Am Freitag (10.10.2025), um 1 Uhr, ist auf der Uznacherstrasse eine 46-jährige Frau anlässlich einer Verkehrskontrolle mit ihrem Auto angehalten und kontrolliert worden.
Die beweissichere Atemalkoholprobe zeigte einen Wert von 0.47 mg/l. Der Führerausweis wurde der Frau auf der Stelle abgenommen.
Am Freitag (10.10.2025), kurz vor 0:30 Uhr, verlor ein 37-jähriger Mann auf der Wilerstrasse von Kirchberg in Richtung Uzwil die Kontrolle über sein Auto.
Er fuhr auf die Gegenfahrbahn und prallte in einen Kandelaber.
Am Donnerstag (09.10.2025), kurz vor 22:30 Uhr, meldete eine Drittperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen, dass auf der A3 ein Auto ohne Licht unterwegs sei.
Eine ausgerückte Patrouille konnte das Auto auf dem Pannenstreifen parkiert auffinden.
Am Donnerstag (09.10.2025), kurz nach 15:45 Uhr, ist auf der Rickenstrasse ein 66-jähriger Mann anlässlich einer Verkehrskontrolle mit seinem Auto angehalten und kontrolliert worden.
Bei der Atemalkoholmessung wies der Mann einen zu hohen Wert auf und wurde mit einem mehrstündigen Fahrverbot belegt.
MEPA-Trainingswoche in Konstanz
In der vergangenen Woche nahmen mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am spezialisierten MEPA-Kurs im Rahmen der deutsch-schweizerischen Woche in Konstanz teil.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (10.10.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und sich Nebelschwaden über die Landschaft legen, beginnt für viele Verkehrsteilnehmer eine der herausforderndsten Jahreszeiten im Strassenverkehr.
Besonders in der Schweiz, wo topografische Unterschiede und klimatische Vielfalt zusammentreffen, sind Fahrten bei Nebel keine Seltenheit.
Nein zu sexueller Gewalt.
Sexuelle Gewalt verletzt grundlegende Menschenrechte und sie ist leider in allen Lebensbereichen präsent: zu Hause, im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz.
Von einem Anwohner beobachtet, schlich ein Unbekannter in der Nacht um zwei parkierte Autos.
Die Polizei konnte den Verdächtigen nach einem Fluchtversuch festnehmen. Der 34-jährige Algerier führte Diebesgut mit sich.
Unsere Diensthunde und ihre Diensthundeführer – nicht nur bei der Arbeit ein Team, sondern auch im Privaten.
Zurzeit hat die Kantonspolizei Schwyz acht einsatzfähige Diensthunde, die als Schutzhunde, Betäubungsmittelspürhunde und Personenspürhunde ausgebildet sind.
Rettungsdienst und Polizei fanden in der Nacht in Gebenstorf einen jungen Mann, der erheblich verletzt war.
Weil die Umstände unklar sind, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Zwei Personen sind im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen festgenommen worden, die Anfang August 2025 in der Stadt Neuenburg begangen wurden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft intervenierte die Neuenburger Polizei am Donnerstag, 9. Oktober 2025, in einem selbstverwalteten Kollektiv in Pontareuse (Boudry).
Schwere Verletzungen hat sich am Donnerstagabend, 9. Oktober 2025, ein Fussgänger in Herisau bei einer Kollision mit einem Personenwagen zugezogen.
Ein 65-jähriger Lenker fuhr um 19.40 Uhr mit seinem Personenwagen auf der St. Gallerstrasse in Richtung St. Gallen.
Sachschaden ist am Donnerstag, 9. Oktober 2025, bei einem Verkehrsunfall in Wald entstanden.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr um 18.00 Uhr mit seinem Motorrad von Rehetobel kommend hinter zwei Personenwagen in Richtung Dorf Wald.
Im Rahmen einer Fahndung hat Diensthund Phoenix der Schaffhauser Polizei am frühen Freitagmorgen (10.10.2025), am Welthundetag, in einem Waldstück in Neuhausen am Rheinfall einen Tatverdächtigen aufgespürt und gestellt.
Kurz nach 23.00 Uhr am späteren Donnerstagabend (09.10.2025) ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass sich zwei unbekannte Personen unbefugt Zutritt in eine Werkstätte an der Chlaffentalstrasse in Neuhausen am Rheinfall verschafft hätten und in der Folge in unbekannte Richtung geflohen seien.
Ein Vierbeiner erschien heute höchst ernst am Schalter.
Er berichtete von einem schweren Fall: Sein Ball sei spurlos verschwunden, und als wäre das nicht genug, habe es beim letzten Spaziergang auch kein Leckerli gegeben.
Ob Regen oder Sonne – Sicherheit, Ruhe und Ordnung kennt kein Wetter.
Die Kantonspolizei St.Gallen ist für euch da und lässt euch nicht im Regen stehen.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, findet in Sarnen die traditionelle Älplerchilbi statt.
Während dieser Zeit ist die Strasse von der Krone bis zum Obwaldnerhof gesperrt.
Heute ist Welthundetag!
Unsere Diensthunde sind weit mehr als nur Helfer auf vier Pfoten. Sie sind mutige Partner, treue Begleiter und ein wichtiger Teil unseres Teams.
Am Freitagvormittag, 10. Oktober 2025, verunfallte ein Mann um 11:00 Uhr mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug an der Hürliseggstrasse in Arth.
Der 68-jährige Landwirt kam aus bislang unbekannten Gründen von der Strasse ab, wobei sich das Fahrzeug im steilen Gelände überschlug und der Mann aus dem Fahrzeug geschleudert wurde.
Am Freitagmorgen wurde der Einsatzzentrale gemeldet, dass vergangene Nacht aus einem Lösch- und Rettungszug der SBB Intervention Diesel abgepumpt wurde.
Vor Ort konnte durch die ausgerückte Patrouille ein Abpumpschlauch sichergestellt werden.
Kurz nach 00.30 Uhr am Donnerstag, 9. Oktober, erhielt die Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung, dass eine Velofahrerin gestürzt sei.
Sie habe sich dabei Verletzungen am Kopf zugezogen und sei nicht ansprechbar.
Heute Freitag, 10. Oktober 2025, kurz nach 10.45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall bei der Tellsplatte informiert.
Demnach fuhr ein 67-jähriger Lenker eines E-Bikes auf dem Veloweg der Axenstrasse von Flüelen in Richtung Sisikon.
Ein trüber Herbsttag in den Bergen oberhalb von Linthal. Kühe weiden in der Nähe, Nebelschwaden hängen über dem Tal, die Blätter verfärben sich goldgelb.
In dieser eindrucksvollen Kulisse trafen sich der Herausgeber von Polizei.news Philipp Ochsner und Antonio Spitaleri, besser bekannt als SchneeToni und DerToni, um eine besondere Partnerschaft zu besiegeln. Es ist ein Moment, der mehr ist als ein symbolischer Handschlag. Es ist der Auftakt einer Zusammenarbeit, die Sichtbarkeit schafft, Vertrauen fördert und vor allem eines will: die Menschen in der Schweiz sicherer machen.
Mit dem Herbst bricht auch die Saison der Dämmerungseinbrüche an.
Mit einfachen Massnahmen lässt sich das Risiko senken, Opfer von solchen Einbrechern zu werden.
Für den kommenden Samstag, 11. Oktober 2025, wird in der Stadt Bern zu einer Pro-Palästina-Demonstration aufgerufen.
Die Bestrebungen der Behörden, mit den Organisatoren in Kontakt zu treten, um Rahmenbedingungen zu definieren und eine geordnete bewilligte Demonstration zu erreichen, scheiterten. Gemeinderat Alec von Graffenried bedauert dies. Die Demonstration ist somit unbewilligt. Es wird von einer Teilnahme abgeraten.
Ein 28-jähriger Autofahrer verlor gestern Morgen die Beherrschung über sein Fahrzeug und kollidierte mit zwei Bäumen.
Der Lenker blieb unverletzt, stand jedoch unter Alkoholeinfluss. Am Fahrzeug sowie an den beiden Bäumen entstand Sachschaden.
Im Zeitraum vom Montag, 7. Oktober 2025 und Mittwochmorgen, 9. Oktober 2025, ereigneten sich im Raum Andermatt mehrere Einbrüche.
Bei verschiedenen Restaurationsbetrieben verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft mittels Aufwuchten von Fenstern und Türen Zugang zu den Betrieben.
Am Donnerstagnachmittag ist es zwischen Hellbühl und Ruswil zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt – zwei Kinder wurden zudem zur Kontrolle ins Spital gefahren. Der Strassenabschnitt war wegen des Unfalls für rund zwei Stunden gesperrt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstag die Polizeiunihockey-Schweizermeisterschaften 2025 in Frauenfeld gewonnen.
Das Organisationskomitee zieht für das zweitägige Turnier eine positive Bilanz.
Am Donnerstag (09.10.2025), kurz vor 18:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 25-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (09.10.2025), um 15:10 Uhr, ist ein Auto an der Rorschacherstrasse in Brand geraten.
Ein 39-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (10.10.2025), kurz vor 2:30 Uhr, ist es in Hofen zu einem Brand gekommen.
Ein Holzschopf und das angrenzende Wohnhaus gerieten in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Flammen unter Kontrolle bringen und löschen. Es entstand Sachschaden im Wert von über 100'000 Franken.
Gestern Abend ist es in der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Radfahrer gekommen.
Der Radfahrer zog sich Verletzungen zu und wurde ins Spital gefahren.
In den Herbstmonaten steigt das Risiko von Unfällen für alle Verkehrsteilnehmer.
Eine vorausschauende Fahrweise sorgt für Sicherheit. Mit der Präventionskampagne Made Visible sensibilisiert der TCS für Sichtbarkeit im Verkehr. Dazu gibt es vom TCS weitere nützliche Tipps, wie man unfallfrei und sicher durch den Herbst kommt.
Herdern TG: Alkoholisierter Autofahrer verursacht Selbstunfall
Am Donnerstagnachmittag (09.10.2025) kam es in Herdern zu einem Selbstunfall, bei dem ein alkoholisierter Autofahrer Sachschaden verursachte. Verletzt wurde niemand.
Kürzlich fand erneut ein Infoabend bei der Stadtpolizei Zürich statt – erstmals mit einem digitalen Highlight: Virtual und Extended Reality.
Interessierte erhielten einen interaktiven Einblick in die Polizeiausbildung und lernten den Berufsalltag bei der Stadtpolizei kennen.
Die Einsatzkräfte schätzten die Lage so sein, dass ein Sirenenalarm ausgelöst wurde.
Diese Warnung kann gemäss der aktuellen Lageeinschätzung aufgehoben werden. Für die Bevölkerung dürfte keine Gefahr mehr bestehen. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an und die Feuerwehr versucht, die ausgelaufene Schmelze zu kühlen. Zu Personenschaden ist es nicht gekommen, der Sachschaden dürfte jedoch in die Millionenhöhe gehen.
Am Donnerstag (09.10.2025), kurz vor 21:30 Uhr, ist es in einer Firma an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen ist Schmelze aus einem Ofen übergelaufen und in den umliegenden Bereich innerhalb der Firma gelangt.
Ein Hoch mit Kern westlich von England dehnt sich nach Mitteleuropa aus und bleibt in den kommenden Tagen wetterbestimmend. Bis am Wochenende verlagert sich das Hoch langsam ostwärts, womit sich über der Schweiz eine Bisenlage einstellt.
Während die Luft in der Höhe abgetrocknet und erwärmt wird, bleibt in den Niederungen der Alpennordseite eine feuchte Grundschicht zurück.
Heute Donnerstagnachmittag (9. Oktober 2025) ist der erste Airbus A350 der Swiss International Air Lines (SWISS) am Flughafen Zürich eingetroffen.
Das Grossraumflugzeug wurde bei seiner Ankunft mit einer symbolischen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. Die Landung erfolgte um 15:25 Uhr.
Bei einer Kollision zwischen einem Kleinmotorrad und einem Personenwagen ist am Donnerstagabend (09.10.2025) in Fällanden der Zweiradfahrer schwer verletzt worden.
Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und anschliessend ins Spital gebracht.
Am Donnerstag, dem 9. Oktober, gegen 17:30 Uhr, fuhr ein 72-jähriger Bewohner der Küstenregion mit seinem Auto auf der Avenue des Cadolles in Neuenburg Richtung Stadtzentrum.
Dabei kam sein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Am Nachmittag des 9. Oktober 2025 ist auf dem Militärflugplatz Meiringen eine grössere Menge an Treibstoff ausgetreten.
Ein Teil der Flüssigkeit gelangte dabei in einen nahegelegenen Bach. Die Sicherheits- und Umweltschutzmassnahmen wurden umgehend eingeleitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.