An der Bahnstrasse in Schönenwerd ist am späten Mittwochabend, 1. Oktober 2025, ein schwer verletzter Mann aufgefunden worden.
Der 41-Jährige wies Kopfverletzungen auf und wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Der Ofenpass, auch Pass dal Fuorn genannt, verbindet das Engadin mit dem Val Müstair. Er liegt im Herzen des Schweizer Nationalparks und führt auf einer Höhe von über 2‘100 Metern durch eine faszinierende Gebirgslandschaft. Die Strecke beeindruckt mit spektakulären Panoramen und abwechslungsreicher Natur und dient als Bindeglied zwischen zwei kulturell und historisch reichen Regionen.
Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr über die einzigartige Natur und Landschaft rund um den Ofenpass, seine kulturelle Bedeutung, die vielfältigen Aktivitäten und Erlebnisse, die Sie hier erwarten, sowie über wichtige Aspekte der Verkehrssicherheit und Prävention auf dieser alpinen Passstrasse.
Am Donnerstagmorgen verursachte ein fahrunfähiger Autofahrer in Frauenfeld einen Selbstunfall.
Der 45-jährige Schweizer musste verletzt ins Spital gebracht werden.
Von Donnerstag, 9. Oktober bis Sonntag, 19. Oktober 2025 findet in St.Gallen der Herbstjahrmarkt statt.
Etwas mehr als 200 Marktstände und 37 Schaustellungen werden aufgebaut. Die Stadt empfiehlt die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Anlässlich der diesjährigen Waffenübergabe und Inpflichtnahme, welche heute stattfindet, teilt die Kantonspolizei St.Gallen ein historisches Foto.
Das Bild zeigt die Landjäger-Rekrutenschule aus dem Jahr 1897. Bis zum Jahr 1954 trug die Kantonspolizei St.Gallen den Namen Landjägerkorps.
Am 30.09.2025 wurden ein 25-Jähriger, ein 22-Jähriger und ein 20-Jähriger, alle kroatische Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien, verhaftet.
Die drei Männer waren mit einem Auto mit kroatischen Kontrollschildern unterwegs und wurden kurz nach 18 Uhr von Mitarbeitenden des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) in der Via Canova in Genestrerio angehalten.
Auf der A6 und der A8 werden Tunnelreinigungen und verschiedene Unterhaltungsarbeiten stattfinden.
Diese Arbeiten werden mit Sperrungen verbunden sein. Vier Tunnel und eine Umfahrungsstrasse müssen gereinigt werden. Zudem stehen Wartungsarbeiten im Leissigentunnel an.
Am kommenden Sonntag findet die 91. Ausgabe des Murtenlaufs statt.
Die Kantonsstrasse Murten–Freiburg wird für den Verkehr gesperrt sein, was Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen wird.
Bis 2033 soll in Zürich-Albisrieden ein neuer Polizeistützpunkt entstehen.
Für die Projektierung der erforderlichen Umbauten, Aufstockung und Instandsetzung fallen Ausgaben von 7,7 Millionen Franken an.
Am Mittwochabend zogen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Frauenfeld einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr.
Kurz nach 21 Uhr bemerkte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Thurstrasse ein stehendes Auto mit laufendem Motor.
Anfang Oktober startet die neue Berner Sportler/-innen und Teilzeitpolizeischule (BEstPol).
Erstmals ist damit eine Polizeiausbildung auch im Teilzeitmodell möglich – ein innovativer Schritt, der Beruf und persönliche Bedürfnisse besser vereint.
Am Mittwoch, 1. Oktober 2025, trafen sich Regierungsrätin Céline Huber, Sicherheitsdirektorin, und Korpskommandant Thomas Süssli, Chef der Armee, zu ihrem turnusgemässen Austausch.
Diese Gespräche finden in regelmässigen Abständen statt und dienen der gegenseitigen Information sowie der Koordination in sicherheitsrelevanten Fragen.
Am 18.02.2024 kam es in Schwellbrunn im Zusammenhang mit der Fasnacht zu einem Verkehrsunfall.
Der Beschuldigte lenkte einen zum Fasnachtsbus umgebauten Linienbus im Schritttempo.
Am Mittwochnachmittag kam es auf der A8 bei Krattigen zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Dabei wurden drei Personen verletzt, zwei davon leicht.
Am Mittwoch (01.10.2025), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 51-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (01.10.2025), kurz nach 20:30 Uhr, ist es auf der Ahornstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Velo gekommen.
Ein 21-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (01.10.2025), kurz nach 22 Uhr, ist auf der Unnothstrasse ein Auto in Brand geraten.
Ein 63-jähriger Mann bemerkte im Motorraum seines Autos Rauch.
Die am Mittwoch, 27. August 2025, leblos in Rorschach aufgefundene 42-jährige Frau wurde mutmasslich Opfer eines Tötungsdelikts.
Der Ehemann des Opfers wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.
Am Mittwoch (01.10.2025), kurz vor 17:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Höhenstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus, durchsuchte verschiedene Räume und stahl Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.
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In der Tiefgarage einer Wohnsiedlung brach am frühen Mittwochabend ein Brand aus.
Dieser zog mehrere eingestellte Autos in Mitleidenschaft. Verletzt wurde niemand.
Gotthard TI: Auf der A2 in Richtung Gotthard kommt es zwischen dem Pardorea‑Tunnel und dem Piottino‑Tunnel zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Pardorea‑Tunnel und Piottino‑Tunnel ist der rechte Fahrstreifen gesperrt aufgrund eines Pannenfahrzeuges.
Der Verkehr wird einspurig geführt. Betroffen ist die...
Die Schweiz kommt heute Mittwoch am südwestlichen Rand eines Hochs mit Kern bei Finnland zu liegen und es stellt sich eine Bisenströmung ein.
Dabei fliesst bis Donnerstag zunehmend trockene und recht kühle Luft zur Alpennordseite. Am Freitag dreht im Vorfeld eines Tiefs der Wind über der Schweiz auf West und es gelangt wieder feuchtere Luft zur Alpennordseite.
Die Stadtpolizei Zürich präsentiert einen Rückblick auf ihre September-Einsätze in Bildern.
Unter dem Titel "Fotodump September" wurden Impressionen aus verschiedenen Anlässen geteilt.
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Drehs mit @frapp_fribourg und @wirfreiburg.
Erleben Sie mit, wie besondere Momente und spannende Gespräche in exklusiven Bildern eingefangen wurden.
Am Dienstagnachmittag (30.09.2025) hat in Neunkirch ein Hund einen 8-jährigen Knaben angefallen und verletzt.
Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei und des Veterinäramtes des Kantons Schaffhausen.
Stachelige Rettungsaktion: Gestern Abend fand unsere Diensthündin Kaya einen kleinen, hilflosen Igel – viel zu klein und zu schwach für diese Jahreszeit.
Dank Kayas Spürnase und der schnellen Hilfe ihrer Diensthundeführerin konnte der Kleine die Nacht gut überstehen und wurde heute Morgen der Igelstation übergeben.
Am Mittwoch (01.10.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall und einer Folgekollision zwischen drei Autos gekommen.
Ein 46-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
Einbrecher schlagen nicht nur in der Nacht zu.
Oft nutzen sie alltägliche Routinen und kleine Unachtsamkeiten, um schnell und unbemerkt zuzuschlagen. Anhand eines Beispiels zeigen wir Ihnen, wie ein Einschleichdiebstahl ablaufen kann – und im zweiten Teil, was die Polizei unternimmt.
Eine SMS im Namen der Migros verspricht exklusive Vorteile mit angeblich bald verfallenden Prämienpunkten.
Wer dem Link folgt, wird jedoch auf eine betrügerische Webseite weitergeleitet.
Erleben Sie die Welt der Rettungs- und Sicherheitsberufe am Samstag, 4. Oktober, in Crissier.
Die Veranstaltung wird von der Polizei de l'Ouest lausannois mit Unterstützung der Gemeinde Crissier organisiert.
Wir stellen unsere Social-Media-Kanäle zur Verfügung, um schnell und transparent zu informieren und den Dialog mit der Bevölkerung zu fördern.
Eine offene Diskussion ist uns wichtig – aber sie muss mit Anstand geführt werden.
Die Stadt Uster und die Gemeinde Seegräben wollen beim Thema Sicherheit näher zusammenrücken.
Ein Anschlussvertrag für kommunalpolizeiliche Aufgaben skizziert die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit. Sobald die nötigen gemeinderechtlichen Genehmigungen vorliegen, würde sich die Stadtpolizei Uster künftig für die polizeiliche Grundversorgung in der Gemeinde Seegräben verantwortlich zeigen.
Am Dienstagmorgen (30.09.2025) ist ein Fussgänger auf dem Bahnhofplatz von einem Lieferwagen angefahren worden.
Der Fussgänger wurde dabei am Kopf verletzt und durch die Rettung St.Gallen ins Spital gebracht.
Am frühen Dienstagabend geriet ein 23-jähriger PW-Lenker auf der Entfelderstrasse mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Der 23-Jährige verstarb kurze Zeit später im Spital. Es kam zu Einschränkungen im Strassen- sowie im Bahnverkehr. Die Staatsanwaltschaft hat eine entsprechende Untersuchung eingeleitet.
#ZahlderWoche Im 2024 wurden im Kanton St.Gallen 587 Geldwäscherei-Delikte verzeichnet.
Im Vergleich zum Vorjahr beträgt dies eine Steigerung von 35 %.
Super Leistung beim Atemschutz Halbtag!
Gestern Samstag war es wieder soweit, wie schon vor 2 Wochen zeigten die Atemschutzträger der Feuerwehren Mammern, Berlingen, Wäldi-Raperswilen, Homburg, Salenstein und Steckborn, was in ihnen steckt!
Tolle Abendstimmung an der gestrigen Fahrschule!
Die Ausbildung an unserem neuen Tanklöschfahrzeug (TLF) macht richtig Spass – und so kriegen wir die neue Technik schnell in den Griff!
Der Beruf der Polizistin, des Polizisten stellt hohe Anforderungen an den ganzen Menschen.
Gefragt sind positive, gefestigte Persönlichkeiten, mit Verantwortungsbewusstsein.
Wir starten den neuen Monat so erfolgreich, wie wir den September abgeschlossen haben – mit Bestleistungen am Diensthundebiathlon in Wettingen.
In unter einer Stunde schafften Pax (Slide 2) und Cheyla (Slide 3) den 10 Kilometer langen Kurs und auch Hailey (Slide 1) erreichte mit 01:02 eine phänomenale Zeit!
Am Dienstagabend kam es in Arbon zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velofahrer.
Dieser wurde mittelschwer verletzt. Der Autofahrer oder die Autofahrerin ist flüchtig, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Pubertät ist nicht immer einfach – auch nicht für unsere vierbeinigen Begleiter!
Major ist inzwischen 9 Monate alt. Er entdeckt die Welt und hat Spass daran, manchmal auch Streiche auszuprobieren.
Am Dienstagabend ist in Kirchdorf der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten.
Die anwesenden Personen konnten das Gebäude selbständig verlassen. Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.