Im Rahmen des Rolex Switzerland Sail Grand Prix von Genf weist die Polizei darauf hin, dass von Samstag, 20. September 2025, 10.00 Uhr bis Sonntag, 21. September 2025, 22.00 Uhr mit Verkehrsbehinderungen am linken Ufer zu rechnen ist.
Die Polizei rät Verkehrsteilnehmenden, den Anordnungen vor Ort Folge zu leisten.
Anfang September fielen mehrere Bewohner der Region Murten einem Betrugsversuch falscher Polizisten zum Opfer.
Sie kontaktierten ihre Opfer telefonisch und erpressten hohe Geldsummen. Drei Verdächtige wurden festgenommen, Ermittlungen wurden eingeleitet.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Donnerstagabend (18.09.2025) in Glattbrugg zwei Personen tödlich verletzt worden.
Der Unfallverursacher wurde festgenommen.
Am Donnerstag, 18. September, um 16.45 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau aus dem Neuenburger Jura mit einem Auto auf der Kantonsstrasse von Malvilliers nach Boudevilliers.
An der Kreuzung beim Parkplatz des öffentlichen Lokals "Ô petit bar" kam es zu einer Kollision mit einem landwirtschaftlichen Traktor, der von einem 28-jährigen Mann aus dem Val-de-Ruz gelenkt wurde.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet, welches sich von der Iberischen Halbinsel über den Alpenbogen bis nach Südosteuropa erstreckt, bestimmt in den kommenden Tagen das Wetter in der Schweiz.
Mit einer schwachen Südwestströmung gelangt sehr milde Luft subtropischen Ursprungs zur Schweiz, was besonders in Berglagen zu aussergewöhnlich hohen Temperaturen führen wird.
In der Nacht auf Mittwoch, 17. September 2025, war ein 23-Jähriger ca. um Mitternacht mit dem Linienbus von Vitznau in Richtung Küssnacht unterwegs.
Auf dem Weg nach Küssnacht zog sich der Mann erhebliche Kopfverletzungen zu.
Ein Mann hat am Donnerstagmittag in Horn eine Bank überfallen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen und fordert den Täter auf, sich freiwillig zu stellen.
In Davos Platz ist es am Montagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am frühen Mittwochabend (17.09.2025) ereignete sich in Thayngen auf der Reiatstrasse, Höhe "Chläpperegg", ein Alleinunfall.
Dabei wurde der Scooterfahrer verletzt und die Fahrzeuge beschädigt.
Am Dienstag sind in der Stadt Luzern zwei mutmassliche Drogendealer festgenommen worden.
Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um zwei Männer aus Nigeria.
Am Donnerstagmorgen ist es in Büron zu einer Kollision zwischen einem Güterzug und einem Auto gekommen.
Ein Rangierarbeiter wurde beim Unfall verletzt.
Am 17. September 2025 ist ein Wanderer am Gross Muttenhorn bei Oberwald in der Gemeinde Obergoms in die Tiefe gestürzt.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Heute Morgen, 18. September 2025, stand die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega für zwei Alpinisten im Einsatz, die am Eiger blockiert waren.
Sie hatten die Nacht auf 3850 Metern über Meer verbringen müssen und konnten am Donnerstagmorgen mit der Rettungswinde evakuiert werden.
Um das hohe Sicherheitsniveau im Wallis zu gewährleisten, führt die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit ihren Partnern regelmässig grosse Präventions- und Repressionsaktionen im gesamten Kanton durch.
Die letzte Kontrolle fand am 12. September 2025 im Bezirk Martinach statt.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (18.09.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Coiffeurgeschäft an der Teufener Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Geschäft.
Am Samstag (23.08.2025), um 2 Uhr, ist es am Bahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen.
Ein 42-jähriger Schweizer wurde eher leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine Frau meldete kurz vor 23.30 Uhr der Stadtpolizei Winterthur, dass wohl jemand auf ihrem Sitzplatz schlafe.
Sie sei alleine in der Wohnung und hätte Angst.
Kurz vor 22.00 Uhr meldete ein Mann auf der Zentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass zwei Jugendliche mit einem E-Roller auf der Autobahn unterwegs gewesen seien und soeben in Oberwinterthur abgefahren wären.
Eine Patrouille konnte die beiden 14-Jährigen wenig später an der Frauenfelderstrasse stadteinwärts anhalten.
Töss - Kurz vor 18.30 Uhr, erhielt die Stadtpolizei Winterthur die Meldung, dass ein E-Bike-Fahrer gestürzt sei.
Der E-Bike-Fahrer fuhr von der Auwiesenstrasse herkommend in die Eichliackerstrasse und stürzte ohne Fremdeinwirkung.
Auf der Hauptstrasse in Oberbuchsiten kam es am Freitag, 19. September 2025, zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Kleinmotorrad und einem Auto.
Da die Schadensregulierung bislang ungeklärt ist, sucht die Polizei Zeugen des Unfalls.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard kam es am Mittwoch zu einem Unfall zwischen Erstfeld und Amsteg.
Der linke Fahrstreifen ist derzeit blockiert. In der Folge hat sich ein längerer Stau gebildet.
In Schönenwerd im Bereich Gartenstrasse/Villenstrasse wurde am Montag, 25. August 2025, einer Fussgängerin durch einen vorerst unbekannten Mann die Handtasche entrissen.
Die Fussgängerin stürzte und verletzte sich dabei. Der 19-jährige Täter konnte dank Hinweisen aus der Bevölkerung ermittelt werden.
Am Mittwoch ist es im Feierabendverkehr zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 in Richtung Norden gekommen.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt. Wegen des Unfalls und der anschliessenden Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es zu grösseren Verkehrsproblemen.
Beim Training „KELAG” am 22. September 2025 werden Feuerwehr, Sanität, das Kantonale Katastrophen-Einsatzelement und die Kantonspolizei des Kantons Aargau im Raum Aarau gemeinsam den Ernstfall proben.
Ziel ist es, die Voraussetzungen zur Bewältigung von Grosslagen zu optimieren und das vorhandene Wissen über die Partnerorganisationen zu erweitern.
Als erster Kanton hat Zürich das dynamische Electronic Monitoring zur systematischen Überwachung von behördlichen Auflagen im Bereich der häuslichen Gewalt erprobt.
Aufgrund der gemachten Erfahrungen spricht sich der Kanton Zürich für eine kantonsübergreifende Lösung aus.
Heute Morgen gegen 06:00 Uhr fuhr ein Automobilist auf der Ausfahrtsspur der Autobahn A16 – Fahrbahn Frankreich – mit der Absicht, nach Glovelier zu gelangen.
Beim "Cédez-le-passage" bog er auf die Hauptstrasse ein und gewährte einem korrekt fahrenden Motorradfahrer, der von Glovelier in Richtung Boécourt unterwegs war, nicht den Vortritt.
Am Mittwoch (17.09.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Altersheim an der Moosbruggstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu verschiedenen Wohnungen und durchsuchte diese.
Am Mittwoch (17.09.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Mosnangerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 76-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Regierung genehmigt das Projekt "SSV Val digl Uors (TBA)" und bewilligt Beiträge nach kantonalem Waldgesetz und der NFA-Programmvereinbarung mit dem Bund im Bereich "Gravitative Naturgefahren nach Waldgesetz".
An die veranschlagten Kosten von 400 000 Franken spricht sie einen Kantonsbeitrag von maximal 160 000 Franken und verfügt einen Bundesbeitrag von maximal 140 000 Franken.
An der diesjährigen HESO werden die Kantons- und die Stadtpolizei Solothurn mit einem gemeinsamen Stand in der Rythalle präsent sein.
Unter dem Motto «Coffee with a Cop» laden sie die Bevölkerung zum gegenseitigen, lockeren Austausch ein und offerieren dazu Kaffee.
42 neue Polizistinnen und Polizisten (neun Frauen und dreiunddreissig Männer) wurden am 17.09.2025 vor dem Ständerat vereidigt, nachdem sie nach zweijähriger Ausbildung ihr eidgenössisches Fachzeugnis erhalten hatten.
Alle traten am 1. September in die Reihen der Kantonspolizei ein.
Am Donnerstag (18.09.2025), um 1:25 Uhr, ist in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Dachstock des Mehrfamilienhauses stand in Brand. Der Sachschaden beläuft sich auf mehreren hunderttausend Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet, welches sich von der Iberischen Halbinsel über den Alpenbogen bis nach Südosteuropa erstreckt, bestimmt in den kommenden Tagen das Wetter in der Schweiz.
Mit einer schwachen Südwestströmung gelangt sehr milde Luft subtropischen Ursprungs zur Schweiz, was besonders in Berglagen zu aussergewöhnlich hohen Temperaturen führen wird.
Am Mittwoch, 17. September 2025, kurz nach 08.30 Uhr kam es in der Tunnelüberdachung von Areuse auf der Fahrbahn Richtung Biel zu einem Auffahrunfall.
Ursache war eine verlorene Ladung.
Am Samstag, 13. September 2025, kurz vor 22.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri der Hilferuf ein, dass es am Alplersee in Sisikon zu einer akuten Notsituation gekommen sei.
Vor Ort befanden sich drei deutsche Staatsangehörige: zwei Frauen im Alter von 29 und 22 Jahren sowie ein 23-jähriger Mann.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Mittwoch (17.9.2025) in Eglisau zwei Männer verhaftet, die ein Motorrad gestohlen hatten.
Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Am Mittwochmorgen, 17. September 2025, kam es an der Langstrasse zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung.
Dabei wurde eine Person mit einem gefährlichen Gegenstand verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagabend ist ein Auto auf der Brunnersbergstrasse bei Laupersdorf vollständig ausgebrannt.
Für die Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Brunnersbergstrasse vorübergehend gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen (17.09.2025), kurz nach 6:30 Uhr, kam es auf der Autobahn A1 zu einem Unfall mit hohem Sachschaden.
Ein 59-jähriger Mann fuhr von Gossau in Richtung St. Margrethen.
Wer auf der Strasse sichtbar ist, ist sicherer unterwegs. Das Sujet "Keep Cool" ziert die diesjährigen Leuchtwesten von "Verkehrssicherheit Thurgau".
Es werden wieder mehrere tausend Stück gratis an Schulkinder abgegeben.
Oberstlt Marco ist als Force Provost Marshal der KFOR der höchste Vertreter der Militärpolizei innerhalb der Mission.
Im Interview erzählt er von seiner spannenden Funktion, den damit verbundenen Herausforderungen und seinem Netzwerk im Einsatzraum der KFOR und in der Schweiz.
Auf der A2 in Richtung Gotthard kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Quinto und der Dosierstelle beim Rastplatz Airolo staut sich der Verkehr auf einer Länge von rund zwei Kilometern.
Am 1. Januar 2026 übernimmt Simon Peier die Leitung des Regionalgefängnisses Burgdorf.
Er ist derzeit Bereichsleiter Sicherheit und Mitglied der Geschäftsleitung der Justizvollzugsanstalt Thorberg.
Heute Nacht ist in einem Unternehmen in Murist ein Brand ausgebrochen.
Feuerwehr, Ambulanz und Polizei intervenierten vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar. Eine Ermittlung ist im Gange.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.