Auf dem Sprengiplatz in Emmenbrücke ist es am Freitagabend zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die 17-jährige Velofahrerin stürzte und verletzte sich dabei. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine/n Telematiker/in – Polycom-Spezialist/in für einen unbefristeten Vertrag zu 80–100% in Granges-Paccot.
Der Stellenantritt erfolgt am 1. Mai 2026 oder nach Vereinbarung.
Am Dienstagmorgen, 7. Oktober 2025, ereignete sich auf der Zürichstrasse in Einsiedeln eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Ein 73-jähriger Automobilist fuhr um 6:10 Uhr vom Raben-Kreisel in die Zürichstrasse.
Seit Ende September 2025 hat die Kantonspolizei St.Gallen Kenntnis von rund 50 aufgebrochenen Kellerabteilen in Mehrfamilienhäusern im Raum Werdenberg-Sarganserland erhalten.
Eine 38-jährige Portugiesin wurde festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich wirft einem 19-jährigen Schweden vor, von der Schweiz aus Anstiftung zu Mord, strafbare Vorbereitungshandlungen zu Mord sowie weitere Delikte begangen zu haben.
Der Ende Juli 2025 in Zürich verhaftete Mann wurde am 1. Oktober 2025 nach Schweden ausgeliefert.
In Chur ist es auf einem Fussgängerstreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die Fussgängerin verletzte sich dabei.
Auf der A8 Brünigstrasse wird im Tunnel Giswil ein Teil der Tunnellüftung erneuert.
Zudem sind auf dem Abschnitt zwischen dem Tunnel Giswil und dem Tunnel Sachseln Unterhaltsarbeiten notwendig. Damit diese Arbeiten ausgeführt werden können, sind Sperrungen während mehreren Nächten nötig.
Ein Autofahrer verunfallte am Montagnachmittag in Guntershausen b. Aadorf wegen eines Sekundenschlafs.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen kam es in Bannwil zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Beide Lenker wurden beim Unfall verletzt und mussten mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Jedes Jahr sterben in der Schweiz 23 Kinder im Alter von 0 bis 15 Jahren an den Folgen eines Unfalls, beinahe die Hälfte davon ist unter 5 Jahre alt.
Die meisten der Kleinkinder verunfallen im häuslichen Umfeld. Die BFU zeigt, wie sich Kinderunfälle gezielt und nachhaltig verhindern lassen.
Eine zunächst unbekannte Täterschaft entwendete in der Nacht aus einem parkierten Auto Wertsachen und beschädigte ein zweites.
Auf der Fahndung griff eine Patrouille am Bahnhof Frick einen Verdächtigen auf.
Am Montagmorgen (6. Oktober 2025) kam es in einer Werkstatt zu einer Explosion.
Ein Arbeiter wurde dabei erheblich verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite und zieht derzeit unzählige Wanderlustige in die Berge.
Und immer mehr von ihnen verletzen sich. Die Zahl der Bergwanderunfälle in der Schweiz hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (06.10.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Boutique an der Tiefenaustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Eingangstür Zutritt zum Inneren des Gebäudes.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (06.10.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Läui eingebrochen.
Sie verschaffte sich mutmasslich durch den Keller Zutritt zum Inneren des Gebäudes.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (07.10.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Eingangstür Zutritt zum Inneren des Gebäudes.
Am Montag (06.10.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Kurz nach 11.00 Uhr am Montag, 6. Oktober, erhielt die Stadtpolizei Winterthur die Meldung, dass ein Fahrzeug in einen Acker gefahren sei.
Ob es Verletzte gäbe, sei unklar.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern erneuert den Fahrbahnbelag auf der Bürenstrasse im Abschnitt Lysswald.
Die Vorbereitungsarbeiten dauern vom 15. bis 28. Oktober 2025. Während dieser Zeit bleibt die Strasse in beide Richtungen befahrbar, allerdings unter erschwerten Bedingungen.
Die Ortsdurchfahrt von Niederscherli wird saniert.
Auf der Schwarzenburgstrasse werden Reparaturen an Randabschlüssen und der Strassenentwässerung vorgenommen sowie ein neuer Deckbelag eingebaut. Im Ortskern kommt ein lärmmindernder Belag zum Einsatz.
Alkohol am Steuer bleibt eine der Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle.
Die Kantonspolizei Graubünden erinnert mit einem Augenzwinkern daran, dass im Strassenverkehr nur 0.0 Promille wirklich sicher ist.
Die Tage werden allmählich wieder kürzer, und die Fahrt zur oder von der Arbeit findet oft in der Dämmerung statt.
Gerade in der dunklen Jahreszeit kreuzen Reh, Fuchs oder Wildschwein plötzlich die Fahrbahn. Ein Zusammenstoss lässt sich oft nicht vermeiden.
Wir behalten den Durchblick, auch in den dunklen Monaten.
Und auch du kannst deine Sichtbarkeit im Strassenverkehr steigern – so, dass man dich sogar ohne Wärmebildkamera sieht.
Vier Frauen und fünf Männer haben Anfang Oktober ihre Ausbildung bei der Zuger Polizei begonnen.
Wir heissen den Lehrgang 25-02 herzlich willkommen und wünschen allen angehenden Polizistinnen und Polizisten eine spannende, lehrreiche Zeit und viel Erfolg auf ihrem Weg in den Polizeiberuf!
Die Schweiz liegt am Montag zwischen einem Hoch mit Zentrum über Frankreich und einer Tiefdruckzone über Nord- und Nordosteuropa. Mit starken nördlichen Höhenwinden streift im Tagesverlauf der Ausläufer einer Warmfront die östlichen Landesteile.
Der Westen und die Alpensüdseite bleiben wetterbegünstigt. Am Dienstag verlagert das Hoch sein Zentrum allmählich nordostwärts und die nördlichen Höhenwinde schwächen sich ab. Damit erfolgt auch in den östlichen Regionen eine Abtrocknung, und in der Höhe erfolgt eine markante Erwärmung.
Am Montag, 6. Oktober 2025, gegen 16.40 Uhr, war ein Autofahrer auf der Strasse von Vendlincourt in Richtung Alle unterwegs.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam von der Fahrbahn ab.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard ist zwischen Faido und dem Piumogna-Tunnel ein Verkehrsunfall passiert.
Der linke Fahrstreifen ist derzeit gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen im Bereich führt.
Am Montag, 06. Oktober 2025, ist es in Schachen bei Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, 1. Oktober 2025, wurde in Renens ein 3-jähriges Mädchen von einem E-Trottinett-Fahrer angefahren.
Der Unfall ereignete sich gegen 19.10 Uhr in der Begegnungszone auf der Place de la Gare, direkt vor dem Bahnhof Renens.
Am Samstagmittag hat in Biel ein unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen Einkaufsladen verübt.
Er flüchtete anschliessend mit der Beute. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Sonntag, 5. Oktober 2025, gegen 16.00 Uhr fand in der Neuenburger Innenstadt eine nicht bewilligte Kundgebung zur Unterstützung Palästinas statt.
Die Demonstration führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einer vorübergehenden Unterbrechung des Bahnverkehrs im Bahnhof Neuenburg.
Am vergangenen Mittwoch (1. Oktober 2025, kurz nach 06:30 Uhr) kam es in St. Urban bei einem Fussgängerstreifen zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Auto.
Die 46-jährige Fussgängerin ist am Wochenende an den Folgen des Unfalls im Spital verstorben.
Am Samstag (4. Oktober 2025, ca. 14:45 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer vom Glaubenberg in Richtung Finsterwald bei Entlebuch.
Im Bereich Untergründli geriet er aus noch ungeklärten Gründen rechts ab der Fahrbahn und kollidierte mit dem Strassenbord.
Ein Autofahrer fuhr am Samstag (4. Oktober 2025, kurz vor Mitternacht) auf der Dorfstrasse von Beinwil in Richtung Müswangen.
In einer Linkskurve geriet der alkoholisierte Lenker (0.47 mg/l) mit seinem Auto rechts über den Fahrbahnrand und kollidierte dort mit einem Wurzelstock, zwei Bäumen und einem Stein.
Eine Autofahrerin fuhr am Montag (6. Oktober 2025, ca. 07:00 Uhr) in Ettiswil auf einer Güterstrasse im Gebiet Feld in Richtung Ettiswil Dorf.
In einer leichten Rechtskurve kam es zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Mofa-Fahrer.
Am 18. August 2025 gingen im Kanton Zürich rund 31’000 Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die Schule.
Für die Verkehrsteilnehmenden bedeutete dies "Luege – Bremse – Halte". Die Zürcher Polizeikorps unterstützten die nationale Kampagne mit unterschiedlichen Aktionen.
Jeden zweiten Sonntag nehmen wir Sie in unserer Rubrik "Polizeialltag FRÜHER" mit auf eine kleine Zeitreise.
Werden Sie Zeitzeugin oder Zeitzeuge und entdecken Sie den Alltag der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden von damals.
Am Sonntag, 05. Oktober 2025, ca. 02.45 Uhr, ereignete sich auf der Schwärzistrasse in Mollis ein Selbstunfall.
Der Fahrzeuglenker, begleitet von drei Mitfahrenden, beabsichtigte auf der Schwärzistrasse in Mollis Richtung Autobahnzubringer zu fahren.
Am Sonntag, 5. Oktober 2025, kurz nach 1.00 Uhr kam es zu einem Selbstunfall einer 45-jährigen Velofahrerin, die unter Alkoholeinfluss stand.
Ersten Erkenntnissen zufolge streifte die Frau den Randstein an der Ruchwiesenstrasse und stürzte in der Folge ohne Fremdeinwirkung.
Am Samstag, 4. Oktober 2025, gingen bei der Stadtpolizei Winterthur fünf Meldungen über Sturmschäden ein.
Alle Meldungen betrafen Baustellenabsperrungen oder -gitter, die durch den starken Wind umgeworfen wurden.
In der Nacht von Freitag, 3. Oktober 2025, auf Samstag, 4. Oktober 2025, kam es zu drei Fahrzeugeinbrüchen, die alle unweit voneinander verübt wurden.
Bei allen drei Fällen wurde die Fahrzeugscheibe eingeschlagen.
Am Donnerstag, 2. Oktober 2025, um 03.30 Uhr, brach ein 25-jähriger, ausserkantonal wohnhafter Mann in eine Garage bei einem Wohnhaus in Ennetmoos ein und entwendete einen Personenwagen.
Mit dem gestohlenen Fahrzeug fuhr er zu einem nahegelegenen Hofladen, wo er einen Warenautomaten aufbrach und Bargeld stahl. Anschliessend flüchtete er mit dem Fahrzeug in Richtung Obwalden.
Mit dem Herbstreiseverkehr wird der Flughafen Zürich stark frequentiert.
Für Inhaberinnen und Inhaber von biometrischen Pässen stehen auch die E-Gates für eine schnellere Ein- und Ausreise zur Verfügung.
Die erste Phase der Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Ependes steht kurz vor dem Abschluss.
Am Wochenende vom 11. und 12. Oktober 2025 finden umfangreiche Erneuerungsarbeiten an den Gleisen und Weichen statt. Die SBB empfehlen ihren Kundinnen und Kunden, den Online-Fahrplan vor der Reise zu konsultieren.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Ende September 2025 beim Bezirksgericht Dielsdorf Anklage gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt (JVA) Pöschwies sowie drei Mitbeschuldigte erhoben.
Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, über längere Zeit Betäubungsmittel und anderes Schmuggelgut in die JVA Pöschwies in Regensdorf eingeschleust und dort an Insassen weiterverkauft zu haben.
Das Geniebataillon 23 absolvierte seine Dienstleistung im Einsatzraum der Territorialdivision 4.
Während sechs Übungstagen wurde im Eigentraining (Bataillonsverbandsdrill "MARTELLO") der Ernstfall trainiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.