Am Mittwochnachmittag ist es in Oberösch zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gefahren. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Im November 2025 sind 2’350’041 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen.
Das entspricht einem Plus von 7.1% gegenüber derselben Periode des Vorjahres.
Am Dienstag, 9. Dezember 2025, kurz nach 12:20 Uhr, wurde die Kantonspolizei Waadt über einen schweren Verkehrsunfall bei Ballaigues informiert.
Auf der A9b kam es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos. Ein Lenker verstarb noch am Unfallort.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass am 8. Dezember 2025 kurz vor 10:30 Uhr eine vermisste Schwimmerin in der Nähe der öffentlichen Toilette in Ascona der Notrufzentrale (CECAL) gemeldet wurde.
Kantonspolizisten, unterstützt von der Stadtpolizei Ascona, suchten daraufhin den Ort ab.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BGB) geben bekannt, dass am 5. Dezember 2025 ein 35-jähriger deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland, ein 31-jähriger niederländischer Staatsbürger mit Wohnsitz in den Niederlanden und ein 30-jähriger deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz in Deutschland festgenommen wurden.
Die Festnahmen erfolgten im Zuge einer Fahrzeugkontrolle durch BGB-Mitarbeiter kurz nach 14:30 Uhr im Raum Novazzano.
Am Dienstag sind in einem Wald bei Schüpfen mehrere freilaufende Hühner aufgefunden worden.
Die Hintergründe sind unklar. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstagmittag (09.12.2025) ist ein Gleitschirmpilot bei der Landung auf dem Hagenbuchwaldweg zu Boden gestürzt.
Er wurde mit unbestimmten Verletzungen durch die Rettung ins Spital gebracht.
Die Fahrbahnbeläge in der Regensdorfer- und Frankentalerstrasse in Höngg sind schadhaft und müssen repariert werden.
Gleichzeitig saniert die Stadt auch die Wasserleitungen.
Täuschend echt gestaltete Rechnungs-E-Mails erwecken den Eindruck, ein kostenpflichtiges Abo sei aktiviert worden.
Wer den in der Nachricht enthaltenen Stornierungslink anklickt, gelangt jedoch auf eine Phishing-Website.
Nach mehreren Hinweisen wegen Schnellfahrern wird die Luzerner Polizei in den kommenden Tagen und Wochen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen in der 30er-Zone an der Dorfstrasse in der Gemeinde Reiden durchführen.
Seit September 2025 gilt auf der Dorfstrasse in Reiden eine Tempo-30-Zone.
Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, ca. 10.30 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall.
Verletzt wurde niemand. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am vergangenen Donnerstagnachmittag, 4. Dezember 2025, konnte die Stadtpolizei Winterthur sechs Personen wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung und Täuschung der Behörden verhaften.
Die Tatverdächtigen wollten sich mit gefälschten Dokumenten eine Aufenthaltsbewilligung erschleichen.
Am Mittwochmorgen (10.12.2025) ist es auf der Autobahn A1 in St. Gallen zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen.
Eine 24-jährige Frau wurde dabei eher leicht verletzt.
Am Mittwochmorgen (10.12.2025) ist es auf der Autobahn A13 in Sennwald zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Gestern Morgen ereignete sich in Avry-sur-Matran ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Die Frau, die die Strasse überquerte, wurde schwer verletzt. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Dienstagabend, 9. Dezember 2025, kurz vor 17.15 Uhr, kam es auf der Bruderholzstrasse in Münchenstein BL zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Der Seelisbergtunnel verläuft durch eine ökologisch wertvolle Alpenlandschaft. Wo Verkehrsinfrastruktur und Natur aufeinandertreffen, entstehen oft Konflikte: Lebensräume werden getrennt, Lärm stört sensible Arten, und Wildtiere können in Gefahr geraten. Moderne Tunnel wie der Seelisbergtunnel zeigen, dass Mobilität und Naturschutz kein Widerspruch sein müssen. Dank durchdachter Planung, ökologischer Schutzmassnahmen und kontinuierlicher Überwachung bleibt die Natur am Seelisberg so unberührt wie möglich, während die Verkehrsströme sicher und effizient durch den Berg geführt werden.
Mehr zum Naturschutz rund um die wichtige Nord-Süd-Achse erfahren Sie im folgenden Artikel.
Über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel muss aufgrund des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit erheblichen Verkehrseinschränkungen und erhöhtem Stauaufkommen gerechnet werden.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) erwartet zudem auch auf den Autobahnen im Mittelland und den Agglomerationen grosses Verkehrsaufkommen.
Am Dienstagmittag (09.12.2025) hat in einem Velounterstand beim Bahnhof Schaffhausen – aus noch ungeklärten Gründen – ein Velo gebrannt.
Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zur Brandursache.
Die Polizei teilt mit, dass am Donnerstag, dem 11. Dezember 2025, zwischen 16:30 Uhr und 20:00 Uhr im Stadtzentrum mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Es kommt zu Verkehrsbeschränkungen.
Die Sicherheitsdirektion hat die Ziele für einen sicheren und lebenswerten Kanton Bern in der laufenden Legislatur erreicht.
Sie hat unter anderem Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung etabliert, die Polizei gestärkt und einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Durchführung der WEURO 2025 geleistet. Die Sicherheitsdirektion nimmt sich zudem den vielfältigen neuen, auch geopolitischen Herausforderungen an.
Am Dienstagabend, 9. Dezember 2025, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Herisau einen Lieferwagenfahrer zur Kontrolle angehalten.
Es stellte sich heraus, dass der Mann trotz Führerausweisentzug und alkoholisiert unterwegs war.
Zwischen dem 12. und 23. Januar 2026 wird der Grossteil des Bahnverkehrs auf der Gotthardachse über die Panoramastrecke umgeleitet.
Grund dafür sind umfangreiche Wartungsarbeiten im Gotthard-Basistunnel, die längere Arbeitsfenster erfordern als die üblichen nächtlichen Unterhaltsintervalle.
Im Oktober 2024 kam es in Baden zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.
In einem Nachtclub gerieten mehrere Männer in einen Streit, der mit einem Verletzten endete.
Am Dienstag, dem 9. Dezember 2025, gegen 18:40 Uhr, wurde in einem Zimmer im zweiten Stock des Gebäudes in der Grand-Rue 17 in Fleurier Rauch festgestellt.
Die Feuerwehr, alarmiert von der Feuerwehr Neuenburg, rückte mit 12 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen aus.
Am Dienstag (09.12.2025), um 14:30 Uhr, hat ein Auto anlässlich einer Verkehrskontrolle bei der Autobahnausfahrt gewendet und ist weggefahren.
Der 65-jährige Autofahrer konnte kurz vor der Autobahnausfahrt Weesen gestoppt werden.
Am Dienstag (09.12.2025), um 10:45 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Arbeitsunfall in einer Firma an der Sickerstrasse erhalten.
Ein 39-jähriger Mann wurde während Wartungsarbeiten in eine Maschine eingeklemmt.
Am Dienstagnachmittag ereignete sich kurz vor 16.00 Uhr auf der Hauptstrasse in Diepflingen BL ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt.
Für die Durchführung des diesjährigen Zürcher Silvesterlaufs vom Sonntag, 14. Dezember 2025, erlässt die Stadtpolizei Zürich für die Innenstadt temporäre Verkehrsvorschriften.
Am Sonntag, 14. Dezember 2025, findet der 49. Zürcher Silvesterlauf statt.
Betrunken und mutmasslich zu schnell verunfallte ein Automobilist am Dienstagabend in Aarau.
Sein Wagen überschlug sich und landete auf dem Dach. Der 32-Jährige erlitt mittelschwere Verletzungen.
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat das Gesuch des Amts für Jagd und Fischerei für die Aussetzung zweier Luchse Ende November bewilligt.
Es handelt sich dabei um je einen ausgewachsenen Luchs aus der Jura-Population und den Karpaten. Die Massnahme dient primär als Ersatz für die drei im vergangenen Jahr irrtümlich erlegten Luchse und soll gleichzeitig die genetische Vielfalt stärken.
Das Tiefbauamt (TBA) hat ein Projekt öffentlich aufgelegt, das die Umgestaltung der Kreuzung beim Gérignoz in Sorens sowie den Bau von Velowegen zwischen dem Ausgang von Vuippens und der Brücke über den Gérignoz vorsieht.
Das Projekt soll die bestehende Kreuzung sicherer machen und die Bedingungen für die sanfte Mobilität in diesem Bereich verbessern.
Haben Sie einen Anruf mit einer schockierenden Nachricht erhalten? Sollen Sie für etwas Geld bezahlen?
Dann ist Vorsicht geboten: Schock + Geld = Betrug.
Das Kommando Cyber trainierte vom 24. November bis 4. Dezember 2025 in der internationalen Cyber-Defence-Übung der NATO „Cyber Coalition 25“.
Im Fokus standen der Einsatz von Mission Defence Teams (MDT), ihr Zusammenspiel mit der Berufsorganisation des Kommandos Cyber sowie die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern. Die Fähigkeiten und die Einbindung von MDT stärken die Verteidigungsfähigkeit der Armee.
Die Staatsanwaltschaft erliess am 27. November 2025 Strafbefehle gegen die 71 Antispeziesismus-Aktivisten, die am 1. Juli 2024 in den Schlachthof der MICARNA AG, in Courtepin, eingedrungen waren und diesen besetzt hatten.
Veröffentlicht am 09. Dezember 2025 - 10h48
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), die RUAG Real Estate AG und die AVAG Umwelt AG haben eine Stromnetzpartnerschaft gegründet.
Die Partner legen ihre Stromnetze auf dem Waffenplatz Thun zusammen. Dieser Schritt erhöht die Versorgungssicherheit und Resilienz deutlich und entlastet das öffentliche Stromnetz.
Die Arbeiten zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt von Vuippens (Gemeinde Marsens) nach dem Valtraloc-Konzept beginnen am Montag, 15. Dezember.
Ziel ist es, die Ortsdurchfahrt aufzuwerten. Damit soll insbesondere die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer verbessert und die sanfte Mobilität gefördert werden.
Mit der Vorlage zur Umsetzung der „Motion Schilliger“ schafft der Bund neue Grundlagen für Temporegelungen auf verkehrsorientierten Strassen.
Ziel ist die Sicherung einer klaren Strassenhierarchie und die Bestätigung von Tempo 50 innerorts. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn begrüsst dieses Vorgehen.
Am Montagabend (08.12.2025) um 18:59 Uhr wurde die Feuerwehr Bipp als Sonderstützpunkt für Personenrettungen bei Unfällen nach Oberbipp alarmiert.
Dort war ein Auto von der Strasse abgekommen, in einen Bach geraten und hatte sich überschlagen.
Ein Unfall am Col de Montvoie.
Am Freitag gegen 6:50 Uhr verlor ein Autofahrer, der im Pass de Montvoie in Richtung Fontenais unterwegs war, die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Folge 2 von Meryls Ausbildung bei der Polizei ist online!
Dieses Mal nimmt Meryl uns mit an die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch und gibt spannende Einblicke in ihr erstes Ausbildungsjahr.
"Samichlaus du guete Maa, ändlich bisch du wieder da!"
Nach einem Jahr Pause war der Samichlaus wieder bei SRZ in der Wache Süd zu Besuch und liess die Kinderaugen glänzen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.