Die Schweiz liegt auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone mit Zentrum nordwestlich der Britischen Inseln. Mit einer südwestlichen Höhenströmung wird zunächst noch feuchtlabile Mittelmeerluft zu den Alpen geführt.
Am Donnerstag dreht die Höhenströmung auf West, ein schwacher Zwischenhocheinfluss sorgt für eine gewisse Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse. In der Nacht auf Freitag erreicht aus Westen eine schwache Störung die Alpennordseite.
Am Mittwoch, 10. September 2025, ca. 11.00 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse, in der Galerie, ein Selbstunfall.
Eine 52-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Personenwagen von Schwanden in Fahrtrichtung Engi.
Cyberkriminelle versenden E-Mail-Nachrichten, die angeblich von Swisscom stammen, und geben vor, dass eine Aktualisierung der Zahlungsinformationen erforderlich sei.
Ziel der Betrüger ist es, Zugang zu den Kreditkartendaten potenzieller Opfer zu erhalten.
Am Mittwochnachmittag (10.09.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Aufgrund auslaufender Fahrzeugflüssigkeit musste die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen ausrücken.
Am Mittwoch haben die Kantonspolizei Bern und die Alpine Rettung Schweiz (ARS) einen neuen, fünfjährigen Leistungsvertrag unterzeichnet.
Damit wird die seit rund 25 Jahren bestehende Zusammenarbeit im Bereich der Bergrettung im Kanton Bern nachhaltig gestärkt.
Am Mittwochmittag (10.09.2025) hat sich im A4-Fäsenstaubtunnel in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen ereignet.
Eine Autofahrerin verlor ihr Bewusstsein und musste von einer Ambulanz-Crew in ein Spital gebracht werden. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Dienstagnachmittag (09.09.2025) hat sich auf der Rorschacher Strasse auf Höhe der Liegenschaft 284 ein Verkehrsunfall ereignet, wobei eine Person verletzt wurde.
Ein beteiligter Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, bevor die Polizei eintraf. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Arbeiten zur Modernisierung des Bahnhofs Moutier sind seit April 2024 im Gang und die Inbetriebnahme ist auf Ende 2025 geplant.
An diesem Wochenende findet ein spektakulärer Bauabschnitt statt: Der neue Eisenbahnbrücken-Tablier wird über die Rue de l’Est eingesetzt.
Heute, kurz vor Mittag, ist ein Kind in Le Mouret von seinem Fahrrad gestürzt.
Er wurde verletzt und mit dem Helikopter in ein Krankenhaus geflogen. Die Route du Moulin-à-Bentz war für etwa 45 Minuten für den Verkehr gesperrt. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Montag, 01.09.2025, ca. 04.30 Uhr, kam es in der Kanalstrasse in Mollis zu einer versuchten Vergewaltigung.
Eine zurzeit unbekannte männliche Person verfolgte eine 46-jährige Frau vom ESAF-Gelände bis zur Kanalstrasse.
Ein Autofahrer fuhr am Dienstag (9. September 2025, ca. 19:50 Uhr) von Renzligen abwärts in Richtung Sursee.
Im Bereich Engelweid verlor er in einer Rechtskurve aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Auf der Luzernstrasse in Zell bog am Mittwoch (10. September 2025, ca. 06:20 Uhr) ein Auto nach links ab.
Dabei kam es zur Kollision mit einer auf der Luzernstrasse entgegenkommenden Motorradfahrerin.
Ein Motorradfahrer fuhr am Mittwoch (10. September 2025, ca. 06:30 Uhr) auf der Luzernstrasse in Richtung Eschenbach.
Kurz nach dem Kreisel in Ballwil stürzte der Motorradfahrer selbstständig.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ist es am Mittwoch (10. September 2025, ca. 06:30 Uhr) zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine Autofahrerin wurde beim Unfall leicht verletzt, sie begibt sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Am Mittwochmorgen (10.09.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Motorradfahrerin leicht verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Der Nufenenpass ist mit 2‘478 Metern über Meer der höchstgelegene vollständig in der Schweiz verlaufende Strassenpass und verbindet das Goms im Kanton Wallis mit dem Bedrettotal im Kanton Tessin. Er gilt als eindrucksvolle Verkehrsachse, die Naturerlebnisse, kulturelle Einblicke und vielfältige Freizeitmöglichkeiten bietet.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Besonderheiten rund um den Pass.
Aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung hat die Schaffhauser Polizei am Mittwochmorgen (10.09.2025) in der Stadt Schaffhausen einen geständigen Velodieb festgenommen.
Der Mann hatte ein weisses Mountainbike bei sich geführt, dessen Besitzerin oder Besitzer nun von der Polizei gesucht wird.
Am Dienstagabend ist es in einem Wohnhaus in Hauterive zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Einer der Beteiligten wurde dabei mit einem scharfen Gegenstand schwer am Rücken verletzt, der andere richtete in einem psychischen Ausnahmezustand diverse Schäden an. Beide Männer wurden ins Spital gebracht, Lebensgefahr bestand nicht.
Bei einer Kollision mit einem Lastwagen wurde am Dienstag in Kreuzlingen eine E-Bike-Fahrerin verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (09.09.2025), kurz vor 23:30 Uhr, wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung an der Rosenbüelstrasse gemeldet.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen.
Am Dienstag (09.09.2025), um 13:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Dadurch bildete sich ein langer Stau. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (09.09.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gewerbe an der Staatsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich Zutritt durch ein Fenster.
In Aarau und Rupperswil waren in der Nacht gleich zwei Diebe unterwegs, die Fahrzeuge nach Wertgegenständen durchsuchten.
In beiden Fällen wurden Anwohner aufmerksam und meldeten ihre Beobachtungen der Polizei.
Im August und September 2025 sind bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mehrere Meldungen eingegangen, wonach im Raum Herisau Diebstähle und Einschleichediebstähle aus Fahrzeugen begangen wurden.
Im Zuge der Ermittlungen konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ein 18-Jähriger festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat aufgrund von Hinweisen bezüglich eines Angriffs auf einen Mann nach intensiven Ermittlungen insgesamt sechs jugendliche Tatverdächtige ermittelt und verhaftet.
Sie wurden der Jugendanwaltschaft zugeführt und in Untersuchungshaft versetzt.
Mehr als 50'000 Personen werden an den drei Tagen des Festivals "Chant du Gros" in den Freibergen erwartet.
Der grosse Zustrom an Besuchern hat erhebliche Auswirkungen auf den Strassenverkehr in der Region. Die Kantonspolizei weist auf die Wichtigkeit hin, die Signalisation sowie die Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu befolgen.
Eine Autofahrerin verursachte am Dienstag in Wiezikon bei Sirnach einen Selbstunfall und wurde mittelschwer verletzt.
Sie wurde von der Rega ins Spital gebracht.
Velofahrerinnen und Velofahrer von klein bis gross wissen häufig nicht, wie sie mit dem Velo sicher durch den Kreisel kommen.
Damit das gelingt, gilt es ein paar Regeln zu beachten:
Vergangene Woche besuchten fünf Angehörige der Feuerwehr Pfäffikon den kantonalen Atemschutzkurs in Seewen SZ.
Sie erlernten dort unter realitätsnahen Bedingungen das Arbeiten unter Atemschutz.
Egal welche Position du in der Einsatzleitzentrale hast – ob Calltaker, Disponent, Teamleiter oder Abteilungsleiter: Du wirst gefordert und gefördert!
Werde Disponent in unserer Notrufzentrale – mit eidgenössischem Fachausweis, wie Marco, bald vielleicht du, Sandro und Chef Reto.
Ein Tief nördlich von Schottland hat am Dienstagmorgen eine aktive Kaltfront zur Alpennordseite geführt und tagsüber mit einer Südwestströmung mässig feuchte Atlantikluft.
Am Mittwoch wird mit südlicher Höhenströmung zunehmend feuchte Mittelmeerluft zu den Alpen geführt. Am Donnerstag dreht die Höhenströmung auf West, und ein kurzes Zwischenhoch sorgt für eine Abtrocknung.
Im Berufsalltag einer Fachspezialistin oder eines Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit ist Teamarbeit zentral.
Ob bei gemeinsamen Patrouillen, der Kontrolle von Lastwagen oder der Analyse von Dokumenten – Effizienz entsteht durch Koordination, Vertrauen und Teamgeist.
Am Sonntag, 7. September 2025, gegen 20 Uhr, kam es in Apples zu einem schweren Verkehrsunfall auf einem Parkplatz an der Route de Pampigny.
Ein 78-jähriger Autofahrer aus der Region hatte eine 84-jährige Frau abgesetzt.
Am Montagabend, 08. September 2025, um 18:54 Uhr, wurde eine Alarmmeldung über ein Fischsterben im Muttibach in Pfaffnau ausgelöst.
Gegen 16:00 Uhr war auf einem Vorplatz im Bereich Altweg ein Transporttank ausgewaschen worden.
Wer in der Schweiz schnell, verlässlich und übersichtlich über Polizeimeldungen informiert sein will, landet bei Polizei.news.
Das Portal hat sich zur grössten und umfangreichsten Blaulichtplattform der Schweiz entwickelt – mit täglicher, nahezu minutengenauer Aktualisierung, starker Regionalabdeckung und klarer Ausrichtung auf Fakten, Prävention und Service für die Bevölkerung.
Ende August führte die Polizei Oberes Fricktal in Herznach, im Innerortsbereich, während etwas mehr als einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren zwar 229 Fahrzeuglenkende zu schnell, es musste jedoch keine Übertretung im Verzeigungsbereich verzeichnet werden.
Auf der A2 zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo staut sich der Verkehr aktuell auf einer Länge von rund zwei Kilometern.
Grund dafür ist eine Überlastung vor dem Gotthard-Tunnel. Verkehrsteilnehmende müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 20 Minuten rechnen.
Die Grindelwaldstrasse wird im Abschnitt zwischen Schlüöcht und Rotenegg erneuert.
Die Arbeiten finden in der Nacht vom 18. September 2025, von 20:00 Uhr bis 06:00 Uhr, statt.
Die Kantonsstrasse in Leimiswil wird im Abschnitt zwischen der Tankstelle/Hermann Zulliger AG und dem Feuerweiher saniert.
Die Bauarbeiten dauern vom 22. September 2025 bis voraussichtlich Ende Mai 2026.
Am Freitag, 29. August 2025, gegen 21 Uhr, fuhr eine Autofahrerin mit 104 km/h durch die Via Cantonale in Cresciano.
Die 47-jährige Italienerin aus der Provinz Vercelli überschritt das Tempolimit innerorts von 50 km/h massiv.
Am Sonntag, 29. Juni 2025, kurz vor 23 Uhr, wurde auf der Autobahn A2 in Balerna eine Autofahrerin mit 225 km/h gemessen.
Auf dem betroffenen Abschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.
Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine Automobil-Fachfrau oder einen Automobil-Fachmann.
Die Anstellung erfolgt in Granges-Paccot im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrages mit einem Pensum von 80 bis 100 Prozent.
Am Dienstag, 9. September 2025, gegen 05:30 Uhr, verunfallte ein Lastwagen mit Holzanhänger auf der H10 von Rochefort in Richtung Corcelles.
Der 33-jährige Chauffeur aus dem Val-de-Travers war mit einem Sattelzug für Langholz unterwegs. In einer leichten Linkskurve geriet der Anhänger auf den rechten Strassenrand und prallte gegen die Leitplanke.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.