Am Montag, 24. August 2026, gegen 02:20 Uhr, verliess die 39-jährige Maëlle D. ihr Zuhause in Saint-Maurice.
Zuletzt wurde sie zu Fuss auf der Grand-Rue gesehen.
Am Montagabend, 24. August 2026, kam es in einem Autohandelsbetrieb an der Hauensteinstrasse in Rümlingen zu einem Einbruch.
Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte ein mutmasslicher Täter angehalten werden.
Für Samstag, 29. August 2026, wird in Basel zu einer unbewilligten Demonstration unter dem Titel „Death to Zionism“ aufgerufen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt beurteilt die Demonstration in der angekündigten Form als nicht grundrechtskonform und somit auch als nicht bewilligungsfähig. Die Kantonspolizei wird für den kommenden Samstag die erforderlichen Vorkehrungen treffen.
Beim Anschluss Egerkingen (A2) wird im August und Oktober 2026 die Autobahnüberführung Nord zurückgebaut.
Die nächtlichen Arbeiten führen zeitweise zu Sperrungen der Ein- und Ausfahrten und erfolgen im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus der A1.
In Langendorf ist es der Kantonspolizei Solothurn am Montagnachmittag gelungen, einen 19-jährigen Ukrainer im Zusammenhang mit einem versuchten Telefonbetrug anzuhalten.
Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Zwischen dem Coop und der Migros in Balsthal hat sich am Montagnachmittag, 24. August 2026, eine Kollision zwischen einer unbekannten Person auf einem Fahrrad und einer Schülerin ereignet.
Dabei wurde die Schülerin erheblich verletzt. Ohne sich um sie zu kümmern, entfernte sich die unbekannte Person von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zur Identität der gesuchten Person machen können.
Am Freitag, 7. August 2026, wurde in Farvagny eine Bank überfallen.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zur Anhaltung des Tatverdächtigen, der von der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen wurde.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstagmorgen in Frauenfeld eine Autofahrerin leicht verletzt.
Die genaue Unfallursache ist noch unklar.
Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich in den vergangenen Tagen aufgrund der flächendeckenden Niederschläge und gesunkenen Temperaturen leicht entspannt.
Es besteht jedoch nach wie vor eine erhöhte Gefahr für Wald- und Flurbrände.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (25.08.2026) hat der Hinweis eines Buschauffeurs zur Festnahme von zwei Männern bei einem Einbruch in eine Autogarage geführt.
Die Kantonspolizeien St.Gallen, Zürich und Schwyz standen gemeinsam im Einsatz.
Die Regionalpolizei Zofingen appelliert an alle Fahrerinnen und Fahrer, besonders in der Nähe von Schulhäusern und Kindergärten rücksichtsvoll und aufmerksam zu fahren.
Im Rahmen der nationalen Kampagne des TCS intensivierte sie die Schulwegüberwachung in 22 Gemeinden.
Heute stand für unseren Polizeinachwuchs Varro ein ganz besonderes Abenteuer auf dem Programm: Er durfte seinen zukünftigen Arbeitsplatz kennenlernen.
Seinen Platz im Polizeiauto hat er ganz genau unter die Lupe genommen.
Am Montagnachmittag (24.08.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht, während die Feuerwehr das Feuer löschen konnte. Aufgrund des entstandenen Schadens sind mehrere Wohnungen vorerst nicht mehr bewohnbar.
Die lokal unterschiedlich ausgefallenen Niederschläge der vergangenen Tage konnten die Trockenheit leicht entschärfen – jedoch nicht in den Wäldern.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat Kanton Luzern wird die Waldbrandgefahr deshalb von sehr gross auf gross zurückgestuft.
Jedes Jahr verunfallen zahlreiche Menschen auf Bergwanderwegen, einige davon tödlich.
Eine neue Erhebung der BFU zeigt: Viele Wandernde erkennen kritische Situationen zwar, treffen dann aber nicht die sicherste Entscheidung.
Im Rahmen der Vorarbeiten zum 2027 geplanten Projekt "Haag-Oberriet" sind Massnahmen an der Ausfahrt Oberriet notwendig, die nächtliche Sperrungen im September und Oktober 2026 erfordern.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA setzt ab 2027 den Autobahnabschnitt der A13 zwischen Haag und Oberriet umfassend instand.
Kurt Müller, Sachbearbeiter Infodienst im Amt für Kantonspolizei, und Toni Regli, Gruppenchef im Amt für Kantonspolizei, sind am 1. September 1986 in die Kantonsverwaltung eingetreten und erfüllen somit am 31. August 2026 das 40. Dienstjahr.
Bruno Herger, polizeilicher Sachbearbeiter im Amt für Kantonspolizei, Roger Furrer-Moser, Schichtchef im Amt für Kantonspolizei, und Erich Betschart, Facharbeiter Werkstatt/Stv. Leiter Werkstatt im Amt für Tiefbau, sind am 1. September 2001 in die Kantonsverwaltung eingetreten und erfüllen somit am 31. August 2026 das 25. Dienstjahr.
In der Nacht auf Dienstag beobachtete eine Drittperson, wie ein Mann versucht ein E-Bike zu entwenden.
Dieser flüchtete in der Folge mit einem E-Trotti, konnte aber kurz darauf durch die Polizei festgenommen werden.
Das seit Montag (24.8.2026) vermisste 16-jährige Mädchen meldete sich am Dienstagmorgen (25.8.2026) selbständig in einem Polizeiposten und ist wohlbehalten.
Die Kantonspolizei Zürich dankt der Bevölkerung für die Unterstützung.
Am Montag, 24. August 2026, um 08:30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Glarus über eine Bedrohungssituation in Engi in Kenntnis gesetzt.
Zur Bewältigung der Situation erfolgte ein Grossaufgebot von Polizeikräften.
Am Dienstagmorgen ist es in Bern zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Tram gekommen.
Die Jugendliche wurde dabei verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Nach einem Einsatz wurden die Mitarbeiter des Zolls Graubünden bei ihrer Rückkehr zum Grenzübergang La Motta von einem wunderschönen Regenbogen empfangen.
Dabei entstand dieses spektakuläre Foto.
Oberhalb der Reussmündung in den Urnersee verbindet der Reusssteg, eine Brücke von 38 Metern Länge auf dem Weg der Schweiz, die Gemeinden Flüelen und Seedorf.
Zwei markante Bögen aus Brettschichtholz bilden das Tragwerk der Brücke.
An der Haldenstrasse in der Stadt Luzern ist es am Montagmorgen zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen, wobei ein Fahrzeug zur Seite kippte.
Eine Person verletze sich leicht.
Bei der A8 zwischen Spiez und Interlaken wird im Raum Därligen der Schutz vor Naturgefahren weiter erhöht.
Mehrere Geschiebesammler werden neu erstellt oder vergrössert sowie weitere Massnahmen umgesetzt.
Am Montagnachmittag, 24. August 2026, kurz nach 14.15 Uhr, kurz vor 16.45 Uhr, kam es auf der Bruderholzstrasse in Münchenstein zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Dabei wurden drei Personen verletzt.
Am Sonntag, 23.08.2026, ca. 12.00 Uhr fuhr ein 31-jähriger Velofahrer in Giswil auf der Panoramastrasse talwärts.
Da die vor ihm fahrende 46-jährige Autolenkerin aufgrund eines Kreuzungsmanövers abbremsen musste, prallte der Velofahrer in das Heck des Autos.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass gestern, 23.08.2026, kurz nach 22 Uhr der Gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) gemeldet wurde, dass ein 48-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz im Locarnese, der sich im Val Malvaglia aufhielt, nicht zurückgekehrt war.
Umgehend wurde eine Suchaktion eingeleitet, an der die Kantonspolizei, die Alpine Rettung Schweiz (ARS) und die REGA beteiligt waren.
Die Störung der Nacht verlagert sich schnell weiter nach Osten. Mit südwestlicher Strömung erreicht uns am Dienstag mässig feuchte und instabil geschichtete Luft, die am Nachmittag und Abend mit einer schwachen Störung noch einmal aktiviert wird.
Am Mittwoch sorgt ein Zwischenhoch für eine Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmasse. Am Donnerstag geraten wir in eine starke Föhnströmung, die vorübergehend noch einmal heisse Luft zur Schweiz führt.
Update zu dieser Vermisstmeldung (25.08.2026)
Das seit Montag (24.8.2026) vermisste 16-jährige Mädchen meldete sich am Dienstagmorgen (25.8.2026) selbständig in einem Polizeiposten und ist wohlbehalten.
Heute Nachmittag gegen 13.55 Uhr fuhr ein Automobilist von Bassecourt in Richtung Delémont.
Kurz vor der Ausfahrt Delémont Ouest missachtete er aus Gründen, die durch die Ermittlungen geklärt werden müssen, die wegen Bauarbeiten eingerichtete Signalisation.
Am frühen Montagnachmittag ist es auf der Autostrasse A13 im Crapteig-Tunnel zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Nicht immer gibt es Fussgängerstreifen auf dem Schulweg. Gerade in Wohnquartieren und Tempo-30-Zonen müssen Kinder die Fahrbahn teilweise an anderen Stellen überqueren. Für jüngere Kinder ist es dabei nicht immer leicht einzuschätzen, welche Stelle sich zum sicheren Überqueren eignet.
In diesem Artikel erfahren Sie, woran sich geeignete Querungsstellen erkennen lassen und wie Sie das richtige Verhalten mit Ihrem Kind üben.
Am Samstag, 22. August 2026, ist eine Wanderin im Gebiet Tsapé bei Chandolin auf dem Gemeindegebiet von Anniviers in die Tiefe gestürzt.
Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
In den vergangenen Tagen sind im Kanton Schaffhausen vermehrt Akkus von E-Bikes gestohlen worden.
Die Schaffhauser Polizei ruft E-Bike-Besitzerinnen und -Besitzer deshalb zu erhöhter Vorsicht auf und gibt Tipps, wie sich Akkus und E-Bikes besser vor Diebstahl schützen lassen.
Der Kommandobereich ist eine interdisziplinär tätige Hauptabteilung mit einer Vielzahl von bereichsübergreifenden Aufgaben.
Die darin integrierte Abteilung Recht befasst sich mit rechtlichen Fragestellungen aller Art, bearbeitet Straf-, Disziplinar- und Beschwerdeverfahren, wirkt bei politischen Geschäften in Form von Mitberichten und Stellungnahmen mit und unterstützt die Geschäftsleitung bei Governance-Themen.
Trag dir den 6. September rot im Kalender ein.
An jenem Sonntag öffnet die Kantonspolizei St.Gallen auf dem Polizeistützpunkt in Schmerikon ihre Türen.
Die ersten Schritte sind geschafft!
Wir freuen uns, hat unser Lehrgang 25-2 seine Zeit an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch am vergangenen Freitag beenden können.
Eine Fahrradfahrerin fuhr am Sonntag (23. August 2026, ca. 14:20 Uhr) auf der Kreuzbergstrasse abwärts in Richtung Dagmersellen Dorf.
Aus noch ungeklärten Gründen kam sie dabei zu Fall und wurde erheblich verletzt.
Eine Autofahrerin bog am Sonntag (23. August 2026, ca. 11:40 Uhr) von der Gersagstrasse in die Rüeggisingerstrasse ein.
Dabei kam es zur Kollision mit einer Fahrradfahrerin, die dadurch stürzte und sich verletzte.
Die Luzerner Polizei hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag (22./23. August 2026) in Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt eine Schwerpunktkontrolle mit dem Fokus auf die Betriebssicherheit durchgeführt.
Sieben Fahrzeuge wurden dabei aufgrund ihres Zustands für eine Expertise beim Strassenverkehrsamt sichergestellt.
In Buchrain ist am Samstag (22. August 2026, ca. 19:45 Uhr) ein alkoholisierter Autofahrer angehalten worden.
Eine Atemalkoholprobe vor Ort ergab einen Wert von 1.52 mg/l.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.