Am Dienstag, 11. Februar 2025, um ca. 19.00 Uhr, durchsuchte die Stadtpolizei Winterthur ein Restaurant in Winterthur.
Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten Kokain und einen Tresor mit einer erheblichen Menge Bargeld. Ein Mann wurde verhaftet.
Brigadier Stefano Laffranchini übernimmt ab 2025 in seiner Milizfunktion die Rolle des stellvertretenden Kommandanten der Territorialdivision 3.
Seine Kernaufgabe wird es sein, Divisionär Maurizio Dattrino bei seinen Arbeiten für die Truppe zu unterstützen.
Am Mittwoch, 12.02.2025, ca. 18:15 Uhr, kam es in Mollis in der Nähe des Biotops/Unter Chräbergwald sowie am Donnerstag, 13.02.2025, ca. 07:00 Uhr auf der Landstrasse von Reichenburg in Richtung Bilten zu zwei Verkehrsunfällen mit Wildtieren.
Bei beiden Kollisionen verstarb das Reh auf der Unfallstelle und an den betroffenen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Gegen 7 Uhr kam es auf der Autobahn A1 in Rheineck zu einem Auffahrunfall zwischen vier Autos.
Ein 74-jähriger, ein 39-jähriger, ein 19-jähriger und ein 47-jähriger Mann fuhren mit ihren Autos in genannter Reihenfolge.
Am Donnerstagmorgen (13.02.2025), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Staad zu einem Selbstunfall gekommen.
Dadurch bildete sich ein langer Stau. Gegen 7 Uhr kam es in Rheineck, in derselben Fahrtrichtung, zu einer Auffahrkollision zwischen vier Autos. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagmorgen (13.02.2025), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 in Staad zu einem Selbstunfall gekommen.
Dadurch bildete sich ein langer Stau. Gegen 7 Uhr kam es in Rheineck, in derselben Fahrtrichtung, zu einer Auffahrkollision zwischen vier Autos. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (12.02.2025), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Zwei Männer wurden durch den Unfall eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken.
Zwischen Montagabend und Mittwochabend (12.02.2025) kam es im Rheintal zu drei Einbrüchen.
Unbekannte Täterschaften brachen in zwei Geschäfte und eine Wohnung ein und entwendeten Deliktsgut von bislang unbekanntem Wert. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwochabend hat es in einem Einkaufsgeschäft in Liebefeld gebrannt. Das Feuer konnte durch anwesendes Personal gelöscht werden. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht.
Ermittlungen sind im Gange. Aktuell kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurde eine Person angehalten.
Am Dienstagnachmittag ist es in Burgdorf zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eines der beteiligten Autos verliess den Unfallort, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern.
Eine Person wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht zu Klärung des Unfallherganges Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 06.02.2025 in Castione ein 50-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien und eine 37-jährige Schweizerin aus der Region festgenommen wurden.
Die beiden wurden von der Kantonspolizei gestoppt, nachdem die Beamten zu einem Einsatz wegen eines Streits zwischen ihnen gerufen wurden.
Nach der Winterpause wurden die umfassenden Sanierungsarbeiten auf der A2 zwischen Lamone und Gentilino wieder aufgenommen.
Die Arbeiten konzentrieren sich auf zwei Hauptabschnitte:
Ab Montag, 17. Februar 2025 bis Mitte August 2025, wird in Altnau die Kantonsstrasse zwischen dem Kreisel und dem Ortsausgang in Richtung Güttingen saniert.
Der Verkehr wird grösstenteils im Gegenverkehr an der Baustelle vorbeigeführt.
Zwischen dem 16. Februar und dem 3. April 2025 führt das Bundesamt für Strassen ASTRA Instandsetzungsarbeiten am Tunnel Ofenegg zwischen Mühlehorn und Weesen durch.
Die Arbeiten haben nächtliche Sperrungen auf der Seestrecke und die Umleitung des Verkehrs durch den Tunnel Kerenzerberg im Gegenverkehr zur Folge.
Die Mittlere Fliegerabwehrabteilung 32 (M Flab Abt 32) simulierte während ihrem WK einen Einsatz zum Schutz einer fiktiven Konferenz im scharfen Schuss.
Geprüft wurde die autonome Durchhaltefähigkeit, die Bekämpfung von Luftzielen, die Versorgung im Feld und der 24h-Betrieb der Systeme über die gesamte Übungsdauer von rund einer Woche.
Die seit Donnerstag, 06. Februar 2025, >>vermisste Jugendliche<< konnte betroffen werden.
Die Vermisste kehrte selbständig an ihren Aufenthaltsort zurück und ist wohlauf.
Für den Ersatz einer Freileitung der SBB muss die A6 zwischen Lyss-Süd und Münchenbuchsee für eine Nacht gesperrt werden.
Der Verkehr wird über die Kantonsstrasse umgeleitet.
In der Zeitspanne vom 01. Februar bis 12. Februar 2025 brach eine unbekannte Täterschaft im Sonnenhof in Mollis in eine Parterrewohnung ein.
Dabei hebelte diese beim Sitzplatz mit einem Flachwerkzeug die Balkontüre auf, drang in die Wohnung ein, deren Bewohner in den Ferien weilten, durchsuchte alle Räume und hinterliess eine grosse Unordnung.
Das hohe Personenaufkommen an der Fasnacht stellt die Behörden und die Fasnachtsorganisationen vermehrt vor grosse Herausforderungen. 2024 nahmen wiederum rund 300’000 Fasnächtler an der Fasnacht Luzern teil.
Um die Sicherheit auch 2025 zu gewährleisten, das Littering zu reduzieren und trotzdem eine ausgelassene Fasnachtsstimmung zu ermöglichen, haben die Behörden gemeinsam mit den Fasnachtsorganisationen neue Massnahmen erarbeitet.
Die Jugendstaatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 09.02.2025 gegen 17:10 Uhr im Rahmen einer Polizeimassnahme drei Minderjährige im Alter von 15 und 16 Jahren festgenommen wurden.
Alle drei sind im Raum Lugano wohnhaft.
Am Sonntag (09.02.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Vermisstmeldung veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten.
Zwischenzeitlich wurde eine leblose Person aufgefunden, wobei es um die >>vermisste 42-Jährige<< handelt.
Achtung Bahnübergang! Am Morgen des 11. Februar 2025 hat sich ein Verkehrsunfall auf einem Bahnübergang in Uster ereignet.
Um 08.00 Uhr meldete ein Fahrzeuglenker, dass er eine Bahnschranke touchiert hätte.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es am 08.02.2025 kurz vor 23:00 Uhr am Bahnhof Bellinzona zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 21-jährigen und einem 17-jährigen Schweizer aus dem Locarnese gekommen ist.
Nach ersten Erkenntnissen geriet der 17-Jährige im Verlauf des Streits ins Straucheln, nachdem er von seinem 21-jährigen Kontrahenten gestossen worden war.
Wer die Gefahren kennt, bleibt im Netz sicher.
Cyberkriminalität ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit und zielt meist auf eines ab: Geld. Betrüger nutzen ausgeklügelte Methoden, um ahnungslose Opfer zu täuschen.
Bei der Lohrenkreuzung in Emmen ist es am Mittwochmorgen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Involviert waren zwei Autos und ein Lastwagen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Wegen des Unfalls kam es im Morgenverkehr zu Verkehrsbehinderungen.
In der Zeit vom Freitag, 31. Januar 2025 bis zum 5. Februar 2025, wurden in Sissach mehrere Sachbeschädigungen an einem Fahrzeug und mehreren Gebäuden verübt.
Drei mutmassliche jugendliche Täter konnten zwischenzeitlich ermittelt werden.
Ab Montag, 3. März 2025, starten die Bauarbeiten zur Sanierung der Bushaltestelle "Hörhausen Dorf".
Die Bauzeit dauert voraussichtlich bis Juni 2025. Die Bauarbeiten werden unter Lichtsignalregelung ausgeführt.
Am Mittwoch (12.02.2025) hat ein Hundehalter während eines Spaziergangs rund um den Gübsensee einen mit Glasscherben präparierten Wurstköder entdeckt.
Die Stadtpolizei St.Gallen warnt vor möglichen weiteren Ködern und sucht nach Zeugen.
Am Dienstag, 11. Februar 2025, hat die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt gemeinsam mit kantonalen und überkantonalen Partnerbehörden aufgrund eines Verfahrens wegen Verdachts auf gewerbsmässigen Betrug und Urkundenfälschung eine vernetzte Aktion durchgeführt.
Dabei hat sie vier Personen festgenommen.
Auf der Meggerstrasse ist es am Mittwoch zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Drei Personen wurden beim Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Montagmorgen in Eschenz einen 31-jährigen Algerier festgenommen, der ein Auto durchsucht hatte.
Der Mann wurde inhaftiert.
Wer in den sozialen Medien oder mit Kritzeleien eine Amoktat androht, begeht keinen harmlosen Scherz, sondern eine ernsthafte Straftat.
Die Strafverfolgungsbehörden im Kanton Basel-Stadt gehen dagegen konsequent vor.
Am Mittwochvormittag ist im Schulhaus Giacometti ein pyrotechnischer Gegenstand gezündet worden.
Mehrere Personen mussten vor Ort medizinisch abgeklärt werden.
Am Dienstagabend, 11. Februar 2025, kurz nach 21.30 Uhr, kam es beim Kreisel Brugg-/Hauptstrasse in Reinach BL zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Die Gruppe Verteidigung und das Bundesamt für Rüstung armasuisse haben mit SAP S/4HANA ein zentrales Digitalisierungsprojekt erfolgreich, pünktlich und im vorgegebenen Budgetrahmen eingeführt.
Die moderne IT-Lösung vereint zentrale Geschäftsbereiche wie Finanzen, Beschaffung, Logistik, Immobilien, Datenmanagement, Personal und Projektmanagement in einem einzigen System.
Zwischen Aristau und Hermetschwil-Staffeln kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter.
Die Lenkerin des E-Scooters wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei sucht Zeugen des Unfallhergangs.
Am Dienstag (11.02.2025) hat eine unbekannte Täterschaft zwei Einbruchdiebstähle in Einfamilienhäuser in Buchberg verübt. Dabei wurde ein Sachschaden von mehreren tausend Franken verursacht.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und verweist auf die aktuelle Präventionskampagne "Verdacht, ruf an – Polizeinotruf 117 – Gemeinsam gegen Einbruch."
Mit harmlos wirkenden Geldtransfers machen sich unbescholtene Bürgerinnen und Bürger zu Verbündeten krimineller Netzwerke – und riskieren dabei hohe Strafen.
Oft werden die Betroffenen über soziale Medien, vermeintliche Jobangebote oder emotionale Manipulation angesprochen und dazu gebracht, mit ihren Überweisungen die Spur illegaler Gelder zu verwischen.
Nach einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Fällanden am Montagabend (10.2.2025) ist der Täter geflüchtet.
Er konnte am Dienstagmittag (11.2.2025) in Fällanden festgenommen werden.
Am Dienstagabend, 11. Februar 2025, gegen 20.00 Uhr, kam es an der Hauptstrasse in Läufelfingen BL zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.