Noch immer wird bei 25.2% aller Alkoholtestkäufe in Läden und Restaurants in der Schweiz den Jugendlichen widerrechtlich Alkohol verkauft, im Online-Bereich gar in den allermeisten Fällen.
Diese Quoten sinken seit Jahren nur sehr langsam. Die neuen Sanktionsmöglichkeiten im Lebensmittelgesetz nach nicht bestandenen Testkäufen können dies ändern, wenn sie strikt angewendet werden. Zudem muss das Verkaufs- und Restaurationspersonal bei der Anwendung des Jugendschutzes besser unterstützt werden.
Die Schaffhauser Polizei hat – dank Hinweisen aus der Bevölkerung – am frühen Mittwochmorgen (25.06.2025) in Beringen einen Mann festgenommen, der versucht hat, mehrere Autos zu öffnen und in der Folge in ein unverschlossenes Auto eingestiegen ist.
In diesem Zusammenhang empfiehlt die Schaffhauser Polizei, keine Wertgestände in parkierten Fahrzeugen zu deponieren und diese immer komplett abzuschliessen.
Ab dem 30. Juni 2025 erneuern das Bau- und Verkehrsdepartement, die BVB und IWB Gleise, unterirdische Leitungen und die Oberfläche des Neuweilerplatzes.
Die Tram- und Bushaltestellen "Neubad" werden so umgebaut, dass Fahrgäste stufenlos ein- und aussteigen können. Aufgrund von Verkehrsbehinderungen wird dem Durchgangsverkehr empfohlen, den Neuweilerplatz zu umfahren. Die Buslinie 36 wird während den Bauarbeiten über den Laupenring umgeleitet. Im Januar 2026 ist während drei Wochen ein Tramersatz mit Bussen auf der Linie 8 notwendig. Die Bauarbeiten dauern rund ein Jahr.
Rorschacherberg: Nach mehreren Einschleichversuchen festgenommen
Am Donnerstag (26.06.2025), kurz nach 03:30 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen einen 17-jährigen Marokkaner festgenommen, nachdem mehrere Meldungen über versuchte Einschleichediebstähle in Rorschach und Rorschacherberg eingegangen waren.
Mols: Unfall zwischen Motorrad und Auto
Am Mittwoch (25.06.2025), kurz nach 15:50 Uhr, sind auf der Walenseestrasse ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen. Der 62-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Ricken: Frontalkollision zwischen zwei Autos
Am Mittwoch (25.06.2025), kurz vor 19:10 Uhr, hat sich auf der Uznacherstrasse eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Das Auto eines 33-jährigen Mannes kippte dabei auf die Seite. Er und der 56-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Autos wurden leicht verletzt. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Pfäffikon: Auto landet in Bachbett
Am Mittwochabend, 25. Juni 2025, fuhr ein 27-jähriger PW-Lenker auf der Talstrasse in Pfäffikon in Richtung Altendorf.
Guntmadingen: Raser gestoppt und Töff sichergestellt
(SHPol) Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Mittwochabend (25.06.2025) in Guntmadingen an der H13, erwischte die Schaffhauser Polizei zwei Motorradfahrer, die viel zu schnell unterwegs waren.
Der zweite Notfallbarometer des TCS zeigt, dass sich die meisten Menschen zutrauen, in Notfallsituationen grundlegende Hilfe zu leisten.
Bei lebensbedrohlichen Situationen schwindet allerdings das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ungebrochen hoch ist das Vertrauen in die Arbeit professioneller Rettungsorganisationen.
Am Mittwoch, 25. Juni 2025, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Baselstrasse in Zwingen BL eine Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen.
Dabei wurde eine Person verletzt.
Die A9 zwischen Sion-Ost und Sierre-Ost wird von 2026 bis 2028 umfassend saniert.
Bereits in diesem Jahr beginnen vorbereitende Arbeiten. Die Deckel der Pannenstreifen werden ersetzt oder verstärkt, um die Sicherheit während der Bauphasen zu gewährleisten, in denen die Pannenstreifen vom Verkehr genutzt werden.
Langenthal: Verkehrsknoten Dreilinden soll umgestaltet werden
Der Regierungsrat unterstützt die Umgestaltung und Verbesserung des Verkehrsflusses am Knoten Dreilinden in Langenthal mit 6,3 Millionen Franken.
Am Donnerstag, dem 26. Juni, gegen 4:40 Uhr, fuhr ein Motorrad eines 37-jährigen Franzosen am Hang des Biaufond in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Dabei kollidierte er mit einem Tier, das die Strasse überquerte. Infolge des Zusammenpralls stürzte er auf die Strasse.
Am Amthausquai in Olten wurde in der Nacht auf Mittwoch, 25. Juni 2025, ein Fahrzeug aufgebrochen.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn drei mutmassliche Täter anhalten. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Bei einem Verkehrsunfall mit drei Autos sind am frühen Mittwochabend (25.6.2025) in Kloten zwei Personen mit Verletzungen in Spitäler gebracht worden.
Der Unfall hatte Auswirkungen auf den Feierabendverkehr.
Am 26. Juni zeigt sich das Wetter von seiner dynamischen Seite: Der Sommer bleibt spürbar, bringt aber reichlich Bewegung in den Himmel. Zwischen sonnigen Momenten türmen sich bereits am Vormittag erste Quellwolken auf – ein Vorgeschmack auf das, was folgt. Denn spätestens am Nachmittag sind Schauer und Gewitter vielerorts ein Thema, teils mit kräftigem Regen, Hagel und stürmischen Böen. Besonders in den Alpen und Voralpen heisst es dann: Himmel beobachten und Schutz suchen, wenn dunkle Wolken aufziehen.
Trotz der unbeständigen Wetterlage bleibt es warm. Im Flachland steigen die Temperaturen verbreitet auf über 25 Grad, im Süden sind knapp 30 Grad möglich. Die Nullgradgrenze liegt zwischen 3900 und 4300 Metern – ein Zeichen für sommerliche Höhenluft. Gegen Abend beruhigt sich die Lage vielerorts allmählich, vor allem im Norden. Doch wer im Gebirge unterwegs ist, sollte Wetterwarnungen ernst nehmen: Lokale Gewitterzellen können blitzschnell entstehen und intensiv ausfallen.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnten in der Nacht auf Mittwoch (25.06.2025) in Lauchringen (D) zwei jugendliche Tatverdächtige nach einem Fahrzeugdiebstahl in Trasadingen (CH) und anschliessender Flucht nach Deutschland von nacheilenden Polizeikräften verhaftet werden.
Die beiden Jugendlichen stehen unter dringendem Tatverdacht, am frühen Mittwochmorgen (25.06.2025) ein Auto in Neuhausen am Rheinfall (CH) gestohlen und damit in der Folge in Trasadingen (CH) einen Rammbockdiebstahl in ein Autoverkaufsgeschäft begangen zu haben, wobei sie im Rahmen der Flucht in Lauchringen (D) verunfallten. Die Vorfälle sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Letzte Nacht auf Samstag ist ein Motorradfahrer bei einer Polizeikontrolle in Bulle geflüchtet.
Mehrere Personen gerieten in Gefahr. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 25. Juni 2025, ca. 13.15 Uhr, fuhr eine 54-jährige Personenwagenlenkerin von Elm Richtung Matt hinter einem Lastwagen.
Nachdem angeblich die Lenkerin des Lastwagens mehrmals den linken Blinker setzte, interpretierte die Personenwagenlenkerin dies auf der Höhe Militärparkplatz schlussendlich als Zeichen, sie könne den Lastwagen überholen.
Am Dienstagnachmittag (24.06.2025) hat die Schaffhauser Polizei zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in Stein am Rhein und Ramsen an mehreren Standorten koordinierte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei wurden rund 160 Verkehrsteilnehmende kontrolliert.
In Feldbrunnen kam es am Mittwochmittag zu einer Kollision zwischen einem Auto und der Aare Seeland Mobil-Bahn.
Dabei wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Diese musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Bei einem Brand in einer Liegenschaft in Opfikon ist am Dienstagabend (24. Juni 2025) eine Frau schwer verletzt worden.
Der entstandene Sachschaden wird auf über hunderttausend Franken geschätzt.
Aktuell werden im Kanton Thurgau erneut etliche Personen von "Falschen Polizisten" telefonisch kontaktiert.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Gestern Abend verlor eine PW-Lenkerin die Beherrschung über ihr Fahrzeug und fuhr dadurch auf einen Kreisverkehrsplatz.
Die Lenkerin blieb unverletzt. Sie war stark alkoholisiert. Am Fahrzeug sowie der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden.
Objekte verboten: Online-Käufe führen immer wieder zu Vorladungen durch die Polizei.
Was harmlos scheint – etwa ein Taschenmesser, ein Schlüsselanhänger oder ein Laserpointer – kann nach Schweizer Recht als Waffe gelten und strafbar sein.
Gestern Abend geriet eine Automobilistin mit ihrem Fahrzeug auf die Randleitplanke der Autobahn.
Dadurch überschlug sich das Fahrzeug und es kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die Lenkerin wurde dadurch mittelschwer verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Dienstag (24.06.2025), kurz nach 12 Uhr, ist es an der Böschachstrasse zu einer starken Rauchentwicklung aus einem Lieferwagen gekommen.
Der Fahrer, ein 61-jähriger Mann, bemerkte aufsteigenden Rauch aus dem Motorraum seines Lieferwagens und parkierte diesen auf einem Firmenareal.
Am Dienstag (24.06.2025), kurz vor 16:45 Uhr, ist es an der Kirchstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Rollerfahrer gekommen.
Der 17-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt. Er wurde zwecks Kontrolle vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag, 22. Juni 2025, brach auf dem Campingplatz La Roseraie in Yvorne ein Brand in einem Wohnwagen aus.
Eine Person, die sich darin befand, kam dabei ums Leben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Am Sonntag, 15. Juni 2025, gegen 14:25 Uhr, wurde ein Jugendlicher in der Waldregion von Romainmôtier von einem herabfallenden Ast getroffen.
Er erlitt dabei schwere Kopfverletzungen und wurde mit der Rega ins CHUV geflogen. Dort erlag er wenig später seinen Verletzungen.
Gestern Nachmittag (24.06.2024) ereignete sich an der Bandwiesstrasse ein Verkehrsunfall.
Die Feuerwehr Rüti sperrte die Bandwiesstrasse zwischen der Kreuzung Breitenhof- / Bandwiesstrasse und Parkhaus Migros.
Am Dienstag, 24. Juni, gegen 16.40 Uhr, fuhr ein Motorrad eines 17-jährigen Neuenburger Bergbewohners auf der Rue du Marais in Le Locle Richtung Osten.
An der Hausnummer 11 angekommen, kam es zu einer Kollision mit dem angehaltenen Auto eines 42-jährigen Neuenburger Bergbewohners.
Am Dienstagnachmittag ist in Hettiswil bei Hindelbank ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Über 100 Kaninchen und Vögel konnten nur noch tot geborgen werden. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Dienstag (24.06.2025), kurz vor 23:40 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse erhalten.
Die aufgebotenen Feuerwehren konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Damit unsere Personenspürhunde nicht immer nur mit Polizistinnen und Polizisten trainieren müssen, waren heute Seniorinnen und Senioren eines Frauenfelder Altersheims am Zug.
Diese machten sich zu einem Spaziergang durch die Stadt auf und legten dabei eine Spur für unsere Diensthunde.
Der Sommer zeigt sich morgen von seiner warmen Seite: In weiten Teilen der Schweiz dominieren Sonne, hohe Temperaturen und trockene Luft. Ein Schleier aus Saharastaub sorgt dabei vielerorts für eine leicht getrübte Sicht.
Während sich der Tag zunächst ruhig präsentiert, nimmt die Gewitterneigung in der Nacht allmählich zu – teils begleitet von Sturmböen. Wer also den Sommertag draussen geniessen möchte, sollte den späten Nachmittag im Auge behalten.
Am Montagabend (23. Juni 2025, 17:00 Uhr) ereignete sich auf der Hochdorfstrasse in Eschenbach ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein Motorradfahrer kollidierte nach einem Überholmanöver frontal mit einem entgegenkommenden Sattelmotorfahrzeug. Der 17-jährige Lenker erlitt dabei schwere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort.
Am Montagnachmittag (23. Juni 2025, kurz vor 16:00 Uhr) geriet auf der Ritterstrasse in Luzern ein Auto in Brand.
Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Stadt Luzern konnte das Feuer löschen.
Bei der kürzlich erfolgten Hauptinspektion des Tunnels Schänzli stellten die Experten diverse Hohlstellen an der Tunneldecke fest.
Damit die Infrastruktur instandgesetzt werden kann, müssen die einzelnen Röhren für den Verkehr für mehrere Nächte gesperrt werden.
Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen wurden im Vorfeld intensiv auf die Veloprüfung vorbereitet.
Die Verkehrsinstruktorinnen der Kantonspolizei führten mit ihnen vier Theorielektionen durch, die vor und nach den Fasnachtsferien stattfanden. In diesen Lektionen wurde das korrekte Verhalten im Strassenverkehr als Velofahrerin oder Velofahrer vermittelt. Zusätzlich übten die jeweiligen Lehrpersonen mit den Kindern den praktischen Teil der Prüfung auf der vorgesehenen Strecke, um sie optimal auf die Anforderungen vorzubereiten.
Sie ist Automechanikerin, Panzerfahrerin, Stabsadjutant – und vor allem: mit Herzblut dabei.
Nathalie Rölli ist Waffenplatz Berufsunteroffizierin auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in Oberdorf. Wer denkt, das sei ein ruhiger Job in der Provinz, täuscht sich gewaltig.
Am Dienstagmorgen, 24. Juni 2025, ereignete sich auf der Seestrasse im Kreis 2 ein Verkehrsunfall zwischen einem Rollerfahrer und einer E-Bike-Fahrerin.
Beide wurden dabei verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.