Am Dienstagabend, 28. Oktober 2025, kurz vor 22 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale die Meldung ein, dass in einer Tiefgarage eine Katze eingesperrt sei.
Eine Kontaktperson konnte rasch ausfindig gemacht und über die Situation informiert werden.
Am Mittwoch, 29.10.2025, um 0.30 Uhr, trafen Einsatzkräfte während einer Patrouillenfahrt auf eine 48-jährige Frau, die offensichtlich stark angetrunken ihr Velo schob.
Aufgrund ihres Zustandes kam die Frau plötzlich zu Fall und verletzte sich dabei leicht im Gesicht.
Bei einer Kollision mit einem Lieferwagen wurde am Mittwochmorgen in Frauenfeld ein E-Bike-Fahrer leicht bis mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 6 Uhr fuhr eine 28-jährige Lieferwagenfahrerin von der Oststrasse in den Langfeldkreisel.
In der Nacht auf Mittwoch, 29. Oktober 2025, ging um 3.15 Uhr auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung einer aufmerksamen Person ein, dass im Gebiet Sonnegg in Goldau drei Männer ein mutmasslich unverschlossenes Auto durchsuchten.
Die beiden sofort aufgebotenen Patrouillen konnten kurz darauf beim Bahnhof Arth-Goldau zwei tatverdächtige Personen kontrollieren und festnehmen.
Für die Einbrüche in drei Minigolf-Anlagen sowie zwei Badeanstalten sind zwei Jugendliche verantwortlich.
Die beiden 16-Jährigen müssen sich nun vor der jeweiligen Jugendanwaltschaft verantworten.
Am Dienstag (28.10.2025), kurz vor 22 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Sattelmotorfahrzeug auf dem Autobahnzubringer A23 gegen die Leitplanke geprallt sei.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte das beschriebene Fahrzeug antreffen. Der 26-jährige Chauffeur wurde als fahrunfähig eingestuft. Zudem musste eine mangelnde Ladungssicherung festgestellt werden.
Am Dienstag (28.10.2025), kurz nach 17:30 Uhr, sind auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Gossau, im Bereich des Bürerstich, zwei Autos zusammengestossen.
Eine 28-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (28.10.2025), um ca. 13 Uhr, hat sich auf der Konstanzerstrasse ein Unfall von einem Mofa ereignet.
Der bislang unbekannte Fahrer eines Autos hatte gemäss Angaben des Mofafahrers das Mofa abgedrängt, sodass der 16-Jährige zu Fall kam. Er wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Auf der Bielstrasse in Selzach hat sich am Dienstagabend eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet.
Dabei wurde der Fussgänger schwer verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Die Polizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht Zeugen.
Mutmasslich wegen Missachtung eines Rotlichts kam es am Dienstag, 28. Oktober 2025, auf der Luzernstrasse in Solothurn zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Dabei wurde eine Fahrzeuglenkerin leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagnachmittag (28.10.2025) in Dietlikon drei Betäubungsmittelhändler verhaftet und mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sowie mehrere tausend Franken Bargeld sichergestellt.
Im Zuge der Anhaltung kam es zu einer gezielten Schussabgabe durch die Polizei. Dabei wurde niemand verletzt.
Gemeinsam im Einsatz mit den Wildhütern vom Kanton Schwyz.
Mit dem Ziel, Jäger im Gelände zu kontrollieren und allfällige Widerhandlungen gegen das Jagd- und Waffengesetz zu erkennen, haben wir am Samstagabend (25.10.2025) gemeinsam mit den Wildhütern vom Kanton Schwyz eine Kontrolle durchgeführt.
Bauarbeiten auf der Linie Frauenfeld–Wil:
Insgesamt führen wir zurzeit an 29 Orten entlang der Strecke verschiedene Erneuerungs- und Unterhaltsarbeiten durch.
Die Sanitätsnotrufzentrale 144 Graubünden hat ihre Re-Zertifizierung erfolgreich bestanden.
Gestern durften Vertreterinnen und Vertreter des Gesundheitsamts Graubünden die Urkunde zur erfolgreichen Re-Zertifizierung überreichen.
Am Sonntagabend, 26. Oktober 2025, entzog sich im Kreis 4 ein E-Trottinett-Lenker mit seinem viel zu schnellen Fahrzeug einer Polizeikontrolle.
Die Fluchtfahrt endete in einer Streifkollision mit einem Tram. Die Stadtpolizei Zürich stellte das E-Trottinett sicher – der Lenker wird verzeigt.
Unterbodenbeleuchtungen bei Personenwagen sind laut VTS Art. 110 nicht erlaubt.
Auch für die Polizei selbst nicht, weshalb hier zur Darstellung eine Stablampe unter das Auto gelegt wurde.
Am Montagnachmittag (27.10.2025) rückte die Stadtpolizei Zürich wegen eines Streits zu einer Wohnung in Zürich Albisrieden aus.
In der Wohnung trafen die Einsatzkräfte auf eine leblose Frau (>>Polizei.news berichtete<<). Inzwischen steht fest, dass die Frau Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist.
Anfang Oktober ist in Biglen ein Bauernhaus mit Ökonomieteil in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Den abgeschlossenen Ermittlungen nach handelt es sich um eine technische Ursache.
In Herisau ist am Dienstag, 28. Oktober 2025, ein Personenwagen in Brand geraten.
Trotz sofortigem Feuerwehraufgebot erlitt das Auto Totalschaden. Personen kamen keine zu Schaden.
Am Dienstagvormittag, 28. Oktober 2025, ist es in Herisau zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lieferwagen gekommen.
Dem Unfallverursacher wurde der Führerausweis wegen Alkoholsymptomen abgenommen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen zu einer Streifkollision, die sich am Samstagabend auf der Verbindungsstrasse zwischen Hägglingen und Rüti ereignet hat.
Der entgegenkommende Lenker fuhr weiter, ohne anzuhalten.
Am Dienstagabend, 28. Oktober 2025, gegen 20:55 Uhr kam es in La Chaux-de-Fonds zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Autofahrer wurde verletzt und ins Spital gebracht.
Mit einer auf Südwest drehender Strömung gelangt auf Mittwoch milde Luft zu uns und in den Alpen kommt Föhn auf. In der Nacht auf Donnerstag überquert eine Störung die Schweiz von West nach Ost.
Im Laufe des Tages trocknet die Luft mit dem nächsten Zwischenhoch rasch wieder ab.
Bernkastel-Kues, Rheinland-Pfalz (Deutschland). Mein lieber Schwan! Ein tierischer Einsatz in Bernkastel-Kues sorgte am Dienstag für Aufsehen.
Ein Schwan war dort auf Abwegen unterwegs und drohte, auf der Bundesstrasse überfahren zu werden. Polizistin Marion zögerte nicht lange und griff beherzt ein.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass im Rahmen zweier separater Ermittlungen in den letzten Tagen fünf Personen verhaftet wurden.
Es handelt sich um einen 40-jährigen albanischen Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien, einen 23-jährigen italienischen Staatsbürger sowie einen 37-jährigen, eine 22-jährige und einen 21-jährigen Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Leventina und in der Riviera.
Am Dienstagmorgen (28.10.2025) hat sich – aus noch ungeklärten Gründen – in Neuhausen am Rheinfall ein Unfall mit einer Landmaschine ereignet.
Dabei wurde ein Landmaschinenmechaniker schwer verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Montagabend, 27. Oktober 2025, kurz nach 17 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Hintere Gasse in Laufen BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde verletzt.
Am Dienstagmorgen (28. Oktober 2025, nach ca. 06:30 Uhr) wurde durch eine Patrouille der Luzerner Polizei ein Autofahrer angehalten und kontrolliert.
Ein Atemalkoholtest ergab dabei einen Wert von 0.75 mg/l.
Am Dienstagmorgen ist auf der Autobahn A2 bei Schenkon eine Person bei einer Auffahrkollision verletzt worden.
Am Dienstagmorgen (28. Oktober 2025, kurz nach 06:30 Uhr) ist es auf der Autobahn A2 in Schenkon, Fahrtrichtung Süden, zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Auf der Buholzstrasse in der Gemeinde Menznau ist es am Montag (27. Oktober 2025, nach 17:00 Uhr) aus noch ungeklärten Gründen zu einer Streifkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto mit angekoppeltem Sachentransportanhänger gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer kam in der Folge zu Fall und verletzte sich erheblich.
Der Gotthard-Strassentunnel ist derzeit in Fahrtrichtung Norden (Chiasso → Gotthard) blockiert.
Grund ist ein defekter Lastwagen im Tunnel. Die A2 ist laut TCS Gotthard nicht befahrbar.
Am Montag ist in Lostallo ein Fahrzeuglenker bei einem Selbstunfall verletzt worden.
Gemäss den ersten Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden war der Mann zum Unfallzeitpunkt abgelenkt.
Ein 18-jähriger Autofahrer ist ausserorts mit einer Netto-Geschwindigkeit von 142 km/h gemessen worden.
Der junge Mann wurde festgenommen und muss sich für seine Schnellfahrt bei der Staatsanwaltschaft verantworten.
Ein Lieferwagen kam am Montag bei Strengelbach von der Fahrbahn ab und kollidierte zweimal mit der Leitplanke.
Mutmasslich führten Aquaplaning oder eine Windböe zum Unfall. Dabei wurde eine Person verletzt.
Am Montagabend (27.10.2025) ist es an der Verzweigung Klubhausstrasse/Rosenbergstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde durch den Unfall niemand, jedoch entstand ein grösserer Sachschaden.
Mit dem Eintreffen der ersten Minustemperaturen wird die am 2. Juli 2025 zur Wiederherstellung des Verkehrs zwischen Le Fregnoley und Lourtier in Betrieb genommene Militärbrücke ab Donnerstag, 23. Oktober 2025, 17:00 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Diese Brücke ist für den temporären Einsatz konzipiert und darf nicht Streusalz ausgesetzt werden. Der Verkehr wird nun über die Sicherungsbrücke abgewickelt, die oberhalb der Militärbrücke wieder in Betrieb genommen wurde.
Franz Ruppen, Vorsteher des Departements für Mobilität, Raum und Umwelt, eröffnete gemeinsam mit Valentina Kumpusch, stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Strassen, Stefan Troger, Gemeindepräsident von Raron, und Marco Walter, Vorsteher des Nationalen Strassenbaudepartements, den Abschnitt Gampel/Steg – Visp West.
Diese Inbetriebnahme markiert einen bedeutenden Meilenstein bei der Fertigstellung des Autobahnnetzes im Oberwallis. Die A9 ist nun von Gampel-Steg bis Brig unterbrechungsfrei befahrbar.
Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Ermittlungen im Zusammenhang mit einem regionalen Fall von Menschenhandel und Förderung der Prostitution abgeschlossen.
Im Rahmen der Untersuchung unter der Leitung der kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben wurden 40 Opfer ermittelt. Eine beschuldigte Person wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Heute Nacht, kurz vor 01.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen vermissten Mann informiert, welcher nicht nach Hause zurückgekehrt war.
Die umgehend ausgerückte Patrouille konnte bei der Isenthalerstrasse im Bereich Guetig eine leblose Person gesichtet werden.
Die SBB legen vom 29. Oktober bis 27. November 2025 das Modernisierungsprojekt für den Bahnhof St-Prex öffentlich auf.
Die Zugänge zu den Perrons und Zügen sollen erleichtert werden. Der Baustart ist für Februar 2027 vorgesehen.
A2 Augst-Hagnau: Nächtliche Totalsperrungen infolge Signalportalmontage
Der Neubau der Betriebszentrale Süd-Ost wird demnächst abgeschlossen. Im Rahmen der Fertigstellungsarbeiten erfolgt Anfang November 2025 die Montage des im April 2024 demontierten Signalportals an der A2 zwischen dem Schweizerhalletunnel und dem Anschluss Pratteln.
Von Freitag, 31. Oktober 2025, 21 Uhr, bis Montag, 3. November 2025, 5.30 Uhr, sind die Kreuzbühlstrasse stadtauswärts ab Merkurstrasse bis und mit Kreuzplatz sowie die Forchstrasse zwischen dem Kreuzplatz und dem Hegibachplatz gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadtauswärts ab dem Heimplatz via Hottingerstrasse, Minervastrasse, Hegibachstrasse und Hegibachplatz.
Anlässlich des 19. Tags des Lichts am 6. November macht die BFU auf das erhöhte Unfallrisiko im Strassenverkehr bei schlechten Lichtverhältnissen aufmerksam.
Wer auffällt und genau hinschaut, reduziert das Unfallrisiko – ob zu Fuss, auf dem Velo oder im Auto. Die BFU unterstützt die Polizeien in der ganzen Schweiz dabei, diese Botschaft an alle Verkehrsteilnehmenden weiterzugeben.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 18.30 Uhr in Bellinzona auf der Viale G. Henri Guisan zu einem Verkehrsunfall mit einem Fussgänger gekommen ist.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war eine 85-jährige Schweizerin aus der Region Bellinzona mit einem Auto in Richtung Arbedo unterwegs.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Montagabend in Kreuzlingen eine E-Trottinett-Fahrerin leicht bis mittelschwer verletzt.
Sie musste ins Spital gebracht werden.
Drei unbekannte Männer überfielen einen 41-jährigen Mann.
Am vergangenen Donnerstagabend (23.10.2025) um zirka 22.30 Uhr wurde ein 41-jähriger Mann im Bereich Hofwiesweg in Appenzell von drei Männern von hinten überrascht und zu Boden gedrückt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.