Am Samstag (03.05.2025) hat sich auf der Gottfried-Keller-Strasse ein Selbstunfall mit einem Linienbus ereignet.
Ein 37-jähriger Buschauffeur wich einem entgegenkommenden Linienbus aus und kollidierte dabei mit einer seitlichen Mauer. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am Samstag (03.05.2025) hat sich auf der Bogenstrasse ein Selbstunfall ereignet. Ein Autofahrer kam infolge Ablenkung von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum, einem Kandelaber sowie einem Fahrleitungsmast.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Ein unvergesslicher IPH Besuchstag! Was für ein fantastischer Tag! Der Besuchstag der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch war ein voller Erfolg.
Und das verdanken wir nicht nur dem tollen Wetter, sondern vor allem den vielen Besucherinnen und Besuchern, die diesen Tag genutzt haben, um mehr über unsere Arbeit zu erfahren und sich mit uns auszutauschen.
Am späteren Samstagnachmittag (03.05.2025) hat sich in Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Personenwagen ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Der Unfallwagen musste mit erheblichen Schäden von der Unfallstelle abtransportiert werden.
Die Stadtpolizei Chur führte am vergangenen Samstag, in den Abendstunden, eine verkehrspolizeiliche Grosskontrolle durch.
Die Fahrzeuglenkenden sowie deren Fahrzeuge wurden auf die Einhaltung der strassenverkehrsrechtlichen Bestimmungen überprüft.
Pause muss sein! Der Aufenthaltsraum in den jeweiligen Polizeiposten bot Polizisten und Polizistinnen einen Ort zum Durchatmen.
Dieses Bild aus 1951 zeigt einen Aufenthaltsraum der Kantonspolizei St.Gallen: mit Billardtisch, Leseecke und viel Charme der damaligen Zeit.
Am Samstag, 03.05.2025, ca. 23.30 Uhr, ereignete sich in Niederurnen auf der Autobahn A3 ein Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen.
Ein 31-jähriger Lenker fuhr in seinem Auto auf der Überholspur in allgemeine Richtung Chur.
Am Samstag, 03.05.2025, ca. 23.15 Uhr, ereignete sich in Glarus, Buchholz, ein Verkehrsunfall.
Eine 18-jähriger Lenkerin fuhr ab ihrem Wohnort in Glarus via Burgstrasse in Richtung Buchholz.
Ein Motorradfahrer verletzte sich am Samstag bei einem Selbstunfall in Münchwilen leicht bis mittelschwer.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Das Tessiner Departement für Bau und Umwelt informiert darüber, dass von Mittwoch, 7. Mai 2025 bis Mitte Februar 2026 Arbeiten zur städtebaulichen Aufwertung und zur Verbesserung der Strasseninfrastruktur entlang der Via Cantonale in Magliaso durchgeführt werden – und zwar im Abschnitt zwischen der ENI-Tankstelle und der Primarschule.
Die Arbeiten beginnen nachts vom 7. bis 9. Mai, jeweils von 20.30 bis 5.30 Uhr.
Woche zwei der Entenrettung – dieses Mal in Unterengstigen!
Passanten meldeten, dass sich eine Entenfamilie auf der 'falschen' Seite der Autobahn befinde und deshalb nicht zur Limmat gelangen könne.
Am Samstagabend ist es in Ipsach zu einem Selbstunfall eines E-Bike-Fahrers gekommen.
Er musste schwer verletzt mit der Rega ins Spital geflogen werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Nacht von Donnerstag (01.05.2025) auf Freitag (02.05.2025) waren zwei Männer in einem weissen Tesla in Ramsen unterwegs.
Sie gaben sich als Polizisten aus und führten Verkehrskontrollen durch.
Letzte Woche erreichte unsere Nachtpatrouille ein ungewöhnlicher Funkspruch: „Da liegt ein grosses Tier mitten auf der Strasse!“
Vor Ort angekommen dann die Überraschung: Ein frisch geborenes Kalb lag seelenruhig auf der dunklen Fahrbahn – ganz ohne Warnblinker.
Wenn das Erlebte belastet, sind unsere Peers da – geschulte Kolleginnen und Kollegen, die zuhören, verstehen und helfen.
Weil auch Polizistinnen und Polizisten nur Menschen sind.
Am Montagabend fand im RBS-Bahnhof und -Bahntunnel eine grosse Einsatzübung statt.
Gemeinsam trainierten die Berufsfeuerwehr, die Milizeinheiten Nachtwache und Brandcorps sowie Mitarbeitende der RBS und SBB Intervention den Ernstfall.
Am Samstag, 3. Mai 2025 wurde die Kantonspolizei Uri kurz nach 11:00 Uhr von der Kantonspolizei Tessin orientiert, dass ein Lenker mit einem im Kanton Graubünden entwendeten Fahrzeug auf der Autobahn A2 durch den Gotthard Strassentunnel in Richtung Norden unterwegs sei.
Wenig später konnten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri das Fahrzeug auf Höhe Göschenen aufnehmen.
Am Samstagnachmittag, 3. Mai 2025, kam es auf der Kreuzung Zürcher- und Bläsihofstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Der Motorradfahrer wurde dabei mittel bis schwer verletzt. Das Wildschwein überlebte den Unfall nicht.
Am Freitagabend ist es in Lützelflüh zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Autolenker wurde schwer verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitagabend ist es in Amsoldingen zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Motorradlenker wurde schwer verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Heute gegen 12:40 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Hauptstrasse von Cerlatez in Richtung Saignelégier.
In einer Linkskurve, kurz nach dem Campingplatz, geriet er mit seinem Fahrzeug etwas auf den grasbewachsenen rechten Fahrbahnrand.
Die Kantone Obwalden und Nidwalden wollen gemeinsam mit den Gemeinden ein eGov-Portal einführen.
Mit dem Portal werden die Grundlagen geschaffen, damit die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen digitale Verwaltungsdienstleistungen in Zukunft über einen zentralen Zugang nutzen können.
Am frühen Samstagmorgen, 3. Mai 2025, wurden im Kreis 4 auf den Strassen rund um das Kasernenareal diverse Brände gelegt.
Die ausgerückten Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich wurden mit Wurfgegenständen und Feuerwerkskörpern angegriffen.
In Schwellbrunn ist es am Freitagabend, 2. Mai 2025, zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Fahrer erlitt Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
Am Samstagvormittag, 4. Mai 2025, meldet der TCS auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard einen Stau von rund 3 Kilometern Länge zwischen Wassen und Göschenen im Kanton Uri.
Grund dafür ist eine verkehrsbedingte Überlastung vor dem Nordportal des Gotthard-Strassentunnels.
Aktuell staut sich der Verkehr auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden zwischen Quinto und der Dosierstelle Airolo auf einer Länge von etwa 5 Kilometern.
Reisende müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 50 Minuten rechnen.
Bei einer Auseinandersetzung in einer Wohnung in Dietikon ist am Freitagabend (2.5.2025) ein Mann tödlich verletzt worden.
Ein Tatverdächtiger wurde verhaftet.
Am Samstag (03.05.2025), kurz vor 3 Uhr, ist ein 32-jähriger Autofahrer an der Oberrieterstrasse gegen ein parkiertes Auto geprallt.
Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.88 mg/l.
Am Samstag (03.05.2025), gegen 1:45 Uhr, beabsichtigte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Lieferwagen zur Kontrolle anzuhalten.
Der Fahrer missachtete das Anhaltezeichen und flüchtete.
Am Freitag (02.05.2025), gegen 22 Uhr, ist es an der Berglistrasse zu zwei Einbrüchen gekommen. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu zwei Einfamilienhäusern und floh anschliessend zu Fuss vor der Polizei.
Die Höhe des Deliktsguts kann noch nicht beziffert werden.
Am Freitag (02.05.2025), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Wittenbacherstrasse zum Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 62-jähriger Autofahrer wurde dabei verletzt. Die Rega überführte ihn ins Spital.
Am Freitag, 02.05.2025, ca. 11.40 Uhr, ereignete beim sog. Chnügrat in Betschwanden ein Gleitschirmunfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen flog ein 51-jähriger Gleitschirmpilot in der Region Braunwald ab einem bislang unbekannten Startplatz in allgemeine Richtung Norden.
Auf einer Nebenstrecke im Wald kam ein Auto von der Strasse ab und kippte auf die Seite.
Der Lenker wurde leicht verletzt. Am Auto entstand grosser Schaden.
Am Freitag, 2. Mai 2025, sind bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau mehrere Meldungen eingegangen, wonach es in Herisau zu Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen sei.
Es wurden zum Teil Wertgegenstände und Bargeld gestohlen.
In Grub ist es am Freitag, 2. Mai 2025, zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Alle Autoinsassen blieben unverletzt. An einem Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Luzerner Polizei erhält Zuwachs: 35 neue Polizistinnen und Polizisten werden am Mittwoch, 14. Mai 2025, in Sempach in einer würdevollen Vereidigungszeremonie ins Korps der Luzerner Polizei vorgenommen.
Die Feier ist öffentlich, die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen.
Gestern (02.05,2025), gegen 17:00 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Route des Rangiers von St-Ursanne in Richtung Cornol.
Beim Erreichen der Kreuzung Les Malettes missachtete er den Vortritt gegenüber einem korrekt fahrenden Motorradfahrer, der von Cornol in Richtung Delémont unterwegs war.
Die Schweizer Armee erhöht während zwei Wochen die Bereitschaft für Einsätze im Luftpolizeidienst.
Für diese Zeit verdoppelt die Luftwaffe die Anzahl ständig verfügbarer Patrouillen mit F/A-18 Kampfflugzeugen von einer auf zwei.
Gestern, am 02. Mai, gegen 18:00 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer von Cornol in Richtung Rangiers.
Kurz nach dem Relais d'Ajoie, in einer stark ausgeprägten Rechtskurve, verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Motorrad.
Auf der Berninalinie der Rhätischen Bahn (RhB) wird der Streckenabschnitt Pontresi-na – Poschiavo vom Mittwoch, 7. Mai 2025 bis und mit Dienstag, 13. Mai 2025 für den durchgehenden Bahnverkehr gesperrt.
Zwischen Pontresina und Poschiavo verkehren Bahnersatzbusse.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.