Bei einer Kollision mit einem Auto wurde ein Velofahrer am Montagmorgen in Frauenfeld verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (18.02.2025), kurz vor 12 Uhr, ist es auf der Auerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Kind und einem Auto gekommen.
Der 7-jährige Junge wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Die oder der vermeintliche Autofahrer hat sich nach dem Unfall vom Unfallort entfernt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht auf Montag (17.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb sowie in ein Geschäft eingebrochen.
Sie stahl Kassen und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute kurz vor 11:00 Uhr in Losone ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet hat.
Ein 87-jähriger Schweizer, wohnhaft im Locarnese, war mit seinem Fahrrad auf der Contrada San Giorgio in Richtung Via Case Conti unterwegs.
Ein fahrunfähiger Autofahrer kollidierte am frühen Sonntagmorgen in Frauenfeld mit der Mittelinsel eines Kreisels und einem Fahrzeug.
Niemand wurde verletzt. Der Fahrer musste den Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Schwyz kontrollierte am Samstagnachmittag, 15. Februar 2025, um 13:40 Uhr in Küssnacht an der Bahnhofstrasse einen Personenwagen mit zwei Insassen.
Dabei handelte es sich um zwei Rumänen im Alter von 50 und 48 Jahren.
Am Dienstag, 18 Februar 2025, musste die Feuerwehr Gemeinde Arth kurz nach 17 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes ausrücken.
Ein 46-jähriger Mann war auf der Gotthardstrasse unterwegs, als er Rauch und Flammen im Motorenraum feststellte.
Am 8. Februar 2025 veröffentlichte die Kantonspolizei eine Vermisstmeldung, nachdem Thomas R. am Abend des 5. Februar unter unbekannten Umständen verschwunden war.
Seither laufen die Ermittlungen und Suchaktionen unermüdlich weiter.
Die Schaffhauser Polizei hat einen Mann ermittelt, der unter dringendem Tatverdacht steht, in der Zeitspanne zwischen Donnerstag (06.02.2025) und Montag (17.02.2025) mehrfach in Neuhausen am Rheinfall Benzin an Tankstellen gestohlen zu haben.
Der Tatverdächtige wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass am späten Freitagabend, kurz nach 23:30 Uhr, in Vico Morcote an der Cort da Pizzora ein Brand in einem Wohnhaus ausgebrochen ist.
Gemäss ersten Erkenntnissen könnte das Feuer in einem Kamin entstanden sein und sich anschliessend auf das Dach ausgebreitet haben.
Auf der Maihofstrasse in der Stadt Luzern ist es am Dienstagnachmittag zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Eine Velofahrerin kollidierte zunächst mit einem vorausfahrenden Auto und stürzte anschliessend auf die Gegenfahrbahn, wo sie von einem entgegenkommenden Auto erfasst wurde.
Die Velofahrerin wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Freitagabend auf der Autobahn A7 bei der Ausfahrt Attikon eine Kollision mit einem Auto.
Dabei entstand Sachschaden. Die Autobahn musste gesperrt werden.
Wo setzt sich die Sonne durch? Hochnebel, Wolken und steigende Temperaturen
Während sich der Hochnebel auf der Alpennordseite weiterhin hartnäckig hält, gibt es in der Westschweiz und im Wallis bereits milde Temperaturen und sonnige Phasen. Am Donnerstag erreicht eine schwache Störung das Jura und das Mittelland mit vereinzelten Niederschlägen, bevor sich das Wetter vielerorts bessert.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmorgen (5.2.2025) in Winterthur einen mutmasslichen Onlinebetrüger verhaftet.
Dem Mann wird vorgeworfen, über hunderttausend Franken mithilfe einer Bezahl-App und gefälschten Verkaufsanzeigen unrechtmässig erlangt zu haben.
Ein Mann wurde am Freitagabend beim Sturz aus einem Fenster in Pfyn schwer verletzt und verstarb später im Spital.
Die genauen Umstände werden abgeklärt.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) teilen mit, dass vier Männer festgenommen wurden: zwei ecuadorianische Staatsbürger im Alter von 30 und 28 Jahren, ein 47-jähriger kubanischer Staatsbürger sowie ein 31-jähriger italienischer Staatsbürger, die alle in Italien wohnhaft sind.
Die vier Männer befanden sich in einem Fahrzeug mit italienischen Kennzeichen, als sie am 11.02.2025 gegen 12:00 Uhr in der Via Cios in Novazzano von Mitarbeitenden des BAZG gestoppt wurden.
Am frühen Montagmorgen, 17.02.2025 um 05:40 Uhr wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass unterhalb der Badi Netstal in der Böschung zum Bahngleis mehrere leere Schmuckschatullen herumliegen.
Aufgrund der Situation vor Ort muss davon ausgegangen werden, dass eine bislang unbekannte Täterschaft die leeren Schatullen dort entsorgt hat.
Im Tunnel Schweizerhalle beginnen die Vorbereitungsarbeiten für das Erhaltungsprojekt A2 Hagnau–Augst.
Es kommt deshalb zu einer nächtlichen Totalsperrung der Autobahn zwischen der Verzweigung Hagnau und dem Anschluss Pratteln.
Bei der Kontrolle eines aus Bangkok ankommenden Reisenden stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) nebst dem Kopf eines artengeschützten Krokodils zwei verbotene Messer, Erektionsförderer über der erlaubten Menge sowie zwei gefälschte Markenuhren fest.
Der Mann sowie die beiden Messer wurden der Kantonspolizei Zürich übergeben, die restlichen Waren sichergestellt.
Am Montagnachmittag, 17. Februar 2025, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1, in flagranti, einen mutmasslichen Räuber kurz nach seiner Tat fest.
Die Einsatzkräfte stellten mögliches Deliktsgut sicher.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Waadt sensibilisieren erneut Autofahrer für die Gefahren der Unaufmerksamkeit im Strassenverkehr. Sie betonen, wie wichtig es ist, sich jederzeit auf den Verkehr zu konzentrieren, um Unfälle zu vermeiden. Die nationale BPA-Kampagne „Ablenkung am Steuer“ wird unterstützt und ruf...
In den frühen Morgenstunden verursachte ein unbekanntes Fahrzeug mitten im Dorf Merenschwand Sachschaden.
Unter anderem kollidierte die unbekannte Fahrzeuglenkerin oder der unbekannte Fahrzeuglenker mit einem betonierten Wegweiser und einer Bauschranke. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Auf der Bünztalstrasse in Villmergen löste sich ein mit einem Auto beladener Anhänger, und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Auf der Bahnhofstrasse in Deitingen hat sich am Montagabend, 17. Februar 2025, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Der mutmassliche Unfallverursacher dürfte zum Zeitpunkt des Unfalls alkoholisiert gewesen sein. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab ein positives Resultat, weshalb ihm die Polizei den Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abnahm.
Erneut fielen während der Fahrt grosse Stücke Eis von einem Fahrzeugdach. Getroffen wurde davon niemand.
Die Polizei ermahnt Lenkende zu besonderer Vorsicht im Strassenverkehr.
Am Montag in den frühen Abendstunden meldete eine Drittperson einen Selbstunfall eines Kleinwagens.
Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach. Der Lenker verletzte sich dabei nur leicht.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (17.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer am Blattenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in den Container, wo sie Baumaschinen von noch unbekanntem Wert stahl.
Am Montag (17.02.2025), kurz nach 20 Uhr, ist es in einer Wohn- und Geschäftsliegenschaft zu einem Brand gekommen.
Das Feuer, welches sich mutmasslich im Bereich des Kamins entfachte, griff auf das Dach über.
Am Montag (17.02.2025), kurz vor 16 Uhr, ist es in der Garage eines Wohnhauses zu einem Brand gekommen.
Das Feuer, welches mutmasslich von einer unbeaufsichtigten Kerze ausging, griff auf verschiedene Gegenstände über und breitete sich weiter aus. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag (18.02.2025), kurz nach 8 Uhr, ist ein Anhänger eines Tiertransporters auf der Neuen Industriestrasse gekippt. Die Strasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die rund hundert transportierten Schweine, von denen einige verletzt wurden, mussten umgeladen werden.
Am Dienstagmorgen (18.02.2025), kurz nach 08:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Durch den Aufprall wurde ein Auto auf den Fussgängerstreifen geschoben, wobei es zwei Fussgängerinnen erfasste. Die beiden Fussgängerinnen wurden durch den Unfall unbestimmt verletzt.
Am Montag (17.02.2025), in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in der Gamsabeta eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Haus. Dort durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl Bargeld und Schmuck von noch unbekanntem Wert.
Struktur der Polizei in der Schweiz
Die Schweiz verfügt über ein föderalistisches Polizeisystem, das sich aus verschiedenen Behörden auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene zusammensetzt. Die Polizeien sind in erster Linie kantonal organisiert, da die öffentliche Sicherheit in die Hoheit der einzelnen Kantone fällt. Zusätzlich gibt es einige nationale Behörden, die für spezifische Aufgaben zuständig sind.
Die meisten tödlichen Schneesportunfälle passieren abseits der Pisten. Das grösste Risiko geht dabei von Lawinen aus. Deshalb sind sehr gute Kenntnisse in Lawinenkunde unverzichtbar.
Die BFU empfiehlt, jede Tour sorgfältig zu planen und immer eine Notfallausrüstung mit Lawinenverschütteten-Suchgerät LVS, Sonde und Schaufel mitzunehmen.
Die Bausaison 2025 an der A9 Simplon läuft seit Februar wieder. Mit der Wiederaufnahme der Arbeiten an der Galerie Engi sind alle Baustellen auf der Südseite in Betrieb. Auf der Nordseite wird die Sanierung der Stützmauern bei der Mittenbächgalerie in wenigen Wochen gestartet.
Der Ersatzneubau der Furabrücke sowie der Schwerverkehrskontrollplatz Gondo werden ebenfalls dieses Jahr in Angriff genommen.
Spektakel auf dem Bundesplatz: Throwback in die 60er – Damals sorgten die Feuerwehr und die Sanitätspolizei der Stadt Bern mit einer Hauptmusterung auf dem Bundesplatz für Aufsehen.
Von spektakulären Abseilaktionen am Bundeshaus bis hin zur Patientenversorgung in der Sanitätshilfsstelle (SanHist) – die Einsatzkräfte zeigten ihr ganzes Können.
Wenn nichts mehr geht, kommt der Helikopter zum Einsatz.
Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, trainierte die Sanität Aargau Mitte gemeinsam mit der AAA Alpine Air Ambulance AG und der Kantonspolizei Aargau den reibungslosen Ablauf einer Rettung per Helikopter.
Am Montag, 17.02.2025, gegen 16:20 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A16 in Fahrtrichtung Frankreich, auf Höhe der Anschlussstelle Glovelier, ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos.
Zwei Patrouillen der Kantonspolizei Jura rückten aus, um die Unfallaufnahme durchzuführen und den Verkehr zu regeln.
Ende 2024 hat die Kantonspolizei Graubünden in Malans einen Mann kontrolliert, welcher Heroin mit sich trug.
Im Verlaufe der Ermittlungen wurden insgesamt fünf Kilogramm des Betäubungsmittels bei ihm sichergestellt.
Die Waadtländer Polizeikorps engagieren sich erneut gemeinsam mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BPA) im Kampf gegen Verkehrsunfälle durch Ablenkung – eine der Hauptursachen für Unfälle in der Region.
Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit kann Ihr Leben und das anderer völlig verändern!
Am Sonntag (16.02.2025) hat ein Autolenker auf der Rorschacher Strasse die Kontrolle über sein Auto verloren und ist mit einem Verkehrsteiler kollidiert.
Ein entgegenkommendes Auto wurde durch die Kollision ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand, es entstand mittlerer Sachschaden. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Nach 18-monatigen Ermittlungen hat die Kantonspolizei Wallis unter der Leitung der Staatsanwaltschaft und des Jugendgerichts einen Drogenring aufgedeckt, der seit mehr als drei Jahren in Siders aktiv war.
Rund 30 Personen, darunter auch Minderjährige, wurden festgenommen, da sie am Handel mit über 2 Kilogramm Kokain und mindestens einer halben Tonne Haschisch beteiligt waren - eine Rekordmenge im Wallis.
Am gestrigen Montag, 17.02.2025, ca. 17:20 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 25-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Netstal herkommend in Richtung Näfels unterwegs.
Die Kantonspolizei hat am Montagmorgen (17.02.2025) im Hauptbahnhof Zürich zwei Männer festgenommen.
Sie stehen im Verdacht, mehrere Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.