Um das Quartier Fahrweid vom Durchgangsverkehr zu entlasten, realisiert das kantonale Tiefbauamt eine Umfahrung.
Das Projekt war jedoch durch zwei Beschwerden gegen die Festsetzung blockiert. Inzwischen konnte aber mit den Beschwerdeführenden eine Einigung erzielt werden, so dass mit den Bauarbeiten Frühjahr 2026 begonnen werden kann. Es ist vorgesehen, die Umfahrung Ende 2028 dem Verkehr zu übergeben.
Ein Velofahrer wurde am Samstagnachmittag bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Raperswilen mittelschwer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In Gontenschwil wurden in der Nacht zahlreiche Autos geöffnet und durchsucht.
Im Rahmen der Fahndung konnte ein mutmasslicher Täter angehalten werden. Er wurde für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen. Die Kantonspolizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
Ein Hoch mit Kern über den Britischen Inseln bestimmt in den nächsten Tagen das Wetter im Alpenraum.
Während die Luft in der Höhe trocken und mild ist, verbleibt über den Niederungen der Alpennordseite mit einer Bisenlage eine feuchte Grundschicht.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, kurz vor 12.15 Uhr, ereignete sich auf der Bollwerkstrasse in Binningen ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der Lenker verstarb kurze Zeit später im Spital.
Am Samstag, dem 11. Oktober 2025, ereignete sich gegen 13:00 Uhr an der A16-Ausfahrt in Bassecourt ein Verkehrsunfall.
Aus noch zu klärenden Gründen kollidierte ein von der Autobahn abfahrendes Fahrzeug mit einem in Richtung Bassecourt fahrenden PW.
Der Herbst lädt ein zu Spaziergängen in der Natur – und viele Hundebesitzerinnen und -besitzer fahren mit ihrem Vierbeiner gezielt an Orte, wo sich Laub, Wald und Wiesen besonders stimmungsvoll zeigen.
Doch schon die Fahrt dorthin birgt Risiken, wenn der Hund nicht korrekt im Auto gesichert ist. Vielen ist nicht bewusst: In der Schweiz gelten konkrete rechtliche Vorgaben für den Tiertransport im Privatfahrzeug. Wer sie missachtet, gefährdet nicht nur das Tier, sondern auch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmende – und riskiert im Ernstfall rechtliche Konsequenzen.
An der Weissensteinstrasse 14 in Langendorf ist es am Samstagnachmittag, 11. Oktober 2025, zu einem Brand im Dachstock eines leerstehenden Hauses gekommen.
Dabei kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Personen waren keine betroffen.
Am Samstagmittag ist es in Herzogenbuchsee zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei schwer und wurde mit einem Helikopter der Alpine Air Ambulance ins Spital gebracht.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, kurz nach 12.05 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Bern die Meldung über einen Verkehrsunfall auf der Zürichstrasse in Herzogenbuchsee.
Die Kantonspolizei Waadt nimmt heute am Polizeitag der Kantonspolizei Genf in Palexpo teil.
Interessierte Besucherinnen und Besucher können die Beamtinnen und Beamten noch bis 17:00 Uhr am Stand der Police cantonale vaudoise treffen und mehr über die Arbeit, Ausrüstung und Ausbildung der Polizei im Kanton Waadt erfahren.
Am frühen Samstagmorgen ist in einem Wohnhaus an der Avenue des Eplatures 66 in La Chaux-de-Fonds ein grösserer Brand ausgebrochen.
Zwei der fünf evakuierten Bewohner mussten wegen Verbrennungen ins Spital gebracht werden, konnten dieses jedoch rasch wieder verlassen. Die Gemeindebehörden kümmerten sich um die Unterbringung der Betroffenen.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, gegen 2.45 Uhr, fuhr eine 49-jährige Töfffahrerin aus dem Kanton Freiburg auf der Kantonsstrasse von Chez-le-Bart in Richtung Gorgier.
In einer Linkskurve kam sie mit ihrem Motorrad rechts an den Randstein, verlor die Kontrolle und stürzte.
Am Samstag (11.10.2025), kurz vor 08:30 Uhr, ist es auf der Ragazerstrasse in Sargans zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 54-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am späteren Freitagnachmittag ist bei einem Kreisel in Ilanz/Glion ein Tankanhänger gekippt. Verletzt wurde niemand.
Ein 44-jähriger Lastwagenlenker fuhr gegen 15.45 Uhr mit einem Anhängerzug die Via da Lumnezia aufwärts, um in die Via Santeri zu gelangen.
Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, und Severin Moser, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands, haben sich in einem offenen Brief an die Schweizer Wirtschaft gewandt.
Sie fordern die Unternehmen auf, den Militärdienst ihrer Mitarbeitenden stärker zu unterstützen und mehr Verständnis für die Dienstpflicht zu zeigen.
Im Rahmen eines Spezialtrainings übt die Kantonspolizei Graubünden die Kameradenhilfe unter realistischen Bedingungen.
Das Training dient der Sicherheit im Einsatz: Polizistinnen und Polizisten lernen, verletzte Kolleginnen und Kollegen unter Belastung korrekt zu sichern, medizinisch zu versorgen und gleichzeitig die Lage zu stabilisieren.
In Lugano ist es am Freitagabend zu einem Feuer in einem Hotel gekommen.
Ein Video der Feuerwehr Lugano zeigt den koordinierten und effizienten Einsatz der Feuerwehr und der Kantonspolizei Tessin.
In Ittigen ist es am Freitagabend zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Die anwesenden Personen konnten das Gebäude selbständig verlassen. Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Update zu dieser Vermisstmeldung (12.10.2025)
Seit Freitag, 10. Oktober 2025, wurde im Kanton Luzern eine Frau vermisst. Die vermisste Person konnte wohlbehalten aufgefunden werden.
Am frühen Samstagmorgen (11.10.2025) missachtete in Buchs ein 32-jähriger Autofahrer an der Langäulistrasse das Haltezeichen der Polizei und flüchtete.
Er versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, konnte jedoch nach kurzer Nachfahrt gestoppt werden.
Am frühen Samstagmorgen (11.10.2025) wurde in St.Gallen ein 23-jähriger Autofahrer kontrolliert.
Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.59 mg/l.
In der Nacht auf Samstag (11.10.2025) wurde im Stephanshorn-Tunnel auf der A1 ein Auto mit einem 18-jährigen Lernfahrer angehalten.
Als Beifahrer sass ein 58-jähriger Mann, der alkoholisiert war.
Am Freitagabend (11.10.2025) kontrollierte eine Patrouille in Mels einen 24-jährigen Autofahrer.
Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.51 mg/l.
Am Freitagnachmittag (11.10.2025) wurde in Gossau ein 39-jähriger Autofahrer durch die Polizei kontrolliert.
Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann fahrunfähig war.
Am Freitagnachmittag (11.10.2025) kam eine 89-jährige Autofahrerin in Wattwil auf der Rickenstrasse zweimal von der Fahrbahn ab.
In einer Linkskurve beim Klosterweg geriet sie mit ihrem Auto ins Wiesland, lenkte wieder auf die Strasse, verlor kurz darauf erneut die Kontrolle und prallte in ein Brückengeländer.
Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen (11.10.2025) verzeichnete die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einsätze mit Alkohol und Fahrunfähigkeit im Strassenverkehr.
In einem Fall flüchtete ein Automobilist, in einem anderen Fall kam es zu einem Selbstunfall.
Am Freitagabend (10.10.2025), kurz vor 21:30 Uhr, ist es vor dem McDonald’s am Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen gekommen.
Ein 15-jähriger Syrer wurde dabei mit einem Messer am Oberarm verletzt. Der mutmassliche Täter, ein 13-jähriger Kosovare, konnte festgenommen werden.
Zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (11.10.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Molkereistrasse eingebrochen.
Sie schlug eine Scheibe ein und verschaffte sich so Zugang zur Liegenschaft.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Tessin führen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention erneut Geschwindigkeitskontrollen durch.
Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptursachen für Verkehrsunfälle, oft mit schweren oder gar tödlichen Folgen. Die Polizei ruft daher alle Fahrzeuglenkenden auf, die Tempolimiten strikt einzuhalten – zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmender.
Fast eine Stunde später, kurz vor 5 Uhr morgens, fuhr ein 24-jähriger Automobilist auf der Lenzburgerstrasse in Ammerswil.
In einer leichten Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn, überquerte diese und kollidierte schlussendlich mit einem Scheunentor.
Am Samstagmorgen, dem 11. Oktober 2025, kurz nach 4 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Automobilist auf der Fislisbacherstrasse von Schwaderloch kommend in Richtung Rütihof.
In einer Linkskurve geriet er mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn, touchierte einen Kandelaber und kollidierte frontal mit einem Baum.
Auf der A2 in Richtung Gotthard ist bei Göschenen derzeit die Einfahrt gesperrt.
Wie der Touring Club Schweiz (TCS) meldet, kommt es aktuell zu einer Verkehrsstörung im Bereich der A2 zwischen Luzern und dem Gotthard.
In der Nähe des Bahnhofs in Gerlafingen kam es am Freitagabend, 10. Oktober 2025, um ca. 19.30 Uhr, zu einer Kollision zwischen einem Auto und zwei Fussgängerinnen.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Vorfall machen können.
Die Kantonspolizei führte in der Nacht von Freitag auf Samstag eine Geschwindigkeitskontrolle im Ausserortsbereich in Neuenhof durch.
Ein PW-Lenker war mit 139 km/h unterwegs. Zudem stand der Lenker unter Alkoholeinfluss. Ihm wurde der ausländische Führerausweis abgenommen.
Ein Hoch mit Kern über den Britischen Inseln bestimmt in den nächsten Tagen das Wetter im Alpenraum.
Während die Luft in der Höhe abgetrocknet und erwärmt wird, verbleibt in den Niederungen der Alpennordseite mit einer Bisenlage eine feuchte Grundschicht.
Wir nehmen euch mit an Bord unseres brandneuen Rettungshelikopters – vom Rega-Center in Kloten bis zur Basis von "Rega 1" in Dübendorf.
Von dort aus ist der neue Helikopter ab sofort für Patientinnen und Patienten einsatzbereit.
Wir haben den Beitrag vom @aktuellobwalden gestern gelesen und waren überrascht, wie kreativ doch die Idee der Redaktion und KI war.
So abwegig wäre das aber gar nicht, da in unseren Kreisen doch der eine oder der andere jodelt.
In Porrentruy hat ein Autofahrer auf der Route de Bure die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Er prallte anschliessend mit der rechten Front seines Autos gegen die Mauer eines Wohnhauses.
Dorsten (Deutschland). In Dorsten-Barkenberg wurde am Freitagmittag (10.10.2025) eine 24-jährige Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden.
Die Polizei hatte zuvor mit Hochdruck nach dem 26-jährigen Ehemann gefahndet. Am Nachmittag stellte sich der Mann. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am Freitag (10.10.2025) ist eine Automobilistin auf der Speicherstrasse aufgrund des dichten Nebels auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.
Eine Fahrerin wurde dabei verletzt. Wegen des Unfalls war der Bahnverkehr für rund zwei Stunden unterbrochen. Beide Autos erlitten Totalschaden.
Immer wieder ist es in den letzten Tagen zu Betrugsversuchen per Telefon gekommen.
Bei der Luzerner Polizei gingen diesbezüglich mehrere Dutzend Meldungen ein. In den allermeisten Fällen blieb es beim Versuch. In drei Fällen waren die Betrüger erfolgreich.
Am Freitagnachmittag, 10. Oktober 2025, kollidierte im Kreis 12 ein Tram mit einer Fussgängerin.
Diese wurde dadurch schwer verletzt und musste in kritischem Zustand in ein Spital gebracht werden, wo sie kurze Zeit später verstarb.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.