Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez startet diese Woche die Bausaison 2026.
Mit dem Einrichten der Verkehrsführung werden die Arbeiten nach der Winterpause wieder aufgenommen.
Beim Bahnhof Grenchen Nord ist am Sonntagnachmittag, 8. Februar 2026, ein Mann von einem Unbekannten auf das Gleisbett gestossen worden, worauf dieser von einem einfahrenden Zug erfasst und dabei schwer verletzt wurde.
Die Polizei und Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen (08. Februar 2026) hat die Luzerner Polizei im Stadtteil Littau zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Die Männer stehen im Verdacht, zuvor in eine Autogarage eingebrochen zu sein.
Anfang September 2025 kam es in der Gemeinde Hochdorf zu einer Serie von Einbruchdiebstählen in Gewerbeobjekte.
Die Luzerner Polizei konnte in der Folge mehrere tatverdächtige Männer festnehmen.
Im Raum Zofingen–Reiden soll das Busangebot angepasst und teilweise neu ausgerichtet werden.
Geplant sind Angebotsverdichtungen auf zwei Linien sowie die Streichung einer Buslinie.
Am frühen Sonntagmorgen (08. Februar 2026) hat ein alkoholisierter Autofahrer in Meierskappel einen Selbstunfall verursacht.
Der Mann blieb dabei unverletzt.
Am Samstagnachmittag (07. Februar 2026) hat ein alkoholisierter Autofahrer in Luzern-Littau einen Selbstunfall verursacht.
Der Lenker kümmerte sich zunächst nicht um den entstandenen Schaden.
Entlang der Kantonsstrasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald werden in Gündlischwand Sicherheitsholzereiarbeiten durchgeführt.
Diese finden im Bereich Rüdli statt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagmorgen (07.02.2026) im Hauptbahnhof Zürich zwei mutmassliche Autoeinbrecher festgenommen.
Die Männer sollen in der Nacht zuvor im Kanton St. Gallen mehrere Delikte begangen haben.
Am frühen Sonntagmorgen ist eine Automobilistin bei Meisterschwanden mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und hat sich dabei verletzt.
Am Personenwagen entstand Totalschaden.
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt von Winterthur hat am späten Sonntagabend (08.02.2026) zu erheblichem Sachschaden geführt.
Verletzt wurde dabei niemand.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 8. / 9. Februar 2026, kam es in einer Gewerbeliegenschaft an der Wattwerkstrasse in Bubendorf zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt.
DerToni alias Antonio Spitaleri, Markenbotschafter von Polizei.news, hat am Sonntag, 8. Februar 2026, eine Live-Fahrt genutzt, um ein zentrales Verkehrsthema aufzugreifen: die richtige Bildung der Rettungsgasse auf Autobahnen und Schnellstrassen.
Auf der Strecke von Pfäffikon in Richtung Chur erklärte er, warum die Rettungsgasse Leben retten kann – und weshalb sie in der Praxis immer noch zu oft falsch oder gar nicht gebildet wird.
Die Schweiz liegt zwischen einer Hochdruckzone über Skandinavien und dem Tief "Marta" über den Pyrenäen. Nördlich der Alpen hält sich bei schwacher Bisenströmung ein Kaltluftsee.
Das Tief "Marta" zieht heute in der Nacht auf Montag vom Ligurischen Meer Richtung Südosteuropa und steuert dabei etwas feuchtere Luft zur Alpensüdseite. Im Laufe des Dienstags nähert sich ein umfangreiches Tief vom nahen Atlantik den Britischen Inseln. Mit einer zunehmenden Westströmung gelangt feuchtere Atlantikluft zur Schweiz.
Ein 76-jähriger Mann ist am Freitagnachmittag auf der Autobahn A13 bei Chur mit seinem Auto verunfallt.
Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.
Am frühen Samstagmorgen, 7. Februar 2026, ist ein Autodieb in Thayngen vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
In derselben Nacht konnte das entwendete Fahrzeug in Schaffhausen angehalten werden.
Am Sonntagnachmittag (08.02.2026) hat ein Zugpassagier in Winterthur eine verlassene Tasche mit Ausweisen und Bargeld gefunden.
Der Mann meldete den Fund umgehend der Stadtpolizei Winterthur.
Am Samstagabend (07.02.2026) ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Winterthur-Wülflingen der Akku eines E-Bikes in Brand geraten.
Der Bewohner reagierte geistesgegenwärtig und alarmierte umgehend die Polizei.
Am Samstag, 7. Februar 2026, versuchten zwei unbekannte Personen, in eine Liegenschaft an der Markgräflerstrasse in Basel einzubrechen.
Eine tatverdächtige Frau konnte festgenommen werden, eine zweite ist flüchtig.
Am Samstagabend, 7. Februar 2026, hat sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit anschliessender Fahrerflucht ereignet.
Der verantwortliche Autolenker wurde später als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntag ist es in Maienfeld zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer gekommen.
Der Velofahrer wurde dabei verletzt.
Am Sonntagmittag, 8. Februar 2026, ist in Einsiedeln ein Personenwagen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Die Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
In der vergangenen Woche bewältigte die Feuerwehr Dübendorf – Wangen-Brüttisellen mehrere Einsätze zum Schutz der Umwelt.
Dabei kam es unter anderem zu zwei Ölwehreinsätzen sowie zu einer Gewässerverschmutzung.
Die Stadtpolizei Zürich hat in den sozialen Medien einen fotografischen Rückblick auf den Januar veröffentlicht.
Unter dem Titel «Foto Dump Januar» zeigt sie verschiedene Eindrücke aus dem Polizeialltag und von besonderen Momenten.
Die kalten Temperaturen der vergangenen Wochen boten ideale Bedingungen für ein Eisrettungstraining der Berufsfeuerwehr St.Gallen.
Geübt wurde die Rettung einer im Eis eingebrochenen Person.
Der Kantons- und Stadtpolizei Solothurn ist es am Sonntagmorgen, 8. Februar 2026, gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher vorläufig festzunehmen.
Der Mann steht im Verdacht, zuvor in eine Garage in Solothurn eingebrochen zu sein.
Ein Personenwagenfahrer ist am Sonntagmorgen auf der Autobahn A13 rund 20 Kilometer als Falschfahrer auf der Nordspur gefahren.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte den Mann in Roveredo anhalten.
Der Weg entlang der SBB-Gleise im Chemin du Croissant ist bis zum 1. Oktober 2026 teilweise für Fussgänger und Velofahrer gesperrt.
Grund dafür sind Bauarbeiten im Rahmen des Projekts «Grüner Weg Genf–Satigny».
Am Samstag ist im Skigebiet Saanersloch in Saanenmöser ein Snowboarder tödlich verunfallt.
Der Mann verstarb trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmassnahmen noch vor Ort.
Am frühen Sonntagmorgen, 8. Februar 2026, ist in der Gedenkstätte für die Opfer von Crans-Montana an der Rue Central ein Brand ausgebrochen.
Personen wurden dabei nicht verletzt.
In der Nacht auf heute ist es kurz vor 01.00 Uhr in Bellinzona zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem E-Scooter gekommen.
Ein 36-jähriger Mann zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Im Einmündungsbereich Oelirain–Tunnelstrasse–Rebgasse in Grenchen ist es am Samstagmorgen, 7. Februar 2026, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Dabei hat sich der E-Bike-Lenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Am Freitag, 6. Februar 2026, versammelte sich die Feuerwehr Grosswangen zur alljährlichen Agathafeier im Restaurant Ochsen in Grosswangen.
Nach den Worten von Diakon Kurt Zemp folgten der Rück- und Ausblick des Kommandanten.
Am Feierabend erhielt die Feuerwehr Hombrechtikon die Einsatzmeldung „Brand B3 Gebäude“ mit den Ergänzungen „im Keller“ und „Explosion“.
Vor Ort wurde eine brennende Elektroverteilung im ersten Untergeschoss festgestellt.
Auf einem Hof in Wiedlisbach ist ein Pferd in eine Jauchegrube eingebrochen.
Die 21-jährige Stute konnte in der Jauchegrube stehen und den Kopf über Wasser halten.
Gestern fand der alljährliche Fasnachtsumzug in Oetwil am See statt.
Die Feuerwehr Oetwil am See stand im Einsatz, um die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten.
Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (08.02.206) hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Verkehrsteilnehmer angehalten, die alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren.
Sie alle werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstagnachmittag (07.02.2026) musste das Tunnel Murgwald auf der Autobahn A3 zwischen Flums und Murg aufgrund einer starken Rauchentwicklung für rund 45 Minuten gesperrt werden.
Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntag (08.02.2026), kurz nach Mitternacht, ist ein 61-jähriger Mann mit seinem Auto in ein Metallgitter gefahren.
Der Mann wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Samstagnachmittag in Uerschhausen ein Velofahrer schwer verletzt.
Ein Rettungshelikopter flog ihn ins Spital.
Am Samstag, 7. Februar 2026, fuhr ein Autofahrer an der Anschlussstelle Porrentruy Est in falscher Richtung auf die Autobahn A16 auf.
Er setzte seine Fahrt auf der französischen Fahrbahnseite in Richtung Delémont fort.
Am späten Samstagabend (07.02.2026) ist eine Autofahrerin im Bereich Oberer Graben mit einem Auto kollidiert.
Die 30-Jährige fuhr nach dem Unfall weiter, konnte jedoch kurze Zeit später angehalten werden.
Das kleine Tief "Marta" verlagert sein Zentrum heute von den Pyrenäen Richtung Sardinien und am Montag weiter Richtung Südosteuropa. Es steuert heute Sonntag in der Höhe etwas feuchtere Luft aus Südwesten zur Alpensüdseite und zu den Alpen.
Nördlich der Alpen hält sich ein stabiler Kaltluftsee. Am Montag steuert das Tief auch in den unteren Luftschichten feuchtere Luft zur Alpensüdseite. Im Laufe des Dienstags nähert sich ein weiteres umfangreiches Tief vom nahen Atlantik den Britischen Inseln. Mit einer zunehmenden Westströmung gelangt feuchtere Atlantikluft zur Schweiz.
Safety Signage hat für die Feuerwehr Unterägeri ein Einsatzfahrzeug vom Typ VW VD neu beschriftet und dabei besonderen Wert auf eine klare und gut sichtbare Gestaltung gelegt.
Das grossflächige Gemeindewappen wurde bewusst als zentraler Blickfang auf der Fahrzeugseite und -front platziert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.