Am Sonntagnachmittag kam es in Neuwilen zu einer Kollision zwischen einem Roller- und einem E-Bike-Fahrer.
Die Beiden mussten ins Spital gebracht werden.
Am frühen Montagmorgen (15.09.2025) stürzte ein 57-jähriger Mann aus einem Fenster im zweiten Stock eines Wohnhauses an der Weissbadstrasse in Appenzell.
Der alkoholisierte Mann zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit der Rega in ein Zentrumsspital geflogen.
Am Sonntagnachmittag (14.09.2025) wurde die Kantonspolizei zu einem Nachbarschaftsstreit an die Bahnhofstrasse in Appenzell gerufen.
Ein 36-jähriger, alkoholisierter Mann bekam wegen einer Bagatelle Streit mit seinem Nachbarn und löste damit einen Polizeieinsatz aus.
Am Sonntag (14.09.2025), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Ein 16-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
Häsch gwüsst..?! Die Feuerwehr gibt Gas!
Damit wir dabei immer sicher unterwegs sind, hatten einige von unseren Fahrerinnen und Fahrern dieses Wochenende einen Fahrsicherheitskurs beim TCS.
Blaulichttag 2025 – Danke Basel!
Ein Tag voller Action, Begegnungen und Begeisterung – gemeinsam mit unserer Blaulichtfamilie: Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz & Verkehrskadetten.
Am Sonntag, 14. September, gegen 13:39 Uhr, fuhr ein Auto eines 68-jährigen Einwohners des Küstenlandes auf der Rue du Château in Colombier Richtung Süden.
Kurz nach der Kreuzung mit der Avenue de Longueville kam es zu einer Kollision mit dem Fahrzeug eines 19-jährigen Waadtländers.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich einer ausgedehnten Tiefdruckzone über Nordwesteuropa im Bereich von mässigen westlichen Höhenwinden. Nach einem Kaltfrontdurchgang in der Nacht dehnt sich heute tagsüber ein schwaches Zwischenhoch zu den Alpen aus. Im Laufe der zweiten Tageshälfte und in der Nacht auf Montag folgt aus Westen eine Warmfront.
Am Montag gelangt mit einer Südwestströmung warme und recht trockene Luft zur Schweiz. Am Abend sorgt die Annäherung einer Kaltfront für eine erneute Anfeuchtung. Hinter dem Kaltfrontdurchgang in der Nacht auf Dienstag dehnt sich am Dienstag ein Hoch zum Alpenraum aus und sorgt für eine allmähliche Abtrocknung.
Auch das ist Feuerwehr: Nicht nur Einsätze und Übungen stehen bei uns auf dem Programm sondern auch die Pflege von unserem Material.
Getreu dem Motto "Alle Jahre wieder" stand auch dieses Jahr am 14. September 2025 wieder die Schlauchprüfung an.
Ab dem 15. September 2025 ist der Chemin de la Chevillarde für etwa zwei Monate abschnittsweise für den Verkehr gesperrt.
Sie sollten den angegebenen Umleitungen folgen.
Der Ständerat hat den Entwurf zur Änderung des kantonalen Polizeigesetzes (LPol) verabschiedet.
Ziel der Vorlage ist es, den Einsatz von Bodycams bei risikoreichen Einsätzen formal zu regeln und die Regelungen zur automatisierten Fahrzeugdurchsuchung (RVS) an die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichts anzupassen.
Der Umgehungstunnel von Evouettes wurde im Beisein der kantonalen und städtischen Behörden sowie der Bevölkerung offiziell eröffnet.
Diese Eröffnung markiert den Höhepunkt von über zwanzig Jahren Anstrengungen und acht Jahren Arbeit zur Entlastung des Durchgangsverkehrs im Dorf Evouettes. Die Öffentlichkeit konnte den Tunnel bereits vor seiner für den 19. September geplanten Verkehrsfreigabe besichtigen.
Am Samstagabend (13.09.2025), kurz nach 22 Uhr, ist in eine Autowerkstatt an der Hauptstrasse eingebrochen worden. Dabei wurde ein Lieferwagen entwendet. Im Verlauf der Nacht konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen den gestohlenen Lieferwagen sichten.
Die Fahrt führte bis nach Richterswil, wo er schliesslich angehalten werden konnte. Zwei Franzosen im Alter von 19 und 16 Jahren wurden festgenommen.
Bei einem Brand im Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses entstand am Sonntagmittag (14.09.2025) in Dietlikon Sachschaden.
Im Vordergrund der Ermittlungen steht Brandstiftung.
Am Sonntagmorgen, 14. September 2025, konnten zwei Alpinisten aus einer Notlage auf dem Morteratschgletscher (GR) gerettet werden.
Sie hatten die Nacht auf über 3600 m ü. M. unter schwierigen Bedingungen ausharren müssen. Dank der Koordination durch die Rega-Einsatzzentrale und der Unterstützung der Sektion Bernina des Schweizer Alpen-Club SAC überstanden sie die Nacht. Die beiden Männer konnten am frühen Sonntagmorgen mit einem Helikopter evakuiert werden.
Am Freitagabend ist es im Gebiet Ilanz zu einem Polizeieinsatz mit Blaulicht und Sirene gekommen.
Ein 18-jähriger Autofahrer entzog sich einer Kontrolle, flüchtete und konnte erst in einer Strassensperre gestoppt werden.
Am Freitag ist es auf dem Autoverlad Vereina in Klosters Selfranga zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Dabei wurde eine Person in ärztliche Behandlung gebracht.
An der Gärischstrasse in Bellach hat sich in der Nacht auf Sonntag, 14. September 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der unbekannte Fahrzeuglenker hat die Unfallstelle verlassen, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In der Nacht vom 13. auf den 14. September 2025, kollidierte im Kreis 3 ein Personenwagen mit einem Rettungswagen auf Dringlichkeitsfahrt.
Die beiden Insassen des Personenwagens, sowie die Besatzung des Sanitätsfahrzeugs, wurden mit leichten Verletzungen in ein Spital gebracht.
Am späten Samstagabend, 13. September 2025, verhinderte die Stadtpolizei Zürich die Besetzung des Kasernenareals durch linksautonome Personen.
Die Einsatzkräfte wurden mit Steinen, Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen angegriffen und mussten Wasserwerfer, Gummischrot und Reizstoff gegen die Angreifer einsetzen.
Am 13.09.2025 fand die jährliche Herbsttagung der Militärakademie an der ETH Zürich statt.
Wie verteidigt sich die Schweiz? Diese Frage stand im Zentrum der diesjährigen Herbsttagung der Militärakademie an der ETH Zürich. Aufgrund der verschlechterten Sicherheitslage setzt die Schweiz künftig auf eine umfassende sicherheitspolitische Strategie.
Am Samstagnachmittag, 13. September 2025, ist es in Reute/AR zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Beide Automobilisten wurden dabei nicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag während einer Schwerpunktkontrolle in Basadingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen.
Zudem wurden mehrere Personen wegen teils massiven Übertretungen angezeigt.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Samstag, 13. September 2025, kurz vor 12.00 Uhr, ein Arbeitsunfall an der Kirchenfeldstrasse in Lyss gemeldet.
Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte ein Arbeiter bei Aushubarbeiten in einem Garten aus noch ungeklärten Gründen in eine Lehmgrube und wurde in der Folge verschüttet.
Am Samstagnachmittag ist ein Bauernhaus in Fahrni in Brand geraten.
Das Gebäude wurde erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe sind im Gang.
Zum tödlichen Sportunfall vom 12. September 2025 in Lodrino gab die Kantonspolizei bekannt, dass das Opfer offiziell identifiziert wurde.
Es handelt sich um eine 32-jährige britische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Grossbritannien.
An der Tannwaldstrasse in Olten ist in der Nacht auf Sonntag, 14. September 2025, eine Baracke durch einen Brand komplett zerstört worden.
Die Brandursache wird untersucht. Die Polizei sucht Zeugen.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft revidiert die kantonalen Gefahrenkarten Rutschung, Sturz, Schneegleiten und Lawine.
Im Pilotprojekt des Amts für Raum und Wald werden in einem ersten Schritt zunächst die Gefahrenkarten der Gemeinde Teufen überarbeitet. Zur Gefahrenbeurteilung führen die beauftragten Geologen Feldbegehungen durch.
Am Montag, 15. September 2025, beginnen die Erneuerungsarbeiten an der Giebenacherstrasse in Augst.
Um die Sicherheit auf der wichtigen Verkehrsachse zu erhöhen, werden verkehrsberuhigende Massnahmen ergriffen und bauliche Mängel behoben. Auch gestalterische und funktionale Aufwertungen entlang der Strasse sind vorgesehen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse muss die Strasse teilweise für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitung wird signalisiert. Die gesamten Arbeiten dauern bis Herbst 2026.
Der Blaulichttag hat sich auch 2025 als Publikumsmagnet bestätigt.
Rund 3’500 Interessierte besuchten am Samstag, 13. September den Barfüsserplatz, um sich aus erster Hand über die vielseitige Arbeit der Polizei, Feuerwehr, Sanität und des Zivilschutzes zu informieren. Actionreiche Demonstrationen und bewährte Attraktionen sorgten für ein abwechslungsreiches Programm.
Am Samstag stürzten in Steckborn zwei Männer mit ihren Velos und verletzten sich mittelschwer.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag, 15. September 2025 erfolgt der Baustart für die Bushaltestelle Wissmüli in Einsiedeln.
Mit dem Neubau wird die Bushaltestelle Wissmüli an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Die Bushaltekante in Fahrtrichtung Biberbrugg wird behindertengerecht ausgebaut, um einen niveaugleichen Einstieg in den Bus zu ermöglichen.
Die Fuss- und Radwegunterführung im Brüggli in Zug aus dem Jahre 1973 wird umgebaut.
Baustart ist am 15. September 2025. Mit dem Umbau werden die Treppenabgänge durch Rampen ersetzt. Somit werden der Komfort und die Sicherheit für den Velo- und Fussverkehr erhöht. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis März 2027.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (13.09.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Quaistrase eingebrochen.
Es wurde mehrere Baumaschinen und Diesel in unbekanntem Wert gestohlen.
Am Samstag (13.09.2025), kurz vor 12:10 Uhr, ist es auf der Arneggerstrasse einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Männer im Alter von 25 und 38 Jahren wurden verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren 10’000 Franken.
Am Samstagabend, 13. September 2025, kurz nach 17.45 Uhr, kam es auf der Unteren Hinteregg in Sissach BL zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereich einer ausgedehnten Tiefdruckzone über Nordwesteuropa im Bereich von mässigen westlichen bis südwestlichen Höhenwinden. In der Nacht auf Sonntag überquert eine Kaltfront die Schweiz von West nach Ost. Dahinter dehnt sich am Sonntag ein schwaches Zwischenhoch zu den Alpen aus, gefolgt von einer Warmfront.
Am Montag gelangt mit einer Südwestströmung warme und trockene Luft zur Schweiz, am Abend sorgt die Annäherung einer Kaltfront für eine erneute Anfeuchtung.
Eventwochenende für die Sanität: Nebst dem Knabenschiessen, wo man auf langjährige Erfahrung und bewährte Konzepte zurückgreift und wiederum mit einem Sanitätsposten sowie zu den intensiven Stunden mit Wachverstärkungen arbeitet, war die Sanität heute auch am Blaulichttag Zumikon und dem Frühgeborenenfest vertreten.
Die ideale Gelegenheit, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen.
Neueröffnung des Polizeipostens Bonstetten.
Am Samstag, 20. September 2025, lädt die Gemeinde Bonstetten gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich zum Tag der offenen Tür ins neue Mehrzweckgebäude Heumoos ein.
Ob Mitternacht oder früher Morgen – die Kantonspolizei Schwyz ist jederzeit für die Bevölkerung da.
Wenn andere schlafen, beginnt für viele Polizistinnen und Polizisten erst der Dienst.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.