Am Sonntag, 29. Juni 2025, kurz vor 23 Uhr, wurde auf der Autobahn A2 in Balerna eine Autofahrerin mit 225 km/h gemessen.
Auf dem betroffenen Abschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine Automobil-Fachfrau oder einen Automobil-Fachmann.
Die Anstellung erfolgt in Granges-Paccot im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrages mit einem Pensum von 80 bis 100 Prozent.
Am Dienstag, 9. September 2025, gegen 05:30 Uhr, verunfallte ein Lastwagen mit Holzanhänger auf der H10 von Rochefort in Richtung Corcelles.
Der 33-jährige Chauffeur aus dem Val-de-Travers war mit einem Sattelzug für Langholz unterwegs. In einer leichten Linkskurve geriet der Anhänger auf den rechten Strassenrand und prallte gegen die Leitplanke.
Ein Autofahrer wurde am Dienstag in Wängi bei einer Verkehrskontrolle als fahrunfähig beurteilt.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
WWZ errichtet im Rahmen des Wärmeverbunds Ennetsee eine neue Rohrleitungsbrücke.
Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) und der Zuger Polizei. Während der Bauzeit kommt es zu temporären Sperrungen der Autobahn A4 zwischen Rotkreuz und Küssnacht am Rigi.
Am letzten Donnerstag und Freitag führte die Polizei Basel-Landschaft gezielte Verkehrskontrollen im Raum Reinach und Bottmingen durch.
Schwerpunkt: Alkohol- und Drogen am Steuer.
Apotheken spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung gewaltbetroffener Personen.
Der neue E-Learning-Kurs zum Thema Partnerschaftsgewalt vermittelt den Mitarbeitenden von Apotheken das Fachwissen und die praktischen Werkzeuge, um eine kurze und professionelle Erstberatung leisten zu können.
LOG-VISION besteht nun seit zehn Monaten erfolgreich und entwickelt sich stetig weiter zur zentralen Kommunikationsplattform der Logistikbasis der Armee.
Mit der ständig wachsenden Zahl an Artikeln, Videos und Hintergrundberichten kann es manchmal schwierig sein, den Überblick zu behalten.
Am Montagnachmittag (08. September 2025, ca. 15:15 Uhr) ereignete sich auf der Maihofstrasse in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde verletzt und vom Rettungsdienst 144 in ein Spital überführt.
Am Dienstagmorgen (09. September 2025, kurz vor 06:30 Uhr) wurde in Beromünster im Gebiet Bärgmättli ein Fussgänger angefahren und verletzt.
Der 26-jährige Mann wurde vom Rettungsdienst 144 in ein Spital gefahren.
Eine Wetterstation auf der A9 zwischen Riddes und Conthey, die für den Winterdienst unentbehrlich ist, wird ersetzt.
Dafür bleibt die A9 in Richtung Sion während einer Nacht gesperrt.
Aufgrund des Anlasses Klausen Monument am Sonntag, 14. September 2025, ist jeweils auf der Hauptachse Glarus – Linthal – Urnerboden – Klausenpass – Altdorf mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und längeren Wartezeiten zu rechnen.
Am Montag (08.09.2025), kurz vor 21:20 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Mann bei der St.Gallerstrasse eine Frau schlage.
Die ausgerückten Patrouillen konnten einen 34-jährigen Thailänder festnehmen. Eine 27-jährige Schweizerin wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (08.09.2025), kurz nach 17:30 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen von einer Drittperson die Meldung über Sprayereien unterhalb der Autobahnbrücke A13.
Eine Patrouille konnte drei in der Gegend wohnhafte Jugendliche im Alter von 12 Jahren anhalten.
Am Dienstag (09.09.2025), kurz vor 1 Uhr, ist ein 21-jähriger Mann an der Martinsbruggstrasse von zwei unbekannten Männern angelockt und ausgeraubt worden.
Die beiden Täter flüchteten.
Am Montag (08.09.2025), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Eine 19-jährige Frau verletzte sich eher leicht. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (08.09.2025), kurz vor 13:40 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Eine 67-jährige Frau verletzte sich eher leicht. Es entstand Sachschaden.
Die Zuger Polizei, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug, der Rettungsdienst Zug, die Zivilschutzorganisation des Kantons Zug und die Zugerland Verkehrsbetriebe laden die Bevölkerung zu einem Erlebnistag auf dem Stierenmarktareal in der Stadt Zug ein.
Auf die Besucherinnen und Besucher warten spannende Live-Vorführungen, eine grosse Fahrzeugausstellung, Informationen zum jeweiligen Berufsbild und vieles mehr.
Die SBB haben im September 2024 mit dem Bau des Tunnels von Gléresse begonnen.
Heute sind rund 500 Meter des insgesamt 2,13 Kilometer langen Bauwerks ausgebrochen. Ziel des Projekts ist es, die Kapazität auf der Linie am Jurasüdfuss zu erhöhen und einen Halbstundentakt im Regionalverkehr (Biel/Bienne–Neuenburg–Yverdon-les-Bains) einzuführen, ohne den Güterverkehr auf dieser wichtigen Achse zu beeinträchtigen. Am 13. September 2025 können Besucherinnen und Besucher bei einem Tag der offenen Tür einen Blick hinter die Kulissen der Baustelle werfen.
Der Lukmanierpass verbindet das Bündner Oberland mit dem Tessin und ist einer der geschichtsträchtigen Alpenübergänge der Schweiz. Mit seiner Lage auf rund 1‘915 Metern über Meer stellt er eine wichtige Verkehrsroute dar und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Erholung und Aktivitäten in der Natur.
In diesem Beitrag erfahren Sie Wissenswertes über den Schweizer Alpenpass zwischen Graubünden und dem Tessin.
In der Val Poschiavo wurde am Montag, 1. September 2025 ein toter Wolf aufgefunden.
Erste Abklärungen durch die Wildhut zeigen, dass er durch eine Schusswunde tödlich verletzt wurde. Die Untersuchungen durch die Kantonspolizei wurden eingeleitet.
Am Montag, 08. September 2025, ist es in Grub zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei schwer. Es entstand Sachschaden.
Ein maskierter Mann überfiel am Montagabend eine Tankstelle in Dintikon.
Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und nahm kurz darauf einen Verdächtigen fest. Verletzt wurde niemand.
Am 06.09.2025 durften wir mit der Feuerwehr einen intensiven und lehrreichen Tag im Ausbildungszentrum Rohwiesen erleben!
Ein riesiges Dankeschön an die Instruktoren für ihr Wissen und ihre Geduld und natürlich auch an unseren ADF für den super Einsatz.
Willkommen bei der Rega! Am vergangenen Freitag ist bereits der zehnte von insgesamt 21 neuen Rettungshelikoptern des Typs H145 D3 vor dem Rega-Center gelandet.
Der Helikopter mit der Immatrikulation "HB-TIK" wird schon bald auf der Rega-Basis Zürich in Dübendorf für Patientinnen und Patienten im Einsatz stehen.
Bei einem Selbstunfall am Montagabend (8.9.2025) auf der Passstrasse in Hirzel (Gemeinde Horgen) ist der Autofahrer schwer verletzt worden, nachdem er mit seinem Fahrzeug von der Strasse abgekommen und über zehn Meter in die Tiefe stürzte.
Gegen 21 Uhr fuhr ein 54-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug mutmasslich von Hirzel auf der Zugerstrasse Richtung Sihlbrugg.
Das Kärpfrudel hat in diesem Jahr wieder Junge.
Das bestätigt eine aktuelle Beobachtung von drei Wolfswelpen im Grossraum Elm. Die Einreichung eines proaktiven Regulationsgesuchs beim Bund wird geprüft.
Überschwemmungen, Murgänge, Rutschungen oder Lawinen traten im Kanton Glarus im Jahr 2024 ebenfalls auf.
Das Glarnerland kam im Vergleich zu anderen Gebirgskantonen glimpflich davon, wie die Bilanz der Abteilung Wald und Naturgefahren zeigt.
Ein Tief nördlich von Schottland hat eine schwache Störungszone zur Schweiz geführt. Am Abend fliesst mit einer westlichen Strömung vorübergehend etwas trockenere Luft zur Alpennordseite, bevor in der Nacht auf Dienstag eine aktive Kaltfront folgt.
Am Dienstag liegt der Alpenraum in einer Südwestströmung mit mässig feuchter Atlantikluft. Am Mittwoch dreht die Höhenströmung auf Süd und führt feuchte Mittelmeerluft zu den Alpen.
Am Montag, 08. September 2025, gegen 17:30 Uhr ereignete sich auf der Brücke über die Autobahn A16 bei Bassecourt ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Zwei Patrouillen der Kantonspolizei Jura rückten aus, um den Unfall aufzunehmen und den Verkehr zu regeln.
Vom 8. bis 11. September 2025 trifft Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, seine schwedischen Amtskollegen für Gespräche zu aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen und zur bilateralen Zusammenarbeit.
Im Zentrum der Gespräche mit seinen Amtskollegen, Johan Berggren, Staatssekretär beim Minister für zivile Verteidigung, und Peter Sandwall, Staatssekretär beim Verteidigungsminister, stehen unter anderem die europäische Sicherheit, hybride Konfliktführung in Europa, umfassende Verteidigungskonzepte und Fragen der multilateralen und bilateralen Zusammenarbeit.
Schweizer Armee: Im Rahmen der im September 2024 abgeschlossenen Vereinbarung zwischen dem VBS und der Region Broye beteiligt sich das Bundesamt für Rüstung armasuisse am Aufbau eines zukunftsorientierten Innovationsstandorts in Payerne.
Mit einer neuen Aussenstelle werden in den nächsten Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich dualer Technologien (zivil und militärisch) vorangetrieben sowie neue Arbeitsplätze geschaffen. Die ersten konkreten Arbeiten starten voraussichtlich im Verlauf dieses Jahres, vorerst in Coworking-Arbeitsplätzen auf dem Gelände von swiss aeropole in der Gemeinde Payerne. Der Bezug eigener Räumlichkeiten ist im Sommer 2026 vorgesehen.
Am Samstagnachmittag (06. September 2025, kurz vor 17:00 Uhr) stürzte ein 61-jähriger Mann auf der Dorfstrasse in Hämikon.
Er wurde verletzt und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Am frühen Sonntagmorgen (07. September 2025, ca. 03:45 Uhr) stürzte eine 25-jährige Frau im Gebiet Oberroth in Grosswangen mit dem Fahrrad in einen Bach.
Ein Atemalkoholtest ergab 0.85 mg/l. Der Rettungsdienst 144 brachte sie ins Spital.
Am Sonntagmorgen (07. September 2025, kurz vor 09:00 Uhr) wurde auf der Herlisbergstrasse in Beromünster ein 72-jähriger Motorradfahrer bei einem Auffahrunfall verletzt.
Der Rettungsdienst 144 brachte ihn ins Spital.
Am Sonntagabend (07. September 2025, nach 21:15 Uhr) kam es auf der Rüeggisingerstrasse in Emmen zu einem tödlichen Unfall.
Ein 45-Jähriger fuhr mit einem Motorrad in Richtung Waldibrücke. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Strasse ab und prallte gegen eine Betonmauer.
Am Sonntagabend (07. September 2025, kurz vor 23:00 Uhr) verursachte ein 39-Jähriger im Gebiet Klän in Ballwil einen Selbstunfall.
Auf der Gibelflühstrasse prallte er mit dem Auto zunächst gegen einen Randstein und anschliessend in eine Mauer.
Die Polizeischule 1/25 der Polizeiakademie ist gestartet!
Am Montag, 8. September 2025, sind 180 Aspirantinnen und Aspiranten in Savatan eingetroffen, um dort ihr Ausbildungsjahr zu absolvieren.
Nachtrag zur Medienmitteilung vom 31. Mai 2025: In Luterbach wurde am Samstag, 31. Mai 2025, eine Lagerhalle durch einen Brand stark beschädigt.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass eine Brandstiftung zum Schadenfeuer geführt hat. Die mutmasslichen Brandstifter wurden ermittelt.
Fahren heisst fahren. Ohne Handy. Mit Blick auf die Strasse.
Am Steuer kann ein kurzer Augenblick der Unaufmerksamkeit zu schweren Unfällen führen – für einen selbst und alle anderen auf der Strasse. Jetzt Video anschauen.
Am Sonntag, 07. September 2025, wurde in Herisau eine Motorradfahrerin bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 07. September 2025, kam es in Urnäsch zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Auf der A2 zwischen Quinto und der Rastplatz-Dosierstelle Airolo staut es sich aktuell auf rund fünf Kilometern.
Die Strecke ist überlastet, Autofahrende müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.