Schweiz

Bottmingen BL: Kerze löst Brand auf Terrasse eines Mehrfamilienhauses aus

Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, kurz vor Mitternacht, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse in Bottmingen BL zu einem Brandausbruch. Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, kurz vor Mitternacht, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse in Bottmingen BL zu einem Brandausbruch.

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Kanton Neuenburg: Polizei deckt kriminelles Netzwerk mit 56 Autodiebstählen auf

Eine gemeinsam von den Schweizer und französischen Behörden geführte Untersuchung mit Unterstützung von Europol, Eurojust und Fedpol hat zur Zerschlagung eines strukturierten kriminellen Netzwerks geführt. Eine gemeinsam von den Schweizer und französischen Behörden geführte Untersuchung mit Unterstützung von Europol, Eurojust und Fedpol hat zur Zerschlagung eines strukturierten kriminellen Netzwerks geführt.

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Bern BE: Velokontrollen zeigen Mängel bei Beleuchtung und Sichtbarkeit

Im Rahmen des Themas „Urbane Mobilität“ hat die Kantonspolizei Bern im November situativ Kontrollen zur Sichtbarkeit von Zweirädern durchgeführt. Im Rahmen des Themas „Urbane Mobilität“ hat die Kantonspolizei Bern im November situativ Kontrollen zur Sichtbarkeit von Zweirädern durchgeführt.

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Kanton St.Gallen: Polizei zieht mehrere alkoholisierte Lenker aus dem Verkehr

Zwischen Mittwoch und Donnerstag (12.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Verkehrsteilnehmende angehalten, welche fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren. Zwischen Mittwoch und Donnerstag (12.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Verkehrsteilnehmende angehalten, welche fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren.

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Basel BS: Über 100 Einsatzkräfte befördert und geehrt bei Jahresfeier der Rettung

Die Rettung Basel-Stadt hat an ihrer traditionellen Jahresfeier am Donnerstagabend über hundert Mitarbeitende sowie Angehörige der Milizfeuerwehr, Betriebsfeuerwehren und Armee befördert, geehrt und verabschiedet. Die Rettung Basel-Stadt hat an ihrer traditionellen Jahresfeier am Donnerstagabend über hundert Mitarbeitende sowie Angehörige der Milizfeuerwehr, Betriebsfeuerwehren und Armee befördert, geehrt und verabschiedet.

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Basel BS: Knallkörper im Stadion und Fan-Angriffe nach FCB-Spiel

Am Donnerstagabend, 11. Dezember 2025, kam es im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und Aston Villa zu einem Vorfall mit einem Knallkörper und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Basler Innenstadt. Am Donnerstagabend, 11. Dezember 2025, kam es im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und Aston Villa zu einem Vorfall mit einem Knallkörper und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Basler Innenstadt.

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Lugano TI: 100 Meter Bahnhofsdurchgang eröffnet – barrierefrei, für 15'000 Nutzer

Die neue Fussgängerunterführung in Lugano-Besso wurde eingeweiht. Das Département Territoriality (DT), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Stadt Lugano und die Regionale Verkehrskommission Lugano (CRTL) geben bekannt, dass die neue Fussgängerunterführung Lugano-Besso heute Vormittag am Bahnhof Lugano der SBB eingeweiht wurde.

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Zentralschweiz: Gehölzpflege an A2 und A4 – Arbeiten von Dezember bis März geplant

Das Amt für Betrieb Nationalstrassen wird zwischen Dezember 2025 bis März 2026 umfangreiche Gehölzpflegearbeiten entlang der Nationalstrassen A2 (Göschenen bis Beckenried) und A4 (Flüelen bis Küssnacht) ausführen. Diese Arbeiten werden jährlich auf der Grundlage eines Pflegeplanes durchgeführt und betreffen nur einzelne Teilstücke.

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Sennwald SG: Vollbremsung führt zu Massenauffahrunfall – Autobahn blockiert

Am Donnerstag (11.12.2025) ist es auf der Autobahn A13 in Richtung St. Margrethen zu einer Auffahrkollision zwischen vier Autos gekommen. Zwei Personen wurden eher leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Autobahn musste gesperrt werden.

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St.Gallen: Glühwein ja, aber nicht vor dem Fahren – aktuelle Radar-Standorte online

#Radar Winterzeit ist Glühweinzeit – aber bitte nie vor oder am Steuer! Don't drive and drink. Geniesst die vorweihnachtliche Stimmung, kommt aber aufmerksam und sicher nach Hause.

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Kanton Zug: Zuger Polizei beteiligt sich an Blutspendeaktion mit dem Roten Kreuz

Gestern, am 11.12.2025, fand in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz im Hauptgebäude der Zuger Polizei eine Blutspendeaktion statt. Rund 70 Mitarbeitende der Zuger Polizei und des Kantons Zug haben mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität gesetzt.

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Schweiz: Kerzen richtig anzünden – so vermeidest du Brände in der Adventszeit

So sicher wie unter Polizeischutz war noch keine Kerzenunterlage.  Wusstest du, dass grosse Kerzen beim ersten Anzünden mindestens eine Stunde brennen müssen? Nur so schmilzt die gesamte Oberfläche gleichmässig.

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Basel-Landschaft: Polizei warnt vor Bank-Betrug via Fernwartungssoftware wie Anydesk

Derzeit häufen sich betrügerische Telefonanrufe, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeitende von Banken ausgeben. Unter dem Vorwand angeblich unbekannter oder verdächtiger Zahlungen versuchen sie, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen.

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Buochs NW: Gesuchter Italiener fährt ohne Ausweis – 17 Monate Gefängnis offen

Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, um 15.00 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Nidwalden auf der Autobahn A2 in Buochs, Fahrtrichtung Süden, einen italienischen Personenwagen mit drei Insassen. Im Zuge der Abklärungen stellte sich heraus, dass der aus Italien stammende Fahrzeuglenker von den Behörden des Kantons Zürich zur Festnahme ausgeschrieben war.

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Uster ZH: Frau (26) stirbt nach Frontalcrash mit Lastwagen auf der Aathalstrasse

Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend (11.12.2025) zwischen einem Personenauto und einem Lastwagen ist die Autolenkerin wenige Stunden später im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen. Kurz nach 16:30 Uhr ist eine 26 Jahre alte Frau ihrem Personenwagen auf der Aathalstrasse von Uster nach Wetzikon gefahren.

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Bern BE: Fanmarsch vor YB-Spiel eskaliert kurzzeitig – Polizei setzt Gummischrot ein

Am Donnerstagabend fand das Europa League Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Lille OSC im Stadion Wankdorf in Bern statt. Anlässlich des Fanmarschs der Gästefans mussten kurzzeitig Mittel eingesetzt werden. Bis 22.45 Uhr sind keine weiteren grösseren Zwischenfälle bekannt.

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Kanton St.Gallen: Polizei rückt täglich fünfmal wegen häuslicher Gewalt aus

Die Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt" erinnern daran, dass Gewalt nicht erst dann beginnt, wenn sie sichtbar wird. Häusliche Gewalt bleibt oft im Verborgenen und betrifft weit mehr Menschen, als Statistiken erfassen.

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Les Hauts-Geneveys NE: Crash beim Überholen auf N20 – Auto prallt in Mittelleitplanke

Am Donnerstag, 11. Dezember, gegen 07.35 Uhr fuhr ein von einer 46-jährigen Frau aus dem Littoral-Ost gelenktes Auto auf der rechten Spur der Halbautobahn N20 von Neuenburg in Richtung La Chaux-de-Fonds. Unmittelbar nach der Einfahrt bei Les Hauts-Geneveys setzte sie zum Überholen des vorausfahrenden Fahrzeugs an.

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Kanton Luzern: Über 50 Einbrüche in wenigen Tagen – Polizei warnt vor Täterserie

In den vergangenen Tagen wurden der Polizei über 50 Einbruchdiebstähle aus verschiedenen Gemeinden im gesamten Kantonsgebiet gemeldet. Die Polizei ruft die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf und bittet, verdächtige Beobachtungen umgehend via Polizeinotruf 117 zu melden.

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Freiburg FR: Polizei verstärkt Alkoholkontrollen – 52 Unfälle seit September

Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage unterstützt die Kantonspolizei Freiburg die Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) "Finger weg von Alkohol am Steuer". Die Polizeipatrouillen intensivieren ihre Kontrollen, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit auf den Strassen zu erhöhen.

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Hinwil ZH: 32-jähriger Schweizer rast innerorts mit 106 km/h – Ausweis weg

Die Kantonspolizei Zürich führte am Donnerstagvormittag (11.12.2025) in Erlosen (Gemeindegebiet Hinwil) eine Geschwindigkeitskontrolle durch und stoppte dabei einen Raser. Mit einem Lasermessgerät kontrollierten Kantonspolizisten innerorts auf der Erlosenstrasse die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit.

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Feldbrunnen SO: Selbstunfall nach Verfolgung – Polizei schnappt flüchtigen Autodieb

In Feldbrunnen hat am Donnerstagmorgen, 11. Dezember 2025, ein Automobilist einen Selbstunfall verursacht. Dies, nachdem er vorgängig versucht hat, sich einer Kontrolle durch die Polizei zu entziehen. Verletzt wurde niemand. Der Fahrzeuglenker, welcher in einem gestohenen Fahrzeug unterwegs war, wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

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Bargen SH: Zwei Schwerverletzte bei Crash auf H4 – 63-Jähriger musste befreit werden

Um 08:15 Uhr am Donnerstagmorgen (11.12.2025) kam, gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei, ein 27-jähriger Mann, der mit einem Auto auf der H4 in Bargen in Richtung Deutschland fuhr, aus noch ungeklärten Gründen, in der leichten Linkskurve rechtsseitig von der Fahrbahn ab. In der Folge lenkte er – aller Wahrscheinlichkeit nach – eine Korrektur ein, worauf er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn kam und dieses dort frontal mit einem entgegenfahrenden Auto kollidierte, das von einem 63-jährigen Mann in Richtung Merishausen gelenkt wurde.

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Bürglen TG: Frau (37) fährt auf stehendes Auto – 25-Jähriger bei Unfall verletzt

Nach einer Kollision zwischen zwei Autos musste am Mittwoch in Bürglen ein Fahrer ins Spital gebracht werden. Kurz nach 17 Uhr war ein 25-jähriger Autofahrer auf der Sulgerstrasse von Sulgen nach Bürglen unterwegs und musste Eingangs Bürglen verkehrsbedingt anhalten.

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Hallau SH: Jugendliche (16 und 17) stürzen mit Töff in Bach – beide leicht verletzt

Am späteren Mittwochnachmittag (10.12.2025) hat sich in Hallau ein Alleinunfall mit einem Motorrad ereignet. Dabei wurden der jugendliche Motorradfahrer und sein jugendlicher Mitfahrer leicht verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.

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Stadt Zürich ZH: Stadt unterstützt Frauenhaus und Mädchenhaus mit je 45'000 Franken

Das Sozialdepartement der Stadt Zürich unterstützt die Stiftung Frauenhaus Zürich und den Verein Mädchenhaus Zürich im Kampf gegen häusliche Gewalt: Für die Jahre 2025–2027 erhalten die beiden Trägerschaften je 45'000 Franken, um ihre Schutzangebote mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit bekannter zu machen.

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Zuchwil SO: Zwei Autos in Flammen – Feuer zerstört landwirtschaftliche Holzhalle

In Zuchwil sind in der Nacht auf Donnerstag, 11. Dezember 2025, bei einer landwirtschaftlich genutzten Holzhalle zwei Autos in Brand geraten. Das Feuer griff folglich auf die Halle über, worauf auch diese und mehrere Landwirtschaftsfahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.

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Buchs SG: 87-Jährige um 30'000 Franken betrogen – Polizei nimmt drei Täter fest

Am Mittwochmorgen (10.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Personen während einer Geldübergabe in einem Betrugsfall festgenommen. Eine ältere Frau war zuvor schon um rund 30'000 Franken betrogen worden. Nachdem die Frau die richtige Polizei verständigte, konnte eine zweite Geldübergabe verhindert und die drei Männer festgenommen werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.