Schweiz

Wetter am Sonntag, 07.09.2025: Sonnig mit Schleierwolken, Nebel am Morgen, bis 28 Grad

Über dem Alpenraum hat sich ein Hochdruckgebiet gebildet. Mit einer schwachen Bisenströmung gelangt heute trockene Luft zur Schweiz, gleichzeitig sorgt die Absinkbewegung der Luft im Hoch für eine Erwärmung der Luftmasse. Am Sonntag dreht die Strömung allmählich auf Südwest und führt im Vorfeld eines Tiefs nördlich der Britischen Inseln sehr warme und immer noch trockene Luft zur Schweiz. Am Montag folgt im Tagesverlauf aus Westen die zu dem erwähnten Tief gehörende Störungszone.

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Rüti b. Riggisberg BE: Auto prallt in Baum – vier Verletzte, zwei davon schwer

In der Nacht auf Samstag ist es in Rüti b. Riggisberg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Alle vier Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall verletzt, zwei davon schwer. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.

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Olten SO: Zwei Somalier nach Streit bei Winkelunterführung verletzt – Zeugen gesucht

Bei der Winkelunterführung in Olten ist es in der Nacht auf Samstag, 6. September 2025, zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Dabei zogen sie sich Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machte. Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.

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Pfäffikon ZH: Neues Imagevideo zeigt Einsatz und Teamgeist der Regionalpolizei

Ein Blick hinter die Uniform: In unserem aktuellen Imagevideo zeigen wir, was Polizei für uns bedeutet. Nicht nur Streife fahren und Gesetze durchsetzen, sondern Menschen begegnen, Verantwortung übernehmen und als Team für unsere Region da sein.

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St.Gallen SG: 85-jähriger Autofahrer erfasst 4-jähriges Kind – Zeugen gesucht

Am Freitagabend (05.09.2025) ist es auf der Solitüdenstrasse zu einer mutmasslichen Kollision zwischen einem Autofahrer und einem Kind gekommen. Der 4-Jährige wurde dabei mittelschwer verletzt. Die genauen Umstände sind noch unklar, die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Kestenholz SO: Auffahrunfall auf A1 mit drei Autos – vier Personen verletzt

Auf der Autobahn A1 bei Kestenholz ist es am Freitagmittag, 5. September 2025, zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Dabei wurden vier Personen leicht bis mittelschwer verletzt und mussten in Spitäler gebracht werden.

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Colombier NE: Moped prallt in Baustellenschilder und parkiertes Auto

Am Freitag, 5. September, gegen 17.30 Uhr, fuhr ein 59-jähriger Bewohner der Küstenregion mit seinem Moped auf der Rue du Sentier in Colombier Richtung Bôle. Bei der Hausnummer 20 prallte er gegen Baustellenschilder und anschliessend gegen ein ordnungsgemäss geparktes Auto.

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Wetter am Samstag, 06.09.2025: Sonnig mit Schleierwolken und Bise, 22 bis 25 Grad

Ein Hoch hat sich vom nahen Atlantik Richtung Mitteleuropa verlagert und bei uns für eine Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmasse gesorgt. Das Hochdruckgebiet bleibt am Wochenende wetterbestimmend. Am Samstag stellt sich auf der Alpennordseite eine meist schwache Bisenströmung ein. Am Sonntag dreht die Strömung allmählich auf Südwest und führt im Vorfeld eines Tiefs nördlich der Britischen Inseln sehr warme Luft zur Schweiz.

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Tessin TI: Geschwindigkeitskontrollen in 33 Gemeinden vom 8.–14. September angekündigt

Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien erinnern daran, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für teils schwere oder gar tödliche Unfälle ist. Die Polizei ruft die Lenker dazu auf, die Tempolimiten einzuhalten – zum eigenen Schutz und zum Schutz aller Verkehrsteilnehmenden.

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Rudolfstetten AG: Chemische Reaktion in Firma löst gelben Rauch aus – zwei Verletzte

Am Freitagmorgen kam es in einer Firma im Industriegebiet Rudolfstetten zu einer chemischen Reaktion beim Galvanisieren. Dabei entstand gelber Rauch, der von weitem sichtbar war. Zwei Personen mussten ins Spital gebracht werden. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.

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Sitten VS: 28 Polizeiaspiranten legen Eid ab – 37 neue Mitglieder für die Kantonspolizei

Am Freitag, 5. September 2025, haben 28 Polizeiaspiranten nach zweijähriger Ausbildung bei einer Zeremonie in der Kathedrale von Sitten offiziell den Eid abgelegt. Begleitet wurden sie von 9 Polizisten, die kürzlich in die Reihen der Kantonspolizei Wallis aufgenommen wurden.

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Schaffhausen SH: Auffahrunfall im Fäsenstaubtunnel – erheblicher Sachschaden

Am späten Freitagnachmittag (05.09.2025) kam es in der Stadt Schaffhausen im Fäsenstaubtunnel zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Es wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.

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Winterthur ZH: 18 neue Polizisten feierlich vereidigt – Gelöbnis in Stadtkirche

Am Freitagnachmittag, 5. September 2025, wurden in der Stadtkirche 18 Polizisten feierlich vereidigt. Mit ihrem Gelöbnis verpflichten sie sich, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Sicherheit in Winterthur rund um die Uhr einzusetzen. Gleichzeitig wurden neue Zivilangestellte im Korps der Stadtpolizei Winterthur offiziell willkommen geheissen.

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Thayngen SH: E-Scooter-Fahrer von Auto angefahren – Lenker flüchtet von Unfallstelle

Am frühen Donnerstagabend (04.09.2025) kam es auf einer Verzweigung in Thayngen zu einem Verkehrsunfall, wobei sich ein Lenker eines E-Scooters verletzte. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.

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St.Gallen SG: Polizei informiert über aktuelle Standorte der Radarkontrollen

Wir wünschen dir ein schönes und erholsames Wochenende! Geniesse die freien Tage und denk daran: Im Strassenverkehr trägst du Verantwortung für dich und für alle anderen. Fahre aufmerksam und komm sicher ans Ziel.

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Wiedlisbach BE: Autofahrer prallt frontal in Velofahrer – Rega fliegt Verletzten ins Spital

Ein Automobilist kam mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit einem entgegenkommenden Fahrradfahrer zusammen. Der Unfall ereignete sich zwischen der Autobahnbrücke und der Arsenalstrasse in Wiedlisbach.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.