Am Dienstag (02.09.2025), kurz vor 17:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall gekommen.
Dadurch bildete sich ein langer Stau. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (03.09.2025), kurz vor 1 Uhr, haben zwei Männer an der Staatsstrasse parkierte Autos durchsucht.
Sie konnten kurze Zeit später durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Freitagnachmittag hat in Burgdorf eine unbekannte Täterschaft versucht, einer Frau die Handtasche zu entreissen.
Die Frau verletzte sich dabei. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Bei Abbrucharbeiten ist ein Bagger auf einem Zusatzgerüst mehrere Meter in die Tiefe gestürzt.
Dabei wurden zwei Bauarbeiter lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden mit zwei Rettungshelikoptern in ausserkantonale Spitäler geflogen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kollidierten zwei Fahrzeuge seitlich heftig miteinander.
Eine Automobilistin musste durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen. Der andere Automobilist wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Die Grosse Scheidegg ist ein eindrucksvoller Alpenpass, der die Regionen Grindelwald und Meiringen im Berner Oberland verbindet. Auf 1‘962 Metern Höhe gelegen, eröffnet er spektakuläre Ausblicke auf die imposanten Gipfel der Berner Alpen, vor allem auf die legendäre Eiger-Nordwand. Anders als viele andere Alpenpässe ist er nicht für den motorisierten Durchgangsverkehr geöffnet, sondern vor allem Postbussen, Velofahrenden, Wandernden und Naturbegeisterten vorbehalten. Das macht die Grosse Scheidegg zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende.
Der folgende Beitrag informiert über die einzigartige Natur, die kulturelle Vergangenheit bis hin zu Aktivitäten und wichtigen Hinweisen zur Verkehrssicherheit auf der Grossen Scheidegg.
Update zu dieser Vermisstmeldung (27.09.2025)
Die 37-jährige Frau, die am Montag, 11. August 2025 in Prilly als vermisst gemeldet wurde, ist wohlauf aufgefunden worden.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es am Mittwochnachmittag zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Erstfeld und Wassen staut sich der Verkehr im Baustellenbereich.
Ein Gleisbauarbeiter ist in der Nacht auf Mittwoch (03.09.2025) bei Arbeiten zwischen Thayngen und Schaffhausen verunfallt.
Er musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Freiburg wurde am Dienstag, 2. September 2025, kurz vor 13.00 Uhr zu einem Brandausbruch in einem Klassenzimmer der Orientierungsschule der Glâne in Romont gerufen.
Gestern Nachmittag wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg über eine Rauchentwicklung in der Orientierungsschule der Glâne informiert.
Am Dienstagmittag ist es in Trimmis zu einer Kollision zwischen einem Auto sowie einem Kind auf einem Trottinett gekommen.
Das Kind musste in Spitalpflege gebracht werden.
Auf der Webereistrasse in Bellach kam es in der Nacht auf Mittwoch, 3. September 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Auto.
Der Fahrzeuglenker, welcher das Auto in einem nicht fahrfähigen Zustand gelenkt haben dürfte, blieb unverletzt.
Als eines der ersten Polizeikorps der Schweiz testet die Stadtpolizei Winterthur einen digitalen Chatbot mit künstlicher Intelligenz.
„Bobby“ steht der Bevölkerung rund um die Uhr auf der Website der Stadtpolizei zur Verfügung. Der Pilotversuch soll zeigen, ob eine solche digitale Unterstützung in Zukunft sinnvoll eingesetzt werden kann.
Am Dienstag, 2. September 2025, gegen 21.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord.
Ausgangs des Tunnels fuhr er aus derzeit unbekannten Gründen frontal gegen den Aufpralldämpfer.
Die Kantonspolizei teilte mit, dass am 30. August 2025 kurz vor 16.00 Uhr ein Motorradfahrer der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) gemeldet wurde.
Er hatte im Gotthard-Autobahntunnel trotz Überholverbots mehrere Manöver durchgeführt.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, brach am 1. September 2025 kurz vor 22:30 Uhr auf einem Campingplatz in Avegno ein Brand aus.
Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen brach der Brand in einem Wohnwagen aus.
In Chur ist es am Dienstagabend zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Zwei Personenwagen prallten in der Kurve frontal-/seitlich zusammen. Dabei entstand ein Totalschaden an einem Fahrzeug, eine Beteiligte begab sich vorsorglich ins Spital.
Am späteren Dienstagnachmittag (02.09.2025) hat sich im A4-Fäsenstaubtunnel in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt.
Ein Tiefdruckgebiet südlich von Island lenkt heute kühle und labile, aber sukzessive trockenere Luft aus Westen zum Alpenraum.
In der Nacht auf Mittwoch erfolgt mit Warmluftzufuhr in den mittleren und höheren Luftschichten eine vorübergehende Stabilisierung.
Am Sonntag, 14.09.2025, findet am Klausenpass der Veloanlass "Klausen Monument" statt.
Damit der Anlass für die Velofahrer, aber auch für die übrigen Verkehrsteilnehmenden und Zuschauerinnen und Zuschauer gefahrlos durchgeführt werden kann, wird die Klausenstrasse ab Linthal bis Unterschächen am Sonntag, 14.09.2025, von 09.00 bis 16.00 Uhr für den Individualverkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es derzeit zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen dem Rastplatz Grund und dem Platti-Tunnel staut sich der Verkehr aufgrund von Bauarbeiten.
Weil ein Lieferwagenlenker angeblich einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste, ist er von der Strasse abgekommen und in einen Kandelaber geprallt.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Dienstag (02.09.2025), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Es entstand Sachschaden am Auto sowie an der Autobahninfrastruktur.
In Küblis hat ein Mann am Montagnachmittag einen Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft verübt.
Die Kantonspolizei Graubünden nahm ihn am Dienstagvormittag fest.
Die Präventions- und Kontrollkampagne zum Schulstart, durchgeführt vom Montag, 18. August bis Freitag, 22. August 2025, zeigt eine Abnahme der sanktionierten Geschwindigkeitsverstösse im Vergleich zum Jahr 2024.
Die verstärkte Präsenz der Polizei und der Sicherheitsdienste an den Schulstandorten sorgte für eine wirksame Prävention.
Am Dienstag, 1. September 2025, gegen 20.15 Uhr, wurde auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Norden ein Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern durch eine semistationäre Geschwindigkeitsmessung erfasst.
Das Fahrzeug überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h massiv.
Stephanie Eymann, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt, hat mit Genehmigung des Regierungsrats entschieden, bis auf Weiteres mit dem Polizeikommandanten Thomas Würgler weiterzuarbeiten.
Der 70-Jährige bleibt damit im Amt.
Am Montagabend, 1. September 2025, kurz nach 21.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Arbon zu einem Einsatz gerufen.
Ein Meteoschacht in einem Fitnesscenter konnte den Wassermassen des starken Regens nicht standhalten.
In der Verzweigung Hagnau muss für Belagsarbeiten eine Verbindungsrampe gesperrt werden.
Auch auf der Autobahn Richtung Basel sind im Bereich des Tunnels Schweizerhalle Einschränkungen unumgänglich. Dort wird der Verkehr während der Sperrzeiten auf die Gegenfahrbahn übergeleitet.
Auf der A6 zwischen Lyss-Süd und Schönbühl werden verschiedene Kunstbauten vertieft auf ihren Zustand untersucht.
Dafür kommt es zu Sperrungen einzelner Spuren im Perimeter der jeweiligen Bauwerke.
Am Mittwoch (27.08.2025), kurz vor 21 Uhr, ist im Bodensee, beim Segelhafen Rorschach, eine leblose Frau aufgefunden worden.
Zur Klärung der Umstände sucht die Kantonspolizei St.Gallen Zeugen.
Ein Velofahrer wurde am Montagabend in Frauenfeld bei einem Unfall verletzt.
Er musste ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auf der Kantonsstrasse zwischen Wynigen und Schmidigen werden Belagsarbeiten ausgeführt.
Die Durchfahrt ist von Montag, 15. September 2025, bis Freitag, 3. Oktober 2025 erschwert.
Vom 8. September 2025 bis zum 3. Oktober 2025 führt das Tiefbauamt entlang der Kantonsstrasse zwischen Lauterbrunnen und Stechelberg Pflegearbeiten am Schutzwald durch.
Die Arbeiten dauern jeweils von Montag bis Freitag, 7.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Die Umfahrung Wilderswil wird vom Montag, 8. September bis voraussichtlich Freitag, 12. September 2025 in beide Richtungen gesperrt.
Grund dafür sind Unterhaltsarbeiten im Tunnel und den Brücken.
Gestern Montag, 1. September 2025, kurz vor 22.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Axenstrasse in nördliche Richtung.
Kurz nach dem Flüelertunnel kollidierte das Fahrzeug aus derzeit ungeklärten Gründen mit der linksseitigen Leitplanke.
Am Montagabend (01. September 2025, ab 19:00 Uhr) zog eine Gewitterfront mit Starkwind über den Kanton Luzern.
Die Luzerner Polizei verzeichnete über 40 Meldungen. Im ganzen Kanton standen zahlreiche Einsatzkräfte im Dienst, um den betroffenen Personen rasch Hilfe zu leisten.
Der starke Regen am Montagabend hat zu mehreren überfluteten Kellern und Garagen geführt.
Weiter sind durch den starken Wind zahlreiche Bäume sowie ein Baugerüst auf mehrere Autos gefallen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist enorm. Angehörige der Feuerwehr und Einsatzkräfte der Zuger Polizei standen im Dauereinsatz.
Eine E-Bike-Fahrerin wurde beim Zusammenstoss mit einem E-Bike-Fahrer am Montag in Sommeri mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.