Vielleicht hatte er genug von der ländlichen Idylle und wollte die grosse weite Welt entdecken: Am Samstagabend (4.10.2025) ist in einem Zug von Beringen Richtung Schaffhausen ein Kater entdeckt worden – ganz ohne Ticket, aber mit umso mehr Neugier im Gepäck.
Am Samstagabend (4.10.2025) kurz vor 23 Uhr ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass ein Kater als blinder Passagier im Zug von Beringen nach Schaffhausen unterwegs sei.
In der Zeitspanne vom 20. September bis 04. Oktober 2025 schlich eine unbekannte Täterschaft in ein Schrebergartenhaus in der Schrebergartensiedlung an der Schiltstrasse in Glarus ein.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich Zugang zur Gerätekammer, entwendete diverse Utensilien und konnte anschliessend unerkannt flüchten.
Am Sonntagnachmittag (05.10.2025), kurz nach 13:30 Uhr, hat der Fahrer eines grauen Citroen, mit französischen Kennzeichen, beim Zollamt Kriessern das Haltezeichen eines Mitarbeitenden des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit missachtet.
Das Auto flüchtete und verunfallte auf der Bahnhofstrasse in Buchs. Eine 51-jähriger Rumäne wurde festgenommen. Es werden Zeugen gesucht, welche in Buchs das flüchtende Auto festgestellt haben.
A21 Martigny: Teilweise Sperrung der Anschlussstelle Grand-St-Bernard wegen Fahrbahn-Fugenarbeiten
Die Fahrbahnübergänge der Brücken der A21 südlich der Anschlussstelle Grand-St-Bernard, die über die Eisenbahngeleise verlaufen, müssen ersetzt werden. Für diese Arbeiten muss die Anschlussstelle während zwei Monaten teilweise gesperrt werden.
Am Samstagabend, 4. Oktober 2025, griffen Unbekannte während des FCZ-Fanmarsches ein Begleitfahrzeug der Stadtpolizei Zürich an und beschädigten es.
Verletzt wurde niemand.
Doppelter Ernstfall für die Einsatzleitzentrale: Am Montag, 12. Mai 2025, wurde die Einsatzleitzentrale (ELZ) gleich mit zwei parallelen Bedrohungslagen konfrontiert.
Eine Amokdrohung in Schaffhausen und eine Bombendrohung in Winterthur forderten höchste Konzentration, klare Abläufe und flexible Koordination.
Auf der A2 zwischen Reiden und Rothenburg wird eine Geschwindigkeits-Harmonisierungs- und Gefahren-Warnanlage realisiert.
Die Anlage reduziert künftig Staus und erhöht die Sicherheit auf diesem Abschnitt. Die Umsetzung erfolgt bis 2027.
Auf der Autobahnauffahrt Solothurn-West bei Biberist hat sich am Sonntagnachmittag, 5. Oktober 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Verletzt wurde niemand.
Am 4. Oktober 2025 sorgte die Feuerwehr Lugano im Stadion Cornaredo für den vorbeugenden Brandschutz während der Spiele des FC Lugano.
Die Feuerwehr stellt sicher, dass im Ereignisfall schnell reagiert werden kann und die Sicherheit der Zuschauerinnen und Zuschauer gewährleistet ist.
Am Sonntag, 5. Oktober 2025, um 17:23 Uhr wurde die Feuerwehr Grosswangen zu einer technischen Hilfeleistung aufgeboten.
In einem Mehrfamilienhaus war eine Person aufgrund eines technischen Defekts im Lift steckengeblieben.
Ende September waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Flughafen Zürich im Einsatz, um ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.
Das vielfältige Programm kam beim Publikum sehr gut an: Vorführungen mit dem Diensthund, Sensibilisierung für den Artenschutz sowie spannende Gespräche rund um die Ausbildung.
Die Kantonspolizei Thurgau organisiert am 8. und 9. Oktober die Polizeiunihockey-Schweizermeisterschaften in Frauenfeld.
Rund 400 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Schweiz nehmen daran teil.
Ein Fischer hat am Sonntagmorgen, 5.10.2025, in Wettingen im Kanton Aargau eine tote Person beim Wasserkraftwerk entdeckt.
Die Kantonspolizei Aargau barg die Person aus dem Rechen des Kraftwerks.
Das BAZG führt auch auf dem Simplonpass auf 2005 Metern über Meer Kontrollen durch (06.10.2025).
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BAZG sorgen auch auf den Alpenpässen für Sicherheit an der Grenze – wie dieses Bild zeigt.
Wer in die Kreuzung einfährt, ohne dass er sie direkt wieder verlassen kann, blockiert nicht nur den Verkehr, sondern im Ernstfall auch den Weg für Rettungskräfte.
Die Luzerner Polizei ruft die Verkehrsteilnehmenden dazu auf, Kreuzungen stets freizuhalten und vorausschauend zu fahren.
Im Lauf der letzten Jahre hat die Nutzung von E-Trottinetts besonders stark zugenommen.
Die Kantonspolizei zeigt sich dabei unzufrieden mit dem unsachgemässen Gebrauch von E-Trottinetts. Dies führt zu einem deutlichen Anstieg von Unfällen sowie Wiederhandlungen bei der Benützung von E-Trottinetts.
Am späten Sonntagnachmittag (05.10.2025) ist auf der Autobahn A4 bei Arth ein Personenwagen ausgebrannt.
Der 29-jährige Fahrer blieb unverletzt. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am frühen Sonntagmorgen (5.10.2025) sind in Pfungen zwei Männer festgenommen worden, die kurz zuvor in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen hatten.
Die Täter flüchteten zunächst, konnten jedoch kurz darauf gefasst werden.
Am Montag (04.10.2025), um 1:20 Uhr, ist es auf der Zil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 28-jähriger Mann wurde dabei eher schwer verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Das Sturmtief "Amy" ist am Sonntag von Südnorwegen nach Dänemark gezogen. Das Tief steuert mit einer starken West- bis Nordwestströmung vorerst noch mässig feuchte und kühle Luft zur Alpennordseite, während die Alpensüdseite im Schutz der Alpen liegt.
Zu Beginn der Woche dehnt sich ein Hoch von Frankreich zu den Alpen aus und sorgt von Westen her für eine allmähliche Abtrocknung der Luftmasse, am östlichen Alpennordhang staut sich aber noch bis am Dienstagvormittag feuchtere Luft.
Auf der A2 Chiasso – Gotthard ist derzeit die Einfahrt bei Airolo in Fahrtrichtung Norden gesperrt.
Wie der Touring Club Schweiz (TCS) meldet, kommt es aufgrund der Sperrung zu Verkehrsbehinderungen im Bereich der Gotthard-Autobahn.
Hattingen, NRW (Deutschland). Am Samstagnachmittag ereignete sich ein Unfall zwischen einer Strassenbahn und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache.
Das Fahrzeug der Feuerwehr befand sich auf dem Weg zu einem gemeldeten Wohnungsbrand, als es im Kreuzungsbereich Martin-Luther-Strasse / Nierenhofer Strasse mit der Strassenbahn kollidierte.
Am Samstag, 04.10.2025, gegen 19:50 Uhr, ereignete sich in Mitlödi ein Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Ein 32-jähriger Lenker war mit einem Lieferwagen auf der Hauptstrasse von Schwanden kommend in Richtung Glarus unterwegs.
Am Sonntag, 5. Oktober 2025, kurz vor 06.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Hölstein BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person verstarb in der Wohnung.
Am Samstagabend zog in Kriens ein Sturm mit starkem Regen auf.
Eine Werbetafel drohte vom Dach zu stürzen. Die Feuerwehr Kriens rückte nach 18 Uhr aus und sicherte die Konstruktion.
Kurz nach 21 Uhr meldete ein Autofahrer, dass sein Fahrzeug an der Stickereistrasse in Arbon von einem anderen Auto touchiert worden sei.
Beim Fahrer des anderen Autos, einem 55-jährigen Schweizer, ergab die Atemalkoholprobe einen Wert von 1.33 mg/l.
Gegen 18.40 Uhr kam ein Autofahrer an der Wilerstrasse in Wängi von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Kandelaber.
Der 24-jährige Schweizer blieb unverletzt.
Ein 66-jähriger Autofahrer war gegen 15.50 Uhr auf der Verbindungsstrasse von Hüttwilen in Richtung Herdern unterwegs und wollte in die Frauenfelderstrasse einbiegen.
Dabei kam es zur Kollision mit dem Auto eines 60-Jährigen, der auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Frauenfeld fuhr.
In der Nacht von Samstag, 4. Oktober auf Sonntag, 5. Oktober 2025 wurde in einem Waffengeschäft im Mittelwallis ein Einbruchdiebstahl verübt.
Die Kantonspolizei konnte dank eines gross angelegten Dispositivs die mutmasslichen Täter festnehmen und das Diebesgut sicherstellen.
Die ersten Flocken sind gefallen – und SchneeToni ist wieder unterwegs. Antoni Spitaleri, bekannt als engagierter Markenbotschafter von Polizei.news, hat sich am Wochenende auf den Klausenpass begeben, um die aktuelle Wetterlage live zu dokumentieren.
Auf 1800 Metern Höhe empfängt ihn winterliche Stille, minus zwei Grad und eine Strasse, die bereits komplett weiss ist.
Lippstadt (NRW, Deutschland). Am Samstagnachmittag (04.10.2025) ereignete sich auf einer Landstrasse ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Toten und zwei Schwerverletzten.
Eine 21-jährige Fahrerin geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Auto.
Nach Verkehrsunfällen in Herdern, Wängi und Arbon mussten am Samstag drei Autofahrer ihre Führerausweise abgeben.
Bei allen Unfällen war Fahrunfähigkeit im Spiel, teils wegen Alkoholkonsums.
Am Sonntag (05.10.2025), um 04:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 32-jährige Fahrerin war fahrunfähig unterwegs. Drei Personen wurden leicht verletzt. Das Auto wurde total beschädigt.
Am Samstag (04.10.2025), kurz vor 17:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Unfall mit zwei Autos gekommen.
Ein dunkler Tesla fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (03.10.2025), kurz nach 8:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 bei der Einfahrt Wil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Die 33-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber. Es werden nun Zeugen gesucht.
Langsam aber sicher sind wir im Herbst angekommen!
Die Kantonspolizei Schwyz verabschiedet sich mit einem Schönwetterbild vom Sommer und wünscht der Bevölkerung einen tollen Sonntag.
Velburg/Parsberg (Bayern, Deutschland). Bei starkem Regen kam am Samstagnachmittag auf der A3 zwischen Velburg und Parsberg ein Familienauto von der Strasse ab.
Eine junge Mutter und ihr Baby verloren dabei ihr Leben. Der Vater und das zweite Kind wurden verletzt, überlebten aber.
Um das Quartier Fahrweid vom Durchgangsverkehr zu entlasten, realisiert das kantonale Tiefbauamt eine Umfahrung.
Das Projekt war jedoch durch zwei Beschwerden gegen die Festsetzung blockiert. Inzwischen konnte aber mit den Beschwerdeführenden eine Einigung erzielt werden, so dass mit den Bauarbeiten Frühjahr 2026 begonnen werden kann. Es ist vorgesehen, die Umfahrung Ende 2028 dem Verkehr zu übergeben.
Weil er am Steuer einnickte, verlor ein Automobilist in der Nacht die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke.
Der Lenker blieb unverletzt.
Eine illegale Transaktion steht kurz davor... Die Kantonspolizei braucht dich, um das zu verhindern.
Hast du schon immer davon geträumt, wie ein echter Detective zu ermitteln, einen Verdächtigen festzunehmen und ein spannendes Abenteuer im Herzen der Polizei zu erleben? Dieser Morgen ist für dich gemacht!
Am Sonntag (05.10.2025), kurz vor 04:15 Uhr, ist es in der Einfahrt auf die Autobahn zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 22-jährige Fahrer war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (05.10.2025), um 00:20 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 25-jährige Fahrer war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (04.10.2025), um 13:45 Uhr, ist ein 50-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Walderstrasse verunfallt.
Er fuhr von Bürg her in Richtung Laupen. Aus unbekannten Gründen kam er mit seinem Motorrad Höhe Müli über die Gegenfahrbahn hinaus. Dort prallte es in einen Baum.
Am Samstagnachmittag (04.10.2025) kam es auf einem Maisfeld in Appenzell zu einem Arbeitsunfall.
Ein 37-jähriger Landwirt geriet aus nicht vollständig geklärten Gründen in die Häckselmaschine eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges und zog sich dabei mittelschwere Beinverletzungen zu.
Am Samstagvormittag, 04.10.2025, hat eine 78-jährige Frau einen Selbstunfall verursacht.
Sie war fahrunfähig unterwegs, im Vordergrund steht eine medizinische Ursache.
Am Samstagabend (04.10.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen auf der Flurlingerbrücke ein Alleinunfall mit einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurde der Lieferwagen und das Brückengeländer beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.