Am Samstagmorgen (04.10.2025) hat sich ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in 8200 Schaffhausen ereignet.
Der Brand konnte dank der Feuerwehr Schaffhausen rasch gelöscht werden. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Samstag, 4. Oktober, gegen 17.30 Uhr, kollidierte ein 28‑jähriger Waadtländer im Gorgier-Tunnel mit mehreren Tunnelwänden.
Der Mann war mit dem Auto von Vaumarcus in Richtung Neuenburg unterwegs, als es aus noch ungeklärten Gründen zum Unfall kam.
Ausgehend von Sturmtief "Amy" mit Zentrum über dem Nordmeer hat uns aus Westen eine aktive Kaltfront erreicht. Am Sonntag bleibt die Alpennordseite im Einflussbereich des Tiefs, auf der Alpensüdseite sorgt Nordwind für eine Abtrocknung.
Am Montag dehnt sich ein Hoch von Frankreich zu den Alpen aus und sorgt von Westen her für eine allmähliche Abtrocknung der Luftmasse, am östlichen Alpennordhang staut sich aber noch bis gegen Abend feuchtere Luft.
Ein kräftiges Sturmtief mit dem Namen Amy hat am Samstag weite Teile Europas und auch die Schweiz erfasst.
Während in Grossbritannien und Frankreich massive Schäden und sogar Todesfälle gemeldet wurden, blieb die Schweiz bislang von grösseren Zwischenfällen verschont. Dennoch sorgte die durchziehende Kaltfront in weiten Landesteilen für unruhiges Wetter, starke Winde und teils intensive Niederschläge.
Am Samstag, 4. Oktober 2025, kam es in Corcelles auf der Avenue Soguel zu einem Verkehrsunfall.
Ein Auto prallte gegen zwei parkierte Fahrzeuge. Der Lenker wurde verletzt ins Spital gebracht.
Am Samstag, 4. Oktober 2010, kam es in Neuenburg zu einem Verkehrsunfall auf der Rue des Sablons.
Ein Auto überschlug sich nach einer Kollision mit zwei parkierten Fahrzeugen. Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht von Freitag, 3. Oktober 2025, auf Samstag in der Stadt und Region Thun gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
16 Lenker wurden angezeigt, sieben Fahrzeuge sichergestellt.
Ferschnitz (AT). Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Scheibbs lenkte am 4. Oktober 2025, gegen 01:50 Uhr, einen Pkw auf der L6110 im Gemeindegebiet von Ferschnitz in Fahrtrichtung Amstetten.
Im Fahrzeug befanden sich neben ihm ein 18-Jähriger auf dem Beifahrersitz sowie ein 17- und ein 15-Jähriger auf der Rückbank.
München (DE). Am Freitagnachmittag, 3. Oktober 2025, kam es auf der A94 bei Daglfing zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein Lamborghini zerbrach nach einem Aufprall gegen einen Baum in zwei Teile und fing Feuer. Der Fahrer wurde schwer verletzt.
Am Samstagmorgen, 4. Oktober 2025, wurde bei der Autobahneinfahrt Wassen ein Hirsch gesichtet.
Das Tier konnte nicht vertrieben werden und musste aus Sicherheitsgründen durch die Wildhut erlöst werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitag, 3. Oktober 2025, in Weiningen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 36-jährige Schweizer musste seinen Führerausweis abgeben.
Vom 03. - 05. Oktober findet in Döttingen das 72. Winzerfest statt.
Die Regionalpolizei Zurzibiet ist während der gesamten Festdauer mit einem mobilen Polizeiposten, einem Fundbüro und einem Sanitätsposten präsent.
Gestern fand im Kanton Waadt die Vereidigungszeremonie für neue Angehörige der Kantonspolizei statt.
Der Tag markierte einen entscheidenden Schritt für die Gendarmen, Inspektoren und Mitarbeitenden, die offiziell ihren Dienst antraten.
Mit grossem Einsatz haben die Pioniere vom Zivilschutz im Rahmen ihres WK’s Unterhaltsarbeiten in der Region St.Gallen-Bodensee ausgeführt.
So wurden Wege ausgebessert, eine Brücke erneuert und eine Grillstelle neu gestaltet.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, kam kurz vor 23.15 Uhr in Kaltbrunn ein 26-jähriger Mann mit seinem Auto von der Riedenerstrasse ab.
Er war alkoholisiert unterwegs, sein Führerausweis wurde entzogen.
Am Freitagabend, 3. Oktober 2025, kam es um 21.05 Uhr auf der Zürcherstrasse in Bronschhofen zu einer Streifkollision zwischen einem E-Bike und einem Motorfahrrad.
Der 31-jährige E-Bikefahrer wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, kam es um 15.40 Uhr auf der St.Gallerstrasse in Grabs zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem E-Bike.
Eine 74-jährige Frau wurde unbestimmt, ein 37-jähriger Mann leicht verletzt.
Wenn der Herbst in den Alpen Einzug hält, ist Toni Spitaleri alias „Schneetoni“ nicht weit. Der bekannte Markenbotschafter von Polizei.news ist für seine Live-Warnungen direkt von der Strasse bekannt.
Am 3. Oktober 2025 war er erneut unterwegs – diesmal auf der A3 zwischen Zürich und Chur – und berichtete live über den bevorstehenden Wetterumschwung.
Der Alpenraum liegt im Einflussbereichs eines Tiefs über dem Nordmeer, das mit westlichen bis nordwestlichen Höhenwinden eine wenig aktive Warmfront zu uns geführt hat. Am Samstag verlagert sich das markante Sturmtief "Amy" von Nordschottland zum Nordmeer und bestimmt unser Wetter.
Mit zunehmend starken bis stürmischen westlichen Höhenwinden gelangt tagsüber noch einmal trockene und milde Luft zu uns, bevor am späten Nachmittag aus Westen eine aktive Kaltfront folgt. Am Sonntag bleibt die Alpennordseite im Einflussbereich des Tiefs, auf der Alpensüdseite sorgt Nordwind für eine Abtrocknung.
Am Freitagvormittag, 3. Oktober 2025, schlug in Schaffhausen ein Mann in einem psychischen Ausnahmezustand grundlos einer Passantin ins Gesicht.
Die 72-jährige Frau wurde verletzt und ins Spital gebracht. Der Täter konnte festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat heute ihrem im Dienst verstorbenen Kameraden gedacht.
Die Anteilnahme war gross und die zahlreichen Zeichen des Mitgefühls haben die Polizei tief berührt.
Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien führen vom 6. bis 12. Oktober 2025 mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit, da überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen schwerer Unfälle ist.
In der Nacht vom 1. Oktober 2025 wurde in Schönenwerd an der Bahnstrasse ein schwer verletzter Mann aufgefunden.
Ermittlungen haben ergeben, dass nicht von einer strafbaren Dritteinwirkung auszugehen ist.
Am Donnerstagnachmittag, 2. Oktober 2025, geriet in Eggerstanden ein parkiertes landwirtschaftliches Fahrzeug in Brand.
Am Traktor entstand Totalschaden, Personen kamen keine zu Schaden.
Eine Person hatte beim Klettern im Seilpark ein medizinisches Problem und wurde bewusstlos.
Die Berufsfeuerwehr rettete sie mit der Autodrehleiter, der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, ist es am Waisenhausplatz in Bern zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dadurch wurden eine Wasser- und eine Stromleitung stark beschädigt, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Freitagvormittag ist in einem Schulhaus in Mastrils ein Kind verunfallt.
Der 7-jährige Knabe wurde nach einem Sturz durch die Rega ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, kam es um 7.30 Uhr auf der Meierseggstrasse in Flawil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo.
Die 18-jährige Velofahrerin wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag, 3. Oktober 2025, kam es kurz nach 8.55 Uhr auf der Autobahn A1 bei der Einfahrt Wil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Die 33-jährige Autofahrerin wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Eine Spaziergängerin fand vor einigen Tagen in einem Wald bei Rheinfelden einen aufgebrochenen Tresor.
Da die Hintergründe unklar sind, bittet die Kantonspolizei um Hinweise.
Am Sonntagabend wurde ein Mann festgenommen, dem vorgeworfen wird, mit einer Minderjährigen über Social Media sexuelle Handlungen vereinbart zu haben.
Der 28-jährige Schweizer aus der Nordwestschweiz wurde inhaftiert, die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat ein Strafverfahren eröffnet.
Die Signalisation auf der Nationalstrasse A1 zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Anschluss Aarau Ost muss altersbedingt ersetzt werden.
Die Hauptarbeiten starten am Mittwoch, 8. Oktober 2025, und dauern voraussichtlich bis Ende April 2026. Über die Festtage gibt es einen Unterbruch.
Am Sonntag, 19. Oktober 2025, findet im Landesmuseum Zürich der Familientag statt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit einem spannenden Gastauftritt dabei und gibt Einblicke in ihre Arbeit.
Ende März 2025 trat das Seniorenteam 30+ des SC Emmen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Grosshof in Kriens gegen eine Mannschaft von Eingewiesenen an.
Was nach einer ungewöhnlichen Paarung klingt, war das Resultat eines Projekts, das zeigen wollte, dass Fussball mehr ist als ein Spiel – und für eineinhalb Stunden den Alltag vergessen lässt.
Eingebettet zwischen dem Gamser- und Chäserrugg im Gebiet Plisa fand Mitte September, auf Höhe des mysteriösen Luftbildlochs, die Einsatzübung SBELLO statt, deren Ziel es war, eine vermisste Person im Gebirge zu lokalisieren und zu retten.
Die Übung war mehr als eine Simulation; sie diente als praxisnaher Test für die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen im anspruchsvollen alpinen Gelände. Solche Szenarien sind enorm wichtig, um in einem echten Fall schnell und effizient Hilfe leisten zu können.
Mitte September führte die Kantonspolizei St.Gallen die anspruchsvolle Einsatzübung SBELLO durch.
Szenario war die Suche und Bergung einer vermissten Person im mysteriösen "Luftbildloch".
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) verschiebt die geplanten Nachtsperrungen auf der A9-Brücke über die Rhone bei St-Maurice.
Die ursprünglich für die Nächte vom 6. bis 10. Oktober 2025 vorgesehenen Sperrungen finden nicht statt.
Im Rahmen eines laufenden Strafverfahrens wurden auf einem beschlagnahmten Mobiltelefon Filmaufnahmen von Raserfahrten festgestellt.
Die Fahrten fanden in Emmen und Luzern statt und lagen teilweise im Rasertatbestandsbereich.
Am Donnerstag, 17. Juli 2025, raste ein Autofahrer mit 141 km/h durch den Sonnenbergtunnel bei Luzern.
Er überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit massiv und wurde wenig später im Tessin festgenommen.
Am Freitag, 11. Juli 2025, wurde auf der A2 bei Luzern ein Autofahrer mehrfach mit massiv übersetzter Geschwindigkeit erfasst.
Der Mann raste mit 144 km/h durch den Sonnenbergtunnel, wo 80 km/h erlaubt sind.
Gestern war ein besonderer Tag: Zwei Aspirantinnen und fünf Aspiranten sind bei der Kantonspolizei Schwyz in ihre Ausbildung gestartet.
Nach einer spannenden Einführungswoche folgt nun das erste Ausbildungsjahr an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (IPH).
Und genau jetzt braucht dich die Luzerner Polizei – bist du bereit, wenn’s drauf ankommt?
Interessierte können sich am Info-Event persönlich informieren.
Von Montag, 6. Oktober 2025, 5.30 Uhr, bis Freitag, 17. Oktober 2025, 21 Uhr, ist die Forchstrasse stadtauswärts ab dem Kreuzplatz bis zum Hegibachplatz gesperrt.
Die Sperrung erfolgt aufgrund von Strassen- und Werkleitungsbauarbeiten auf dem Kreuzplatz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.