Zukunftstag bei der Polizei Basel-Landschaft: Rund 80 neugierige Kinder erhielten heute die Gelegenheit, im Rahmen des Zukunftstages 2025, hinter die Kulissen der Polizei Basel-Landschaft zu schauen.
Auf dem Programm standen vielseitige Einblicke in den Polizeialltag wie die Arbeit bei der Einsatzleitzentrale, das Kennenlernen der Aufgaben der Spurensicherung oder das Entdecken der Patrouillenfahrzeuge.
Am Zukunftstag durften 20 neugierige Schülerinnen und Schüler einen spannenden Einblick in die Arbeit der Landespolizei erhalten.
Zu Beginn wurden alle herzlich begrüsst und durften im Schulungsraum einen Imagefilm über die vielfältigen Aufgaben der Polizei anschauen.
Besonderer Tag „Zukunftstag“: Über 50 junge Mädchen tauchten in die spannende Welt des Polizeiberufs ein.
Vielen Dank an sie für ihre Begeisterung, ihre Teilnahme und ihre tollen Fragen!
Traditionsgemäss war am heutigen Zukunftstag auch an unserem Hauptsitz am Flughafen Zürich einiges los.
26 Kindern bot sich die seltene Gelegenheit, die vielseitige Berufswelt der Rega zu erkunden und fleissig Zukunftspläne zu schmieden.
Zukunftstag bei der Kantonspolizei Basel-Stadt!
Heute durften wir rund 60 Kinder bei uns begrüssen – neugierig, voller Fragen und mit ganz viel Entdeckergeist.
„Einsatz“ der angenehmen Art:
Wir haben heute, am 11.11.2025 den Lichterweg in Langendorf unterstützt und für Sicherheit im Bereich der Waldeinfahrt (Autos, Velos, Fussgänger – davon viele Kinder) gesorgt.
Am Abend des Dienstag, 11. November, tauchten die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Langendorf den Heimlisbergwald in ein ganz besonderes, schönes und farbiges Licht.
Auf einem Rundweg konnten viele tolle Lichtkunstwerke bewundert werden. Zur Stärkung gab es Kuchen und Tee und zur Unterhaltung ein kleines Konzert.
Nachwuchs auf Entdeckungstour!
Beim heutigen Zukunftstag konnten die Kids unserer Mitarbeitenden hautnah erleben, was Polizeiarbeit bedeutet – vom Spurensichern bis zum Einsatzfahrzeug.
Für den diesjährigen Zukunftstag haben SRZ und Stadtpolizei Zürich wieder gemeinsam ein Programm auf die Beine gestellt.
An verschiedenen Posten lernten die Kinder unter anderem, wie die Feuerwehr professionell eine Tür aufbricht, wie eine Reanimation durchgeführt wird, wie die Spurensicherung nach einem Unfall abläuft, wie Einsatzfahrzeuge von innen aussehen und über welche Fähigkeiten die Diensthunde der Stapo verfügen.
Heute durften wir spannende Einblicke in unseren Arbeitsalltag geben!
Am nationalen Zukunftstag begleiteten uns neugierige Kinder durch die Einsatzzentrale, die Gewahrsamszelle, unsere Einsatzfahrzeuge und vieles mehr.
Schön wart ihr bei uns!
Beim Abbiegen übersah ein Automobilist einen herannahenden Motorradfahrer.
Bei der folgenden Kollision verletzte sich dieser erheblich. Zudem entstand grosser Schaden.
Die Kantonspolizei und die Staatsanwaltschaft hatten am Zukunftstag die Ehre, die Kinder ihrer Mitarbeiter zu begrüssen.
Nach einem Einblick in die Arbeitswelt ihrer Eltern erlebten die Schülerinnen und Schüler der 7H spannende Workshops: eine Vorführung der Hundesektion, die Ausrüstung eines Polizeiautos, eine fiktive Gerichtsverhandlung und einen Blick in die Arbeit der Kriminaltechnik.
Nationaler Zukunftstag 2025: Heute durften zahlreiche Kinder von unseren Mitarbeitern im Rahmen des nationalen Zukunftstags einen Blick hinter die Kulissen der Kantonspolizei Zürich und dem Forensischen Institut Zürich werfen.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen ihren Beruf vor und sorgen für einen erlebnisreichen Tag voller spannender Eindrücke.
In der Nacht auf Mittwoch (5.11.2025) ist ein Mann in einem Wohnhaus aus dem Fenster gestürzt.
Er starb wenige Stunden später im Spital. Die Umstände des Sturzes waren vorerst völlig unklar, eine Person befand sich vorübergehend in Haft.
Die Regionalpolizei Zofingen hat am Mittwochabend, 12. November 2025, im Innerortsbereich in Rothrist eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde unter anderem ein 20-jähriger Motorradlenker mit Lernfahrausweis mit massiv überhöhter Geschwindigkeit geblitzt. Er war mit netto 79 km/h unterwegs.
In Chur ist es auf der Wiesentalstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein Fussgänger verletzt wurde.
Am Donnerstag (13.11.2025) kurz nach 17 Uhr fuhr ein 92-jähriger Autofahrer von einem Parkplatz einer Liegenschaft an der Wiesentalstrasse in Richtung Wiesentalstrasse und beabsichtigte in diese einzufahren.
Was für ein Tag!
Etwa 160 Kinder haben beim diesjährigen Zukunftstag spannende Einblicke in die Welt von SRZ Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei erhalten.
Am Donnerstag (13.11.2025), kurz nach 13:15 Uhr, ist bei der Autobahneinfahrt Oberbüren in Richtung St.Gallen ein Lastwagen gekippt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergung musste die Einfahrt gesperrt werden. Der 45-jährige Lastwagenchauffeur wurde leicht verletzt. Er begab sich in ärztliche Kontrolle.
Die für das kommende Wochenende geplante Sperrung der Einfahrt Egerkingen in Fahrtrichtung Luzern ist nicht mehr erforderlich.
Die Arbeiten konnten früher als geplant abgeschlossen werden. Somit gelten die ursprünglich angekündigten Sperrtermine jeweils von 20 bis 5 Uhr nicht mehr.
Mit Autos, die sie zuvor in Oberentfelden entwendet hatten, flüchteten Unbekannte in der Nacht vor der Polizei.
Die Flucht endete im Baselbiet mit einem Unfall und der Festnahme zweier junger Franzosen.
Während zwei Wochen werden von Montag, 17. November, bis Freitag, 28. November 2025, auf der Axenstrasse zwischen Wolfsprung und Brunnen zur Verkehrssicherheit Kontroll- und Felsräumungsarbeiten durchgeführt.
Die Arbeiten finden wochentags, zwischen 08.00 und 17.00 Uhr, statt.
In Sils im Engadin hat sich am Donnerstagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei landete ein Lieferwagen im Inn. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Am Donnerstagmittag ist in Riggisberg ein Kind von einem Auto angefahren und dabei verletzt worden.
Es musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Der Umbrailpass verbindet das Val Mustair mit dem hochalpinen Gebiet am Stilfserjoch und gehört zu den wichtigen Übergängen in den östlichen Alpen. Die Passstrasse verläuft durch eine offene Berglandschaft, die von Weiden, Geröllfeldern und markanten Graten geprägt ist, und bietet weite Ausblicke auf die umliegenden Gipfel.
Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über die Natur, die historische Entwicklung und die kulturelle Bedeutung des Passes. Auch Wichtiges zur Verkehrssicherheit und Prävention ist Bestandteil des Artikels.
Am Mittwochmorgen (12.11.2025) ist es auf der Speicherstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Autofahrer kam infolge Ablenkung von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum. Der Fahrer und die Beifahrerin wurden verletzt. Es entstand ein Totalschaden am Auto.
In der Stadt Luzern ist am Mittwoch eine Bijouterie überfallen worden.
Die unbekannte Täterschaft verletzte dabei einen Mitarbeiter der Bijouterie und konnte flüchten. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Mittwochabend (12.11.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Laamenstrasse in Hallau eingebrochen.
Nebst einem Tresor mit mehreren Tausend Schweizer Franken entwendete die unbekannte Täterschaft auch das Auto der Hausbewohnerin. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Seit Beginn der Woche stellt die Kantonspolizei Bern eine erhöhte Anzahl von Meldungen über betrügerische Telefonanrufe fest.
Es handelt sich dabei um Anrufe von falschen Polizistinnen und Polizisten sowie die Betrugsmasche des „Enkeltricks“. In vier Fällen gelang es der Täterschaft, Geld von den Opfern zu erbeuten. Es wird zur Vorsicht aufgerufen.
Am letzten Novemberwochende 2025 nimmt die SBB zwischen Pfäffikon SZ und Altendorf ein neues Güterüberholgleis und ein neues Stellwerk in Betrieb.
Dieses ermöglicht ab Fahrplanwechsel 2025 auch an Werktagen den IC-Halbstundentakt Zürich–Chur. Für die Inbetriebnahme der neuen Anlagen müssen Bahnstrecken abschnittsweise gesperrt werden. Es verkehren Bahnersatzbusse, einzelne Züge werden umgeleitet.
Gestern Mittwoch, 12. November 2025, kurz vor 11.45 Uhr, begab sich ein 5-jähriges Mädchen vom St. Raphaelsweg herkommend in Richtung Fussgängerstreifen, welcher am Ende des St. Raphaelswegs die Gotthardstrasse in Bürglen quert.
Eine von links kommende Fahrradlenkerin sowie ein nachfolgendes Fahrzeug hielten korrekt an.
Eine gute und funktionstüchtige Beleuchtung ist entscheidend.
Darum hat die Kantonspolizei Zürich gestern Abend die Lichter von Autos und Co kontrolliert.
Am Mittwoch (12.11.2025), kurz nach 14:45 Uhr, ist es auf der Wasserfluhstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 80-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (12.11.2025), kurz vor 14 Uhr, ist es auf der Werdenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 42-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste sein Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 8 Uhr in Giubiasco zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 53-jähriger portugiesischer Velofahrer aus dem Raum Bellinzona war auf einem Radsteg in der Via Saleggi unterwegs.
Die Luzerner Polizei hat gestern einen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, zuvor in einem Geschäft einen Diebstahl begangen zu haben.
Er war zu Fuss geflüchtet und konnte im Rahmen der eingeleiteten Fahndung angehalten werden.
Bei einer Hausdurchsuchung im Raum Lenzburg haben Ermittler des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) mit Unterstützung der Kantonspolizei Aargau eine Tonne geschmuggeltes Fleisch, 6'000 Hanfpflanzen und 180 Kilogramm THC-haltige Blüten sichergestellt.
Eine Person konnte festgenommen werden.
Aufgrund von Holzereiarbeiten im Plattenwald kommt es auf der Oberseestrasse zwischen Plattenboden und Haslenseeli zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich von Mitte November 2025 bis Februar 2026.
Die Armee zählte am 1. März 2025 rund 146'700 Eingeteilte.
Dennoch kann in den nächsten Jahren eine ausreichende Alimentierung der Wiederholungskurse nicht sichergestellt werden. Ein wesentlicher Grund dafür sind die vorzeitigen Abgänge.
Die SBB plant im Auftrag des Bundes bei Gümligen einen Bahntunnel unterhalb der bestehenden Gleise zu bauen, um die Kapazität und Fahrplanstabilität im Bahnverkehr zu erhöhen.
Weil die Baustellenerschliessung angepasst wurde, liegen die Pläne der Projektänderung ab 17. November 2025 öffentlich auf.
Diese Woche steht für unsere Frontmitarbeiter ganz im Zeichen des Ordnungsdienstes.
Während drei Tagen werden an Wiederholungskursen realitätsnahe Szenarien, die an Fussballspielen, Kundgebungen oder Demonstrationen vorkommen können, geübt.
Menschen mit Behinderungen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Opfer von häuslicher Gewalt zu werden.
Aus diesem Grund widmen sich die diesjährigen Aktionstage gegen häusliche Gewalt im Kanton Graubünden dem Thema „Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen“. Passend zum Thema finden vom 25. November bis 10. Dezember 2025 im ganzen Kanton zahlreiche Veranstaltungen statt.
Nach umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Drogenhandel im zweistelligen Kilobereich hat die kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben Anklage gegen zwei Personen erhoben.
Die kantonale Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben hat im Zusammenhang mit einem nationalen und internationalen Drogenhandel Anklage gegen zwei Personen erhoben. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern, die seit Oktober 2024 (siehe Medienmitteilung vom 22. Oktober 2024) unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft geführt worden waren, sind damit abgeschlossen.
Im Oktober 2025 nahm das Tiefbauamt die neue Lochlitobelbrücke in Obersaxen St. Martin in Betrieb.
Das moderne Bauwerk aus einheimischem Fichtenholz überzeugt durch Nachhaltigkeit und Leistungsfähigkeit. Die Kosten betragen rund zwei Millionen Franken.
Sicherheit liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir in Wil unseren Präventionstag durchgeführt.
Mit unserer Präsenz wollten wir auch das Sicherheitsgefühl in der Stadt stärken – sichtbar, nah und im Gespräch mit den Menschen.
Das Safety Signage Team durfte erneut für die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit hochreflektierender Folie und der Level 2.1 Technik ein Fahrzeug beschriften.
Auch das Wappentier wurde perfekt integriert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.