Im September ist die invasive Quaggamuschel im unteren Teil des Zürichsees entdeckt worden.
Um eine Einschleppung in den Walensee zu verhindern, verfügt der Kanton ein sofortiges Einwasserungsverbot für Schiffe am Walensee. Schiffe können aber ohne Einschränkung ausgewassert werden.
Am Mittwoch (16.10.2024) kam es in St.Gallen zu zwei Unfällen mit Velofahrern. An der Reheto-belstrasse verletzte sich ein Velofahrer bei einem Selbstunfall am Arm.
Ein weiterer Velofahrer wurde auf der Haggenstrasse bei einem Unfall mit einem Auto leicht verletzt.
Ablenkungen im Strassenverkehr sind gefährlich. Egal ob während der Autofahrt, als Velofahrer oder Fussgänger – in allen Situationen ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Wie wichtig das ist, zeigen die Statistiken: Jedes Jahr werden rund 1‘250 Menschen bei Unfällen durch Ablenkungen verletzt.
Unter dem Motto „App-gelenkt“ hat die Kantonspolizei St. Gallen eine Kampagne der Kantonspolizei Zürich, in der es um Aufmerksamkeit im Strassenverkehr geht, übernommen. Welche Gefahrenquellen es gibt und wie Sie sicher auf der Strasse unterwegs sind, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Am Mittwoch (16.10.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 60-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 14'000 Franken.
Am Samstag (12.10.2024), kurz nach 01:30 Uhr, ist es im Zug von St.Gallen nach Gossau zu einer Auseinandersetzung von mehreren Männern gekommen.
Ein 34-jähriger und ein 33-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (16:10.2024), kurz nach 07:05 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Donnerstag (17.10.2024), um 00:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Löhrstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Hauses.
Viele Mobiltelefon-Nutzer könnten derzeit überrascht sein, da sie unerwartet eine SMS von einem angeblichen Schweizer Polizeikorps erhalten haben, in der mit Bussgeldern gedroht wird.
Diese Nachrichten stammen jedoch nicht von der Polizei, sondern von Betrügern, die es auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen der Empfänger abgesehen haben.
Das kantonale Tiefbauamt führt vom Montag, 21. Oktober 2024, bis Sonntag, 3. November 2024, Verkehrsmessungen beim Autobahnanschluss in Au durch.
Auf Basis dieser Verkehrsmessungen werden Optimierungsmassnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsablaufs ermittelt. Diese sollen dann in einem Verkehrsversuch im Frühling 2025 getestet werden.
Am Dienstag (15.10.2024), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 6'500 Franken.
Die meisten der tödlichen Sportunfälle in der Schweiz passieren beim Bergsport, gefolgt vom Schneesport und Wassersport. Die Erhebung der BFU zu den tödlichen Sportunfällen zeigt, dass jedes Jahr 185 Personen beim Sport ihr Leben verlieren. Bei vielen Sportarten besteht Handlungsbedarf.
Die BFU arbeitet deshalb mit Verbänden und Organisationen zusammen und zeigt für über 70 Sportarten auf, wie das Unfallrisiko gesenkt werden kann.
Am Montag (14.10.2024) wurde auf der Teufener Strasse ein Velofahrer von einem Autofahrer angefahren.
Der Velofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (15.10.2024), kurz vor 10:40 Uhr, ist es im Bereich Säss zu einem Unfall mit einem Motorkarren gekommen.
Ein 52-jähriger Mann wurde dadurch unbestimmt und ein 57-jähriger Mann leicht verletzt. Der 52-Jährige wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von rund 80'000 Franken.
Am Montag (14.10.2024), in der Zeit zwischen 08:30 Uhr und 14 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Dürrenmattstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Ab dem 15. Dezember 2024 verkehren die Fernverkehrszüge zwischen Sargans und St. Gallen im Halbstundentakt.
Dafür baut die SBB die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus. Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran. Am 25. Oktober 2024 enden die verlängerten Nachtsperren zwischen Sargans und Buchs SG und somit die Fahrplaneinschränkungen.
Oftmals beginnen Kartendelikte mit einer einzigen Phishing-Nachricht.
Wer darauf hereinfällt und sensible Kartendaten preisgibt, vernachlässigt seine Sorgfaltspflicht.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz nach 11:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der vorerst unbekannte 33-jährige Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle. Nach einer Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte er angehalten werden. Es stellte sich heraus, dass er das Auto zuvor entwendet und die Kontrollschilder gestohlen hatte.
Am Montag (14.10.2024), kurz nach 1 Uhr, ist es am Gasterweg zu einem Brand in einer Garage und einer Büroräumlichkeit gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Die Brandursache ist unklar und wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (13.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Wohnheim an der Hostetstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz vor 5 Uhr, ist es in einem Lokal am Bohl zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde einer der Beteiligten, ein 27-jähriger Kubaner, mit einem Gegenstand verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (12.10.2024), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Ifangstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 38-jähriger Mann war alkoholisiert am Steuer. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (13.10.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist es Rheinaustrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem E-Bike auf der Rheinaustrasse Richtung Rhein.
Am Samstag (12.10.2024), kurz vor 23 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Postauto gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstagmorgen (12.10.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Beteiligter entfernte sich nach einem kurzen Gespräch von der Örtlichkeit. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (11.10.2024), um 15:30 Uhr, ist es in einem Parkhaus an der Grünaustrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen.
Eine 79-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 17:30 Uhr, ist es bei einem Parkplatz an der Hofackerstrasse zu einem Unfall eines Gleitschirmpiloten gekommen.
Ein 43-jähriger Mann flog mit seinem Gleitschirm von Oberhelfenschwil zum Parkplatz an der Hofackerstrasse in Bütschwil.
Am Donnerstag (10.10.2024), um 23:55 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 00:15 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Unfall mit einem E-Bike gekommen.
Der 56-jährige E-Bike-Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt. Der Rettungsdienst bracht ihn ins Spital. Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (10.10.2024), in der Zeit zwischen 20:15 und 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rappensteinstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Am Freitag (11.10.2024), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Feldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Donnerstagmorgen (10.10.2024), um 11.45 Uhr, ist es auf der Sondereggstrasse in Oberegg zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto gekommen.
Aus noch nicht vollständig geklärten Gründen kam es in einer Kurve zu einer seitlichen Kollision zwischen dem von Berneck herfahrenden Personenwagen und dem entgegenkommenden Postauto.
Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Wild auf der Fahrbahn: Während der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für Automobilisten sowie Motorrad- und Velofahrerinnen.
Der TCS rät, bei schlechtem Wetter das Abblendlicht einzuschalten und gibt weitere Tipps, wie man sich verhalten muss, um sicher auf der Strasse unterwegs zu sein.
Am Samstag (12.10.2024) findet in der Stadt St.Gallen der OLMA-Umzug statt. Am Vormittag kommt es in der Innenstadt sowie im Bereich der Umzugsroute zu Verkehrsbehinderungen.
Um zirka 12 Uhr sollten die Strassen wieder uneingeschränkt befahrbar sein.
Am Mittwochabend (09.10.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen anlässlich von Verkehrskontrollen vier Personen an, welche angetrunken Auto fuhren.
Sie durften nicht weiterfahren und werden angezeigt.
Anfang Oktober 2024 startet die SBB die Bauarbeiten am Bahnhof Flums. Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können.
Dabei wird die Höhe des Mittelperrons auf 55 cm erhöht sowie das Perron verbreitert und verlängert, sodass längere Niederflurzüge halten können.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (10.10.2024) sind Böen mit bis zu 90km/h über den Kanton St.Gallen gezogen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die zuständigen Feuerwehren standen rund zehn Mal im Einsatz, hauptsächlich um Gegenstände von Fahrbahnen zu entfernen.
Am Mittwoch (09.10.2024), zwischen 17 und 19 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft bei Ladenöffnungszeiten eine Kasse in einem Lebensmittelladen an der Bachstrasse aufgebrochen.
Sie stahl Bargeld im Wert von rund tausend Franken.
Am Donnerstag (10.10.2024), kurz nach 2 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Personen zwei Autos an der Rietbrüelstrasse aufgebrochen und durchsucht.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 30-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Wenn ein Interessent nach der ersten Kontaktaufnahme schnell vorschlägt, auf Whatsapp oder ein anderes privates Medium zu wechseln, sei vorsichtig!
Kriminelle versuchen so, Sicherheitsmassnahmen zu umgehen und vertrauliche Daten zu stehlen.
Am Dienstagabend (08.10.2024) entzog sich ein Autofahrer oder eine Autofahrerin einer Polizeikontrolle und flüchtete.
Auf der Flucht wurden diverse Tatbestände gesetzt, insbesondere wurden auch andere Verkehrsteilnehmende gefährdet. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen.
Mit einer angeblichen Rückerstattung der Migros versuchen Cyberkriminelle, die Empfänger der betrügerischen E-Mails dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Die Betrugsmasche
Am Dienstag (08.10.2024) wurde auf der Splügenstrasse eine Velofahrerin von einer Autofahrerin angefahren und eher leicht verletzt.
Es entstand zudem Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Am Samstag (27.07.2024), kurz vor 13:04 Uhr, hat ein Mann ein Geschäft an der St.Gallerstrasse ausgeraubt.
Anschliessend flüchtete er mit mehreren tausend Franken (Polizei.news berichtete).
Am Dienstag (08.10.2024), kurz nach 22 Uhr, ist es auf der Hohenemserstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 3'500 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwoch (09.10.2024) um 04:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Lochrietstrasse in ein Lebensmittelgeschäft eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Geschäfts.
Am Montag (07.10.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Rütistrasse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei konnte im Innerortsbereich das Auto einer 37-Jährigen mit einer Geschwindigkeit von 91 km/h gemessen werden.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.