Auf der A2 zwischen Erstfeld und Göschenen staut es sich aktuell auf rund vier Kilometern.
Grund dafür sind Bauarbeiten, die derzeit für Behinderungen sorgen.
Drei Gerüstbauer haben ohne Bewilligung gearbeitet und sich illegal in der Schweiz aufgehalten.
Die drei Kosovaren wurden festgenommen, durch den Schnellrichter der Staatsanwaltschaft verurteilt und mussten die Schweiz verlassen.
In einer Reithalle ist eine Frau vom Pferd gestürzt und hat sich dabei lebensbedrohlich verletzt.
Mit einem Rettungshelikopter wurde sie in ein Spital geflogen.
Am Samstagabend, 6. September 2025, kam es zwischen 18.00 und 02.00 Uhr, rund um das Strassenfest "Liestal tanzt", zu mehreren Tätlichkeiten.
Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die mutmassliche Täterschaft konnte festgenommen werden.
Phishing gehört zu den häufigsten und gefährlichsten Betrugsmaschen im Internet. Täglich werden zahlreiche gefälschte E-Mails verschickt, mit dem Ziel, an Passwörter, Kreditkartendaten oder Online-Banking-Zugänge zu gelangen. Aktuell warnt die Kantonspolizei St. Gallen vor einer besonders raffinierten Variante: „Ihr Konto wurde gesperrt. Bitte klicken Sie hier.“ Diese Nachricht klingt auf den ersten Blick seriös, entpuppt sich aber als Falle.
Der folgende Beitrag zeigt, wie Phishing funktioniert, woran Sie solche Betrugsversuche erkennen, welche Schutzmassnahmen sinnvoll sind und was Sie im Ernstfall tun sollten.
Am Sonntagnachmittag ist in Engelberg, am Wissberg, eine Gleitschirmpilotin verunglückt.
Sie wurde durch die Rettungskräfte im unwegsamen Gelände geborgen und ins Spital geflogen.
Am Sonntagmittag ist es in Rüschegg zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Eine Motorradfahrerin erlag noch auf der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ein Lenker und die Sozia des zweiten beteiligten Motorrads wurden schwer verletzt.
Am Montag (08.09.2025), kurz vor 2 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass an der Rosenstrasse zwei Männer versuchen in parkierte Autos einzubrechen.
Sie konnten kurze Zeit später durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Am Sonntag (07.09.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist es an der Müntschenbergstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Quad gekommen.
Eine 63-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag, 6. September 2025, ist ein Wanderer bei der Besteigung der Pointe du Crêt in der Gemeinde Hérémence nach einem Sturz ums Leben gekommen.
Der Mann konnte trotz sofort eingeleiteter Rettungsmassnahmen nicht mehr gerettet werden.
Am frühen Sonntagmorgen (07. September 2025, kurz nach 03:30 Uhr) verlor ein 17-jähriger Lenker in der Krümmigasse in Rickenbach die Kontrolle über ein Auto.
Er prallte damit gegen eine Betonmauer und einen Zaun, bevor das Fahrzeug auf einer Wiese zum Stillstand kam. Der Jugendliche wurde leicht verletzt.
Am Sonntagabend (07.09.2025) ist es bei der Verzweigung Buchentalstrasse/Lindenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 37-jährigen Autofahrer und einer 59-jährigen E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die 59-Jährige wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.
Am Sonntag (07.09.2025), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf dem Bahnweg Nord zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine 64-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (06.09.2025), kurz nach 23:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann am Raiffeisenplatz von zwei unbekannten Männern ausgeraubt worden.
Die beiden Täter flüchteten.
Am Sonntag, 14. September 2025 wird auf der Schanfiggerstrasse das 43. Rad-Bergrennen von Chur nach Arosa durchgeführt.
In diesem Zusammenhang kommt es zwischen 11.00 und 13.15 Uhr zu Verkehrsbehinderungen mit Wartezeiten.
Die Westschweizer Polizeikorps und das Beratungsbüro für Unfallverhütung (BPA) lancieren gemeinsam eine neue Verkehrspräventionskampagne zum Thema Unaufmerksamkeit und Ablenkung.
Ziel ist es, Verkehrsteilnehmende mit der Botschaft zu sensibilisieren: "Wenn du fährst… dann fahr! Ohne Handy, mit den Augen auf der Strasse".
Am Sonntag, 14. September 2025, findet der Klimatag der Stadt Winterthur statt.
Aus diesem Grund wird die Technikumstrasse von 9 bis 18 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Ein 30-jähriger Autofahrer fuhr am Sonntagabend, 7. September 2025, kurz vor 20 Uhr auf der Steinerbergstrasse von Goldau in Richtung Steinerberg.
Nach einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, durchbrach die rechtsseitige Leitplanke und stürzte rund drei Meter in den Gnipenbach.
Weil sie abgelenkt war, verlor eine Automobilistin am Sonntag auf der A1 die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser prallte gegen die Leitplanke und fing Feuer. Das Auto brannte anschliessend aus. Verletzt wurde niemand.
Die Grindelwaldstrasse wird im Abschnitt zwischen Schlüöcht und Rotenegg erneuert.
Die Arbeiten finden in der Nacht vom 18. September 2025, 20:00 Uhr bis 06:00 Uhr statt.
Die Kantonsstrasse in Leimiswil wird im Abschnitt zwischen der Tankstelle/Hermann Zulliger AG und dem Feuerweiher saniert.
Die Bauarbeiten dauern vom 22. September 2025 bis voraussichtlich Ende Mai 2026.
Am Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Dübendorf - Wangen-Brüttisellen zur Unterstützung der Feuerwehr Maur nach Ebmatingen alarmiert.
Ein Dachstockbrand in einem leerstehenden Gebäude konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Heute Sonntag, 07. September 2025, ca. 20:50 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit französischen Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel vom Tessin herkommend in Fahrtrichtung Nord.
Aus bisher nicht bekannten Gründen kollidierte er nach ca. 15 km mit der Tunnelwand.
Der Hochdruckeinfluss über Mitteleuropa lässt allmählich nach. Am Montagvormittag lenkt ein Tief nördlich von Schottland eine schwache Störung zur Schweiz.
Dahinter fliesst mit einer westlichen Strömung vorübergehend wieder etwas trockenere Luft zur Alpennordseite, bevor in der Nacht auf Dienstag eine aktivere Kaltfront folgt. Am Dienstag liegt der Alpenraum in einer mässig feuchten Südwestströmung.
Die Kantonspolizei Freiburg hat ein Präventionsvideo veröffentlicht, das das richtige Verhalten von Schwimmern in gefährlichen Situationen zeigt.
Ein Schwimmer richtet sich im Wasser auf und winkt mit beiden Armen, als sich ein Boot nähert. Das Boot reagiert sofort und weicht aus.
In einem Mehrfamilienhaus in Feldbrunnen ist am Sonntagmorgen, 7. September 2025, eine Frau schwer verletzt aufgefunden worden.
Trotz allen ärztlichen Bemühungen ist sie kurz nach der Einweisung in ein Spital verstorben.
Der seit Montagmorgen, 01.09.2025, vermisste Mann konnte am Sonntag, 07.09.2025, wohlauf aufgefunden werden.
Die Vermisstmeldung vom 05.09.2025 ist zu revozieren.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr derzeit massiv.
Zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo beträgt die Staulänge aktuell rund 6 Kilometer.
Am Sonntagmorgen (07.09.2025) haben Fahnder am Flughafen Zürich einen Mann verhaftet, der im Verdacht steht, Schmuck im Wert von über 200'000 Franken gestohlen zu haben.
Der 67-Jährige wurde der Staatsanwaltschaft übergeben.
Am Freitag (05.09.2025) hat die Kantonspolizei Zürich drei Frauen am Flughafen festgenommen, die Tabakwaren im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen haben.
Die gestohlene Ware wurde im Gepäck versteckt.
Am Sonntag, 07.09.2025, ca. 12:15 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 63-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag, 06.09.2025, kurz vor 20 Uhr, ereignete sich in Linthal ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 43-jähriger Motorradlenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstagmorgen kam es in Guttannen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Eine weitere Motorradfahrerin wurde leicht verletzt. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
In der Nacht vom Freitag, 05.09. auf Samstag, 06.09.2025 wurden ab einer Weide in der Nähe der Rupperswiler Zuckermühle acht Schafe entwendet.
Die genauen Umstände des Diebstahls sind noch unklar.
Am Samstag (06.09.2025), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse zu einer Kollision zwischen zwei E-Bikes gekommen.
Eine 58-jährige Frau sowie ein 56-jähriger Mann wurden leicht verletzt.
Am Samstag (06.09.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
St. Margrethen: Schrebergartenhäuschen in Brand geraten.
Kurz vor 22 Uhr hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass am Sportplatzweg ein Schrebergartenhäuschen in Brand geraten sei.
Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (07.09.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen neun Verkehrsteilnehmende angehalten, die entweder fahrunfähig oder unter Alkoholeinfluss unterwegs waren.
In zwei Fällen kam es zu Unfällen mit Sachschaden, in sieben Fällen erfolgte eine Führerausweisabnahme.
Am Sonntagmorgen (07.09.2025) hat ein 15-Jähriger einen Selbstunfall mit einem Motorrad verursacht.
Er war ohne Führerausweis und ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs. Der Jugendliche verletzte sich dabei leicht, zudem entstand Sachschaden.
Am Samstagmittag (06.09.2025) ist eine 61-jährige Autofahrerin auf der Langgasse mit einem korrekt parkierten Fahrzeug kollidiert.
Sie war fahrunfähig unterwegs. Verletzt wurde niemand, es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.