Der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich gelang es vergangene Woche nach monatelangen Ermittlungen von Stadt- und Kantonspolizei Zürich, die Server-Infrastruktur eines im Kanton Zürich betriebenen Bitcoin-Mixers auszuheben.
Über diesen waren Milliardenerlöse aus Verbrechen gewaschen worden.
Am Freitagabend, 28. November 2025, kam es im Asylzentrum Rotzloch in Stansstad zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern.
Zwei Personen erlitten Verletzungen.
Die Rega stand am Samstagnachmittag auf der Schrattenfluh (LU) für einen verunglückten Skitourenfahrer im Einsatz, der in ein Karstloch gefallen war.
Der Mann konnte mit leichten Verletzungen ins Spital geflogen werden.
Am frühen Montagmorgen (1. Dezember 2025, ca. 02.45 Uhr) hat die Luzerner Polizei in Adligenswil zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Die beiden Männer hatten zuvor ein Fenster eines Mehrfamilienhauses im Gebiet Dorfstrasse aufgebrochen und versucht, in das Gebäude einzusteigen.
Am Samstagnachmittag (29. November 2025, ca. 17:30 Uhr) wurde auf der Kantonsstrasse in Triengen eine Fussgängerin von einem Auto angefahren.
Die 75-jährige Frau wurde auf einem Fussgängerstreifen erfasst und verletzt.
Am Samstagabend (29. November 2025, ca. 22:00 Uhr) ereignete sich im Gebiet Allmendweg in Meggen ein Unfall in einer Tiefgarage.
Aus bisher unbekannten Gründen fuhr eine 72-jährige Lenkerin mit ihrem Auto zunächst gegen ein Metallgeländer und anschliessend gegen eine Mauer.
Am frühen Samstagmorgen (29. November 2025, vor 02:00 Uhr) verursachte ein 35-jähriger Mann auf der Ruswilerstrasse in Richtung Hellbühl einen Selbstunfall.
Er verlor die Kontrolle über sein Auto, kam von der Strasse ab und prallte gegen einen Kandelaber.
Am Samstagabend (29. November 2025, kurz nach 23:00 Uhr) verursachte ein 23-jähriger Mann auf der Reusseggstrasse in Ebikon einen Selbstunfall.
Auf der Fahrt in Richtung Luzern verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke.
Seit Anfang Dezember intensivieren die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien im Kanton Waadt ihre Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Unter dem Slogan «Am Steuer kein Alkohol» ist die Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) im ganzen Kanton sichtbar.
Zwischen Schupfart und Wegenstetten stiessen am Sonntagnachmittag zwei Autos heftig frontal zusammen.
Drei Personen wurden verletzt, eine von ihnen schwer.
Am frühen Montagmorgen (1. Dezember 2025) ist eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und erheblich verletzt worden.
Der oder die Fahrzeuglenker/in entfernte sich unerlaubterweise von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach dem Durchgang einer schwach aktiven Kaltfront sorgt heute Montag ein Zwischenhoch über dem Alpenraum für eine Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse. Auf der Alpennordseite bleibt in der Grundschicht jedoch Restfeuchte zurück. Am Dienstag nähert sich eine nächste Störungszone von Frankreich her der Schweiz, wird jedoch durch etwas Südföhn abgeschwächt und kommt kaum weiter ostwärts voran
. In einer schwachen südlichen Höhenströmung bleibt die Störungszone auch am Mittwoch über den Alpen liegen und löst sich allmählich auf.
Kerzenlicht, Tannenzweige, Plätzchenduft – die Adventszeit ist für viele die stimmungsvollste Zeit des Jahres. Doch mit dem vorweihnachtlichen Zauber steigt auch die Brandgefahr in Wohnungen und Häusern erheblich.
Damit aus Besinnlichkeit keine Katastrophe wird, lohnt es sich, typische Gefahrenquellen zu kennen und einfache Sicherheitsmassnahmen zu treffen.
Wenn in der Schweiz der Winter einsetzt, beginnt eine der anspruchsvollsten Jahreszeiten für Verkehr, Infrastruktur und Rettungsorganisationen.
Schneefall ist in der Schweiz kein Ausnahmeereignis, sondern ein regelmässig wiederkehrender Zustand, der jedoch jedes Jahr enorme logistische, sicherheitstechnische und organisatorische Leistungen erfordert. Hinter scheinbar einfachen Abläufen wie dem Freihalten von Strassen stehen komplexe Prozesse, grosse Maschinen und Menschen, die oft nachts und bei extremen Bedingungen arbeiten. Besonders zentral sind dabei zwei Geräte: Schneepflüge und Schneefräsen. Dieser Hintergrundbericht erklärt detailliert, wie beide funktionieren, warum sie unterschiedlich eingesetzt werden und weshalb sie – häufig unsichtbar – eine der wichtigsten Säulen der öffentlichen Sicherheit während der kalten Jahreszeit sind.
Am Sonntagmorgen ereignete sich in Bern in der Nähe des Bahnhofs ein Verkehrsunfall.
Ein Velofahrer und ein Fussgänger kollidierten und wurden beide verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Bei einem Selbstunfall in der Nacht auf Sonntag (29.11.2025) in Schlieren wurde ein Mitfahrer lebensbedrohlich verletzt.
Der Fahrer stellte sich nach anfänglicher Flucht. Eine weitere Beifahrerin ist flüchtig.
München (Deutschland). Am Samstag, 29.11.2025 gegen 20:05 Uhr fuhr ein 19-Jähriger mit Wohnsitz in München und deutscher Staatsangehörigkeit mit einem PKW, Porsche die Schleißheimer Straße stadtauswärts entlang.
Als Beifahrerin befand sich eine 19-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München im Fahrzeug.
Die kommenden vier Advents-Sonntage werden wir euch präventive Tipps zu winterlichen und weihnachtlichen Themen geben.
Wir wünschen eine besinnliche und sorgenfreie Adventszeit.
Letzter Livechat 2025!
Am Dienstag holen wir unser Dreamteam nochmal vor die Kamera: Tosca und Maurice beantworten euch alles rund um den Polizeiberuf.
Zwei Rettungssanitäter sind am späten Samstagabend, 29. November 2025, in Seewen bei einem Notfalleinsatz vom Patienten angegriffen worden.
Ein Rettungssanitäter wurde dabei mit einem Messer erheblich verletzt. Der aggressive Mann konnte nach einem Taser-Einsatz durch die Kantonspolizei Schwyz überwältigt und festgenommen werden.
Wir wünschen eine schöne und besinnliche Adventszeit!
Die Kantonspolizei Schwyz sendet allen Bürgerinnen und Bürgern herzliche Grüsse zur Vorweihnachtszeit.
Es kann ja mal passieren, dass man eine Ziege vom Dach holen muss.
Was sich nach einem Scherz der Einsatzzentrale anhörte, entpuppte sich vor Ort als Tatsache. Zum Glück wurde ein Foto gemacht – das würden Sie sonst kaum glauben.
Am frühen Samstagmorgen, 29. November 2025, gegen 03.00 Uhr, verlor ein 18-jähriger Lenker in Näfels, auf der in Richtung Mollis führenden Molliserstrasse, im Bereich der Kreuzung Molliserstrasse/Tschachenstrasse die Kontrolle über ein leistungsstarkes Mietfahrzeug.
Das Auto kam rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Zaun und fuhr anschliessend über Wiesland. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der junge Mann von der Unfallstelle.
In der Nacht auf Sonntag kam in Rupperswil ein mit drei Personen besetztes Auto von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Dosierungsanlage.
Der 46-jährige Lenker kam dabei ums Leben. Die beiden Mitfahrerinnen wurden schwer verletzt ins Spital gebracht.
In Altstätten, Buchs, in der Stadt St.Gallen und in Trübbach mussten bei Verkehrskontrollen in der Nacht von Samstag auf Sonntag (30.11.2025) sechs Verkehrsteilnehmende mit zu hohen Atemalkoholwerten festgestellt werden.
Zwei Verkehrsteilnehmern wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt. Eine Autofahrerin musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstag und in der Nacht auf Sonntag (30.11.2025) sind der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche gemeldet worden, bei denen unbekannte Täterschaften in mehrere Wohnungen und Einfamilienhäuser in Abtwil, Buchs, Gossau und St.Gallen eingebrochen sind oder es zumindest versucht haben.
Wo das Deliktsgut bereits bekannt ist, wurde hauptsächlich Bargeld und Schmuck gestohlen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen zu den Täterschaften aufgenommen.
Am Freitagabend (28.11.2025) soll es auf der Zürcher Strasse, auf Höhe der Verzweigung Schönaustrasse, zu einem Verkehrsunfall gekommen sein.
Ein 46-jähriger Mann auf einem Motorroller wurde dabei mutmasslich von einem abbiegenden dunklen SUV angefahren. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei einer Auseinandersetzung in Baden ist ein Mann mutmasslich durch einen Messerstich schwer verletzt worden.
Wie es zu dem Vorfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau sucht Auskunftspersonen.
Am Samstag, dem 22. November 2025, veranstaltete die Universität der Italienischen Schweiz eine Zeremonie, in der sieben neue Gefängnisbeamte – darunter zwei Frauen – aus den kantonalen Gefängnissen, die ihr achtmonatiges Ausbildungsprogramm abgeschlossen hatten, ihre Treue zur Verfassung und zu den Gesetzen erklärten.
Die Zeremonie markierte einen wichtigen institutionellen Schritt bei der Einführung der Stelle und steht in der Tradition, die die Rolle der Justizvollzugsbeamten im kantonalen Strafvollzugssystem würdigt.
Das Département Territory (DT), die Schweizerischen Bundesbahnen SA (EFB SA), die Stadt Lugano und die Lugano Regionale Verkehrskommission (CRTL) laden die Öffentlichkeit herzlich zur Einweihung der neuen Fussgängerunterführung Lugano-Besso ein:
Donnerstag, 11. Dezember 2025, ab 10:30 Uhr (Zugang über die Via P. Regazzoni, siehe beigefügte Einladung).
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 wird der öffentliche Verkehr im Kanton Aargau weiter ausgebaut. Dabei wird die Strategie der letzten Jahre fortgeführt und der Schwerpunkt des Ausbaus auf den Freizeitverkehr gelegt.
Die Fahrgäste im Fricktal, im unteren Wynental, im Suhrental und auf der Bremgarten-Dietikon-Bahn profitieren von einem deutlich besseren Angebot. Auf diversen weiteren Linien finden punktuelle Angebotsanpassungen statt.
Der Winter ist zurück. Spätestens Ende November, wenn die Temperaturen nachts stabil unter null sinken und die ersten Schneeschauer durch die Schweiz ziehen, denkt fast jeder Autofahrer ans Gleiche: Winterreifen drauf und gut ist.
Doch genau hier liegt ein gefährlicher Irrtum. Winterreifen sind ein entscheidender Sicherheitsfaktor – aber sie allein verhindern keine Unfälle. Jahr für Jahr zeigt sich: Viele der typischen Wintercrashs passieren trotz Winterreifen. Und oft sind es dieselben fünf vernachlässigten Punkte, die zum entscheidenden Sicherheitsrisiko werden. Dieser Artikel zeigt auf, warum Winterreifen nur ein Baustein sind – und welche einfachen Handgriffe im Alltag über Sicherheit oder Kontrollverlust entscheiden. Damit Autofahrer auf Schweizer Strassen auch in der bevorstehenden Winterperiode 2025/26 sicher ankommen.
Die Schweiz liegt am Südrand eines Tiefs mit Kern über den Britischen Inseln in einer schwachen und relativ milden Südwestströmung.
Im Verlauf des Sonntags verlagert sich das Tief über die Nordsee nach Südskandinavien und lenkt eine Kaltfront zur Schweiz. Am Montag wird die Luftmasse durch Zwischenhocheinfluss wieder abgetrocknet, im Flachland bleibt in der Grundschicht Restfeuchte zurück.
Auf Rettungsmissionen bei Eis, Schnee und schlechtem Wetter bringt der neue Helikopter der Rega spürbare Verbesserungen.
In einem Beitrag des SRF-Wissensmagazins „Einstein“ begleitet das Kamerateam die Crew der Rega-Basis Bern-Belp während einer 48-Stunden-Schicht.
Am Freitag, 28. November 2025, kurz nach 19.15 Uhr, wurde am Birsuferweg an der Birseckstrasse in Birsfelden BL ein Mann mit mehreren Stichverletzungen aufgefunden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Samstag, 29. November 2025, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Appenzeller Vorderland verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt.
Bei der mehrstündigen Kontrolle an verschiedenen Orten im Raum Vorderland wurden rund 350 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am frühen Samstagmorgen in Märstetten einen Selbstunfall und entfernte sich von der Unfallstelle.
Der Mann blieb unverletzt, er musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Tessin und mehrere Gemeindepolizeien führen vom 1. bis 7. Dezember 2025 mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Zu schnelles Fahren gehört zu den Hauptursachen für Verkehrsunfälle – auch mit schweren Folgen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.