In Aarburg kam es am Sonntagabend im Quartier "am Tych" zu einem Selbstunfall eines Junglenkers, der die Herrschaft über seinen leistungsstarken Sportwagen verlor.
Glücklicherweise verletzte sich beim Unfall niemand. Der Führerausweis wurde dem 20-Jährigen entzogen.
Der der Einbruchs- und Diebstahlsbekämpfungsbrigade (BRCV) der Genfer Kriminalpolizei angegliederte Schmuckdienst ist für die Veröffentlichung von Schmuck und Wertgegenständen zuständig, die von der Polizei gefunden oder beschlagnahmt wurden.
Die Kantonspolizei Genf hat dazu nun Fotos von sichergestellten Schmuckstücken veröffentlicht.
Am Sonntag (16.11.2025), um 21:40 Uhr, ist es auf der Jonschwilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 36-jähriger Mann war alkoholisiert unterwegs und entfernte sich von der Unfallstelle, kehrte jedoch später zurück. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat ein unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen durchgeführtes Ermittlungsverfahren gegen vier Männer abgeschlossen, denen diverse Widerhandlungen gegen das Jagdgesetz und das Waffengesetz sowie Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz (Tierquälerei) vorgeworfen werden.
Unter Anderem wird ihnen vorgeworfen, mit verbotenen technischen Hilfsmitteln (Nachtsichtzielgerät) Wildtiere ausserhalb der Jagdzeit erlegt zu haben.
In Sur En ist am Sonntag ein Jugendlicher mit einem Hochhubwagen verunfallt. Er wurde ins Spital überflogen.
Der 17-Jährige wollte kurz nach 9.15 Uhr in einer Tiefgarage einen Lieferwagen entladen.
Am Freitag (14. November 2025, ca. 17:30 Uhr) fuhr ein 20-jähriger Autofahrer von Ruswil in Richtung Wolhusen.
Bei der Einmündung auf die Schnellstrasse K10 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke.
Am Freitagabend (14. November 2025, nach 19:30 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Nottwil zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde erheblich verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital überführt.
Am frühen Samstagmorgen (16. November 2025, nach 01:15 Uhr) verunfallte ein 29-jähriger Autofahrer auf der Huttwilstrasse in Ufhusen.
Er wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag (15. November 2025, 17:30 Uhr) fuhr eine 49-jährige E-Bike-Fahrerin auf dem Tribschenmoosweg frontal in eine zwischen zwei Stangen gespannte Absperrkette.
Sie stürzte und verletzte sich erheblich.
Am Samstagabend (15. November 2025, ca. 19:15 Uhr) kam es auf dem Bahnübergang "Wirtlewald" in Hohenrain zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend (15. November 2025, kurz vor 23:30 Uhr) ereignete sich auf der Strecke zwischen Kulmerau und Triengen ein Verkehrsunfall.
Ein 34-jähriger Lenker war mit einem angekoppeltem Sachentransportanhänger unterwegs, dessen seitliche Klappe sich während der Fahrt öffnete.
Am frühen Sonntagmorgen (16. November 2025, nach 01:00 Uhr) verlor ein 19-jähriger Autofahrer auf der Rengglochstrasse aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er prallte gegen die Leitplanke der Gegenfahrbahn.
Gestern Samstag, kurz vor 13 Uhr wurde ein Automobilist auf der A12 bei Bösingen mit einer Nettogeschwindigkeit von 204 km/h geblitzt.
Das Fahrzeug konnte später in einem Industriequartier in Matran angehalten werden.
Am Sonntagabend ist in Wichtrach in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen.
Am Sonntagabend ist in Wichtrach in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen.
Am Sonntag, 16. November 2025, ist es in Herisau zu einem Einbruch in ein Gewerbegebäude gekommen.
Am Sonntag, 16. November 2025, ist es in Herisau zu einem Einbruch in ein Gewerbegebäude gekommen.
Am Sonntagnachmittag, 16. November 2025, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Am Sonntagnachmittag, 16. November 2025, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die Schweiz befindet sich auf der Vorderseite eines Tiefs mit Zentrum nordwestlich von Portugal. Dieses führt mit einer mässigen südwestlichen Strömung am Sonntag schubweise feuchte und recht milde Luft zu den Alpen. Am Montag dreht die Höhenströmung auf Nordwest und mit einer Kaltfront wird feuchte und deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite transportiert und am Alpennordhang gestaut.
Auf der Alpensüdseite kommt Nordwind auf. Am Dienstag sorgt Zwischenhocheinfluss für eine vorübergehende Abtrocknung der Luftmasse, wobei in der Grundschicht Feuchtigkeit zurückbleibt.
Am Samstagnachmittag, um 14.59 Uhr, ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein Brandmeldealarm der Parkgarage Kreuzbleiche ein.
Am Samstagnachmittag, um 14.59 Uhr, ging bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein Brandmeldealarm der Parkgarage Kreuzbleiche ein.
Revokation der Vermisstmeldung vom 16. November 2025, 13.09 Uhr.
Der seit gestern vermisste Mann konnte heute Nachmittag in der Fahrweid aufgefunden werden.
Am Samstag, dem 15. November 2025, ereignete sich auf einem ländlichen Weg in Ried-Mörel ein Arbeitsunfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.
Am Samstag, dem 15. November 2025, ereignete sich auf einem ländlichen Weg in Ried-Mörel ein Arbeitsunfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.
Am Zukunftstag durften Kinder der Kantonspolizei Zürich entdecken, wie Reisepässe überprüft werden.
Am Zukunftstag (13.11.2025) durften Kinder der Kantonspolizei Zürich entdecken, wie Reisepässe überprüft werden.
Der Nebel hüllt den Kanton Thurgau derzeit regelmässig ein wie Watte.
Der Nebel hüllt den Kanton Thurgau derzeit regelmässig ein wie Watte. Darum braucht es am Auto das richtige Licht für die richtige Sicht.
In Heiden ist am Samstag, 15. November 2025, eine unbekannte Täterschaft in ein Wohnhaus eingebrochen.
In Heiden ist am Samstag, 15. November 2025, eine unbekannte Täterschaft in ein Wohnhaus eingebrochen.
In der Nacht auf Sonntag, 16. November 2025, ist es auf der Schwägalp zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
In der Nacht auf Sonntag, 16. November 2025, ist es auf der Schwägalp zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Pfäffikon zu einer Rauchentwicklung alarmiert.
Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Pfäffikon zu einer Rauchentwicklung alarmiert.
Dank der Meldung eines Augenzeugen nahm die Kantonspolizei in Wallbach mutmassliche Einbrecher fest - drei Jugendliche ohne Wohnsitz in der Schweiz.
Dank der Meldung eines Augenzeugen nahm die Kantonspolizei in Wallbach mutmassliche Einbrecher fest - drei Jugendliche ohne Wohnsitz in der Schweiz.
Am Samstagabend, 15. November 2025, ist in Schönenwerd bei einem Garagenvorplatz ein Auto vollständig ausgebrannt.
Am Samstagabend, 15. November 2025, ist in Schönenwerd bei einem Garagenvorplatz ein Auto vollständig ausgebrannt.
In einem Clubhaus in Derendingen kam es am frühen Sonntagmorgen, 16. November, zu einem Brand.
In einem Clubhaus in Derendingen kam es am frühen Sonntagmorgen, 16. November, zu einem Brand.
Beim Brand einer mobilen Toilette entstand am Samstag in Islikon Sachschaden.
Beim Brand einer mobilen Toilette entstand am Samstag in Islikon Sachschaden.
Am Sonntagmorgen ist in Bützberg eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Am Sonntagmorgen ist in Bützberg eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Einen Selbstunfall in Dietwil verursachte am 15.11.2025 eine 20-jährige Automobilistin um 21 Uhr im Gebiet Buholz.
Auf dieser asphaltierten Waldstrecke war sie in einem Toyota Supra in Richtung Dorf unterwegs.
Ein Unfall ereignete sich am Samstag, 15. November 2025, gegen 19.30 Uhr auf der Luzernerstrasse in Dietwil.
In einem Cupra Leon fuhr ein 25-Jähriger in Richtung Oberrüti durch das Dorf.
Kanton St.Gallen / Altstätten: Zahlreiche Einbrüche – 18 Büros aufgebrochen.
Kanton St.Gallen / Altstätten: Zahlreiche Einbrüche – 18 Büros aufgebrochen.
Kanton St.Gallen: Fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmer.
Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen (16.11.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Verkehrsteilnehmer angehalten, die alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren.
In einem Gewerbegebäude in Döttingen brach in der Nacht auf Sonntag ein Brand aus und richtete grossen Schaden an.
In einem Gewerbegebäude in Döttingen brach in der Nacht auf Sonntag ein Brand aus und richtete grossen Schaden an.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Sonntagmorgen in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am frühen Sonntagmorgen in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Joel und Gino stecken mitten in ihrer 18-monatigen Ausbildung an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) in Zürich.
Joel und Gino stecken mitten in ihrer 18-monatigen Ausbildung an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) in Zürich.
Am Samstagnachmittag (15.11.2025) ist in der Parkgarage Kreuzbleiche ein Auto in Brand geraten.
Am Samstagnachmittag (15.11.2025) ist in der Parkgarage Kreuzbleiche ein Auto in Brand geraten.
Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, die Stadt St.Gallen sowie die Gemeinde Teufen planen und realisieren gemeinsam die Velohauptverbindung Teufen – St.Gallen.
Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, die Stadt St.Gallen sowie die Gemeinde Teufen planen und realisieren gemeinsam die Velohauptverbindung Teufen – St.Gallen.
Am Vormittag des 15.11.2025 fand in der Gutsmatte in Liestal der letzte Informationsanlass zum Polizeiberuf in diesem Jahr statt.
Am Vormittag fand in der Gutsmatte in Liestal der letzte Informationsanlass zum Polizeiberuf in diesem Jahr statt.
Die Schweiz befindet sich auf der Vorderseite eines Tiefs mit Zentrum nordwestlich von Portugal. Dieses führt mit einer mässigen südwestlichen Strömung am Sonntag schubweise feuchte und recht milde Luft zu den Alpen.
Am Montag dreht die Höhenströmung auf Nordwest und mit einer Kaltfront wird feuchte und deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite transportiert und am Alpennordhang gestaut. Auf der Alpensüdseite kommt Nordwind auf.
Am Samstag, 15. November, gegen 18.15 Uhr fuhr eine 79-jährige Frau aus dem Neuenburgersee-Gebiet auf der Avenue du Vignoble in Neuenburg in östlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 21 kollidierte sie mit einem parkierten Auto.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.