Seit August 2024 ist das Schulhaus "Nordstern" in Betrieb.
Damit die Schulkinder die Thurgauerstrasse noch sicherer überqueren können, soll eine provisorische Passerelle entstehen. Der Stadtrat hat dafür 1,92 Millionen Franken beschlossen.
Mit dem Medialab entwickeln die Digitalen Medien der Armee (DMA) eine KI-gestützte Lösung, um Bilder und Videos schneller auffindbar zu machen.
Über 200 000 kuratierte Fotos und tausende Videos können semantisch durchsucht werden – sicher, effizient und vollständig innerhalb der eigenen Infrastruktur.
Am Mittwoch, 20. Januar 2026, kam es in Winterthur Mattenbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Autolenkerin und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am 20. Januar 2026 um 21:21:45 Uhr ereignete sich etwa 8 km südlich von Zermatt in einer Tiefe von 1.8 km ein Erdbeben der Stärke 3.6.
Dieses Ereignis war im Wallis und insbesondere im Rhonetal gut zu spüren, mit einer Intensität von IV am Epizentrum.
Am Mittwochabend, 20. Januar 2026, kurz nach 19:00 Uhr, kam es auf der Seetalstrasse in Hunzenschwil zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Ein Lenker war jedoch stark alkoholisiert.
Am Dienstagnachmittag stellten Polizisten bei einer Verkehrskontrolle fest, dass ein Lenker ohne Führerausweis, betrunken und vermutlich unter Betäubungsmitteleinfluss unterwegs war.
Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Gestern Abend fand in der Stadt Luzern eine nichtbewilligte Spontankundgebung statt.
Rund 600 bis 700 Personen nahmen daran teil und demonstrierten gegen das Vorrücken syrischer Regierungstruppen in kurdische Gebiete. Meldungen über verletzte Personen oder Sachbeschädigungen liegen nicht vor.
Am Dienstagnachmittag (20.01.2026) hat sich in der Stadt Schaffhausen auf einem Parkplatz eine Kollision zwischen einem Fussgänger und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Fussgänger verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am 23. Januar 2026 findet auf der Bahnlinie Montreux–Les Rochers-de-Naye eine grossangelegte Rettungs- und Sicherheitsübung statt.
Simuliert wird ein durch eine Lawine verursachter Eisenbahnunfall in alpinem Gelände.
Sexueller Missbrauch im Umfeld der römisch-katholischen Kirche – Verfahren abgeschlossen
Im Zuge der Veröffentlichung des Berichts zum Pilotprojekt zur Geschichte sexuellen Missbrauchs im Umfeld der römisch-katholischen Kirche vom 12. September 2023 gingen fünf Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ein.
Am Montagabend (19.01.2026) hat eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Restaurant eingebrochen.
In den frühen Stunden des Dienstags konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Verdächtigen anhalten, dem vorgeworfen wird, den Einbruch begangen zu haben. Er war alkoholisiert auf einem gestohlenen E-Bike unterwegs.
Am Dienstagabend haben sich in der Berner Innenstadt zahlreiche Personen zu einer Spontankundgebung versammelt.
Da versucht wurde, Polizeisperren zu durchbrechen und die Einsatzkräfte angegriffen wurden, mussten Mittel eingesetzt werden. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Ready for Action: Der VW Golf der KAPO SG rollt jetzt in neuem Design durch die Strassen – sauber appliziert von unserem Safety-Team mit unserer Level 2.1 Technik.
Digitalisierte Formen, schnittfrei umgesetzt, schonend für die Oberfläche und im Fall der Fälle superschnell nachproduzierbar.
Die Schweiz liegt heute im Einflussbereich eines blockierenden Hochdruckgebietes über Osteuropa. Durch die südliche Verlagerung eines Tiefs über dem restlichen Mittelmeer lässt der Zustrom feuchter Luft auf der Alpensüdseite sowie die Föhnströmung über den Alpen nach. Über den Niederungen der Alpennordseite hält sich weiterhin ein feuchter Kaltluftsee.
Am Mittwoch wird das Hoch über Osteuropa abgeschwächt. In der Folge bildet sich eine Tiefdruckrinne von den Britischen Inseln bis zum westlichen Mittelmeer, wobei aus Westen allmählich feuchtere Luft zur Schweiz gelangt. Am Donnerstag erreicht eine Störung unter Abschwächung die Westschweiz.
Am Dienstagabend, 20. Januar 2026, kam es auf dem Bahnhofsplatz zu einer unbewilligten Demonstration.
Die Stadtpolizei Winterthur stoppte den Umzug und löste die Kundgebung auf.
In Chur ist es beim Autobahnzubringer Chur Nord zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt.
Am Dienstagvormittag, 13. Januar 2026, konnte die Polizei Basel-Landschaft in Hemmiken BL an der Buusnerstrasse einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Kurz vor 08.30 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, dass soeben im Junkerschlossweg in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden sei.
Ein Polizeieinsatz der etwas anderen Art sorgte bei der Kantonspolizei Freiburg für einen herzerwärmenden Moment.
Während eines Einsatzes begegnete ein Polizist einer zutraulichen schwarzen Katze – die sich kurzerhand auf seiner Schulter niederliess.
Am späteren Dienstagvormittag (20.01.2026) hat sich in Hemmental (Stadt Schaffhausen) ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Gärtner rutschte von einer Leiter ab und verletzte sich dabei. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Dienstagvormittag hat eine unbeaufsichtigte Heizdecke in einer Wohnung in Chur mutmasslich einen Brand ausgelöst.
Die Feuerwehr Chur konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Auf bzw. neben der Bretzwilerstrasse in Seewen wurden am Dienstagmorgen, 20. Januar 2026, eine grössere Blutlache und mehrere blutgetränkte Tücher festgestellt.
Bis zur Stunde wurde der Kantonspolizei Solothurn weder ein Verkehrsunfall noch ein anderes Ereignis gemeldet, das die angetroffene Situation erklären könnte. Aus diesem Grund sucht die Polizei Zeugen.
Am Montagabend (19.01.2026) ist es an der Langgasse zu einer Kollision zwischen einem Fussgänger und einem Autofahrer gekommen.
Der Fussgänger wurde dabei verletzt und durch die Rettung ins Spital gebracht.
Am Montag führte die Kantonspolizei Aargau an verschiedenen Orten Kontrollen in Bezug auf die Ablenkung im Strassenverkehr durch.
Auffallend viele Personen waren während der Fahrt am Handy.
Maria erinnert sich an einen Einsatz, der ihr naheging.
Ein älterer Mann hatte eben seine Ehefrau verloren. Für ihn da zu sein und ihm Orientierung zu geben, hat sie tief bewegt und zeigt ihr bis heute, wie wichtig ihr Auftrag als Polizistin ist.
Am Dienstag, 13. Januar 2026, löste sich im Bereich ausserhalb der markierten Pisten des Six Noir oberhalb von Ovronnaz eine Lawine.
Eine Person kam dabei ums Leben.
VBS-Chef Martin Pfister und Armeechef Bänz Roos haben am World Economic Forum 2026 in Davos Armeeangehörige besucht, welche für die Sicherheit des WEF im Einsatz stehen.
Im Zentrum des Besuchs stand der persönliche Dank an die Armeeangehörigen.
Die ursprünglich geplante nächtliche Sperrung der Rampe Bern-Solothurn (Fahrtrichtung SO) bei der Verzweigung Luterbach konnte aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht durchgeführt werden.
Die Sperrung wird neu in der Nacht von Sonntag, 25. Januar, auf Montag, 26. Januar, jeweils von 20 bis 5 Uhr, durchgeführt.
Zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (20.01.2026) wurden der Kantonspolizei St.Gallen fünf Einbrüche gemeldet.
Die unbekannten Täterschaften stahlen Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstagmorgen ist es auf der A8 bei Därligen zu einem Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen gekommen.
Bei der Auffahrkollision verletzte sich eine Person.
Die Kantonspolizei Zürich zeigt sich auch in diesem Jahr mitverantwortlich für die polizeiliche Sicherung rund um das World Economic Forum (WEF).
Zahlreiche Polizeiangehörige sind dazu im Kanton Zürich und am Veranstaltungsort in Davos im Einsatz.
Am Dienstag, 20. Januar 2026, gegen 08.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Glarus darüber informiert, dass aus der alten Raststätte Walensee Rauch austritt.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits erloschen.
Am Montagabend ist in St. Moritz ein Auto aus einem Parkhaus entwendet worden.
Der mutmassliche Täter konnte wenig später im Dorf angehalten und festgenommen werden.
Mehr Sicherheit am Bahnhof SBB.
Seit letzter Woche sind unsere Teams rund um den Bahnhof SBB verstärkt unterwegs – gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft und dem Migrationsamt.
Der Kanton möchte auf der Nebenfahrbahn der Bäumlihofstrasse eine Velostrasse markieren.
Damit steigen die Verkehrssicherheit und der Komfort für Velofahrer.
Ein Auto fuhr am Montagabend bei der Autobahnausfahrt ungebremst auf eine stehende Kolonne und verursachte hohen Blechschaden.
Der Unfall ereignete sich bei der Autobahnausfahrt A1 in Oftringen.
Am Freitag, 16. Januar 2026, kam es gegen 15:30 Uhr in Neuchâtel zu einem Verkehrsunfall.
An der Kreuzung Quai Philippe-Godet und der Strasse zum Place des Halles stiessen zwei Personenwagen zusammen.
In Herisau wurden am Montag, 19. Januar 2026, vier Schwarzarbeiter bei einer Baustellenkontrolle festgestellt.
Die Männer mussten ihre Arbeitstätigkeit unverzüglich einstellen.
Das Tanklöschfahrzeug des Sicherheitsverbunds Hinterthurgau (SVHTG) wurde neu foliert und präsentiert sich ab sofort in einem klaren, funktionalen Design.
Der Fokus liegt auf Übersichtlichkeit, Wirkung und Sicherheit im Einsatz.
Die Kantonspolizei Schwyz lädt Interessierte zu einem Infoanlass rund um den Polizeiberuf ein.
Am Anlass erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in den Berufsalltag und erfahren, was hinter der Uniform steckt.
Eine der zahlreichen Aufgaben von Air-Glaciers ist der Transport von Patientinnen und Patienten zwischen verschiedenen Spitälern.
Diese Einsätze sind ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung in der Schweiz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.