Die nach dem Raubüberfall auf die Tankstelle Draizes in Neuenburg eingeleitete Untersuchung hat zur Festnahme eines Tatverdächtigen geführt, der die Tat gestanden hat. Der Überfall hatte sich am Montag, 17. November 2025, gegen 21.30 Uhr ereignet. Ein maskierter Mann bedrohte eine Angestellte mit einem Messer und liess sich rund 1'000 Franken aushändigen. Damals wurde ein Zeugenaufruf gestartet.
Mit verlockenden Jobangeboten ködern Kriminelle ihre Opfer in die Rolle sogenannter Money Mules. Hinter dem harmlos wirkenden Nebenverdienst verbirgt sich in Wahrheit Geldwäscherei mit schwerwiegenden rechtlichen Folgen für die Betroffenen.
Das Nothelferkurszentrum Schweiz gibt ein neues Baby- und Kinder-CPR-Buch mit dem Titel „Aarons Herz“ heraus, das Eltern und Betreuungspersonen die Grundlagen der Reanimation bei Babys und Kindern vermittelt. Das Buch wurde uns kostenlos vom Resuscitation Council UK (RCUK) zur Verfügung gestellt, damit es Familien in der Schweiz leicht zugänglich gemacht werden kann.
Am Dienstag, 2. Dezember, um 09:00 Uhr fuhr ein 18-jähriger Neuenburger auf seinem Motorrad auf der A5 von Marin in Richtung Le Landeron. Auf Höhe Cornaux verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn.
Am Montag, 1. Dezember 2025, um 08.00 Uhr ereignete sich in Colombier eine Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin. Die 28-jährige Frau wurde verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Kerzenlicht, Tannenzweige, Plätzchenduft – die Adventszeit ist für viele die stimmungsvollste Zeit des Jahres. Doch mit dem vorweihnachtlichen Zauber steigt auch die Brandgefahr in Wohnungen und Häusern erheblich. Damit aus Besinnlichkeit keine Katastrophe wird, lohnt es sich, typische Gefahrenquellen zu kennen und einfache Sicherheitsmassnahmen zu treffen.
Wenn in der Schweiz der Winter einsetzt, beginnt eine der anspruchsvollsten Jahreszeiten für Verkehr, Infrastruktur und Rettungsorganisationen. Schneefall ist in der Schweiz kein Ausnahmeereignis, sondern ein regelmässig wiederkehrender Zustand, der jedoch jedes Jahr enorme logistische, sicherheitstechnische und organisatorische Leistungen erfordert. Hinter scheinbar einfachen Abläufen wie dem Freihalten von Strassen stehen komplexe Prozesse, grosse Maschinen und Menschen, die oft nachts und bei extremen Bedingungen arbeiten. Besonders zentral sind dabei zwei Geräte: Schneepflüge und Schneefräsen. Dieser Hintergrundbericht erklärt detailliert, wie beide funktionieren, warum sie unterschiedlich eingesetzt werden und weshalb sie – häufig unsichtbar – eine der wichtigsten Säulen der öffentlichen Sicherheit während der kalten Jahreszeit sind.
Der Winter ist zurück. Spätestens Ende November, wenn die Temperaturen nachts stabil unter null sinken und die ersten Schneeschauer durch die Schweiz ziehen, denkt fast jeder Autofahrer ans Gleiche: Winterreifen drauf und gut ist. Doch genau hier liegt ein gefährlicher Irrtum. Winterreifen sind ein entscheidender Sicherheitsfaktor – aber sie allein verhindern keine Unfälle. Jahr für Jahr zeigt sich: Viele der typischen Wintercrashs passieren trotz Winterreifen. Und oft sind es dieselben fünf vernachlässigten Punkte, die zum entscheidenden Sicherheitsrisiko werden. Dieser Artikel zeigt auf, warum Winterreifen nur ein Baustein sind – und welche einfachen Handgriffe im Alltag über Sicherheit oder Kontrollverlust entscheiden. Damit Autofahrer auf Schweizer Strassen auch in der bevorstehenden Winterperiode 2025/26 sicher ankommen.
Auf Rettungsmissionen bei Eis, Schnee und schlechtem Wetter bringt der neue Helikopter der Rega spürbare Verbesserungen. In einem Beitrag des SRF-Wissensmagazins „Einstein“ begleitet das Kamerateam die Crew der Rega-Basis Bern-Belp während einer 48-Stunden-Schicht.
Das Bundesamt für Polizei fedpol hat die Kantonspolizeien und weitere betroffene Partnerbehörden konsultiert, ob sie einen Bedarf sehen, die Erfassungsoptionen für die Beschreibung ausgeschriebener Personen im nationalen Fahndungssystem RIPOL anzupassen. Eine Mehrheit der Befragten sprach sich für die Beibehaltung des bislang kaum genutzten Beschreibungselements „Hautfarbe“ aus, befürwortete aber zugleich Anpassungen bei den inhaltlichen Optionen. Diese sollen praxistauglicher sein. Gleiches gilt für das regelmässiger genutzte Beschreibungselement „Typ“ für die Bestimmung der regionalen Herkunft.
ALDI SUISSE ruft Regenbogenforellenfilets (125g) der Marke ALMARE SEAFOOD mit dem Verbrauchsdatum 30.11.2025 zurück. Grund dafür ist ein Listeriennachweis bei der Charge 4254431. Das Produkt darf keinesfalls konsumiert werden.
Am Freitag, 28. November, um 18:00 Uhr fuhr eine 26-jährige französische Staatsangehörige mit ihrem Auto auf der Rue du Grenier in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Rue du Manège kam es zu einer Kollision mit einem Zug, der von einem 52-jährigen Mann aus Saignelégier gelenkt wurde und in östlicher Richtung unterwegs war.
Der Alpenraum zeigt sich aktuell von seiner schönsten Seite Frischer Schnee bedeckt Hänge und Wälder, Täler wirken wie verzaubert – ein Bild wie aus einem Wintermärchen.
Der Touring Club Schweiz hat erstmals eine Analyse zum Gesundheitszustand von Hochvoltbatterien in gebrauchten Elektrofahrzeugen durchgeführt. Untersucht wurde der sogenannte State of Health (SoH) im Zusammenhang mit Alter und Laufleistung der Fahrzeuge.
Cyberkriminelle nutzen persönliche Informationen, um Phishing-Mails besonders glaubwürdig erscheinen zu lassen. Namen, Adressen oder andere personenbezogene Daten stammen dabei häufig aus früheren Datenlecks, die durch vergangene Betrugsmaschen oder Sicherheitsvorfälle entstanden sind.
Für viele Kinder in der Schweiz gehört der Schulweg mit Bus, Tram oder Postauto zum Alltag. Gerade zum Schulanfang, aber auch im Verlauf des Jahres, sind Sicherheit und Aufmerksamkeit besonders wichtig. Kinder bewegen sich oft spontan, sind leichter abgelenkt und können Geschwindigkeiten oder Entfernungen noch nicht zuverlässig einschätzen. Gleichzeitig herrscht an Haltestellen häufig Gedränge, Fahrzeuge fahren dicht vorbei, und unterschiedliche Verkehrssituationen können überfordern. Der folgende Artikel zeigt, wie Kinder sicher unterwegs sind und was Eltern, Schulen und Verkehrsbetriebe tun können, Risiken zu minimieren.
Ein Ladenbesitzer in Neuenburg wurde Opfer eines ausgeklügelten Betrugs, begangen von drei Personen, die sich zunächst als Bauarbeiter und dann als falsche französische Polizisten ausgaben und 100'000 Franken erbeuteten, bevor sie flüchteten. Dank eines entscheidenden Hinweises eines Zeugen und des schnellen Eingreifens der Polizei von Neuenburg, unterstützt von der Kantonspolizei Waadt, konnten die drei Verdächtigen – allesamt französische Staatsangehörige – in Gland (VD) festgenommen und das gestohlene Geld sichergestellt werden.
Am Dienstag, 25. November, gegen 17.10 Uhr fuhr eine unbekannte Lenkerin eines Familienwagens von Môtiers in Richtung Fleurier. Unmittelbar nach dem Fussgängerstreifen an der Rue du Temple in Fleurier, Höhe Haus Nr. 7, erfasste sie einen 10-jährigen Jungen aus dem Val-de-Travers, der mit seinem Trottinett von links nach rechts die Strasse überquerte.
Am Donnerstag, dem 20. November, um 6:25 Uhr, fuhr eine 27-jährige Frau aus der Region St-Imier/BE mit ihrem Pkw auf der Strasse zwischen Bugnenets und Le Pâquier. Kurz vor dem Ortseingang von Le Pâquier, an der Stelle Prés Jaquet, verlor sie beim Ausfahren aus einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, als sie versuchte, stehenden Fahrzeugen auszuweichen, und geriet in den rechten Strassenrand.
Am Mittwoch, dem 19. November 2025, gegen 16:55 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Einwohner von La Chaux-de-Fonds mit einem Baustellenfahrzeug auf der Rue de Bel-Air in nördlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Rue du Doubs bog er links ab.
Black Friday lockt mit unschlagbaren Preisen – vor allem online. Doch hinter Angeboten, die zu schön sind, um wahr zu sein, stecken nicht selten betrügerische Web-Stores.
Wer einer Person nachstellt, muss künftig mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe rechnen. An seiner Sitzung vom 19. November 2025 hat der Bundesrat beschlossen, die entsprechende Änderung des Strafgesetzbuches (StGB) auf den 1. Januar 2026 in Kraft zu setzen.
Effektiver Einbruchsschutz basiert auf einfachen Routinen: Anwesenheit simulieren, Fenster vollständig schliessen und die Türe konsequent abschliessen. Diese drei Schritte erhöhen die Sicherheit deutlich. Wir erklären dir die wichtigsten Punkte im Video.
Die digitale Kriminalität in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes „Abschaltung von betrügerischen Websites. Nationale Koordination bei Internetbetrug“ die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Polizei und Registerbetreibern geprüft.
Ein Unbekannter hat mit einem Messer eine Angestellte der Tankstelle Draizes in Neuchâtel bedroht. Er liess sich den Kasseninhalt aushändigen und flüchtete anschliessend zu Fuss.
Am Montag, 17. November 2025, gegen 07:55 Uhr, kam es auf der A5 in Fahrtrichtung Lausanne kurz vor dem Tunnel Serrière zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen. Zwei der beteiligten Fahrzeuge mussten durch den Abschleppdienst geborgen werden.
Am Montag, 17. November 2025, gegen 07:20 Uhr, war ein 29-jähriger Lieferwagenfahrer aus dem Neuenburger Littoral auf der Nationalstrasse N20 in den Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs. Beim Überholen prallte das Fahrzeug gegen die linksseitige Felswand.
Am Samstag, 15. November, gegen 18.15 Uhr fuhr eine 79-jährige Frau aus dem Neuenburgersee-Gebiet auf der Avenue du Vignoble in Neuenburg in östlicher Richtung. Auf Höhe der Hausnummer 21 kollidierte sie mit einem parkierten Auto.
Ein französischer Motorradfahrer wurde in Boudevilliers mit 97 km/h statt der erlaubten 40 km/h gemessen. Die Polizei konnte ihn wenig später identifizieren.
Ein Geisterfahrer auf der Autobahn? Bleib ruhig und handle richtig: Ruf sofort die 117 an – der Polizeinotruf ist rund um die Uhr erreichbar. Lass dem Fahrzeug Platz und halte Abstand. Merke dir Standort, Fahrtrichtung und wenn möglich die Geschwindigkeit des Falschfahrers.
Auf Plattformen wie Ricardo, Tutti, Anibis oder Facebook Marketplace erscheinen immer wieder betrügerische Inserate. Die Betrüger locken mit tiefen Preisen und schneller Abwicklung. Nach der Vorauszahlung, meist per TWINT oder Banküberweisung, wird die bestellte Ware jedoch nie geliefert.
Neue Uniformen für die Polizeikräfte der Romandie und des Tessins: Ab Januar 2026 wird die blaue KEP-Uniform schrittweise eingeführt. Die Kantone Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt, Wallis und Tessin haben beschlossen, sich dem nationalen KEP-Projekt anzuschliessen. Dieses sieht eine Vereinheitlichung der Polizeiuniformen in der Schweiz vor.
Ab Januar 2026 führen die Polizeikorps der Romandie und des Tessins die neue KEP-Uniform der Schweizer Polizei ein. Die Einführung erfolgt schrittweise bis 2028 und betrifft die Mitglieder der Konferenz der lateinischen Kommandantinnen und Kommandanten der Kantonspolizeien (CLCPC). Die Uniform ersetzt die bisherigen Modelle der Korps aus FR, GE, JU, NE, VD, VS und TI, die sich innerhalb von UNIMATOS zusammengeschlossen haben.
Im Rahmen von Cyber-Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei auf Dating-Plattformen durchgeführt wurden, wurde ein Mann an der Küste festgenommen, als er sich anschickte, sich mit einer angeblich 14-jährigen Minderjährigen zu treffen – tatsächlich handelte es sich jedoch um einen verdeckt agierenden Polizisten. Die nach dieser Festnahme eingeleiteten Ermittlungen führten zur Identifizierung eines Opfers: eines 15-jährigen Mädchens mit Wohnsitz in einem Westschweizer Kanton. Die Taten datieren auf den August 2025 zurück.
Am Montag, 10. November 2025, um 17:35 Uhr kam es auf der N20 bei Valangin zu einer Kollision mit drei Fahrzeugen. Die Autobahn musste bis 19:55 Uhr gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in den Seyon-Schluchten führte.
Im Kanton Neuenburg wurden erneut Festnahmen im Zusammenhang mit Betrugsfällen durch Amtsanmassung vorgenommen. Dieses anhaltende Phänomen unterstreicht die Wichtigkeit von Wachsamkeit und Prävention.
Täglich sind in der Schweiz tausende Kinder auf ihrem Schulweg unterwegs – zu Fuss, mit dem Velo oder mit dem Bus. Gerade Kreuzungen und Bushaltestellen gehören dabei zu den gefährlichsten Orten. Hier treffen verschiedene Verkehrsteilnehmer aufeinander, und das Geschehen ist oft unübersichtlich. Kinder sind besonders gefährdet, weil sie Geschwindigkeiten und Entfernungen noch nicht sicher einschätzen können. Der folgende Beitrag zeigt, wie Eltern, Lehrpersonen und Polizei auf dem Schulweg unterstützen.
Am Sonntag, 9. November 2025, gegen 11:00 Uhr fuhr ein 59-jähriger Einwohner von La Chaux-de-Fonds mit seinem Auto auf der Rue de la Charrière in Richtung Osten. Zur selben Zeit war ein ebenfalls in La Chaux-de-Fonds wohnhafter 64-jähriger Velofahrer auf derselben Strasse in Richtung Westen unterwegs.
Am Samstag, 8. November 2025, gegen 1.45 Uhr, fuhr ein 45-jähriger Autofahrer mit Wohnsitz in Frankreich auf der Route des Grattes in Rochefort nordwärts. Kurz vor der Kreuzung mit der Route de La Tourne prallte das Fahrzeug gegen einen Baum am rechten Strassenrand.
Am Freitag, 7. November 2025, gegen 20:40 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Bewohner der Neuenburger Berge mit seinem Auto auf der Route de la Combe-Girard in Le Locle in Richtung La Sagne. Während der Fahrt geriet das Fahrzeug an den linken Strassenrand, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.
Am Freitag, 7. November 2025, gegen 15:00 Uhr, war eine 74-jährige Frau aus dem Kanton Bern mit ihrem Auto auf der Kantonsstrasse in Richtung Lignières unterwegs. Beim Kreuzen mit der Rue des Hautes-Bornes in Lignières kam es zur Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 77-jährigen Frau, ebenfalls aus dem Kanton Bern, gelenkt wurde. Diese war auf der Strecke vom Landeron nach Lignières unterwegs.
Verhaftungen im Rahmen der Ermittlungen zum bewaffneten Raubüberfall in Le Locle vom 13. Februar 2025 auf die Firma Werthanor. Zur Erinnerung: Am 13. Februar 2025 gegen 07:20 Uhr drangen vier Personen gewaltsam in die Firma Werthanor in Le Locle ein.
Am Donnerstag, 06.11.2025, fand die 11. Journée de prévention contre les cambriolages statt. Die Polizei der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt sowie die Prévention suisse de la criminalité (PSC) informierten die Bevölkerung über Einbruchrisiken und Prävention.
Der Herbst ist die Saison der Einbrecher – schützen wir uns! Am Donnerstag, 6. November 2025, organisierten die Polizeikorps der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) den 11. nationalen Präventionstag gegen Einbruch. Ziel ist es, die Bevölkerung auf die steigende Einbruchsgefahr aufmerksam zu machen und über geeignete Schutzmassnahmen zu informieren.
Heute Donnerstag organisieren die Polizeien der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) den 11. Nationalen Präventionstag gegen Einbrüche. Ziel dieser Kampagne der lateinischen Kantone ist es, die Bevölkerung über die Risiken von Einbrüchen aufzuklären und sie über die geeigneten Präventionsmassnahmen zu informieren.
Die Polizei im Kanton Neuenburg setzt sich 24 Stunden am Tag für die Sicherheit der Bevölkerung ein. Die Polizeipatrouillen sind rund um die Uhr unterwegs, um bei dringenden Ereignissen sofort einzugreifen.
Egal ob es um die Mediation, den Kampf gegen die lokale Kriminalität oder andere Vorfälle geht – die Bediensteten sind jederzeit im Einsatz und schnell erreichbar. Unter der Rufnummer 117 ist die Polizei jederzeit zu kontaktieren. Sitz der Polizei Neuenburg ist in Neuchâtel.
Die Kantonspolizei Neuchâtel im Überblick
Die Gemeindepolizei in Neuenburg ist in einzelne Sektoren aufgeteilt. Wer Unterstützung benötigt, wird vom Einsatzzentrum an die nächstgelegene Polizeistation weitergeleitet. Polizisten sind mit einem neuen Polizeiausweis ausgestattet, um sich zu legitimieren. In Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Jura wurde das neue Ausweisdokument entwickelt, das verschiedene Sicherheitselemente enthält, und so vor Fälschungen schützt. Neben dem kantonalen Wappen zeigen die Ausweise ein Foto sowie den Namen, das Geburtsdatum und die Registriernummer des Bediensteten. Der Ausweis soll nach Angaben der Polizei Neuenburg die Corporate Identity innerhalb des Korps stärken.
Geht es um Ereignisse im Strassenverkehr, übernimmt die Verkehrspolizei Neuenburg. Die Mitarbeitenden sind für die Überwachung des Verkehrs zuständig, übernehmen neben dem Verkehrsmanagement aber auch Präventionsaufgaben. Dabei werden Schülerinnen und Schüler für die Risiken im Strassenverkehr sensibilisiert. Zudem übernimmt die Verkehrspolizei die Analyse von Unfallursachen und entwickelt massgeschneiderte Lösungen. Verschiedene Kampagnen wie Messungen während des Winters und das Fahren bei Schnee und Glätte oder das korrekte Verhalten von Fussgängern sorgen für Aufklärung der Bevölkerung.
Die Kriminalpolizei ermittelt bei mittleren und schweren Straftaten. Auch bei Körperverletzungen, Sexualdelikten oder in der Bekämpfung des Drogenhandels sind die Bediensteten dieser Abteilung ebenso aktiv wie bei der Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und der organisierten Kriminalität. Unterstützung liefern dabei Bereiche wie die Forensik, die unter anderem die Spurensicherung und die Untersuchung von Beweisen übernimmt.
Innerhalb der Polizei Neuenburg gibt es eine operative Gruppe, die sich um die Planung, Durchführung und Überwachung von Grossveranstaltungen kümmert. Direkt unter der Leitung des Kommandanten arbeiten die einzelnen Stabsabteilungen, die für einen reibungslosen Ablauf innerhalb des Korps zuständig sind.
Das kantonale Bedrohungsmanagement arbeitet abteilungsübergreifend, um Risiken frühzeitig zu erkennen und schnell zu reagieren. Die Bediensteten dieser Gruppe werden zu Themen wie Risikobewertung, Deeskalation von Gewalt und Verhalten bei Bedrohungen und Eskalationen speziell geschult. Zudem befasst sich ein Teil der Abteilung mit Fällen schwerwiegender Bedrohung durch Gewalt im häuslichen Bereich, Morddrohungen oder Stalking und Radikalisierung. Die Mitarbeitenden entwickeln geeignete Möglichkeiten zur Prävention.
Die Präventionsarbeit der Polizei Neuenburg
Eine wichtige Aufgabe der Polizei Neuenburg ist nicht nur die Aufklärung von Straftaten, sondern auch die Prävention. Die Bediensteten ergreifen geeignete Massnahmen, um Kriminalität zu verhindern. Um Straftaten zu verhüten, müssen die Mitarbeitenden die Entwicklung und die geographische Verteilung der Kriminalität im Kanton kennen. Wichtige Erkenntnisse dazu liefert die Kriminalstatistik, die genau zeigt, an welchen Orten der Einsatz der Polizei besonders gefragt ist.
Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die Aufklärung der Bevölkerung. Idealerweise arbeiten Einwohner und Polizei so effektiv zusammen, dass bestimmte Straftaten erst gar nicht verübt werden dazu ist die Wachsamkeit jedes einzelnen gefragt.
Aufklärung der Bevölkerung – Wachsamkeit bei Einbrüchen
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Zentrum für Kriminalprävention gibt es zahlreiche Broschüren, die für eine Aufklärung der Bevölkerung sorgen. Auch die Polizei in Neuenburg händigt die Unterlagen auf Wunsch gern aus. Einbrüche kommen leider immer wieder vor, es handelt sich schweizweit um eines der häufigsten Delikte. Das Kanton Neuenburg ist besonders betroffen, im Vergleich mit anderen Kantonen gelangte Neuchâtel im Jahr 2015 auf den dritten Rang. Besonders betroffen waren Wohnungen und Villen, bei denen die Sicherheitsmassnahmen der Eigentümer nur unzureichend waren. In diesem Zusammenhang hat die Polizei Neuenburg ein Netzwerk aus Gebäudemanagern, Eigentümern und Versicherungen sowie Architekten gebildet. Gemeinsam soll mit dieser Kampagne gegen die Häufung der Delikte vorgegangen werden.
Gerade in diesem Bereich kann auch die Bevölkerung sich aktiv an der Prävention beteiligen. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte nicht zögern, die Polizei in Neuenburg zu kontaktieren. Macht sich jemand an den Fenstern, der Eingangstür oder anderweitig auf dem Nachbargrundstück zu schaffen, ist Aufmerksamkeit gefragt! Wer Zeuge einer Straftat wird, sollte möglichst umgehend die Polizei informieren, genau beobachten und falls möglich auch filmen oder fotografieren. Wichtig ist, sich selbst keiner Gefahr auszusetzen.
Nach Angaben der Schweizer Polizei bevorzugen Einbrecher die Uhrzeiten, zu denen die meisten Menschen arbeiten oder unterwegs sind. Handelt es sich hingegen um Diebstähle aus gewerblichen Lagern oder ähnlichem, schlagen die Langfinger gern nachts zu, wenn niemand vor Ort ist.
Nach einem Einbruch übernimmt die Polizei Neuenburg die Arbeit. Die mitarbeitenden sichern Spuren, befragen Zeugen und nehmen unter Umständen die Fahndung auf. Nach Angaben der Schweizer Polizei ist die Aufklärungsquote bei diesen Delikten jedoch gering, so dass der Fokus klar auf der Verhinderung der Prävention liegen sollte. Die Polizei rät, beim Verlassen der Wohnung die Türen stets abzuschliessen, das gilt auch für eine nur kurze Abwesenheit. Diebe nutzen gern die Gelegenheit, durch ein offenes Fenster einzusteigen. Vorm Verlassen des Heims sollten daher die Fenster und Balkon- oder Terrassentüren geschlossen werden. Übrigens hält auch ein gekipptes Fenster einen Kriminellen nicht vom Einbruch ab. Gern stehen die Experten der Polizei in Neuenburg für eine Beratung zur Verfügung und zeigen, wie Diebstähle am wirkungsvollsten verhindert werden können. Die Beratung durch die Fachleute ist kostenlos!
Prävention im Internet
Ein weiteres wichtiges Thema, von denen ein grosser Teil der Bevölkerung betroffen ist, ist der Internetbetrug. Auch in diesem Bereich geht die Polizei Neuenburg gegen die zunehmende Kriminalität vor. Die Experten geben verschiedene Ratschläge, Betrugsfälle zu vermeiden. Wer etwas online einkauft, sollte stets den Preis im Blick haben, verlockend günstige Angebote sollten Misstrauen wecken. Wachsamkeit ist gefragt, wenn es sich um ein Unternehmen handelt, das nicht in der Schweiz ansässig ist und auch Zahlungen ins Ausland verlangt. Betrügerische Unternehmen verlangen oftmals Zahlungen durch Transferunternehmen. Auch bei Geschäften, bei denen eine Geldsumme im Voraus zu zahlen ist, ist Wachsamkeit gefragt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei diesen Fällen um einen sogenannten Vorschussbetrug. Nachdem der Betroffene bezahlt hat, hört er nichts mehr von den Tätern. Das Geld zurückzubekommen ist äusserst unwahrscheinlich.
Zudem sollten Internetnutzer niemals Ihre Passwörter Dritten zugänglich machen, das Anklicken von Links in unbekannten Mails sollte ebenfalls unterbleiben, denn auf diese Weise könnten Kriminelle sich Zugang zu persönlichen Daten verschaffen. Einige Kriminelle versuchen, telefonisch Daten der Opfer abzufragen, auch hier ist Vorsicht geboten! Wichtig ist zudem, den PC, das Smartphone und Tablet auf dem aktuellen Stand zu halten und Update zu installieren.
Wer von einem Internetbetrug betroffen ist, sollte auf jeden Fall die Polizei einschalten, falsche Scham ist in diesem Fall fehl am Platz. Auch wenn wenig Aussicht besteht, das Geld zurückzubekommen, kann die Polizei unter Umständen die Täter ermitteln und dingfest machen. Jeder Betrugsversuch sollte daher unbedingt den Behörden gemeldet werden!
Die Polizei Neuenburg klärt Straftaten auf, ist aber auch für die Opfer der Delikte ein wichtiger Ansprechpartner. Das Beratungszentrum für Opfer von Straftaten steht dafür zur Verfügung. Opfer sexueller Übergriffe, Vergewaltigungen, schwerer Körperverletzungen oder Verkehrsunfällen erhalten hier ebenso wie Angehörige wichtige Unterstützung. Die Beratungsstelle gibt Informationen zum Strafverfahren und hilft beim rechtlichen Verfahren. Auch eine Notunterkunft zum Schutz wird ebenso wie materielle Unterstützung bei Bedarf bereitgestellt. Um die Betroffenen bestmöglich zu begleiten, arbeitet die Neuenburger Polizei mit dem SAVI-Beratungszentrum zusammen.
Die Ausbildung bei der Polizei in Neuenburg
Jährlich bildet die Neuenburger Polizei 20 Anwärterinnen und Anwärter aus. Die Ausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und findet im Trainingscenter in Colombier statt. Am Ende der Ausbildung werden die Kandidaten als Gendarme oder Inspektoren eingestellt. Eigenen Angaben zufolge stellt die Polizei Neuenburg mehrmals jährlich Mitarbeitende ein. Über die Bedingungen, die für eine Einstellung zu erfüllen sind, informiert die Polizei auf ihrer Internetpräsenz.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei in Neuenburg interessiert, muss die Schweizer Staatsangehörigkeit besitzen oder über eine Siedlungserlaubnis C verfügen. Zudem sind ein einwandfreier Leumund und ein sauberes Strafregister wichtige Voraussetzungen. Darüber hinaus müssen die Anwärter über eine einwandfreie körperliche und geistige Gesundheit verfügen. Es gilt eine Mindestgrösse von 160 cm, zudem ist der Führerschein B eine Voraussetzung für die Laufbahn.
Polizist im Kanton Neuenburg werden
Wer bereits eine Polizeiausbildung absolviert hat, kann sich ebenfalls bei der Polizei Neuchâtel bewerben. Die Beamte werden in verschiedenen Einheiten Eingesetz und haben sehr gute Karrierechancen durch ein modernes Personalmanagement. Über die Webseite der Polizei Neuenburg ist eine Online-Bewerbung möglich, Unterlagen wie Zeugnisse und Lebenslauf oder Diplome können direkt hochgeladen werden.
Wissenswertes zum Kanton Neuenburg
Im französischsprachigen Kanton Neuenburg, auch Neuchâtel, leben knapp 177‘000 Einwohner. Neuchâtel ist der Hauptort des Kantons, hier wohnen rund 45’000 Menschen. Zweitgrösster Ort Neuenburgs ist La Chaux-de-Fonds, danach folgen Val-de-Ruz und La Locie. Der Kanton gliedert sich in vier geografische Regionen: Littoral mit den Ortschaften Neuenburg und Boudry, Val-de-Ruz, Val-de-Travers und Montagnes.