In der Nacht auf Dienstag hat sich ein Autolenker in Langenthal einer Kontrolle entzogen.
Er und vier weitere Autoinsassen konnten nach einer Fluchtfahrt mit massiv überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern in Diegten (BL) angehalten werden. Der Lenker wird wegen Strassenverkehrswiderhandlungen angezeigt.
Am Montagabend ist es in Biel wegen einem drohenden Mann in einem Gebäude zu einem Polizeieinsatz gekommen. Die Ländtestrasse musste mehrere Stunden gesperrt werden. Der Mann wurde angehalten und vorläufig festgenommen.
Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Montagnachmittag ist es in Thun zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo gekommen.
Der Velofahrer wurde verletzt.Der Unfallhergang wird untersucht.
Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) stellt für das Jahr 2020 keine signifikante Erhö-hung bei Gewaltstraftaten im häuslichen Bereich fest. Es gibt aber in verschiedenen Landesteilen Hinweise auf vermehrte Konflikte innerhalb der Familie.
Für die „Task Force Häusliche Gewalt und Corona“ steht fest: Es braucht weiterhin eine erhöhte Wachsamkeit. Betroffene sind auch in den nächsten Monaten auf Hilfsangebote angewiesen und die Öffentlichkeit muss weiter für das Thema sensibilisiert werden.
Im Jahr 2020 weist die polizeiliche Kriminalstatistik etwas mehr Straftaten aus als im Vorjahr. Zugenommen haben vor allem die Gewaltdelikte und die rapportierten Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt.
Hingegen wurde im Bereich der Delikte gegen das Vermögen insbesondere bei den Diebstählen eine Abnahme registriert.
In Biel hat am frühen Sonntagmorgen ein Mann bei einer Auseinandersetzung eine Stichverletzung erlitten.
Er wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Ermittlungen zur Klärung der Ereignisse sind im Gang, es werden Zeugen gesucht.
Am Sonntagmorgen in Wichtrach ein Haus durch einen Vollbrand zerstört worden. Ein Übergreifen des Feuers auf das zum Gebäudekomplex gehörendes Restaurant konnte die Feuerwehr verhindern.
Im Zuge der Löscharbeiten wurde im Haus eine leblose Person aufgefunden. Die Kantonspolizei Bern ermittelt.
Am Samstagnachmittag haben sich in Bern nach Aufrufen zu einer unbewilligten Kundgebung an verschiedenen Orten in der Stadt Personenansammlungen gebildet.
Die Kantonspolizei Bern wirkte diesen – der kantonalen Covid-Verordnung widersprechenden – Versammlungen entgegen. Insgesamt wurden über 650 Personen kontrolliert und weggewiesen, rund 600 davon angezeigt.
Am Freitag ist es in Ostermundigen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Velo gekommen. Der Velofahrer wurde verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Bern stellte am Freitag, 19. März 2021, kurz vor 11.55 Uhr, auf der Bernstrasse in Ostermundigen eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Velo fest.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. März 2021 entschieden, die Einschränkung für Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen von fünf auf maximal zehn Personen zu lockern.
Für weitere Öffnungen ist das Risiko eines unkontrollierten Anstiegs der Fallzahlen derzeit zu gross, nachdem die Zahl der Infektionen seit Ende Februar wieder zunimmt.
Am Donnerstagnachmittag ist auf dem Dach eines Zweifamilienhauses in Muri bei Bern ein Brand ausgebrochen.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird untersucht.
Am Donnerstagmorgen ist auf der A8 bei Faulensee mehreren Meldungen zufolge ein Sattelmotorfahrzeug in falscher Fahrtrichtung von Spiez in Richtung Faulensee gefahren.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Nachdem Anfang November 2019 in der Region Kiental ein Mann von einem Bekannten mutmasslich in eine Schlucht gestossen worden ist und dabei überlebte, haben die Kantonspolizei Bern und die Staatsanwaltschaft Oberland über Monate Ermittlungen getätigt.
Dabei fanden sich auch Parallelen zu einem Todesfall vom Mai 2019. Folglich wurde ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung und versuchter vorsätzlicher Tötung geführt. Der mutmassliche Täter, ein heute 63-Jähriger, befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug.
Seit dem 1. März befinden wir uns im meteorologischen Frühling. Nun beginnt am kommenden Samstag, den 20. März auch der kalendarische bzw. astronomische Frühling.
Die Bise und Temperaturen im tiefen einstelligen Bereich lassen dabei aber kaum Frühlingsgefühle zu.
Am Montagnachmittag ist in Spiegel b. Bern ein Trottinettfahrer bei einem Unfall verletzt worden.
Der Junge war im Begriff, die Strasse zu überqueren, als er von einem Auto erfasst wurde. Ermittlungen zur Unfallursache sind im Gang.
Am Montagmorgen ist es in Zweisimmen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Der Verkehr wurde während einer Stunde wechselseitig geführt.
Am Montag, 15. März 2021, kurz nach 9.10 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es in Zweisimmen auf der Saanenstrasse zu einem Selbstunfall gekommen sei.
Am Samstagabend hat sich auf der Staatsstrasse in Sundlauenen ein Unfall zwischen drei Autos ereignet.
Fünf Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Strasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Sturmtief Luis zog im Laufe des Samstags von den Britischen Inseln über die Nordsee in Richtung Dänemark, sein Windfeld erfasste dabei auch die Schweiz.
Später erreichte noch die dazugehörige Kaltfront die Alpennordseite.
Am Samstagmittag ist bei einem Mehrfamilienhaus in Belp ein Feuer auf einem Balkon ausgebrochen.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitagvormittag ist in Bern eine Fussgängerin von einem Auto erfasst worden. Sie wurde verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Zur Unfallursache sind Ermittlungen im Gang.
Die Meldung zu einem Unfall auf der Betlehemstrasse in Bern, bei dem eine Person verletzt worden sei, ging bei der Kantonspolizei Bern am Freitag, 12. März 2021, kurz vor 10.40 Uhr ein.
Im November 2020 ist in Konolfingen ein Motorrad mit viel zu hoher Geschwindigkeit gemessen worden. Obwohl das Motorrad und dessen Fahrer zunächst nicht identifiziert werden konnten, wurde der Lenker nun ermittelt und angehalten.
Ermittlungen der Kantonspolizei Bern führten am 11. März 2021 zur Anhaltung eines Motorradlenkers, der im November vergangenen Jahres bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Thunstrasse in Konolfingen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden war. Der Lenker konnte jedoch trotz umgehender Nachsuche weder angehalten noch identifiziert werden.
Sturmtief Klaus und die dazugehörige Kaltfront sorgten gestern für einen turbulenten Donnerstag.
Im Flachland erreichten die Windspitzen verbreitet 60 bis 80 km/h, in westexponierten Lagen waren es zum Teil über 90 km/h.
Im Februar sind in Bern drei nach versuchten Einbrüchen gesuchte Personen angehalten worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen werden ihnen unter anderem zwei Einbruchsdelikte zur Last gelegt.
Die drei Angehaltenen wurden in Untersuchungshaft versetzt. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Die Kantonspolizei Bern hat Ende Februar in Hünibach zwei Männer festgenommen.
Zuvor hatten sich Unbekannte am Telefon wiederholt als Polizisten ausgegeben und eine Frau zur Übergabe von mehreren zehntausend Franken bewegt. Beide Männer befinden sich in Haft. Die Kantonspolizei Bern warnt weiterhin vor „falschen Polizisten“.
Am Mittwochmorgen ist es in Ostermundigen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Es entstand Sachschaden.
Es werden Zeugen gesucht, insbesondere ein unbeteiligter Autolenker.
Von morgen Donnerstag bis zu Beginn der kommenden Woche stellt sich ein windiger, zwischendurch auch stürmischer Wetterabschnitt ein.
Aussergewöhnlich stürmische Winde sind aber nicht zu erwarten, die Windspitzen liegen in einem Bereich, wie sie im Winterhalbjahr immer mal wieder vorkommen.
Am Dienstagmorgen ist es in Bern zu einem Unfall zwischen einem Tram und einem Velo gekommen. Der Velolenker wurde dabei verletzt und ins Spital gebracht. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Am Dienstag, 9. März 2021, ging bei der Kantonspolizei Bern kurz vor 7.50 Uhr die Meldung ein, wonach bei einer Kollision zwischen einem Tram und einem Velo auf der Effingerstrasse in Bern eine Person verletzt worden sei.
In Oberhofen am Thunersee ist am Montagnachmittag ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt worden.
Ein in den Unfall involvierter Autolenker fuhr weiter, ohne den Unfall zu melden. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag hat die Kantonspolizei Bern in Radelfingen ein Auto im Ausserortsbereich mit 152 km/h gemessen.
Der Lenker wird sich nach den Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen.
Aktuell zeigt sich unser Wetter von einer vergleichsweise ruhige Seite, daran wird sich bis inklusive Mittwoch wenig ändern. Ab Donnerstag kommt dann aber deutlich mehr Schwung in die Wetterküche, wir gelangen an den Südrand eines riesigen Sturmtiefs mit Zentrum über dem Nordmeer.
Im Flachland zeigt sich der heutige Start in die neue Woche recht sonnig, auch entlang der Alpen lockern sich die Wolken am Nachmittag vermehrt auf. In der kommenden Nacht ist es gering bewölkt bis klar, die Temperaturen sinken auf Werte um den Gefrierpunkt.
In Aegerten ist am Donnerstagabend ein Kind bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Das Mädchen musste sich in ärztliche Behandlung begeben.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Jahreszahlen 2020 der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) sind stark von der Covid-19-Pandemie geprägt. Zur Verminderung des Übertragungsrisikos des Coronavirus führte die Schweiz erstmals seit dem Beitritt zu Schengen wieder systematische Binnengrenzkontrollen ein, erliess Einreisebeschränkungen und schloss temporär kleinere Grenzübergänge.
Der boomende Online-Handel führte zu einem deutlichen Anstieg bei den sichergestellten Markenfälschungen. Im Gegensatz dazu wurden weniger gefälschte Dokumente sowie ein leichter Rückgang bei den Einnahmen festgestellt.
Am Mittwochnachmittag ist in Kehrsatz in einem Kreisel ein Velofahrer gestürzt. Er wurde verletzt.
Zur Klärung des Unfalls werden Zeugen gesucht, insbesondere die Lenkerin oder der Lenker eines Autos, das zeitgleich im Kreisel war.
Am Dienstagnachmittag hat sich auf der A1 bei Ittigen ein Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto ereignet.
Für die Reinigung von ausgelaufenem Öl mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend hat sich in Bern ein Motorradlenker einer Kontrolle entzogen. Er flüchtete, wobei auch gefährliche Fahrmanöver sowie überhöhte Geschwindigkeit festgestellt wurden.
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnte der mutmassliche Lenker am Dienstag angehalten werden. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Die Wildhut des Kantons Bern hat am 28. Februar 2021 im Perimeter (Region Gürbetal / Gantrisch) einen weiblichen Wolf erlegt.
Das Tier versuchte, in eine geschützte Nutztierherde einzudringen. Der Kadaver wurde zur Untersuchung ins Tierspital der Universität Bern gebracht.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der A5 im Längholztunnel bei Brügg zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Person wurde schwer verletzt. Der Verkehr auf dem Autobahnabschnitt war unterbrochen.
In der Nacht auf Sonntag waren die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern insbesondere in der Stadt Bern aufgrund hoher Personenaufkommen, Sachbeschädigungen und Lärmklagen stark gefordert.
Vier Personen wurden im Zusammenhang mit Sachbeschädigungen vorläufig festgenommen. Ebenfalls musste die Polizei auf der Autobahnraststätte Grauholz intervenieren.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Niederbipp ein Selbstunfall ereignet. Ein Fahrzeug überschlug sich dabei mehrfach.
Eine verletzte Person musste aus dem Fahrzeug geborgen und ins Spital gebracht werden.
Nach einem schneereichen Dezember im Süden folgte Mitte Januar der rekordverdächtige Schnee im nördlichen Flachland. Daraufhin sorgte zunächst der Föhn, anschliessend milde Atlantikluft für Tauwetter und Schneeschmelze. Vor einer kurzen Kältewelle mit mehreren Eistagen in Folge erreichte uns am ersten Februarwochenende eine ordentliche Portion Saharastaub, bevor in der letzten Februardekade ausserordentlich milde Temperaturen verzeichnet wurden.
Insgesamt geht heute Sonntag also ein facettenreicher (meteorologischer) Winter zu Ende.
Der vergangene Februar war verbreitet zwischen 2 und über 4 Grad zu mild. Im Süden war er zudem zu nass, im Norden dagegen vielerorts zu trocken.
Bei der Sonnenscheindauer zeigt sich kein einheitliches Bild, zumeist war es aber etwas zu sonnig.
Am Freitagabend hat sich in Steffisburg ein Selbstunfall ereignet. Eine Motorradfahrerin wurde schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Bern untersucht den Unfall.
Am Donnerstagabend sind in Biel zwei Lokale wegen Verdachts auf illegale Geldspiele kontrolliert worden. Insgesamt wurden 37 Personen kontrolliert.
Ein Spielautomat wurde sichergestellt. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
In der Nacht auf Freitag ist auf der Monbijoubrücke in Bern ein Auto mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit gemessen worden. Dem Lenker wurde der Führerausweis abgenommen. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Monbijoubrücke in Bern wurde am Donnerstag, 25. Februar 2021, um zirka 23.25 Uhr, ein Auto mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit festgestellt.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Motorradfahrer wurde bei einer Kollision mit einem Lieferwagen verletzt.
Infolge des Unfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.