Am 12.09.2025 absolvierte die Feuerwehr Stadt Luzern eine Ausbildung im Bereich Drohneneinsatz.
Zum Einsatz kamen dabei sowohl die bewährte Matrice 30T als auch die neue Matrice 4TD.
Gestern führte die Kantonspolizei Freiburg gezielte Verkehrskontrollen durch.
Mehrere Autofahrer waren trotz Fahruntüchtigkeit unterwegs und wurden den zuständigen Behörden angezeigt.
Am späteren Donnerstagnachmittag (11.09.2025) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von jeweils mehreren tausend Franken.
Ein Niederländer verursachte in der Schöllenen einen heftigen Auffahrunfall.
Ein Motorradlenker mit Zürcher Kontrollschildern fuhr am Samstag, 13. September 2025, kurz vor 12.30 Uhr, durch die Schöllenen von Andermatt in Richtung Göschenen.
Auf der Furkastrasse verlor eine Lenkerin beim Überholen die Kontrolle über ihren Sportwagen.
Das Auto stürzte ins Flussbett der Reuss – beide Insassinnen wurden verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Ein junger Töfffahrer verlor am späten Freitagabend auf der Route d'Aproz die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Der 17-jährige Portugiese stürzte in einer Rechtskurve und verstarb trotz rascher Hilfe noch an der Unfallstelle.
Am Freitagabend kontrollierte die Kantonspolizei im Raum Freiburg gezielt die Fahrfähigkeit – 22 Anzeigen, 16 Führerausweisentzüge.
Die Kontrollen richteten sich besonders gegen Fahrten unter Drogen- und Alkoholeinfluss.
Am Freitagabend führte die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem Strassenverkehrsamt technische Fahrzeugkontrollen durch.
Ein Auto wurde wegen fehlender Katalysatoren stillgelegt, drei Männer werden angezeigt.
Am Samstagvormittag kam es im Klöntal zu einem Selbstunfall mit einem Quat.
Der Fahrer wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt und mittels Rega ins Spital Chur geflogen.
Drei Jugendliche unternahmen am frühen Samstagmorgen mit einem gestohlenen Fahrzeug eine Spritztour.
Bei einer Flucht vor der Polizei verursachten sie grossen Schaden. Alle drei wurden angehalten.
Am Freitag ist es auf der Samnaunerstrasse zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der 62-jährige Töfffahrer wurde bei dem Sturz verletzt und ins Spital Scuol gebracht.
Am Samstag, 13. September 2025, kurz nach 00:15 Uhr, kam es im jurassischen Les Emibois zu einem spektakulären Verkehrsunfall.
Ein Auto kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab, erfasste einen jungen Mann auf einer Bank und prallte anschliessend gegen eine Fontaine und einen Metallpfosten.
In der Nacht auf Samstag (13.09.2025), kurz nach 01:15 Uhr, entzog sich ein Autofahrer im Eggfluetunnel auf der A18 einer Polizeikontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.
In Zwingen wurde das Fluchtfahrzeug verlassen aufgefunden. Die Polizei nahm den Lenker und seine Beifahrerin fest.
Am Freitagabend (12.09.2025), um 19:40 Uhr, kam es bei einer Lernfahrt in St. Gallen zu einem Selbstunfall mit Totalschaden.
Die 26-jährige Lenkerin fuhr gegen einen Baum – die Begleitperson konnte nicht mehr eingreifen.
Am Freitag (12.09.2025), um 12:30 Uhr, hat ein 85-jähriger Autofahrer an der Müller-Friedberg-Strasse zwei Inselschutzpfosten überfahren.
Obwohl die Pfosten unter dem Fahrzeug eingeklemmt waren, fuhr der Mann weiter – er wird angezeigt.
Zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen (13.09.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen elf Verkehrsteilnehmende gestoppt, die fahrunfähig oder alkoholisiert unterwegs waren.
Sieben Personen mussten den Führerausweis abgeben – in einem Fall kam es zu einem Unfall.
Am Freitagabend (12.9.2025) ist in Meilen bei einem Verkehrsunfall mit einem Auto der Lenker eines elektrischen Dreirads schwer verletzt worden.
Die Feuerwehr musste den Mann aus dem Fahrzeug befreien – die Unfallursache wird untersucht.
Bei der Autobahnausfahrt Solothurn-West in Fahrtrichtung Zürich ist am Freitagnachmittag, 12. September 2025, ein Lastwagen bei einem Selbstunfall auf die Seite gekippt.
Der 50-jährige Lastwagenchauffeur wurde dabei schwer verletzt.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr am Samstagmittag zwischen Wassen und Göschenen auf zwei Kilometern.
Grund ist eine temporäre Überlastung – der Zeitverlust beträgt bis zu 20 Minuten.
Ein Autofahrer verursachte am frühen Samstagmorgen in Roggwil infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall.
Es entstand Sachschaden. Ein Atemlufttest ergab 0.16 mg/l Alkohol.
Am Freitag (12.09.2025), kurz vor 18:45 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Eine 17-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (12.09.2025), um 17:30 Uhr, hat sich auf der Löwengartenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Scooter und einem Auto ereignet.
Der 5-jährige Fahrer des E-Scooters wurde leicht verletzt.
Am Freitag (12.09.2025), um 08:35 Uhr, hat sich auf der Gasterstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Auto ereignet.
Der 63-jährige Fahrer des E-Bikes wurde dabei eher schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Freitag (12.09.2025), um 06:30 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter und einem Auto ereignet.
Die 38-jährige Fahrerin des E-Scooters wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Tessin und mehrere Gemeindepolizeien führen in der Woche vom 15. bis 21. September 2025 verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durch.
Geplant sind mobile und semi-stationäre Kontrollen in zahlreichen Ortschaften aller Bezirke.
Der Sicherheitseinsatz des ABC-Bereitschaftsdetachements der Armee im Reitpark Egnach (TG) konnte in den frühen Morgenstunden abgeschlossen werden.
Biologische Übungsproben wurden gesichert – laut Armee besteht keine Gefährdung für Personen.
Die Schweiz befindet sich am Südrand eines ausgedehnten Tiefdruckgebiets mit Zentrum nördlich von Schottland in einer westlichen bis südwestlichen Strömung. Ab Freitagabend und am Samstag wird vorübergehend trockenere Luft zur Alpennordseite geführt, in den Alpen wird es leicht föhnig.
Am Samstagabend überquert uns von West nach Ost eine Kaltfront und bringt verbreitet Niederschläge. Dahinter dehnt sich am Sonntag ein Zwischenhoch zu den Alpen aus und trocknet die Luftmasse wieder ab. Bereits am Sonntagabend erreicht uns die Warmfront des nächsten Tiefs über den Britischen Inseln.
Am Freitagnachmittag, 12. September 2025, verhinderte die Stadtpolizei Zürich die Besetzung der Platzspitzpromenade durch linksautonome Aktivisten.
233 Personen wurden kontrolliert und weggewiesen – Wasserwerfer und Gummischrot kamen zum Einsatz.
Im Bereich des Bahnhofplatzes in Olten ist am Freitag, 12. September 2025, ein Auto bei einem Selbstunfall in ein Bushäuschen geprallt.
Dabei wurden drei Personen leicht bis schwer verletzt. Die Unfallursache ist unklar – Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, hat sich heute kurz nach 14.30 Uhr in Lodrino ein Sportunfall ereignet.
Eine Frau kam beim Canyoning im Riale di Lodrino ums Leben – Rega und Polizei konnten nur noch den Tod feststellen.
Genug Betrug! Raffiniert und kreativ sind sie: Die Telefonbetrüger.
Und sie passen sich der jeweiligen Situation ihres Gegenübers beim Gespräch raffiniert an.
Schutz & Rettung zeichnet sich aus durch Vielfalt und die verschiedenen Disziplinen kommen unter einem Dach zusammen.
Im Hintergrund greifen die Räder ineinander, damit der Betrieb läuft – rund um die Uhr.
Die Fachgruppe Absturzsicherung der Feuerwehr Steckborn übte gestern das sichere Arbeiten auf dem Steildach.
Dank Ankerseilen und Fixpunkten war ein sicheres Bewegen selbst auf dem nassen Dach jederzeit möglich.
Ein Wanderer wurde am Donnerstagmittag in der Region Muveran (VD) nach einer anspruchsvollen Rettungsaktion in Sicherheit gebracht.
Der Mann war durchnässt, blockiert vor einer Felswand und alarmierte gegen 11.30 Uhr die Rettungskräfte.
Am vergangenen Wochenende war die Kantonspolizei Basel-Stadt mit dem Community Policing beim Sommerfest im Hirzbrunnen präsent.
Quartierpolizist Pascal Widmer traf viele bekannte Gesichter und lernte neue Bewohnerinnen und Bewohner kennen.
Fraumünster, Zürich: Würdige Vereidigung von 36 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei Zürich.
Herzlichen Dank für die Bereitschaft, Verantwortung für die Sicherheit unseres Kantons zu übernehmen!
Fit für den Winterdienst – durch Austausch und Praxis!
Zum ersten Mal hat unser Team vom Strasseninspektorat Nidwalden an der Winterdienst-Austauschtagung in Frick AG teilgenommen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kantonen und Städten ging es vor allem um eines: voneinander lernen, Wissen auffrischen und praktisch trainieren.
Diese Woche wurde in Biel und Magglingen die Fachausbildung «Führung Grossereignis» der Feuerwehr Koordination Schweiz (FKS) durchgeführt.
Die Tissot Arena bot den idealen Rahmen – unterstützt durch Feuerwehr, Zivilschutz und mobile Einsatzzentrale.
Am Sonntag findet am Flughafen Lugano-Agno das Fest "Lugano Vola" rund um die Aviatik statt.
Die Rega ist vor Ort und präsentiert ihren Ambulanzjet Challenger 650 sowie den neuen Helikopter H145 D3.
Am Tag der offenen Tore der Feuerwehr Kreuzlingen 2025 präsentierte das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) seine Aufgaben.
Unter dem Motto "BAZG erlebbar" zeigten die Mitarbeitenden moderne Technik, echte Schmuggelware und beantworteten viele Fragen.
Am Freitagmorgen, 12. September 2025, gegen 07.55 Uhr ist in Neuchâtel eine 17-Jährige mit ihrem Scooter gestürzt.
Sie und ihr Mitfahrer wurden verletzt – beide wurden mit einer Ambulanz ins Spital RHNe Pourtalès gebracht.
Am Freitagvormittag, 12. September 2025, kam es in Thayngen zu einem Alleinunfall mit einem Auto.
Der Wagen prallte gegen einen Baum – der Lenker wurde dabei leicht verletzt. Die Schaffhauser Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Die Schweizer Armee erhält einen neuen Chef: Benedikt Roos tritt per 1. Januar 2026 die Nachfolge von Thomas Süssli an.
Der Bundesrat hat ihn am 12. September 2025 ernannt und gleichzeitig zum Korpskommandanten befördert.
Am Freitagmorgen, 12. September 2025, wurden im Berner Münster insgesamt 254 neue Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern vereidigt.
Darunter 103 frisch ausgebildete Polizistinnen und Polizisten – sie treten im Oktober ihren regulären Dienst an.
Zwischen dem 14. und 25. September 2025 kommt es am A2-Anschluss Liestal wegen Instandsetzungsarbeiten zu nächtlichen Sperrungen.
Ein neuer Deckbelag wird eingebaut – betroffen sind Ein- und Ausfahrten in alle Richtungen. Umleitungen sind signalisiert.
Am Donnerstag sind im Tobelbach zwischen Buch bei Kümmertshausen und Andwil mehrere hundert tote Fische entdeckt worden.
Die Ursache für das Fischsterben ist derzeit noch unklar – die Kantonspolizei Thurgau bittet um Hinweise.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.