Am Sonntag (31.08.2025), um 17 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 24-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Am Motorrad entstand ein Totalschaden.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Bergstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 95-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Naturstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei E-Bikes gekommen.
Ein 66-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz vor 10:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 40-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Für die vor über 40 Jahren entstandene Vision einer Umfahrung von La Punt startet am 1. September 2025 mit dem offiziellen Spatenstich der Bau.
Damit ist ein grosser Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Erhöhung der Lebensqualität im Dorf erreicht. Die Bauzeit des 80-Millionen-Projekts beträgt rund acht Jahre.
Am Wochenende hat in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+ stattgefunden.
Die Kantonspolizei Glarus, unterstützt durch Rettungsdienst, Feuerwehr, Armee und Zivilschutz, zieht eine positive Bilanz zur grössten jemals im Kanton Glarus stattgefundenen Veranstaltung.
Am Sonntagabend, 31. August 2025, gegen 17:10 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Rennrad in Arth auf der Luzernerstrasse in Richtung Immensee.
Nach dem Dorfausgang wurde er von einem unbekannten Fahrzeug überholt, wobei es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.
Zwei Autofahrer verunfallten in der Nacht zum Montag in Romanshorn und Wängi wegen eines Sekundenschlafs.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Freitagnachmittag (29.8.2025) in Flurlingen einen 22-jährigen Mann, der auf offener Strasse eine Frau verletzte.
Bei der Festnahme ist auch ein Kantonspolizist leicht verletzt worden.
Am späten Sonntagabend geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn.
Dabei fuhr er ein Strassenbord hinunter, kollidierte mit Bäumen und Gebüschen und kam schliesslich auf einer Wiese zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich dabei. Die Beifahrerin blieb unverletzt.
Der Vergabeentscheid für die Planung und Realisierung des neuen Polizei- und Sicherheitszentrums im Herblingertal ist rechtskräftig.
Entsprechend hat der Kanton Schaffhausen nun den Vertrag mit der HRS Real Estate AG als Totalunternehmerin unterzeichnet. Der Spatenstich soll anfangs 2026 erfolgen.
Ab Montag, 1. September 2025, starten die Bauarbeiten zur Sanierung der Hauptstrasse im Bereich von der Kreuzstrasse bis nach Reckenwil.
Die Bauzeit dauert voraussichtlich bis Juli 2026.
Am Sonntag, dem 31. August, gegen 20:20 Uhr, verließ ein Auto eines 24-jährigen Bewohners des Küstengebiets einen Parkplatz in der Rue des Parcs, um Richtung Westen zu fahren.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Roller eines 29-jährigen Bewohners des Küstengebiets, der Richtung Osten unterwegs war.
Die Luzerner Polizei führte in Luzern eine Laserkontrolle durch.
Im Fokus standen Geschwindigkeit, Lärm und Tuning. Ziel der Aktion ist es, mehr Ruhe und Sicherheit auf den Strassen zu gewährleisten.
Am Sonntag, dem 31. August, gegen 14:50 Uhr, fuhr ein Auto eines 60-jährigen Einwohners von La Chaux-de-Fonds auf dem Boulevard de la Liberté in Richtung Neuenburg.
Er fuhr in den Kreisverkehr Mélèzes ein.
Am Samstag, 30. August 2025, fand auf der Place du Château in Lausanne eine Kundgebung zur Erinnerung an den Tod von Roger Nzoy statt.
Rund 300 Personen nahmen daran teil. Die Veranstaltung begann um 16.00 Uhr und endete gegen 22.00 Uhr ohne jegliche Zwischenfälle.
Es kommt zu einer Sperrung vom 2. September 2025, 07.00 Uhr bis 3. September 2025, 05.00 Uhr.
Gestützt auf Art. 3 des Bundesgesetzes über den Strassenverkehr (SVG) und Art. 1 Abs. 1 der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über den Strassenverkehr wird wegen Belagsarbeiten folgende Kantonsstrasse für den gesamten Fahrverkehr gesperrt.
Bei einem Brand in Höri sind am Sonntagabend (31.8.2025) eine Halle und eine Scheune zerstört worden.
Die Bewohner eines nahegelegenen Wohnhauses konnten sich in Sicherheit bringen.
Ein Zwischenhoch bestimmt heute Sonntag noch weitgehend das Wetter in der Schweiz. Die südwestliche Höhenströmung führt am Abend allmählich wieder feuchtere Luft zum Alpenraum. In den Alpen wird es vorübergehend föhnig.
Am Montag steuert ein Tief nördlich von Schottland von Westen her eine Kaltfront zur Schweiz. Am Dienstag liegt der Alpenraum zunächst im Bereich der hochreichend kälteren und feuchtlabilen Luftmasse, gegen Abend erfolgt aus Westen wieder eine Stabilisierung.
Am Sonntagnachmittag ist in Engelberg, am Wissberg, ein Gleitschirmpilot verunglückt.
Er wurde durch die Rettungskräfte im unwegsamen Gelände geborgen und ins Spital geflogen.
Auf der A2 Richtung Gotthard staut es sich derzeit zwischen Quinto und Airolo auf einer Länge von etwa drei Kilometern.
Verkehrsteilnehmer müssen mit bis zu 30 Minuten Verzögerung rechnen.
Am Samstag kam es auf der Hauptstrasse in Mägenwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad.
Die Lenkerin verletzte sich dabei leicht. Am Motorrad entstand Sachschaden.
Auf der A2 von Luzern Richtung Gotthard staut es sich zwischen Amsteg und Göschenen auf fünf Kilometern, mit einem Zeitverlust von bis zu 50 Minuten.
Reisende in Richtung Süden müssen am Gotthard derzeit viel Geduld mitbringen.
Nach einem Einbruch in Bonau haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in der Nacht zum Sonntag einen Tatverdächtigen festgenommen.
Eine aufmerksame Auskunftsperson meldete um 1.40 Uhr, dass soeben an der Gehrauerstrasse in einen Gewerbebetrieb eingebrochen worden sei und drei Männer die Flucht ergriffen hätten.
Auf der Lützelstrasse in Kleinlützel hat sich am Samstagabend, 30. August 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 21:30 Uhr, hat auf der Ragazerstrasse ein Auto Feuer gefangen.
Die ausgerückte örtliche Feuerwehr konnte die Flammen löschen, ein Abbrennen des Fahrzeuges jedoch nicht mehr verhindern.
Am Samstag (30.08.2025), kurz vor 08:45 Uhr, ist es auf der Ernetschwilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Elektromobil und einem Auto gekommen.
Ein 28-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 18-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 84-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs und setzte seine Fahrt fort. Er konnte später angehalten werden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 59-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 8 Uhr, ist es in der Brühltorpassage zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gekommen.
Dabei wurde ein 20-jähriger Mann leicht verletzt.
Am gestrigen Samstag, den 30. August 2025, fand in Neftenbach der Kantonale Jugendfeuerwehrwettkampf statt.
An verschiedenen Posten konnten die Jugendlichen, und hoffentlich angehende Feuerwehrleute, ihr erlerntes Können und Wissen unter beweis stellen und den Instruktoren sowie auch den Besuchern demonstrieren.
In Ausnahmesituationen setzen wir bei der Kantonspolizei Zürich auf Kommunikation.
Wenn jedes Wort gewählt und jede Formulierung wohlüberlegt sein muss, ist volle Konzentration gefragt.
Zwingen BL. In der Samstagnacht, 30.08.2025, kurz vor 23 Uhr, kam es auf einem Parkplatz beim Bahnhof SBB in Zwingen BL zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand. Der Lastwagenanhänger wurde beim Brand komplett zerstört.
In der Nacht auf Sonntag (31.08.2025) besetzte eine Personengruppe kurzzeitig die Kirche St.Leonhard.
Nachdem der Eigentümer die Räumung beantragte, konnte die Besetzergruppe dank intensivem Dialog dazu bewogen werden, die Kirche zu verlassen. Beim Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt und es entstand nach ersten Erkenntnissen nur geringfügiger Sachschaden.
Im August waren unsere Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz im Einsatz – sei es an den Grenzen oder in den Büros.
Trotz grosser Wärme haben sie ihre Aufgaben mit vollem Einsatz erfüllt.
Beim gestrigen kantonalen Jugendfeuerwehrwettkampf in Neftenbach war auch ein Team aus dem Bezirk Hinwil am Start.
Die verschiedenen Posten wurden mit Bravour gemeistert und am Ende reichte es für den hervorragenden 3. Rang unter mehr als 17 Teams.
Auf der A1 kam es am Samstagnachmittag zu einer Auffahrkollision mit fünf beteiligten Autos. Zwei Personen wurden leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 30. August 2025, kurz vor 15.00 Uhr auf der A1 bei Othmarsingen.
Am Samstag, 30. August 2025, kurz vor 18:00 Uhr, ereignete sich auf der Verzweigung Adlergartenstrasse – Gotthardstrasse in Altdorf ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Ein Fahrzeuglenker war auf der Gotthardstrasse in Richtung Altdorf unterwegs, während eine Fahrzeuglenkerin gleichzeitig auf der Adlergartenstrasse in Richtung Gotthardstrasse fuhr.
Die Schweiz liegt heute zunächst noch im Einflussbereich einer besonders in der Höhe ausgeprägten Tiefdruckzone, die sich von der Nordsee über die Alpen bis nach Italien erstreckt. Mit einer Nordwestströmung wird mässig feuchte Luft zur Alpennordseite geführt.
Auf der Alpensüdseite sorgt im Tagesverlauf aufkommender Nordwind für eine Abtrocknung der Luftmasse. Am Samstagnachmittag macht sich von Westen her Zwischenhocheinfluss bemerkbar und sorgt bis am Sonntagabend für eine Stabilisierung. Mit einer von Nordwest auf Südwest drehenden Strömung gelangt trockene und wärmere Luft zum Alpenraum. Am Montag lenkt ein Tief nördlich von Schottland eine okkludierende Front über die Schweiz hinweg.
Am Samstagmorgen ereignete sich in Roches ein Selbstunfall mit einem Auto.
Der schwer verletzte Autolenker wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen, wo er am Nachmittag seinen Verletzungen erlag. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Der Staat Wallis hat beim Bundesamt für Umwelt die Bewilligung für eine vollständige Entnahme von zwei Rudeln sowie für eine Basisregulierung von drei Rudeln, die es dem Kanton ermöglicht, zwei Drittel der diesjährigen Jungtiere zu entnehmen, beantragt.
Wie bei der letzten proaktiven Regulierung 2024-2025 können Jäger, die eine spezielle Ausbildung absolviert haben, die Wildhüter bei dieser Aufgabe unterstützen. Der Kanton setzt damit die neue Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) um, die am 1. Februar 2025 in Kraft trat.
Bern/Zeugenaufruf Drei Männer nach Raubdelikt angehalten
Am Montagabend kam es auf der Grossen Schanze in Bern zu einem Raubüberfall. Die drei mutmasslichen Täter konnten angehalten werden. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.