Am Dienstagmorgen (17.03.2026) hat ein unbekannter Trickdieb in der Stadt Schaffhausen zwei Ringe im Wert von jeweils mehreren tausend Franken aus einem Uhren- und Schmuckgeschäft gestohlen.
Es besteht der dringende Tatverdacht, dass der Unbekannte bereits am Vortag (16.03.2026) aus einem anderen Schmuckgeschäft in der Stadt Schaffhausen per Ablenkungstrick einen Ring gestohlen hatte.
In der Nacht auf Dienstag, 17. März 2026, ist in einem Lokal in St-Maurice ein Grossbrand ausgebrochen.
Das Gebäude wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Auch während der Playoffs bietet die Rhätische Bahn (RhB) nach den Heimspielen des HC Davos den beliebten Extrazug an.
Das erste Playoff-Heimspiel gegen den EV Zug, den SC Bern oder den EHC Biel-Bienne findet am Freitag, 20. März 2026 statt.
Alle zwei Jahre treffen sich Polizistinnen und Polizisten aus der ganzen Schweiz zu den Schweizerischen Polizei-Skimeisterschaften – einem Anlass, der sportlichen Wettkampf und Kameradschaft verbindet und die ideale Gelegenheit bietet, die eigene Leistungsfähigkeit zu testen.
Am 11. und 12. März war Engelberg Austragungsort dieser Wettkämpfe.
Gestern Nachmittag ereignete sich bei Wartungsarbeiten an einer Stromleitung in Le Mouret ein Arbeitsunfall.
Ein Arbeiter wurde verletzt und mit dem Helikopter in ein Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitag (13.3.2026) drei Betäubungsmittelhändler verhaftet, über 22 Kilogramm Kokain und mehrere zehntausend Franken Bargeld sichergestellt.
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft Zürich verhafteten Fahnder in Ebmatingen einen 21-jährigen Schweizer, der gerade dabei war, aus einem Versteck rund 50 Gramm Kokain zu behändigen.
An der ETH Zürich fand am Freitag, 13. März 2026, die Diplomfeier des Bachelorlehrgangs 22 statt.
Brigadier Hugo Roux, Kommandant der Militärakademie an der ETH Zürich, überreichte die Diplome an die zukünftigen Berufsoffizierinnen und Berufsoffiziere der Schweizer Armee.
Die Luftwaffe führt eine Dezentralisierung im Raum Berner Oberland und Innerschweiz durch.
Zwischen dem 16. März und dem 20. März 2026 betreibt sie an einzelnen Tagen den Flugbetrieb mit F/A-18 Kampfjets sowie mit Leichtflugzeugen von den Flugplätzen St. Stephan (BE) und Alpnach (OW) aus.
In einer Autogarage an der Oltnerstrasse in Egerkingen kam es am Montagmorgen, 16. März 2026, zu einer starken Rauchentwicklung.
Ursächlich dürfte ein technischer Defekt am Motor der Filteranlage im Bereich der Lackierkabine in der Carrosserie-Werkstatt gewesen sein. Drei Mitarbeitende mussten wegen des Einatmens von Rauchgasen zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Ernsthaft verletzt wurde niemand.
Schutzmaskenverkäufe während der Corona-Pandemie: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat das Strafverfahren gegen Verantwortliche der Firma Emix Trading wegen Verdachts auf Wucher im Zusammenhang mit Schutzmaskenverkäufen eingestellt.
Am Montag wurde nach Meldungen zu Einschleichdiebstählen in Uttwil ein Tatverdächtiger festgenommen und inhaftiert.
Es wurde Deliktsgut sichergestellt.
Am Montagabend (16.03.2026) ist es an der Johannes-Brasselstrasse zu einem Brand eines leerstehenden Hauses gekommen.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Am Montagabend (16.03.2026) ist es an der Bildfeldstrasse zu einer starken Rauchentwicklung in einer Dachgeschosswohnung gekommen.
Diese konnte durch die zuständige Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.
Am Sonntag, 15. März 2026, kurz nach 01.15 Uhr, kam es durch die Kantonspolizei Uri unterstützt durch die Kantonspolizeien Schwyz, Nidwalden und Tessin zu Hausdurchsuchungen in Schattdorf und im Kanton Tessin sowie zu mehreren Fahrzeugdurchsuchungen.
Dabei wurden mehrere Arten von Betäubungsmitteln sowie grössere Mengen Bargeld fest- und sichergestellt.
Nach über 15 Jahren Planung und Rechtsverfahren wird am 19. März 2026 der neue satellitengestützte Instrumentenanflug von Süden auf die Piste 32 am Flughafen Bern-Belp in Betrieb genommen.
Das neue Verfahren ersetzt das bisherige Sichtanflugverfahren nach Instrumentenflugregeln (CITY und ROMEO Circling, rote Kreuze in der angefügten Abbildung) und führt zu einer deutlichen Entlastung der Stadt Bern sowie mehrerer Gemeinden östlich des Flughafens.
Die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2025 liegt vor.
Die Zahl der insgesamt polizeilich erfassten Verkehrsunfälle ist leicht zurückgegangen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in den vergangenen Monaten mehrere Edelmetall-Ankaufsveranstaltungen kontrolliert. Bei der Mehrheit wurden Gesetzesverstösse festgestellt.
Die Kontrollen der Kriminal- und Regionalpolizei fanden seit vergangenem November mehreren Gastronomiebetrieben statt.
Eine Woche lang dreht sich in der Schweiz alles ums Gehirn: Die Brainweek findet diese Woche (16. - 19. März) statt.
Sensibilisierung für dieses lebenswichtige Organ muss jedoch das ganze Jahr stattfinden – genau das tut die Präventionskampagne "Schütze dein Hirn – Schütze dein Leben!" von FRAGILE Suisse.
Die Schweiz liegt am Südrand eines Hochs in einer Bisenströmung, welche bis am Freitag meist trockene Luft zu uns führt.
Allerdings zieht von Dienstag auf Mittwoch ein Höhentief von Österreich nach Italien, welches vorübergehend feuchtere Luft zur Ostschweiz und auf Mittwoch zur Alpensüdseite führt.
Nach Abschluss der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 5. Juni 2024 in Burgdorf hat die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau den 49-jährigen Beschuldigten wegen Mordes, evtl. vorsätzlicher Tötung angeklagt.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 5. Juni 2024 in Burgdorf klagte die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau den 49-jährigen Beschuldigten, beim Regionalgericht Emmental-Oberaargau an.
Am Montagmorgen, 16. März 2026, ist es in Speicher zu einem Selbstunfall gekommen.
Der unbekannte Lenker verliess die Unfallstelle. Es entstand Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Montagnachmittag (16.03.2026) auf der A51 (A11) bei Kloten ein Lastwagen umgekippt.
Der Chauffeur zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu. Die Flughafenautobahn in Richtung Bülach blieb während mehreren Stunden gesperrt.
In Kriens wurde am Samstag (14. März 2026, kurz nach 00:30 Uhr) ein Autofahrer angehalten und kontrolliert.
Eine Atemalkoholprobe beim 49-jährigen Mann ergab einen Wert von 0.73 mg/l.
Am Samstag (14. März 2026, ca. 14:20 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Im Tunnel Reussport brach das Heck des Fahrzeugs aus.
Am Samstag (14. März 2026, kurz nach 23:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer von Kriens herkommend auf der Luzernerstrasse in Richtung Autobahnanschluss.
Gleichzeitig wollte ein Autofahrer bei der Einmündung der Eichwilstrasse nach links in die Luzernerstrasse einbiegen.
Am Sonntag (15. März 2026, kurz vor 21:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Luzernstrasse von Waldibrücke her in Richtung Eschenbach.
Im Industriegebiet Acherfang geriet das Auto aus noch ungeklärten Gründen ins Schleudern und prallte gegen einen Beleuchtungskandelaber, eine Firmentafel, eine Hecke, eine Fahnenstange sowie einen Wegweiser.
Im Oktober 2025 konnte die Kantonspolizei Bern zwei mutmassliche Täter vorläufig festnehmen und einen dritten anhalten und einvernehmen.
Den Ermittlungen zufolge sollen sie für eine Serie von 42 Einbrüchen in landwirtschaftliche Betriebe und Hofläden in acht Kantonen verantwortlich sein. Die Beschuldigten sind geständig.
Heute Nachmittag ist ein Kleintransporter mit seinem Anhänger in Broc in eine Böschung hinuntergestürzt.
Der verletzte Fahrer wurde aus dem Fahrzeug befreit und anschliessend von der REGA in ein Spital geflogen. Die Strasse war für den Einsatz während 3 Stunden gesperrt. Die Ermittlungen laufen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (16.03.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Autogaragen in Wittenbach eingebrochen.
Dabei wurden zwei Autos gestohlen. Ein Auto konnte in der Nähe der Garage wieder aufgefunden werden. Das zweite Auto konnte auf der Autobahn A1 angehalten werden. Der Fahrer, ein 21-jähriger Spanier, wurde festgenommen.
Am Montagvormittag (16.03.2026) ist durch einen Schüler im Schulhaus Haslen Pfefferspray versprüht worden.
Rund 45 Schülerinnen und Schüler klagten danach über Reizhusten und brennende Augen. Sie wurden alle medizinisch begutachtet. Niemand musste stationär behandelt werden.
Im Rahmen einer "ROADPOL-Aktionswoche" haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn im Verlauf der letzten Woche ein spezielles Augenmerk auf das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt und das Nichttragen des Sicherheitsgurts gelegt.
In diesem Zusammenhang wurden über 200 Ordnungsbussen ausgestellt. Zudem werden 80 fehlbare Fahrzeuglenker/-innen wegen diversen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn zur Anzeige gebracht.
Knapp eine Woche nach dem tragischen Postauto-Brand in Kerzers, der sechs Menschen das Leben kostete und fünf weitere verletzte, bestätigen sich mehrere Elemente.
In der trauernden Gemeinde haben bereits über 150 Personen Unterstützung durch das Care Team erhalten, welches bei Bedarf weiterhin telefonisch erreichbar bleibt.
Im Rahmen der Kundgebung vom 11. Oktober 2025 sind in der Stadt Bern zahlreiche Straftaten verübt und die Einsatzkräfte massiv angegriffen worden.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten 101 mutmassliche Straftäterinnen und Straftäter identifiziert werden. Darüber hinaus hat die regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland nun eine grossangelegte Öffentlichkeitsfahndung gegen noch unbekannte Personen verfügt. Verdeckte Fotos von mehreren Duzend dringend tatverdächtigten Personen werden diese Woche auf der Website der Kantonspolizei Bern publiziert.
In Menziken ertappte ein Anwohner in der Nacht vier mutmassliche Einbrecher auf frischer Tat.
Auf der Fahndung nahm die Polizei anschliessend zwei Verdächtige fest.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat beim Bezirksgericht Affoltern Anklage gegen zwei Männer wegen mehrfacher Brandstiftung erhoben.
Ihnen wird vorgeworfen, 2024 in den Gemeinden Bonstetten und Wettswil innerhalb von zwei Monaten mehrmals mutwillig Feuer gelegt zu haben. Bei den Brandfällen wurden mehrere Gebäude beschädigt oder zerstört. Es entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe.
Bei einer Auseinandersetzung am Sonntagabend in Sitterdorf wurde ein 33-Jähriger schwer verletzt.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und inhaftiert, er erlitt leichte Verletzungen.
Am Sonntag (15.03.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Einfamilienhauses an der Unteren Gasse erhalten.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Sonntag (15.03.2026) ist es in an der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 13-jährigen Jungen gekommen, welcher den Fussgängerstreifen überqueren wollte.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und von der Rettung ins Spital transportiert.
Ein Automobilist geriet während der Fahrt stark ins Schwanken, prallte mehrfach gegen die Mittelleitplanke und überschlug sich.
Der Lenker wurde verletzt und es entstand Sachschaden.
Auf den Bündner Strassen haben sich im Jahr 2025 insgesamt 2'350 Verkehrsunfälle ereignet.
Dabei kamen 6 Menschen ums Leben und 592 Personen wurden verletzt. Die Anzahl der Motorradunfälle ist gestiegen. Die Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss sind rückgängig.
Bei einer Zollkontrolle am Grenzübergang Au stellten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kürzlich fünf Kilogramm Kokain sicher.
Dieses sollte in einem Versteck in die Schweiz geschmuggelt werden.
Die Luzerner Polizei erinnert Verkehrsteilnehmende daran, an Bahnübergängen besonders aufmerksam zu sein und die geltenden Signale strikt zu beachten.
Blinklichter, akustische Warnsignale sowie geschlossene oder sich schliessende Schranken bedeuten stets Halt.
Am Morgen ist sie die Erste im Klassenzimmer: Schulpolizistin Frau Küttel.
Nach und nach treffen die Kinder ein. Sie begrüssen die Polizistin – noch etwas schüchtern, aber auch neugierig und fasziniert.
Mit der Wiedereröffnung des Rängglochs ging im Frühling 2025 auch die neue Buslinie von Kriens via Littau nach Malters in Betrieb.
Für die neue Linie sind auf dem Gebiet der Gemeinde Malters drei neue Bushaltestellen (Blatten, Stegmättli und Allmändli) vorgesehen, die erst als Provisorien bestehen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.