Zwar ist die Heso 2025 schon wieder Geschichte, aber sie schrieb auch schöne Geschichten.
Wir danken euch allen für die Begegnungen auf Augenhöhe, die guten Gespräche, euer Interesse am Polizeiberuf und natürlich eure Begeisterung für unseren Polizeihund Nounours aka "Nuni".
Anfang Oktober startet die neue Berner Sportler/-innen und Teilzeitpolizeischule (BEstPol).
Erstmals ist damit eine Polizeiausbildung auch im Teilzeitmodell möglich – ein innovativer Schritt, der Beruf und persönliche Bedürfnisse besser vereint.
Die Sicherheitsübung CEVA25 findet vom Dienstag, 14. Oktober ab 18 Uhr bis Mittwoch, 15. Oktober 2025 ca. 3 Uhr auf der Bahnlinie zwischen Genève-Champel und der französischen Grenze statt.
Ziel ist es, die Rettungsprozesse innerhalb und ausserhalb der Tunnel zu testen.
Bei der Ökumenischen Kirche in Flüh geriet am Sonntag, 28. September 2025, ein unter dem Vordach stehender Holztisch in Brand.
Dabei entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Vorfall machen können.
Der körperliche Zustand der Fahrzeuglenkenden war die Ursache von zwei Unfällen rund um das Weinfest in Neuenburg – glücklicherweise ohne Verletzte.
Bei einem dritten Unfall wurde jedoch ein Trottinettfahrer schwer verletzt.
In Walzenhausen hat sich am Dienstag, 30. September 2025, kurz vor Mitternacht ein Selbstunfall ereignet.
Wegen Fahrunfähigkeit wurde dem Fahrzeugführer der Führerausweis abgenommen. Verletzt wurde niemand.
In Speicherschwendi hat sich am Dienstag, 30. September 2025, ein Verkehrsunfall ereignet.
Wegen Fahrunfähigkeit wurde der Fahrzeugführerin der Führerausweis abgenommen. Personen wurden keine verletzt.
In Speicherschwendi und in Walzenhausen haben sich am Dienstag, 30. September 2025, je ein Verkehrsunfall ereignet.
Wegen Fahrunfähigkeit wurden in beiden Fällen den Fahrzeugführenden die Führerausweise abgenommen. Personen wurden keine verletzt.
Im Rahmen des Kindersitztests des Touring Club Schweiz sind die Modelle Chipolino Olympus i-Size und Reecle 360 durchgefallen.
Obwohl diese Modelle zwar die gesetzlichen Anforderungen erfüllen und somit in Europa verkauft werden dürfen, haben die vom TCS durchgeführten Crashtests jedoch eine grosse Gefahr aufgezeigt. TCS-Tests sind anspruchsvoller als die Zulassungsnormen. Bei den Tests wurde festgestellt, dass sich die Sitzschalen von der Basisstation lösen können, wenn Kinder rückwärtsgerichtet angeschnallt sind. In einem solchen Fall werden Sitz und Kind durch den Fahrzeuginnenraum geschleudert, was ein hohes Verletzungsrisiko für das Kind mit sich bringt.
Am Mittwoch (01.10.2025), kurz nach 1:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Tankstelle an der Zürcherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Eingangstür Zutritt zum Inneren des Gebäudes.
Der monatliche Ausbildungstag der Berufsfeuerwehr Biel stand ganz im Zeichen von Extremszenarien und Zukunftsthemen.
Am Morgen wurde ein Einsatz unter Wasser trainiert – ein simulierter Verkehrsunfall mit einem versunkenen Fahrzeug.
Am Freitag, 26. September 2025, wurden in Crissier zwei Fahrzeuge mit massiver Geschwindigkeitsüberschreitung kontrolliert.
Einer wurde am Boulevard de l’Arc-en-Ciel, der andere an der Rue du Timonet gemessen. Die Geschwindigkeiten betrugen 137 km/h respektive 123 km/h. Einer der Lenker wurde dem Strafgericht angezeigt.
Nächste Woche ist es wieder soweit: Unser Live-Chat auf Instagram steht an!
An jedem ersten Dienstag im Monat nehmen wir uns Zeit für eure Fragen – direkt, offen und live. Ob zum Polizeialltag, zur Ausbildung oder zu unseren verschiedenen Aufgaben: fragt uns, was euch interessiert.
In der vergangenen Nacht kontrollierte die Kantonspolizei Basel-Stadt acht Personen, die bereits für das Europa-League-Fussballspiel am Donnerstag angereist waren.
In deren Gepäck wurden verbotene pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Es handelt sich dabei um einen Verstoss gegen das Sprengstoffgesetz, der zur Anzeige gebracht wird.
Die Schweiz liegt zu Beginn der Woche zwischen einem Hoch über dem Atlantik und einer Tiefdruckzone über Südosteuropa. Die mässige Höhenströmung dreht von Nord allmählich auf Nordwest und führt am Dienstag etwas feuchtere und instabil geschichtete Luft zu den zentralen und östlichen Landesteilen.
Auf Mittwoch gelangt unser Land an den südwestlichen Rand eines Hochs mit Kern bei Finnland in eine Bisenströmung.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Norden kommt es aktuell zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo stauen sich die Fahrzeuge auf einer Länge von rund 4 Kilometern.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 29./30. September 2025, kurz vor 02.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A2, in Fahrtrichtung Basel, einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde beim Unfall stark beschädigt.
Am Dienstagmittag ist es auf der A1 bei Mattstetten zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Anpralldämpfer eines Lastwagens gekommen.
Eine Person wurde verletzt. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Montag, 29. September 2025, kurz nach 20.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Oristalstrasse in Liestal BL, Fahrtrichtung Büren, einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Motorradlenker, ein 18-jähriger Deutscher, wurde im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle mit einer Geschwindigkeit von 152 km/h gemessen.
Wegen Bau- und Unterhaltsarbeiten auf mehreren Streckenabschnitten der SOB und SBB kommt es im Herbst 2025 in den Regionen St. Gallen–Degersheim und Rapperswil–Uznach zu temporären Streckensperrungen.
Die Züge fallen aus. Es verkehren Ersatzbusse. Reisenden wird empfohlen, vor Antritt der Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen.
Teamgeist, Ausdauer und Nerven aus Stahl – das ist die Übung Finale!
16 frisch ausgebildete Polizistinnen und Polizisten haben vergangene Woche die Durchhalteübung "Finale" erfolgreich absolviert – der krönende Abschluss ihres ersten Ausbildungsjahres.
Am Dienstag (30.09.2025), kurz vor 7:15 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 18-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (29.09.2025), kurz nach 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autowerkstatt an der Chriesilöserstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich Zutritt zum Inneren des Gebäudes durch ein Fenster.
Am Freitag, 26. September 2025, erfolgte in Sisikon ein wichtiger Meilenstein für die neue Axenstrasse:
Mit der Segnung der Heiligen Barbara, Schutzpatronin der Mineure, und der ersten Sprengung wurde der Vortrieb des Erschliessungsstollens Dorni offiziell gestartet.
Die Edlibachstrasse in Neuheim wurde in den vergangenen sechs Monaten im Siedlungsgebiet sowie auf Höhe Hinterburgmühle umfassend saniert.
Für die Bauarbeiten im Abschnitt Hinterburgstrasse–Im Blatt F muss die Strasse voraussichtlich bis Ende November gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Hinterburgstrasse umgeleitet.
Am Samstagabend (27. September 2025, kurz vor 23:30 Uhr) verursachte ein 22-jähriger Autofahrer in Kriens einen Selbstunfall.
Der Mann war lediglich im Besitz eines Lernfahrausweises.
Am Montagabend (29. September 2025, 20:00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Sursee ein Verkehrsunfall:
Eine 28-jährige Autofahrerin prallte ins Heck einer Arbeitsmaschine, welche auf der Autobahn Unterhaltsarbeiten durchführte. Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Aufgrund eines Wasserrohrbruchs musste die erste Röhre des Gubristtunnels (Fahrtrichtung St. Gallen) heute Vormittag für den Verkehr gesperrt werden.
Anschliessend wurden sofortige Massnahmen eingeleitet, um die entstandenen Schäden am Strassenbelag zu reparieren und den Tunnel so schnell wie möglich wieder freigeben zu können.
Die Arbeiten zur Sicherung der Felswand in der Ochsenwaldkurve auf der Brünigstrasse schreiten zügig voran.
Früher als geplant kann die errichtete Schutzwand zur Strasse teilweise zurückgebaut werden. Dafür sind nächtliche Totalsperrungen nötig.
29.09.2025, 18:11 Uhr – Die Feuerwehr Sulgen-Kradolf-Schönenberg rückte zu einem Einsatz auf der Hauptstrasse Richtung Bischofszell aus.
Ein Lieferwagen drohte nach einem Unfall von der Böschung auf das Bahngleis zu rutschen.
Bei einem Unfall mit einem Lieferwagen entstand am Montagabend in Kradolf Sachschaden.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Auf der A9 zwischen Bex und St-Maurice werden Untersuchungen an der Rhone-Brücke durchgeführt.
Diese dienen der Beurteilung des Zustands und des Sanierungsbedarfs. Dafür sind nächtliche Sperrungen nötig.
Am Dienstagmorgen, 30. September 2025, kam es auf der Triemlistrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einer Fussgängerin.
Die beiden am Unfall beteiligten Personen wurden dabei verletzt und mussten hospitalisiert werden.
Im September 2024 und im Juli 2025 war je ein Drohbrief an ein Davoser Hotel gesendet worden.
Die Kantonspolizei Graubünden hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft den Verfasser der Drohbriefe ermittelt. Der Tatverdächtige ist geständig.
Ein 16-Jähriger meldete gestern um 21.30 Uhr, dass er von zwei jungen Erwachsenen überfallen worden sei.
Die beiden Männer waren schwarz gekleidet und etwa 170 cm gross. Ein Täter hatte lange Haare, der andere einen Kurzhaarschnitt.
Am Montagvormittag, kurz nach 8 Uhr ist an der Wässerwiesenstrasse in Wülflingen ein LKW-Chauffeur von der Ladebrücke gefallen.
Er stürzte ungefähr 3 Meter in die Tiefe und zog sich dabei leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.
Am Montag (29.09.2025), kurz vor 15 Uhr, ist ein Brand einer Fassade an einem Einfamilienhaus an der Kirchgass entdeckt worden.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Montag (29.09.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es auf der Herisauerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Eine 17-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Montag (29.09.2025), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter und einem Auto gekommen.
Ein 39-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Die Stadtpolizei Winterthur hat die Ausschreibung für die mobilen Foodstände abgeschlossen.
Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden neue Standplätze definiert und ein Vergabekonzept anhand von Kriterien eingeführt. Interessierte mussten neu eine Bewerbung einreichen. Von 18 Gesuchen wurden 9 bewilligt. Zwei neue Anbietende ergänzen künftig das Angebot.
Die Nachricht vom Tod des 44-jährigen Polizeitauchers der Kantonspolizei Zürich bei einem Sucheinsatz in der Limmat berührt uns zutiefst.
Sein Engagement für die Sicherheit anderer verdient höchsten Respekt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.