So sicher wie unter Polizeischutz war noch keine Kerzenunterlage.
Wusstest du, dass grosse Kerzen beim ersten Anzünden mindestens eine Stunde brennen müssen? Nur so schmilzt die gesamte Oberfläche gleichmässig.
Derzeit häufen sich betrügerische Telefonanrufe, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeitende von Banken ausgeben.
Unter dem Vorwand angeblich unbekannter oder verdächtiger Zahlungen versuchen sie, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen.
Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, um 15.00 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Nidwalden auf der Autobahn A2 in Buochs, Fahrtrichtung Süden, einen italienischen Personenwagen mit drei Insassen.
Im Zuge der Abklärungen stellte sich heraus, dass der aus Italien stammende Fahrzeuglenker von den Behörden des Kantons Zürich zur Festnahme ausgeschrieben war.
Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend (11.12.2025) zwischen einem Personenauto und einem Lastwagen ist die Autolenkerin wenige Stunden später im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen.
Kurz nach 16:30 Uhr ist eine 26 Jahre alte Frau ihrem Personenwagen auf der Aathalstrasse von Uster nach Wetzikon gefahren.
Am Donnerstagabend fand das Europa League Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Lille OSC im Stadion Wankdorf in Bern statt.
Anlässlich des Fanmarschs der Gästefans mussten kurzzeitig Mittel eingesetzt werden. Bis 22.45 Uhr sind keine weiteren grösseren Zwischenfälle bekannt.
Der Alpenraum liegt in den nächsten Tagen im Einflussbereich eines Hochs, welches sein Zentrum von Mitteleuropa bis am Sonntag allmählich nach Südosteuropa verlagert.
Das Hoch sorgt für stabiles und trockenes Wetter, in der Grundschicht bleibt jedoch ein feuchter Kaltluftsee zurück.
Gestern fand im Temple du Bas die jährliche Zeremonie der Polizei Neuenburg statt.
22 Aspirantinnen und Aspiranten haben nach ihrem ersten Jahr am Interregionalen Ausbildungszentrum CIFPol den Eid abgelegt.
Wir verlosen 10 Tiptoi-Stifte mit unserem Logo.
Nachdem die neuen Lehrmittel für den Verkehrsunterricht im Kindergarten erfolgreich eingeführt werden konnten, möchten wir einigen Kindern eine Freude bereiten.
Er hatte Haschisch in seinem Wohnmobil versteckt.
Bei einer Kontrolle auf dem bayerischen Autobahngebiet haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen einer Patrouille ein Wohnmobil inspiziert.
Die Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt" erinnern daran, dass Gewalt nicht erst dann beginnt, wenn sie sichtbar wird.
Häusliche Gewalt bleibt oft im Verborgenen und betrifft weit mehr Menschen, als Statistiken erfassen.
Die Arbeiten beim Kreisel Schächen in Schattdorf konnten mit dem Einbau des Strassenbelags auf der Gotthardstrasse, den Strassenmarkierungen und der neuen Beleuchtung abgeschlossen werden.
Damit gilt für Automobilisten und den Langsamverkehr die neue, definitive Verkehrsführung.
Am Donnerstag, 11. Dezember, gegen 07.35 Uhr fuhr ein von einer 46-jährigen Frau aus dem Littoral-Ost gelenktes Auto auf der rechten Spur der Halbautobahn N20 von Neuenburg in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Unmittelbar nach der Einfahrt bei Les Hauts-Geneveys setzte sie zum Überholen des vorausfahrenden Fahrzeugs an.
In den vergangenen Tagen wurden der Polizei über 50 Einbruchdiebstähle aus verschiedenen Gemeinden im gesamten Kantonsgebiet gemeldet.
Die Polizei ruft die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf und bittet, verdächtige Beobachtungen umgehend via Polizeinotruf 117 zu melden.
Im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage unterstützt die Kantonspolizei Freiburg die Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) "Finger weg von Alkohol am Steuer".
Die Polizeipatrouillen intensivieren ihre Kontrollen, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit auf den Strassen zu erhöhen.
Die Kantonspolizei Zürich führte am Donnerstagvormittag (11.12.2025) in Erlosen (Gemeindegebiet Hinwil) eine Geschwindigkeitskontrolle durch und stoppte dabei einen Raser.
Mit einem Lasermessgerät kontrollierten Kantonspolizisten innerorts auf der Erlosenstrasse die Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeit.
In Feldbrunnen hat am Donnerstagmorgen, 11. Dezember 2025, ein Automobilist einen Selbstunfall verursacht.
Dies, nachdem er vorgängig versucht hat, sich einer Kontrolle durch die Polizei zu entziehen. Verletzt wurde niemand. Der Fahrzeuglenker, welcher in einem gestohenen Fahrzeug unterwegs war, wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In Lostorf hat ein Unbekannter am Mittwochnachmittag, 10. Dezember 2025, eine Bank überfallen und dabei Bargeld erbeutet.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Um 08:15 Uhr am Donnerstagmorgen (11.12.2025) kam, gemäss ersten Ermittlungen der Schaffhauser Polizei, ein 27-jähriger Mann, der mit einem Auto auf der H4 in Bargen in Richtung Deutschland fuhr, aus noch ungeklärten Gründen, in der leichten Linkskurve rechtsseitig von der Fahrbahn ab.
In der Folge lenkte er – aller Wahrscheinlichkeit nach – eine Korrektur ein, worauf er mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn kam und dieses dort frontal mit einem entgegenfahrenden Auto kollidierte, das von einem 63-jährigen Mann in Richtung Merishausen gelenkt wurde.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos musste am Mittwoch in Bürglen ein Fahrer ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 17 Uhr war ein 25-jähriger Autofahrer auf der Sulgerstrasse von Sulgen nach Bürglen unterwegs und musste Eingangs Bürglen verkehrsbedingt anhalten.
Am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Insassen der Personenwagen blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am späteren Mittwochnachmittag (10.12.2025) hat sich in Hallau ein Alleinunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei wurden der jugendliche Motorradfahrer und sein jugendlicher Mitfahrer leicht verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Das Sozialdepartement der Stadt Zürich unterstützt die Stiftung Frauenhaus Zürich und den Verein Mädchenhaus Zürich im Kampf gegen häusliche Gewalt:
Für die Jahre 2025–2027 erhalten die beiden Trägerschaften je 45'000 Franken, um ihre Schutzangebote mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit bekannter zu machen.
Am Sonntagnachmittag findet in Bern das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt.
Aufgrund des Besucheraufkommens ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Kantonspolizei Bern empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Bei einer Auseinandersetzung in Kreuzlingen wurden am Mittwochabend drei Personen verletzt, darunter ein Polizist.
Die Kantonspolizei Thurgau hat mehrere Personen festgenommen.
Seit dem 8. Dezember 2025 wird in Fribourg eine junge Frau vermisst. Die Kantonspolizei Freiburg bittet um Hinweise.
Die 24-jährige Joséphine C. aus Fribourg wurde zuletzt am Abend des 8. Dezember gesehen. Seither fehlt von ihr jede Spur.
In Zuchwil sind in der Nacht auf Donnerstag, 11. Dezember 2025, bei einer landwirtschaftlich genutzten Holzhalle zwei Autos in Brand geraten.
Das Feuer griff folglich auf die Halle über, worauf auch diese und mehrere Landwirtschaftsfahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Am Mittwochmorgen (10.12.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Personen während einer Geldübergabe in einem Betrugsfall festgenommen.
Eine ältere Frau war zuvor schon um rund 30'000 Franken betrogen worden. Nachdem die Frau die richtige Polizei verständigte, konnte eine zweite Geldübergabe verhindert und die drei Männer festgenommen werden.
Am Mittwochabend ist es ausserhalb des Längholztunnels bei der Verzweigung Brüggmoos auf der A5 bei Brügg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Ein Autolenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Ab dem 1. Januar 2026 treten verschiedene Änderungen im Strassenverkehrsrecht in Kraft.
Sie bringen vor allem effizientere Verfahren bei der Fahrzeugzulassung und präzisere Umweltauflagen. Ab Mitte Jahr gelten für den internationalen Güterverkehr zudem neue Regeln bei den Arbeits- und Ruhezeiten für Lieferwagen.
Auf der Fulenbacherstrasse in Härkingen hat sich am Mittwochnachmittag eine Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am vergangenen 27. November wurde die Kantonspolizei Freiburg wegen Vandalismus auf dem Friedhof in Villars-sur-Glâne angefordert.
Der Zeugenaufruf und die Ermittlungen führten zur Identifizierung der mutmasslichen Täter.
Am Mittwoch, 10.12.2025, fand im Festsaal des Restaurant Schützenhaus in Glarus die jährliche Gradbeförderungs- und Vereidigungsfeier der Kantonspolizei Glarus statt.
Dabei konnte der Departementsvorsteher Sicherheit und Justiz, Regierungsrat Christian Marti, sechs Polizeifunktionäre vereidigen und 13 weitere im Dienstgrad befördern.
Am Mittwochmittag, 10. Dezember 2025, kurz vor 13:15 Uhr, ereignete sich auf der Benkenstrasse in Binningen BL eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fahrradlenker.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt.
Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, ca. 19:40 Uhr, ereignete sich an der Schwärzistrasse in Mollis ein Verkehrsunfall.
Ein 67-jähriger Autolenker fuhr von Mollis herkommend auf der Stichstrasse in Richtung Autobahnzubringer.
Am Mittwochabend (10.12.2025) ist in einem Doppeleinfamilienhaus in Thayngen ein Brand ausgebrochen. Personen wurden beim Brand keine verletzt.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Zwischen einem umfangreichen Hochdruckgebiet über Südosteuropa und dem kräftigen Tiefdruckgebiet nördlich der Britischen Inseln fliesst heute mit einer südwestlichen Höhenströmung trockene und milde Luft zum Alpenraum.
Über den Niederungen der Alpennordseite liegt derweil ein feuchter Kaltluftsee. Am Mittwoch erreicht eine sich abschwächende Kaltfront die Westschweiz. In der Folge kommt es insbesondere auf der Alpennordseite zu einer vorübergehenden Anfeuchtung. Insgesamt bleibt aber in den kommenden Tagen das Hochdruckgebiet wetterbestimmend.
Am Donnerstag findet im Stadion Wankdorf in Bern das Europa League Spiel zwischen dem BSC Young Boys und Lille OSC statt.
Aufgrund des erwarteten grossen Besucheraufkommens kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Verkehrseinschränkungen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Mittwochnachmittag (10.12.2025) sind in Embrach zwei Fussgänger von einem Auto erfasst und mittelschwer verletzt worden.
Die beiden Verletzten mussten nach der medizinischen Erstversorgung durch einen Notarzt mit Rettungswagen in ein Spital transportiert werden.
Rechtzeitig zu den Feiertagen versteigert das Strassenverkehrsamt das Kontrollschild «ZH 11» und damit die tiefste Nummer in der Auktionsgeschichte.
Die Online-Auktion startet morgen Donnerstag, 11. Dezember, um 7 Uhr, und endet am kommenden Mittwoch, 17. Dezember.
Vor 12 Jahren kam die kleine Daika – ein energiegeladener junger Deutscher Schäferhund – gemeinsam mit unserer Mitarbeitenden Sabrina zum Zoll.
Schon bald begeisterte sie alle: Ihr liebenswerter Charakter eroberte die Herzen aller, die ihr begegneten.
„Seit meine Frau an Demenz erkrankt ist, haben sich ihr Verhalten und ihre Stimmung stark verändert.
Immer häufiger wird sie plötzlich wütend, beschimpft mich oder schlägt nach mir – ich will ihr doch nur helfen.
Kantonspolizei Freiburg: Herzlichen Glückwunsch an die Polizeischule 2025!
Die Aspirantinnen und Aspiranten haben ihre Prüfungen am Ende des ersten Jahres glänzend bestanden und wurden soeben vereidigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.