Am Freitagnachmittag (24. Oktober 2025, kurz nach 14:30 Uhr) wollte eine Patrouille der Zuger Polizei einen Autofahrer kontrollieren.
Der Lenker entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern.
Aktuell werden vermehrt betrügerische Nachrichten von angeblichen Angehörigen per „iMessage“ oder „WhatsApp“ verschickt.
Die Kantonspolizei Bern warnt vor dieser Masche und gibt Tipps.
Nach einer Meldung zu einem Einbruchdiebstahl in der Nacht auf Freitag kam es in Mühleberg zu einer Schussabgabe durch die Polizei auf ein flüchtendes Fahrzeug.
Der mutmasslichen Täterschaft gelang es, weiterzufahren und danach zu Fuss zu flüchten. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.
Am Freitag (24.10.2025), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der A15, im Balmenraintunnel, zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos gekommen.
Dabei wurden vier Personen eher leicht und eine 56-jährige Frau schwer verletzt. Die Autostrasse A15 war für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
Die Polizei des Kantons Tessin führt in Zusammenarbeit mit den Gemeindepolizeien vom 27. bis 31. Oktober 2025 mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Prävention schwerer Unfälle.
Am Freitag, 24. Oktober 2025, gegen 08:30 Uhr, fuhr ein 25-jähriger Bewohner aus dem Val-de-Ruz mit seinem Auto auf der Autobahn A5 durch den Serrière-Tunnel in Richtung Biel.
Beim Überholen kam es zur Kollision mit einer 32-jährigen Lieferwagenlenker aus dem oberen Kantonsteil.
Am Freitagvormittag hat die Luzerner Polizei an diversen Standorten im ganzen Kantonsgebiet Schulweg- und Verkehrskontrollen durchgeführt.
Im Rahmen dieser Kontrollen kam es zu zwölf Anzeigen und rund 200 Ordnungsbussen.
Achtung – derzeit mehren sich wieder Meldungen über betrügerische Anrufe von angeblichen Bankmitarbeitenden.
Cyberkriminelle versuchen, dich in ein vertrauliches Gespräch zu verwickeln und dich dazu zu bringen, ein sogenanntes Support-Tool zu installieren.
Am Donnerstag (23.10.2025) kurz vor Mitternacht hat ein Autofahrer an der Zürcher Strasse vor einer Polizeikontrolle gewendet und ist mit überhöhter Geschwindigkeit davongefahren.
Das Auto sowie der mutmassliche Fahrer konnten wenig später ausserhalb der Stadt angehalten werden.
Am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober 2025, machte sich in Arth ein parkiertes Auto selbständig und rollte in den Zugersee.
Das Fahrzeug konnte in der Zwischenzeit durch Spezialisten aus dem See geborgen werden. Verletzt wurde niemand.
Winterthur-Stadt – Kurz nach 14.30 Uhr verhaftete die Stadtpolizei Winterthur zwei marokkanische Ladendiebe.
Ein 16-Jähriger und sein 35-jähriger Komplize hatten Kleidung und Parfum im Wert von über 800 Franken gestohlen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im dritten Quartal am Flughafen Zürich über 530 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt sowie mehrere Personen verhaftet.
Insgesamt wurden 21 Männer und Frauen aus 13 Ländern festgenommen.
Baar: Rega-Einsatz nach Arbeitsunfall
Bei Abbrucharbeiten auf einer Baustelle ist ein Deckenelement auf einen Kleinbagger gestürzt. Dabei wurde ein Arbeiter lebensbedrohlich verletzt. Mit der Rega wurde er in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Winterthur-Stadt – Kurz nach 8 Uhr wurde auf der Technikumstrasse im Kreuzungsbereich Neumarkt eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Der Fokus lag auf sämtlichen Verkehrsteilnehmenden.
Seen – Kurz nach 8 Uhr kam es auf der Tösstalstrasse, Höhe Talgutstrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Personenwagenlenkerin und einem Fussgänger.
Ein 14-Jähriger wurde dabei leicht verletzt.
Nächsten Dienstag bis und mit Donnerstag weilt der Präsident Matamela Cyril Ramaphosa der Republik Südafrika anlässlich eines Staatsbesuches in der Schweiz.
Infolgedessen kommt es im Stadtzentrum von Bern zu Verkehrseinschränkungen.
Am Freitagmorgen, gegen 07.45 Uhr, geriet auf der Autobahn bei der Ausfahrt Bure in Fahrtrichtung Bern ein Fahrzeug in Brand.
Die Polizei richtete eine Umleitung ein. Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A1 bei Subingen hat sich am Donnerstag, 23. Oktober 2025, ein Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen auf der A1 Richtung Zürich.
WIR suchen DICH! Bewirb dich jetzt bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
Auf Beginn der Polizeischule im Oktober 2026 suchen wir Aspirantinnen und Aspiranten.
Infolge des Sturmtiefs "Benjamin" kam es in der Stadt Winterthur am Donnerstag, 23. Oktober 2025, zu einzelnen wetterbedingten Einsätzen.
Das Tief brachte starke Windböen mit sich und führte zu kleineren Behinderungen im Stadtgebiet.
Der Unfall ereignete sich zur Hauptverkehrszeit an der Kreuzung der Rue de l'Industrie und der Grand-Rue.
Dabei waren zwei Autos beteiligt. Eine verletzte Person wurde von einer Ambulanz betreut.
Herbstlaub, Nebel, frühe Dunkelheit – bleibt aufmerksam und kommt sicher ins Wochenende.
Die Kantonspolizei St.Gallen ruft zur Vorsicht auf und informiert über aktuelle Radarstandorte.
Zwischen Donnerstag, 23. Oktober 2025, 17.30 Uhr, und Freitag, 24. Oktober 2025, 06.30 Uhr, wurde an der Unteren Schwärzistrasse in Weesen in eine Geschäftsliegenschaft eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft schlug im oberen Stockwerk mit einem unbekannten Gegenstand eine Scheibe ein und verschaffte sich so Zutritt zum Gebäude.
Auf dem Delta-Areal in Langendorf hat am Donnerstagabend, 23. Oktober 2025, der Dachstock eines unbewohnten, leerstehenden Firmengebäudes gebrannt.
Für die Löscharbeiten standen rund 80 Angehörige verschiedener Feuerwehren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Die Tage werden kürzer und die Bedingungen werden tückischer – besonders für Velos und Trottinetts.
Um sicher zu bleiben, rüste dich mit reflektierenden Accessoires oder einer gelben Weste aus, um gut sichtbar zu sein.
Heute Freitag, 24. Oktober 2025, kurz nach 01.30 Uhr, kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Uri in Schattdorf eine Fahrzeuglenkerin eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern.
Bereits beim Öffnen des Fahrzeugs stellten die Polizisten starken Alkoholgeruch fest.
In der Nacht prallte ein Lastwagen auf der A1 gegen ein Fahrzeug des Unterhaltsdienstes.
Während beim heftigen Aufprall niemand verletzt wurde, entstand massiver Schaden. Zudem sorgte der Unfall für lange Staus.
Die drei jungen Männer konnten im Verlauf der Fahndung nach einem Diebstahl an der Enggenhüttenstrasse festgenommen werden.
In der Nacht auf Freitag (24.10.2025), kurz nach 02.00 Uhr, meldete eine Hausbewohnerin der Notrufzentrale, dass sie und ihr Mann soeben drei Personen in ihrem Haus überrascht hätten.
Am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober 2025, kam es in Herisau zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Velofahrerin.
Die Autofahrerin oder der Autofahrer entfernte sich ohne anzuhalten.
Am Donnerstag, 23. Oktober 2025, ist es in Heiden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennradfahrer gekommen.
Der Zweiradfahrer erlitt Verletzungen.
Die A9 zwischen Susten und Gampel wird für Unterhaltsarbeiten in Fahrtrichtung Visp für eine Nacht gesperrt.
Auf der A9 zwischen Susten und Gampel werden beim Anschluss Susten die Markierung erneuert und weitere kleinere Unterhaltsarbeiten durchgeführt.
Am Donnerstagvormittag hat sich auf einer Baustelle in Falera ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Arbeiter stürzte von der Ladebrücke eines Fahrzeugs und wurde dabei verletzt.
Am Donnerstagnachmittag (23.10.2025), zwischen 14 Uhr und 16 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Sonnenbergstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Innere des Hauses.
Am Donnerstag (23.10.2025), kurz vor 19 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (23.10.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Autostrasse A15 im Balmenraintunnel zu einer Auffahrkollision zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Eine 18-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober 2025, kurz vor 14 Uhr, kam es bei einem Logistikunternehmen an der Lohagstrasse in Pratteln BL zu einem Zwischenfall.
Dabei wurden fünf Mitarbeitende des Unternehmens verletzt.
Weil nicht gesichert, rollte ein Minivan eine abfallende Strasse hinab. Die Böschung verhinderte Schlimmeres. Am Auto entstand jedoch beträchtlicher Schaden.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 23. Oktober 2025, gegen 17 Uhr auf der Belchenstrasse zwischen Fisibach und Siglistorf.
Das Sturmtief „Benjamin“ sorgte im Aargau für etliche umgestürzte Bäume und andere Zwischenfälle. Bei der Notrufzentrale gingen rund 50 Meldungen ein.
Verletzt wurde niemand.
Hinter der Kaltfront des Sturmtiefs "Benjamin" fliesst labil geschichtete Polarluft zur Alpennordseite.
in den kommenden Tagen verbleibt der Alpenraum am Südrand einer umfangreichen Tiefdruckzone über Nordeuropa in einer starken Westströmung, in die schubweise feuchte Atlantikluft eingelagert ist.
Erding, Bayern (Deutschland). Bei einer Grossübung der Bundeswehr ist es am Mittwochabend in Erding BY zu einem Schusswechsel mit der Polizei gekommen.
Ein Soldat wurde dabei verletzt. Ursache war offenbar eine folgenschwere Kommunikationspanne.
Seit 20 Jahren sind die Bergretterinnen und Bergretter der ARS unsere starken Einsatzpartner im schwierigen Gelände.
Ob bei Lawineneinsätzen oder komplexen Bergrettungen – wir können uns auf rund 3400 Spezialistinnen und Spezialisten verlassen.
Als um 11:51 der Alarm bei uns eingegangen ist, war die Rauchsäule bereits von weitem zu sehen.
Der Brand in einem Mehrfamilienhaus breitete sich von einer Wohnung schnell in die darüberliegende Wohnung und den Dachstock aus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.