In der Nacht auf Samstag, 6. Dezember 2025, hat die Kantonspolizei Appenzell auf dem gesamten Kantonsgebiet verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt.
Zwei Führerausweise mussten auf der Stelle eingezogen werden.
Auf den ersten Grosseinsatz im November folgte gestern die zweite Schwerpunktaktion.
Über 200 Mitarbeitende waren unterwegs, um Einbrüche zu verhindern, mobile Tätergruppierungen zu erkennen und Präsenz im Kanton zu zeigen.
Ein Kinderlächeln ist mehr wert als jedes Geschenk.
Deshalb war es uns eine grosse Ehre, zusammen mit dem Samichlaus die Klinik für Kinder und Jugendliche in Münsterlingen zu besuchen.
Ein gewaltiger Böllerschuss, die Lichter erlöschen, Jubel erfüllt die Strassen – der traditionelle Küssnachter Klausumzug startet.
Gestern Abend war es wieder so weit und tausende Zuschauerinnen und Zuschauer haben das Highlight des Jahres miterlebt.
212 Gefährdungsüberprüfungen wurden im Jahr 2024 von der Kantonspolizei St.Gallen durchgeführt.
Sogenannte "Gefährdungsüberprüfungen" sind Teil des Gewaltschutzes der Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen. Die Abteilung ist im proaktiven und präventiven Gewaltschutz tätig und verfolgt das Ziel, schwere Gewalt möglichst zu verhindern.
Am Freitagabend (05.12.2025), kurz vor 23 Uhr, ist ein 59-jähriger Mann am Bahnhof Ziegelbrücke auf einer Treppe selbständig gestürzt.
Dabei zog er sich lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Zwischen Freitagmorgen und Samstagmorgen (06.12.2025) wurden der Kantonspolizei St.Gallen sechs Einbrüche auf dem Kantonsgebiet gemeldet.
Die unbekannten Täterschaften stahlen Wertgegenstände sowie Bargeld und richteten Sachschaden an.
Zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen (06.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Personen aus dem Verkehr gezogen, die in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand unterwegs waren.
Drei Führerausweise wurden eingezogen.
Das Zwischenhoch über dem Alpenraum baut sich in der Nacht auf Samstag bereits wieder ab und wir kommen zunehmend in den Einflussbereich eines umfangreichen Tiefruckgebiets bei den Britischen Inseln.
Mit auf West drehender Strömung wird am Samstag eine Warmfront über die Schweiz hinweg geführt. Dahinter erreicht uns mildere Luft. Am Sonntag folgt aus Westen bereits eine weitere, deutlich aktivere Warmfront. Am Montag dehnt sich von Südwesten her ein Hochdruckgebiet zu den Alpen aus und sorgt für eine rasche Abtrocknung der Luft.
Auf der Brücke der Gösgerstrasse in Winznau hat sich am Freitagnachmittag, 5. Dezember 2025, ein Selbstunfall mit einem Lastwagen ereignet.
Dieser kam von der Strasse ab, durchbrach das Brückengeländer und stürzte in die Aare. Der genaue Unfallhergang sowie die Unfallursache werden untersucht.
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, wurde die Feuerwehr Bipp um 16:07 Uhr zu einem Ölwehreinsatz nach Niederbipp alarmiert.
Auf einem Parkplatz war aus einem Fahrzeug eine grössere Menge Benzin ausgelaufen.
Nach einem Verkehrsunfall hat die Feuerwehr Ebikon-Dierikon auslaufende Betriebsstoffe eingestreut und fachgerecht entsorgt.
Ausserdem wurde der Verkehr für den Unfalldienst umgeleitet.
Sami Niggi Neggi… hinderem Ofe steggi… gib mer Nuss und Biire…
Beim Iffelen- & Chlausumzug am Donnerstagabend hat der Verkehrsdienst der Feuerwehr Hünenberg die Strassen gesperrt, sodass der Samichlaus und sein Gefolge sowie die vielen Trychler sicher durchs Dorf laufen konnten.
Am frühen Abend wurden wir aufgrund eines Kaminbrandes alarmiert.
Wegen des Funkenfluges aus dem Kamin wurde mithilfe der ADL das Dach vorsorglich benässt und eine Bereitschaft eingerichtet.
Bei Tag und bei Nacht sind unsere Mitarbeitenden in Basel in den Hochkabinen im Einsatz, um Grenzkontrollen durchzuführen.
Kontinuierliche Arbeit, die auch nach Einbruch der Dunkelheit nicht endet.
Am Donnerstagabend erreichte ein Notruf die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich.
Ein Rentner, teilte dem Disponenten mit, dass er von zwei jungen Männern angesprochen und worden die, sich hilfsbereit zeigten, ihm jedoch von einem der beiden bei dieser Gelegenheit die Uhr vom Handgelenk gerissen wurde.
Am Freitag, dem 5. Dezember, gegen 13:25 Uhr, fuhr ein Pkw, gesteuert von einer 51-jährigen Frau aus dem Stadtteil Littoral, auf der Avenue de Bellevaux in Neuchâtel in nördlicher Richtung.
Kurz vor Hausnummer 52 kam es zu einem Zusammenstoss mit einem 8-jährigen Jungen aus dem Stadtteil Littoral, der auf die Strasse gelaufen war.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (04.12.2025) in Egg zwei junge Männer verhaftet.
Sie waren in der Nacht zuvor in ein Schulhaus eingebrochen.
Am Freitagmittag ist es in Schüpfen zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gekommen.
Dabei ist der Lenker des Autos verstorben. Es kam zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Dienstag (02.12.2025) hat eine unbekannte Täterschaft zwei Einbruchdiebstähle in Einfamilienhäuser in der Stadt Schaffhausen (Buchthalen) verübt.
Die Schaffhauser Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Präventionskampagne "Verdacht, ruf an – Polizeinotruf 117 – Gemeinsam gegen Einbruch."
Am späteren Donnerstagnachmittag (04.12.2025) hat sich in Thayngen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Elektro-Stehroller ereignet.
Dabei wurde der jugendliche Stehrollerlenker leicht verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Reto Tschümperlin ist Hauptansprechpartner für alle statistischen Auswertungen der Verkehrsunfälle im Kanton St.Gallen.
Seit 15 Jahren verarbeitet er gemeinsam mit einem Kollegen Unmengen an Daten aus Verkehrsunfällen.
Der Flughafen Zürich hat mit dem Umrüsten der Sicherheitskontrolle auf die neue CT-Technologie begonnen.
Das erste von vier Geschossen geht am Montag, 8. Dezember, mit sieben neuen Geräten in Betrieb. Sie erhöhen im Sicherheitskontrollgebäude (SKG) den Komfort und steigern die Effizienz für Passagiere und Mitarbeitende.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Dezember 2025 Daniel Frutig-Meier zum Verwaltungsratspräsident der RUAG International, der Muttergesellschaft der Beyond Gravity, ernannt.
Er wird per Januar 2026 zuerst als reguläres Mitglied in den Verwaltungsrat aufgenommen und an der ordentlichen Generalversammlung 2026 sein Amt als Verwaltungsratspräsident antreten.
Am Freitag (05.12.2025), kurz vor 7 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus der Lagerhalle einer Firma an der Bächigenstrasse erhalten.
Die ausgerückte Feuerwehr stellte fest, dass es in der Filteranlage zu einer Entzündung kam und sich dadurch starker Rauch bildete.
Am Freitag (05.12.2025), kurz vor 7:15 Uhr, ist auf der Sonnenbergstrasse eine Frau auf einem Fussgängerstreifen angefahren worden.
Sie wurde eher leicht verletzt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. Dezember 2025 der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz BABS, Michaela Schärer, zugestimmt.
Für eine geordnete Nachfolgeregelung wurde der Austritt auf Ende April 2026 festgelegt.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit den Kommunalen Polizeikorps der Gemeinden Horgen, Wädenswil und Richterswil am Donnerstag (4.12.2025) mehrere Gastrobetriebe und Barbershops kontrolliert.
Dabei wurden verschiedene Widerhandlungen festgestellt und zwei Personen verhaftet.
Am Freitag, dem 5. Dezember 2025, gegen 6:50 Uhr, fuhr ein Autofahrer über den Montvoie-Pass in Richtung Fontenais.
In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte gegen Bäume am Strassenrand.
Eine Hydrokarbon-Verschmutzung wurde am Freitagmorgen, 5. Dezember 2025, auf mehreren Strassen im Dorf Courgenay festgestellt.
Spuren der Verschmutzung wurden insbesondere im Bereich der Place du 23-Juin beobachtet.
Betrüger, die sich als Polizisten ausgeben, treiben im Kanton Freiburg weiterhin ihr Unwesen.
Allein im November 2025 gingen bei der Kantonspolizei 46 Meldungen ein, von denen neun erfolgreich waren. Die Täter erbeuteten Bankkarten und Bargeld im Gesamtwert von über CHF 30'000 sowie zahlreiche Schmuckstücke im Wert von mehreren Tausend Franken.
Bei einem Mehrfamilienhaus an der Bellacherstrasse in Langendorf hat am Freitagmorgen, 5. Dezember 2025, eine mobile Toilette gebrannt, was einen Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte.
Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Am Donnerstag (4. Dezember 2025, ca. 21:00 Uhr) war ein Autofahrer auf der Hergiswaldstrasse in Richtung Kriens unterwegs, als sein Fahrzeug aus bislang ungeklärten Gründen in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam und schräg im Gefälle zum Stillstand kam.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (4. November 2025, kurz vor 23:00 Uhr) fuhr ein 18-jähriger Autofahrer auf der Buchrainstrasse von Ebikon in Richtung Buchrain.
Kurz nach dem Tunnel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Freitagmorgen ist es in Worb zu einem Selbstunfall eines E-Scooter-Fahrers gekommen.
Der Fahrer wurde schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
In Basadingen wurde eine Frau Opfer einer Betrugsmasche.
Bei einer erneuten Geldübergabe konnten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Donnerstag in Basadingen den Geldabholer festnehmen und inhaftieren.
In der Nacht auf Freitag hat ein alkoholisierter Automobilist in Valchava einen Selbstunfall verursacht.
Zuvor war er in St. Moritz der Meldepflicht nicht nachgekommen.
In Elm im Kanton Glarus sind die Strassen derzeit zum Teil bereits ab 800 Metern leicht schneebedeckt.
Der Neuschnee ist besonders tückisch, da es zuvor geregnet hat – und damit auf nassem Untergrund eine rutschige Schneeschicht entstanden ist.
Am 04.12.2025, 07:20 Uhr, musste eine 43-jährige Autolenkerin verkehrsbedingt auf der A8, Fahrtrichtung Luzern, bei Alpnachstad, abbremsen.
Der 45-jährige Autolenker dahinter bemerkte dies zu spät und es kam zu einem Auffahrunfall.
Am Mittwoch ist in Worb ein Kurier angehalten worden, der mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug durch „falsche Polizisten“ involviert war.
Weitere Ermittlungen sind im Gang. Die Kantonspolizei Bern warnt vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
Bevor Sie ein Elektro-Trendfahrzeug kaufen um jemandem eine Freude zu bereiten, informieren Sie sich unbedingt über die Strassenzulassung & Vorschriften – ansonsten kann aus der anfänglichen Freude schnell Frust werden.
Erlaubt im Verkehr: E-Bike, E-Trottinett, E-Roller & E-Scooter.
Die Polizei informiert, dass am Samstag, 6. Dezember, und Sonntag, 7. Dezember, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist:
– im Stadtzentrum an beiden Tagen ab 7 Uhr
– in Veyrier am Samstag ab 16 Uhr
In Grenchen kam es am Donnerstagabend, 4. Dezember 2025, im Bürotrakt einer Firma zu einem Brand.
Dank raschem Löscheinsatz der Feuerwehr Grenchen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Abklärungen zur Brandursache sind derzeit im Gang.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.