Am Freitag, 12. Dezember 2025, ist es in Gais zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem elektrischen Rollstuhl gekommen.
Dabei verletzte sich der Rollstuhlfahrer schwer.
Vom Nachbarn beobachtet, versuchten Unbekannte am Freitagabend eine Wohnungstüre aufzubrechen.
Auf der Fahndung nahm die Polizei die mutmasslichen Täter fest. Auch an anderen Orten waren Einbrecher aktiv.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagabend in Tägerschen ein Velofahrer mittelschwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Freitagabend kollidierte in Kreuzlingen ein Motorradfahrer mit einem Auto und wurde mittelschwer bis schwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der nächtlichen A1 waren acht Automobilisten so schnell, dass ihnen der Führerausweisentzug droht.
Der schnellste war zudem stark alkoholisiert.
Der Alpenraum liegt in den nächsten Tagen im Einflussbereich eines Hochs, welches sein Zentrum von Mitteleuropa bis am Sonntag allmählich nach Südosteuropa verlagert.
Das Hoch sorgt für stabiles und trockenes Wetter, in der Grundschicht liegt ein feuchter Kaltluftsee.
Am Freitagmorgen, 12. Dezember 2025, kurz vor 07.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Starenstrasse in Bottmingen BL zu einem Brandausbruch.
Bottmingen BL. Am Freitagmorgen, 12. Dezember 2025, kurz vor 07.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Starenstrasse in Bottmingen BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt.
Am Montagnachmittag, 08.12.2025, meldete eine Anwohnerin des Quartiers Feldheim in Sarnen, dass soeben auf ihrem Balkon eine fremde Person war.
Aufgrund des guten Signalements konnte die Person schliesslich um 15:30 Uhr im Bereich Ei in Sarnen verhaftet werden.
Am Mittwoch stand für unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen ein wichtiger Meilenstein an: die Uniformierung.
Nicht nur die Kandidatinnen und Kandidaten, die im März 2026 mit der Polizeischule starten, waren dabei, auch unsere angehenden Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten.
Dichter, schwarzer Rauch schlägt den Feuerwehrleuten im Tunnel entgegen und nimmt ihnen die Sicht.
Dichter, schwarzer Rauch schlägt den Feuerwehrleuten im Tunnel entgegen und nimmt ihnen die Sicht. Die Hitze kann kaum aus der Tunnelröhre entweichen und der hohe Lärmpegel der Tunnellüftungen sorgt dafür, dass sich die Feuerwehrleute nur schlecht verständigen können. Auch der Zugang zum Brandherd ist erschwert, denn verschiedene Fahrzeuge blockieren die Strecke. Solche Brandereignisse in Strassentunneln verlangen eine spezielle und individuelle Einsatztaktik.
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ereignete sich auf einer Baustelle in Bex ein Arbeitsunfall.
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ereignete sich auf einer Baustelle in Bex ein Arbeitsunfall. Ein 15-jähriger Praktikant kam dabei ums Leben, als eine Palette mit Dachziegeln umstürzte. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Am Donnerstag (11.12.2025) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Hallau verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall. Zudem verweist sie auf die aktuelle Präventionskampagne "Bei Verdacht Telefon 117 - Gemeinsam gegen Einbruch".
An seiner Sitzung vom 12. Dezember hat der Bundesrat das weitere Vorgehen beim Kauf des F-35A bestimmt.
An seiner Sitzung vom 12. Dezember hat der Bundesrat das weitere Vorgehen beim Kauf des F-35A bestimmt.
Beim Brand in der Werkstatt eines Garagenbetriebes in Winterthur ist in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2025 ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Beim Brand in der Werkstatt eines Garagenbetriebes in Winterthur ist in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember 2025 ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
24 Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung wurden heute in Freiburg vereidigt.
24 Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung wurden heute in Freiburg vereidigt. Die Polizistinnen und Polizisten der Schule Granges-Paccot 2024 wurden heute in der St. Nikolaus-Kathedrale von Freiburg vereidigt.
Im Rahmen des Themas „Urbane Mobilität“ hat die Kantonspolizei Bern im November situativ Kontrollen zur Sichtbarkeit von Zweirädern durchgeführt.
Im Rahmen des Themas „Urbane Mobilität“ hat die Kantonspolizei Bern im November situativ Kontrollen zur Sichtbarkeit von Zweirädern durchgeführt.
In der Nacht auf Freitag ist es in Bern zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen.
Eine Person wurde dabei verletzt. Die Täterschaft flüchtete anschliessend zu Fuss. Die Kantonspolizei Bern sucht in diesem Zusammenhang Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstagabend, 11. Dezember 2025, kollidierte im Kreis 10 ein Mann auf einem Leichtmotorfahrrad mit einem Auto und verletzte sich dabei schwer.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Morgen des 12. Dezembers 2025 verstarb ein Gefangener nach einer schweren Erkrankung in der Strafanstalt der Justizvollzugsanstalt Lenzburg.
Der Schweizer Staatsbürger Werner Ferrari ist nach einer langen, schweren Erkrankung im Alter von 78 Jahren in der Strafanstalt der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg verstorben.
Am Freitagmittag (12.12.2025) hat es in der Küche eines Mehrfamilienhauses an der Axensteinstrasse gebrannt.
Am Freitagmittag (12.12.2025) hat es in der Küche eines Mehrfamilienhauses an der Axensteinstrasse gebrannt.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte vor zwei Tagen in Zunzgen BL eine professionell betriebene Hanf-Indooranlage mit rund 4’000 Hanfpflanzen ausheben.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte vor zwei Tagen in Zunzgen BL eine professionell betriebene Hanf-Indooranlage mit rund 4’000 Hanfpflanzen ausheben.
Kurz vor 21.30 Uhr wurde der Einsatzzentrale gemeldet, dass es an der Technikumstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem E-Trottinetfahrer und einem Personenwagen gekommen sei.
Ein 48-jähriger Mann war in das Heck eines vor einem Fussgängestreifen stehenden Autos gefahren.
Kurz nach 17.30 Uhr wurde auf der Einsatzzentrale gemeldet, dass ein Velofahrer gestürzt sei und sich dabei verletzt habe.
Die ausgerückte Patrouille traf auf einen 36-jähriger Niederländer, welcher mit seinem Velo von der Bürglistrasse in die Schönaustrasse unterwegs war.
Kurz nach 17 Uhr meldete ein Mann, dass er einen Hund überfahren hätte.
Der 45-jähriger Schweizer fuhr auf der Steigstrasse stadtauswärts, als rund 100 Meter nach der Bushaltestelle Steig plötzlich ein Hund über die Fahrbahn rannte.
Kurz vor 17 Uhr erhielt die Einsatzzentrale einen Anruf wegen einer Ladendiebin.
Eine 27-jährige Rumänin hatte mehrere Kleidungsstücke in eine präparierte Tasche gesteckt.
Am Donnerstag, 11. Dezember, kurz vor 9 Uhr ging bei der Einsatzzentrale eine Anzeige wegen eines Verkehrsunfalls ein.
Auf der Zeughausstrasse kam es zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein Lieferwagen hat am Donnerstagabend eine Bahnschranke auf der Zürichstrasse in Uster beschädigt und entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle.
Ein Lieferwagen hat am Donnerstagabend eine Bahnschranke auf der Zürichstrasse in Uster beschädigt und entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle.
Am Donnerstag, 27. November 2025, wurde in Villeneuve ein Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einen Betrug durch falsche Banker oder Polizisten verwickelt zu sein.
Am Donnerstag, 27. November 2025, wurde in Villeneuve ein Mann festgenommen, der im Verdacht steht, in einen Betrug durch falsche Banker oder Polizisten verwickelt zu sein.
Im Polizeiberuf sind wir oft mit hektischen Situationen und anspruchsvollen Momenten konfrontiert.
Umso wertvoller ist es, wenn wir uns ganz bewusst Zeit für die Bürger/innen des Kantons nehmen können.
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, kurz vor Mitternacht, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse in Bottmingen BL zu einem Brandausbruch.
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, kurz vor Mitternacht, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse in Bottmingen BL zu einem Brandausbruch.
Eine gemeinsam von den Schweizer und französischen Behörden geführte Untersuchung mit Unterstützung von Europol, Eurojust und Fedpol hat zur Zerschlagung eines strukturierten kriminellen Netzwerks geführt.
Eine gemeinsam von den Schweizer und französischen Behörden geführte Untersuchung mit Unterstützung von Europol, Eurojust und Fedpol hat zur Zerschlagung eines strukturierten kriminellen Netzwerks geführt.
Im Rahmen des Themas „Urbane Mobilität“ hat die Kantonspolizei Bern im November situativ Kontrollen zur Sichtbarkeit von Zweirädern durchgeführt.
Im Rahmen des Themas „Urbane Mobilität“ hat die Kantonspolizei Bern im November situativ Kontrollen zur Sichtbarkeit von Zweirädern durchgeführt.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Amriswil entstand am Donnerstagabend Sachschaden.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Amriswil entstand am Donnerstagabend Sachschaden.
Zwischen Mittwoch und Donnerstag (12.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Verkehrsteilnehmende angehalten, welche fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren.
Zwischen Mittwoch und Donnerstag (12.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Verkehrsteilnehmende angehalten, welche fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren.
Die neue Velostation Stadelhofen ist bereit und wurde am Freitag von Vertretern der Stadt Zürich offiziell eröffnet.
Die neue Velostation Stadelhofen ist bereit und wurde am Freitag von Vertretern der Stadt Zürich offiziell eröffnet.
Die Rettung Basel-Stadt hat an ihrer traditionellen Jahresfeier am Donnerstagabend über hundert Mitarbeitende sowie Angehörige der Milizfeuerwehr, Betriebsfeuerwehren und Armee befördert, geehrt und verabschiedet.
Die Rettung Basel-Stadt hat an ihrer traditionellen Jahresfeier am Donnerstagabend über hundert Mitarbeitende sowie Angehörige der Milizfeuerwehr, Betriebsfeuerwehren und Armee befördert, geehrt und verabschiedet.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Märstetten einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Regionalpolizei der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach 22.30 Uhr an der Frauenfelderstrasse einen Autofahrer.
Am Donnerstagabend, 11. Dezember 2025, kam es im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und Aston Villa zu einem Vorfall mit einem Knallkörper und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Basler Innenstadt.
Am Donnerstagabend, 11. Dezember 2025, kam es im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Basel und Aston Villa zu einem Vorfall mit einem Knallkörper und gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Basler Innenstadt.
Die neue Fussgängerunterführung in Lugano-Besso wurde eingeweiht.
Das Département Territoriality (DT), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Stadt Lugano und die Regionale Verkehrskommission Lugano (CRTL) geben bekannt, dass die neue Fussgängerunterführung Lugano-Besso heute Vormittag am Bahnhof Lugano der SBB eingeweiht wurde.
Das Amt für Betrieb Nationalstrassen wird zwischen Dezember 2025 bis März 2026 umfangreiche Gehölzpflegearbeiten entlang der Nationalstrassen A2 (Göschenen bis Beckenried) und A4 (Flüelen bis Küssnacht) ausführen.
Diese Arbeiten werden jährlich auf der Grundlage eines Pflegeplanes durchgeführt und betreffen nur einzelne Teilstücke.
Am Donnerstag (11.12.2025) ist aus einem Auto Öl in den Werdenberger See gelaufen.
Die Feuerwehr hat Ölsperren eingerichtet. Ein Schaden an Flora und Fauna ist zur Zeit nicht bekannt.
Am Donnerstag (11.12.2025) ist es auf der Autobahn A13 in Richtung St. Margrethen zu einer Auffahrkollision zwischen vier Autos gekommen.
Zwei Personen wurden eher leicht verletzt ins Spital gebracht. Die Autobahn musste gesperrt werden.
#Radar Winterzeit ist Glühweinzeit – aber bitte nie vor oder am Steuer!
Don't drive and drink. Geniesst die vorweihnachtliche Stimmung, kommt aber aufmerksam und sicher nach Hause.
Gestern, am 11.12.2025, fand in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz im Hauptgebäude der Zuger Polizei eine Blutspendeaktion statt.
Rund 70 Mitarbeitende der Zuger Polizei und des Kantons Zug haben mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität gesetzt.
Betrug mit Twint: Mehr als 6 Millionen Menschen nutzen TWINT regelmässig und für viele ist TWINT vertrauenswürdig.
Das versuchen Betrüger schamlos auszunutzen.
Traurig aber wahr: Rund 31 % der schweren Verkehrsunfälle sind der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt zuzuschreiben.
Schon ein kurzer Blick auf die neue Nachricht kann fatale Folgen haben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.