Ab Montag, 19. Januar, wird im Seelisbergtunnel die erste Etappe der Erneuerung des Löschwassersystems umgesetzt.
Diese Arbeiten erfordern nächtliche Sperrungen der Nordröhre (Fahrtrichtung Luzern).
Zwischen Wochenbeginn und Dienstagmorgen (13.01.2026) wurden der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche gemeldet.
Die unbekannten Täterschaften stahlen unter anderem Bargeld, ein Smartphone sowie Pflegeprodukte und hinterliessen Sachschaden. Zwei Männer konnten nach einem mutmasslichen Diebstahl aus einem Fahrzeug festgenommen werden.
Auf der A2 und A8 in Nidwalden kommt es Mitte Januar zu kurzzeitigen Sperrungen bei den Anschlüssen Stans-Süd und Hergiswil.
Grund sind Optimierungsarbeiten an den Signalen der Ein- und Ausfahrtsdosierung.
Dunkelheit, Regen und Spiegelungen machen den Strassenverkehr für alle anspruchsvoller.
Fussgängerinnen und Fussgänger werden dabei schneller übersehen – Autofahrer müssen noch aufmerksamer sein.
Für unsere angehenden Polizistinnen und Polizisten ist der direkte Kontakt zur Bevölkerung ein wichtiger Teil ihrer Ausbildung.
Heute durften sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Quartierspolizei einen besonderen Einsatz erleben: einen Besuch im Seniorenheim Senevita Erlenmatt.
Heute Dienstag sorgt ein Zwischenhoch für eine Abtrocknung der Luftmasse.
Am Mittwoch verlagert sich ein Tiefdruckgebiet von der Nordsee nach Dänemark und steuert im Tagesverlauf eine mässig aktive Kaltfront über die Alpennordseite und die Alpen.
Kurz nach Mitternacht (11. Januar 2026, ca. 00:05 Uhr) kam es auf der Bergstrasse in der Stadt Luzern zu einem Verkehrsunfall.
Eine 35-jährige Lenkerin kam mit ihrem Auto von der Strasse ab und fuhr damit gegen eine Hecke.
Wir suchen eine/n Kommandant/in bei der #Kantonspolizei Freiburg für einen unbefristeten Vertrag zu 100% in Granges-Paccot.
Bewerbungsfrist am 30. Januar 2026 mit Stellenantritt am 1. Juli 2026 oder nach Vereinbarung.
Anfang Januar 2026 führte die Polizei Oberes Fricktal in Sisseln, im Innerortsbereich, während etwas mehr als einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 367 Fahrzeuglenkende zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 79 km/h – bei erlaubten 50 km/h!
Am Sonntagmittag (11. Januar 2026, kurz vor 13:00 Uhr) ereignete sich im Ortsteil Wiggen im Gebiet Schächli ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagnachmittag, 8. Januar 2026, konnten in Känerkinden BL drei Personen angehalten und festgenommen werden, die versucht haben, in ein Einfamilienhaus einzubrechen.
Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Verfahren eröffnet. Die Männer befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.
Auf Social Media-Plattformen sind immer wieder gefälschte Profile im Umlauf – auch im Namen der Schaffhauser Polizei.
Kürzlich wurde auf Facebook ein solches Fake-Profil entdeckt, von dem aus Freundschaftsanfragen verschickt wurden. Die Schaffhauser Polizei warnt vor solchen Profilen und ruft zur Vorsicht bei Freundschaftsanfragen auf.
Sursee: Kollision zwischen zwei Autos
Am Samstagnachmittag (10. Januar 2026, 18:30 Uhr) kam es auf der Surentalstrasse in Sursee zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Am Samstagabend (10. Januar 2026, kurz vor 23:00 Uhr) geriet ein unbekannter Lenker auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ins Schleudern und prallte mit seinem Auto gegen eine Leitplanke.
Anschliessend entfernte sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle, ohne den Schaden der Polizei zu melden.
Am Samstag (10. Januar 2026, nach 16:30 Uhr) verunfallte ein 29-jähriger Mann aus Italien mit seinem Auto auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden.
Auf der schneebedeckten Fahrbahn geriet das Auto ins Rutschen, kam von der Strasse ab und prallte gegen eine Böschung.
Am Samstagnachmittag (10. Januar 2026, ca. 14:30 Uhr) ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Triengen ein Verkehrsunfall.
Eine 44-jährige Lenkerin verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen einen Beleuchtungskandelaber.
Am Sonntagmorgen (11. Januar 2026, 04:00 Uhr) verlor ein 20-jähriger, alkoholisierter (0.55 mg/l) Lenker auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Zug die Kontrolle über sein Auto.
Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.
Am Sonntagmorgen (11. Januar 2026, nach 08.15 Uhr) verunfallte ein 24-jähriger Mann auf der Luzernerstrasse in Ebikon.
Er verlor die Kontrolle über sein Auto und prallte damit gegen einen Baum.
Am Sonntagnachmittag (11. Januar 2026, nach 16:30 Uhr) kam es zu einem Selbstunfall auf der Kantonsstrasse in Malters.
Ein 67-jähriger Lenker kam aus bisher unbekannten Gründen mit dem Auto von der Strasse ab und fuhr damit gegen einen Brückenpfeiler.
Die Telefonnummer des kantonalen Darmkrebsprogramms wird für Betrugsversuche missbraucht.
Es wurden Sofortmassnahmen eingeleitet und geschädigte Personen werden gebeten, sich bei der zuständigen Dienststelle oder der Luzerner Polizei zu melden.
Am Montagvormittag, 12. Januar 2026, kurz nach 08.45 Uhr, kam es auf der Autobahn A2, nach dem Schweizerhalletunnel, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einem Lastwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Der Kantonsbahnhof in Altdorf erhält einen Personenlift.
Die Arbeiten starten nächste Woche. Der Landrat hatte am 18. Juni 2025 dem Kredit zur Verbesserung des Zugangs zu den Perrons für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugestimmt. Die Gemeinde Altdorf hat die Baubewilligung am 13. August 2025 erteilt.
Das Tagfahrverbot an der Langstrasse wird neu durch beleuchtete Wechselsignale verdeutlicht.
Das Fahrverbot gilt von 5.30 bis 22 Uhr und wurde im September 2023 eingeführt.
Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Familienbesuch: Im Winter kann Autofahren eine echte Herausforderung sein.
Denn glatte Strassen, dichter Schneefall und schlechte Sicht erfordern mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht. Peter Schnitzler, Kfz-Experte von ERGO, weiss, wie sich diese Risiken deutlich reduzieren lassen.
Die Stadt führt ein neues Zutrittssystem für die kostenpflichtigen Velostationen ein.
Dieses vereinfacht den Zugang zu den Stationen am Bahnhof Oerlikon, am Europaplatz sowie am Stadelhofen. Tickets können online gebucht werden. In einem Teil der kostenlosen Velostation Stadttunnel können Velos zudem neu für sieben Tage abgestellt werden.
Die Luzerner Polizei hat am Samstag zwei Personen festgenommen.
Sie werden verdächtigt, vorgängig versucht zu haben, in ein Gebäude einzubrechen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
In Bern findet am Mittwochnachmittag der Neujahrsempfang des Bundespräsidenten statt.
In der Innenstadt kommt es aufgrund des Anlasses zu Verkehrseinschränkungen.
Gegen 7:45 Uhr fuhr ein Autofahrer heute Morgen auf der Hauptstrasse in Noirmont in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In der Nähe des Coop-Supermarkts in der Rue de la Rauracie kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Zusammen mit Sicherheitsdirektor Dieter Egli blickte die Kantonspolizei auf das vergangene Jahr zurück und zeigte Erkenntnisse und Tendenzen aus den verschiedenen polizeilichen Handlungsfeldern auf.
Strukturkriminalität sowie Cybercrime richteten auch 2025 grossen Schaden an. Hingegen sank die Zahl der Verkehrstoten sowie der Schwerverletzten. Wenn auch in etwas geringerer Zahl waren nächtliche Diebe weiterhin sehr aktiv.
Die Kantonspolizei Bern hat am vergangenen Wochenende in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und mit Unterstützung durch den Migrationsdienst des Kantons Bern (Midi) in der Region Bern gezielte Kontrollen mit Blick auf den grenzüberschreitenden Verkehr durchgeführt.
Insgesamt wurden 14 Fahrzeuglenkende angezeigt. Vier Fahrzeug wurde wegen fehlender Betriebssicherheit, schwerwiegender Manipulationen oder nichtbezahlter Strassensteuern stillgelegt.
Am Sonntagmorgen (11.01.2026) ist der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein beschädigtes Auto, welches auf der Autobahn A1 von Wil in Richtung St. Margrethen fuhr, gemeldet worden.
Bei der Vorsprache am Wohnort des Fahrzeughalters konnte das beschädigte Auto sowie ein alkoholisierter 43-jährigen Mann angetroffen werden.
Am Sonntagabend (11.01.2026) hat ein 21-jähriger Mann alkoholisiert einen Selbstunfall verursacht.
Er rutschte mit seinem Auto auf der schneebedeckten Strasse rückwärts in einen Holzzaun.
Am Sonntag, 11. Januar 2026, ca. 18.00 Uhr, ereignete in Glarus ein Verkehrsunfall.
Ein 60-jähriger Autolenker war von Netstal her in Fahrtrichtung Ennenda unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag (11.01.2026) in Bürglen einen fahrunfähigen Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Sonntagnachmittag, 11. Januar 2026, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 15:40 Uhr die Meldung ein, dass auf einem Balkon an der Etzelstrasse in Pfäffikon ein Feuer ausgebrochen sei.
Umgehend wurde die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon aufgeboten.
Am Samstagmorgen, kurz vor 8.30 Uhr, kollidierte ein 44-jähriger Autofahrer mit einem Fahrradständer.
Der Fahrer war auf der Nägelseestrasse unterwegs und geriet laut eigenen Angaben aufgrund der schneebedeckten Fahrbahn beim Abbiegen auf die J.-C.-Heer-Strasse ins Rutschen.
Ein Zwischenhoch liegt heute Sonntag über dem Alpenraum und sorgt für eine rasche, wenn auch nur vorübergehende Abtrocknung der Luftmasse.
In der Nacht auf Montag erreicht bereits die nächste Warmfront eines Tiefdruckgebiets nördlich der Britischen Inseln die Schweiz. Anschliessend strömt im Warmsektor milde und auf Dienstag recht trockene Luft zur Schweiz.
Die Schneefälle im Glarnerland haben seit Donnerstag zu einer Reihe von Verkehrsunfällen auf dem Gebiet des Kantons Glarus geführt.
Zwischen Donnerstagmorgen, 08.01.2026, und Sonntagnachmittag, 11.01.2026, verzeichnete die Kantonspolizei 17 Unfallereignisse, bei welchen Sachschaden entstand, aber niemand verletzt wurde.
Ein Autofahrer verursachte am Samstag in Busswil einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle.
Der Mann wurde leicht verletzt. Er war ohne den erforderlichen Führerausweis unterwegs.
Am Samstagabend, 10. Januar 2026, kurz vor 22.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bubendorf BL eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 11. Januar 2026, kam es in Birsfelden BL zu einem Raubüberfall sowie einem Raubversuch auf zwei Frauen.
Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen zu den Vorfällen im Bereich Kraftwerkbrücke und Hofstrasse.
Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Stadt Bern zu einem spontanen Umzug von mehreren hundert Personen.
Im Zuge dessen musste kurzzeitig Reizstoff eingesetzt werden.
Am Sonntagmorgen musste ein Grossaufgebot der Feuerwehr in den Kreis 9 zu einem Brand in einer Wohnung ausrücken.
Durch das starke Feuer wurde die Wohnung in starke Mitleidenschaft gezogen. Eine Person musste verletzt hospitalisiert werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.