bei dem toten Kind um den vermissten achtjährigen Fabian aus Güstrow handelt, ist noch nicht abschliessend bestätigt.
Nachdem es am 14. Oktober 2025 im Gebiet Kandergrund zu einem weiteren Nutztierriss gekommen war, konnte der dafür verantwortliche Luchs mittels Fotofallen eindeutig als das Individuum B903 identifiziert werden.
Am Abend des 15. Oktober 2025 kehrte er zum gerissenen Tier zurück und wurde dabei von der Wildhut erlegt.
In Zürich kontrollieren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich Lastwagen und deren Ladung, wenn sie die Grenze passieren.
Ein Einsatz, der entscheidend für die Sicherheit unserer Grenzen ist.
Knapp ein Jahr nach dem tätlichen Angriff vor dem Fussballderby GC – FCZ am Bahnhof Hardbrücke hat die Zürcher Staatsanwaltschaft die Strafverfahren gegen über zwei Dutzend Beschuldigte weitgehend abgeschlossen.
Sieben Personen wurden bislang angeklagt, 14 mit Strafbefehl bestraft.
Die Kapo Zürich hat in ihrem Archiv ein neues Fundstück ausgegraben.
Im Rahmen der Reihe "Kapo gestern" zeigt sie ein historisches Foto zur ersten Bildübermittlung der Polizei.
Am Donnerstagmorgen, 16. Oktober 2025, kam es bei der Kirche Fluntern im Kreis 7 zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Mittwoch (15.10.2025), kurz nach 14:15 Uhr, ist es auf der Autobahn, Höhe Bad Ragaz, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Dies führte zu einem grösseren Rückstau.
Auf einer Strassenbaustelle in Lupfig missachtete ein Lieferwagenfahrer das Haltezeichen des Verkehrsdienstes und prallte gegen einen Arbeiter.
Dieser wurde verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei sucht den Lenker, der ohne anzuhalten weiterfuhr.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun werden der Sonnenhoftunnel auf der A6 sowie der Neufeld- und der Brünnentunnel auf der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden jeweils gesperrt.
Das beschädigte Teilstück der Galerie Les Toules, die sich auf der A21 Grosser St. Bernhard kurz vor dem Tunnel Grosser St. Bernhard befindet, wird zurzeit instandgesetzt.
Die Arbeiten mit den ersten Nachtsperrungen haben Mitte August begonnen. Nächste Woche sind die letzten Nachtsperrungen geplant. Danach wird der Verkehr noch bis zum Abschluss der Arbeiten Mitte November einspurig geführt.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit des Strassennetzes.
Aus diesem Grund wird oberhalb des Chäppelichers an der Isenthalerstrasse in Richtung Isenthal auf rund 30 Metern der Belag ersetzt. Die Kosten betragen 30'000 Franken.
Am Donnerstag, 6. November 2025, findet zum 19. Mal der "Tag des Lichts" statt.
In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind. Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto "Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen" steht.
Am 11. Oktober 2025 fand im Palexpo in Genf der grösste Polizeitag der Schweiz statt.
Insgesamt wurden 27'000 m² Ausstellungsfläche gestaltet, um mehr als 50 Partnerorganisationen Platz zu bieten. Über 8’236 Besucherinnen und Besucher waren vor Ort.
Die für Ende 2025 geplante vollständige Abschaltung des 3G-Netzes in der Schweiz wird sich direkt auf Autofahrerinnen und Autofahrer auswirken:
Der in einigen Modellen verbaute automatische Notrufdienst eCall wird in Fahrzeugen, die ausschliesslich mit 3G-Modulen ausgestattet sind, nicht mehr funktionieren. Für einige ältere Fahrzeugmodelle ist keine Umrüstung möglich, um den potenziell lebensrettenden Dienst weiterhin nutzen zu können.
Am Mittwochabend, 15. Oktober 2025, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 20.30 Uhr zahlreiche Meldungen ein, dass auf einem Parkplatz an der Seedammstrasse in Pfäffikon ein Auto brenne.
Die aufgebotene Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon konnte den Brand rasch eindämmen und verhindern, dass die Flammen auf die umliegenden Bäume übergriffen.
Im neuesten Podcast der Armee spricht Oberst i Gst Dan Aeschbach, Kommandant des Kompetenzzentrums Veterinärdienst und Armeetiere (KTV), mit Oberst i Gst Mathias Müller über seine Arbeit zwischen Tradition und Technologie.
Bis heute leisten Hunde, Pferde und Maultiere in der Armee unverzichtbare Dienste – von der Rettung verschütteter Personen bis zur Logistik im Gebirge.
Am Mittwochnachmittag (15.10.2025) sind drei kleine Rinder aus dem OLMA-Messegelände ausgebüxt.
Die Tiere rannten durch das Jahrmarktgelände und stiessen mehrere Personen um. Zwei Kinder wurden leicht verletzt. Die Rinder begaben sich danach in ländliches Gebiet, wo zwei eingefangen werden konnten. Ein Tier musste geschossen werden.
Der unbekannte Fahrer eines dunklen Autos hat am Mittwoch, 15. Oktober 2025, zwischen 22.00 und 22.30 Uhr im Kreisverkehr Maison de Commune in Peseux einen Motorradfahrer angefahren.
Nach dem Vorfall entfernte sich der Lenker in unbekannte Richtung. Der genaue Hergang ist unklar.
Die intensive operative und ermittlerische Tätigkeit der Kantonspolizei, mit Unterstützung mehrerer Gemeindepolizeien und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), hat in den letzten Tagen zur Verhaftung von zehn Personen geführt, die in unterschiedlichem Ausmass in den Handel und Verkauf von Betäubungsmitteln verwickelt sind.
Die Grossoperation erstreckte sich über rund zehn Ortschaften im ganzen Kanton Tessin.
Ein blockierendes Hoch mit Schwerpunkt über den Britischen Inseln bestimmt das Wetter über Westeuropa. Mit mässiger Bise gelangt weiterhin kühle und etwas feuchtere Luft zur Alpennordseite.
Über der feuchten Grundschicht strömt aus Norden trockene und recht milde Luft zum Alpenraum.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.