Kurz nach 18:00 Uhr, fuhr ein Fahrradlenker von der Emserstrasse in Richtung Schützengartenkreuzung.
Gleichzeitig fuhr ein Motorradlenker von der dortigen Tankstelle auf die Emserstrasse ein.
Um 17:45 Uhr, fuhr ein Motorradlenker von Tschiertschen herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Passugg.
Beim Abwärtsfahren verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte nach links.
Kurz nach 17:00 Uhr, fuhr ein Personenwagenlenker von der Salvatorenstrasse in den Kreisel.
Zur selben Zeit, fuhr ein weiterer Personenwagenlenker von der Ringstrasse herkommend in den Kreisel.
Am Freitag um 15:40 Uhr, fuhr ein Motorradlenker von Chur herkommend, über die Malixerstrasse in Richtung Lenzerheide.
Gemäss Auskunftsperson, überholte er einen vorausfahrenden Personenwagen.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet, welches sich von der Iberischen Halbinsel über den Alpenbogen bis nach Südosteuropa erstreckt, bestimmt bis am Samstag das Wetter in der Schweiz.
Mit einer schwachen Südwestströmung wird sehr warme Luft subtropischen Ursprungs zum Alpenraum geführt. Am Sonntag gelangt die Schweiz in den Einflussbereich einer Tiefdruckzone über Westeuropa. Nach einer vorübergehenden Föhnphase in den Alpen erreicht uns in der zweiten Tageshälfte von Westen her eine Kaltfront.
Willkommen an unsere neuen Kolleginnen und Kollegen!
Auf der Place de la Palud in Lausanne haben Polizistinnen und Polizisten, Assistentinnen und Assistenten der öffentlichen Sicherheit sowie Inspektorinnen und Inspektoren der Kriminalpolizei ihren Eid abgelegt.
Was für Fähigkeiten muss ich für den Polizeiberuf mitbringen?
Diese Frage beantworten zwei Polizisten der Kantonspolizei Graubünden in einem Video – direkt aus der Praxis.
Gemeinsam ohne sexuelle Gewalt!
Die nationale Sensibilisierungskampagne richtet sich gegen jede Form von sexueller Gewalt – von verbalen Angriffen über ungewollte Berührungen bis zur Vergewaltigung.
Die neuen Lehrmittel für den Verkehrsunterricht im Kindergarten kommen gut an.
Unsere Schulpolizisten und Schulpolizistinnen können nun auch über die tiptoi-Funktion Geschichten erzählen, ehe sie mit den Kids auf die Strasse gehen.
Bei einer Kollision zwischen einem Roller und einem Lieferwagen hat sich der Rollerfahrer am Freitagnachmittag (19.9.2025) in Meilen schwere Verletzungen zugezogen.
Gegen 16 Uhr ist ein 47-jähriger Rollerfahrer auf der Seestrasse in Meilen in Richtung Zürich gefahren.
Am Donnerstag, 18. September 2025, fanden in Lausanne zwei Demonstrationen zum Nahostkonflikt statt.
Eine bewilligte Kundgebung in Ouchy verlief friedlich, während es bei einer zweiten Demo zu Ausschreitungen kam.
Erleben Sie die Arbeit der Seepolizei hautnah am Jubiläumstag in Oberrieden.
Zum 50-jährigen Bestehen des Stützpunkts lädt die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich am Samstag, 20. September 2025, von 9 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.
Am Freitagvormittag, 19. September 2025, ist um 10:15 Uhr auf der Gotthardstrasse in Goldau im Gebiet Bernerhöhe ein Traktor in Brand geraten.
Personen vor Ort konnten den Brand, der aufgrund eines technischen Defektes ausgebrochen ist, bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr Gemeinde Arth löschen.
Am Donnerstagabend ist es in Bern zu einem Selbstunfall einer E-Trotti-Fahrerin gekommen.
Sie wurde mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfallhergang wird untersucht.
In der Nacht auf Freitag (19.9.2025) ist ein Einbrecher in Rüti von den Bewohnern überrascht worden.
Auf der Flucht stürzte der Mann mehrere Meter in die Tiefe und zog sich schwere Verletzungen zu.
Im Rahmen einer Flugveranstaltung ist ein Wasserflugzeug in den Zugersee gestürzt und gesunken.
Einer der beiden Insassen konnte das Flugzeug selbstständig verlassen und blieb unverletzt. Eine weitere Person konnte nur noch tot geborgen werden.
Im Sommer wurden mehrere Immobilienbesitzer im Kanton Neuenburg Opfer von skrupellosen Wanderfirmen.
Diese boten Arbeiten zu tiefen Preisen an und setzten anschliessend die Eigentümer unter Druck – teils mit Drohungen –, um überhöhte Zahlungen zu erzwingen.
Die Mitglieder der Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei Bern sind speziell ausgebildet, um in Krisensituationen Gespräche mit betroffenen Personen zu führen.
Sie kommt unter anderem zum Einsatz, wenn sich Menschen bewaffnet verschanzen, Geiseln festhalten oder mit Suizid drohen. Die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe leisten Pikettdienste und sind somit rund um die Uhr für den Ernstfall bereit. Die Zuständigkeit erstreckt sich über das gesamte Kantonsgebiet.
Am Freitag (19.09.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Eichbergerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Eine 15-jährige Frau wurde eher leicht verletzt. Sie wurde ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (18.09.2025), kurz nach 10 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung einer Drittperson, dass mutmasslich zwei Täterinnen ein Haus an der Groffeldstrasse durchsuchten.
Die beiden Frauen konnten durch die Kantonspolizei St.Gallen noch vor Ort festgenommen werden.
Am Freitagmittag, 19. September 2025, werden bei der Stadtpolizei Zürich 47 Mitarbeitende vereidigt.
Darunter sind 28 Polizisten der Klasse 3/23, fünf Quer- und Wiedereinsteigende sowie 14 Mitarbeiter des Polizeilichen Assistenzdienstes (PAD).
Am Donnerstag (18.09.2025), kurz vor 22 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Brandstiftung eines Holzhaufens gekommen.
Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
Am Donnerstag (18.09.2025), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Braunauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Reiterin gekommen.
Die Reiterin und das Pferd wurden unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (18.09.2025), um 15:15 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 62-jährige Frau wurde leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Eine Auffahrkollision im Feierabendverkehr am Donnerstagabend forderte zwei verletzte Personen.
Aufgrund der Endlage der Unfallfahrzeuge musste der Zugsverkehr unterbrochen werden. An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Am Donnerstagabend, 18. September 2025, kurz vor 18.15 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in Bubendorf BL auf der Hauptstrasse einen Selbstunfall.
Während der Sachverhaltsaufnahme griff er die beiden Polizisten an. Verletzt wurde niemand.
Auf der Dorfstrasse in Wangen bei Olten hat sich am Donnerstagabend, 18. September 2025, eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Dabei hat sich der Motorradlenker schwere Verletzungen zugezogen. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen haben beide Lenker die Fahrzeuge in alkoholisiertem Zustand gelenkt.
Nach einem Selbstunfall mit einem E-Scooter ist ein Mann in Fehraltorf in der Nacht auf Freitag (19.09.2025) von einem Auto überrollt worden.
Der Verunfallte verstarb auf der Unfallstelle.
Auf der Dorfstrasse in Neuendorf hat sich am Donnerstagabend, 18. September 2025, eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Motorradlenker erheblich verletzt. Die zwei Personen im Auto wurden leicht verletzt.
Heute Freitag, 19. September 2025, gegen 08:15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über eine Kollision im Gotthard-Strassentunnel informiert.
Ein Auto überschlug sich, zwei Personen wurden verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 18. September 2025, fuhr eine 56-jährige E-Bike-Fahrerin um 15:35 Uhr auf der Hauptstrasse H8 von Biberbrugg in Richtung Schindellegi.
Kurz vor dem Soleil-Kreisel in Schindellegi wurde die Frau, die sich auf der linken Fahrspur befand, von einem unbekannten Fahrzeug angefahren und stürzte.
Derzeit geben sich Betrüger schweizweit am Telefon als Bankmitarbeitende aus.
Sie rufen mit gefälschter Telefonnummer an und behaupten, eine verdächtige Transaktion festgestellt zu haben.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Ofenbergstrasse in Zernez zu einer Streifkollision zwischen einem Motorrad und einem Lastwagen gekommen.
Die Motorradfahrerin wurde dabei verletzt.
Kurz vor 12.00 Uhr kam es im Sportunterricht einer Berufsschule zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei 18-jährigen Fahrradlenkerinnen.
Die Beteiligten verletzten sich beide leicht und eine Fahrradlenkerin wurde zwecks Kontrolle mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Eine Velofahrerin ist gestern Donnerstag in Kriens auf der Schlundmatt mit einem anderen Fahrradlenker kollidiert.
Die Frau musste in Spitalpflege gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag brach eine Starkstromleitung an einem Mast ab und stürzte in der Folge auf ein Industriegebäude.
Das Gebiet wurde grossräumig abgesperrt. Spezialisten sicherten die Leitung. Verletzt wurde niemand. Am Industriegebäude entstand Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Donnerstagabend (18.09.2025) in Glattbrugg zwei Personen tödlich verletzt worden.
Der Unfallverursacher wurde festgenommen.
Das Fahrverbot auf den Wald- und Flurwegen gilt ab der Einmündung.
Viele wissen es nicht – oder übersehen es: Das Fahr- und Parkverbot auf Wald- und Flurwegen beginnt nicht erst bei der Tafel, sondern bereits ab der Einmündung.
Seit 30 Jahren ist Gabriele Derighetti in unterschiedlichen Ländern tätig, zuerst war er Delegierter des IKRK, danach wurde er Diplomat.
Er erinnert sich gerne an die Erfahrungen, die er als Rettungspionier gemacht hat und die ihm in Krisensituationen hilfreich waren. Botschafter Gabriele Derighetti war vor allem in Afrika und Südamerika im Einsatz und ist heute Missionschef der Schweizer Botschaft in Bosnien und Herzegowina.
Unsere Blaulichtminis: Am Blaulichttag haben uns viele Kinder besucht – manche gleich in voller Uniform als Polizist oder Feuerwehrmann.
Ihre Begeisterung hat uns richtig angesteckt.
Beim Allmendtunnel auf der A6 bei Thun werden Graffitis entfernt. Weiter werden bei Frutigen Unterhaltsarbeiten beim Anschluss Frutigen-Dorf durchgeführt.
Für diese beiden Arbeiten kommt es zu gewissen Einschränkungen.
Archiv der Woche: Wir blicken zurück ins Jahr 2015 auf diese beeindruckende Übung "Via Ferrata" an der Passerelle Farinet.
Ziel war es, unsere Teams für das Bergen von blockierten oder verletzten Personen auf Klettersteigen zu trainieren.
Am Donnerstagnachmittag (18. September 2025) wurde der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei eine Explosion in einem Gebäude gemeldet.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere 100'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.