Eine E-Bike-Fahrerin wurde beim Zusammenstoss mit einem E-Bike-Fahrer am Montag in Sommeri mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat eine umfangreiche Strafuntersuchung gegen 15 beschuldigte Personen wegen des Verdachts des gewerbsmässigen Betrugs sowie der gewerbsmässigen Geldwäscherei zum Abschluss gebracht.
Gegen den 51-jährigen Haupttäter sowie die 14 Mittäter wird nun beim Kreisgericht Rheintal Anklage erhoben.
Am Montag, 1. September 2025, gegen 16:40 Uhr fuhr ein 35-jähriger Waadtländer auf der Autobahn A5 in Richtung Lausanne.
Auf Höhe des Viadukts von Chanelaz geriet sein Fahrzeug bei Aquaplaning ins Schleudern, drehte sich und prallte gegen die Leitplanke.
Leser-Reporter Ro Meo von "Dein Wetter in der Schweiz" berichtet aus Luzern/Littau.
"Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang lässt es [der liebe Gott] gewaltig rocken."
Aus Uster ZH berichtet Leser-Reporterin Irene Stössel, Mitglied in "Dein Wetter in der Schweiz", dass das Unwetter jetzt auch in ihrer Stadt angekommen sei.
Das Video zeigt, wie sich der Himmel verdunkelt und wie Blitze den Himmel rötlich färben.
Am 01.09.2025 kam es in Benzenschwil (Kanton Aargau) zu heftigen Regenfällen.
Unsere Wetterreporterin Miriam Mia Paulovčák hat die Ereignisse in Bild und Video festgehalten.
Auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebietes bei Schottland liegt der Alpenraum in einer mässigen Südwestströmung. Eingelagert in dieser Strömung zieht heute Abend und in der Nacht eine Kaltfront über die Schweiz hinweg.
Auf der Rückseite der Front folgt am Dienstag eine kühlere und labile Luftmasse in unser Land. Auf Mittwoch setzt aus Westen eine Stabilisierung und damit eine Wetterberuhigung ein.
Am Sonntagabend, den 31. August 2025, war bereits von weitem und vom gesamten Niederglatter Gemeindegebiet ein deutlicher Feuerschein mit Rauchwolke zu sehen.
Grund dafür war ein Vollbrand einer Lagerhalle mit Scheune auf dem Gemeindegebiet Höri.
Bei einer Auseinandersetzung unter mehreren Männern ist am Sonntagabend (31.8.2025) am Hauptbahnhof Zürich ein Mann verletzt worden.
Zwei Tatverdächtige sind festgenommen worden.
Bitte auf Facebook weitläufig teilen, damit sie schnell wohlbehalten gefunden wird! Seit dem späten Sonntagabend, 31. August 2025, wird die 72-jährige Schacher Maria Johanna ab ihrem Wohnort in Oberarth vermisst.
Die Frau ist ca. 165 cm gross, von normaler Statur, hat lange graue/weisse Haare und spricht Schweizerdeutsch.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es derzeit zu einer massiven Verkehrsüberlastung.
Zwischen Erstfeld und Göschenen stauen sich die Fahrzeuge auf einer Länge von sechs Kilometern.
Am frühen Montagmorgen (1.9.2025) haben Einbrecher versucht, in Bülach in ein Waffengeschäft einzubrechen.
Die Kantonspolizei Zürich hat einen tatverdächtigen Mann verhaftet.
Ein betrunkener Autofahrer kollidierte in der Nacht auf Montag (01.09.2025) in Stein am Rhein auf einem öffentlichen Parkplatz mit einem korrekt abgestellten Auto, schlief danach am Steuer ein und flüchtete später zu Fuss.
Mitarbeitende der Schaffhauser Polizei trafen ihn anschliessend zuhause an.
Am Montag, 1. September 2025, kurz nach 11 Uhr, rückte die Feuerwehr Rüti zu einem Einsatz aus.
Eine Ölspur hatte sich quer über den Sonnenplatz gezogen.
Am frühen Sonntagmorgen (31. August 2025, kurz nach 00:00 Uhr) war ein 40-jähriger Lenker mit seinem Auto von Pfaffnau in Richtung Altbüron unterwegs.
Auf dieser Strecke fuhr der alkoholisierte Lenker (0.4 mg/l) gegen einen Beleuchtungskandelaber und einen Stromverteilerkasten.
Ein Unfall ereignete sich am Sonntagabend (31. August 2025, 23:15 Uhr) auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Ein 26-jähriger Lenker fuhr bei der Autobahnausfahrt Luzern Zentrum gegen das Tunnelportal.
Am frühen Montagmorgen (1. September 2025, nach 02:30 Uhr) kam es auf der Thorenbergstrasse zu einem Selbstunfall.
Ein 32-jähriger Lenker kam mit seinem Auto von der Strasse ab und prallte danach damit frontal in Betonelemente.
Seit Oktober 2024 beantwortet ein Chatbot auf armee.ch die Fragen von Angehörigen der Schweizer Armee – und bildet somit eine zentrale Anlaufstelle.
Standardfragen wie "Wie verschiebe ich meinen Dienst?" oder "Wann ist mein nächster Wiederholungskurs?" werden sofort beantwortet, komplexere Anliegen an die zuständige Stelle weitergeleitet. Diese automatisierte Lösung spart Kosten und steigert die Servicequalität.
Am Sonntagabend musste ein Grossaufgebot von Rettungskräften in den Kreis 9 zu einem Brand in einer Wohnung ausrücken.
Der dichte Rauch breitete sich auch in die höher gelegene Wohnung aus, wodurch eine Person aus dem Fenster springen wollte. Die Feuerwehr konnte in letzter Sekunde eingreifen und die Person unverletzt retten.
Bei der Verzweigung Lattigen muss die Rampe von Spiez in Richtung Wimmis für Untersuchungen für eine Nacht gesperrt werden.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez ist das ASTRA daran, die Arbeiten für den letzten Abschnitt zwischen Gesigen und Spiez/Wimmis zu planen.
Die Kantonspolizei Freiburg führt den "Taser" als Zwangsmittel für ihre Beamtinnen und Beamten im Einsatz ein.
In einem immer komplexeren und sich ständig verändernden Sicherheitsumfeld kündigt die Kantonspolizei Freiburg an, ab dem 3. September 2025 das Elektroimpulsgerät (EIG) "Tase" als neues Zwangsmittel für ihre Beamtinnen und Beamten der mobilen Polizei einzuführen.
Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Ermittlungen im Zusammenhang mit einem internationalen Fall von Menschenhandel und Förderung der Prostitution abgeschlossen.
Im Rahmen der Untersuchung unter der Leitung der kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben wurden 146 Opfer ermittelt. Fünf beschuldigte Personen werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Freitag kontrollierten Spezialisten der Verkehrspolizei in Tägerwilen einen Lastwagenfahrer, der in den vergangenen Wochen die Lenk- und Ruhezeiten mehrfach missachtet hat.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz vor 07:30 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einer aggressiven Person am Bahnhof Altstätten, welche das Ladenpersonal des Bahnhofsladen beschimpfe und ein Auto mit Fusstritten beschädige.
Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte einen 37-jährigen Algerier antreffen.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz nach 19:15 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (31.08.2025), um 17 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 24-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Am Motorrad entstand ein Totalschaden.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Bergstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 95-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz nach 12:30 Uhr, ist es auf der Naturstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei E-Bikes gekommen.
Ein 66-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Sonntag (31.08.2025), kurz vor 10:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 40-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Für die vor über 40 Jahren entstandene Vision einer Umfahrung von La Punt startet am 1. September 2025 mit dem offiziellen Spatenstich der Bau.
Damit ist ein grosser Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Erhöhung der Lebensqualität im Dorf erreicht. Die Bauzeit des 80-Millionen-Projekts beträgt rund acht Jahre.
Am Wochenende hat in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+ stattgefunden.
Die Kantonspolizei Glarus, unterstützt durch Rettungsdienst, Feuerwehr, Armee und Zivilschutz, zieht eine positive Bilanz zur grössten jemals im Kanton Glarus stattgefundenen Veranstaltung.
Am Sonntagabend, 31. August 2025, gegen 17:10 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger mit seinem Rennrad in Arth auf der Luzernerstrasse in Richtung Immensee.
Nach dem Dorfausgang wurde er von einem unbekannten Fahrzeug überholt, wobei es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam.
Zwei Autofahrer verunfallten in der Nacht zum Montag in Romanshorn und Wängi wegen eines Sekundenschlafs.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Freitagnachmittag (29.8.2025) in Flurlingen einen 22-jährigen Mann, der auf offener Strasse eine Frau verletzte.
Bei der Festnahme ist auch ein Kantonspolizist leicht verletzt worden.
Am späten Sonntagabend geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn.
Dabei fuhr er ein Strassenbord hinunter, kollidierte mit Bäumen und Gebüschen und kam schliesslich auf einer Wiese zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich dabei. Die Beifahrerin blieb unverletzt.
Der Vergabeentscheid für die Planung und Realisierung des neuen Polizei- und Sicherheitszentrums im Herblingertal ist rechtskräftig.
Entsprechend hat der Kanton Schaffhausen nun den Vertrag mit der HRS Real Estate AG als Totalunternehmerin unterzeichnet. Der Spatenstich soll anfangs 2026 erfolgen.
Ab Montag, 1. September 2025, starten die Bauarbeiten zur Sanierung der Hauptstrasse im Bereich von der Kreuzstrasse bis nach Reckenwil.
Die Bauzeit dauert voraussichtlich bis Juli 2026.
Am Sonntag, dem 31. August, gegen 20:20 Uhr, verließ ein Auto eines 24-jährigen Bewohners des Küstengebiets einen Parkplatz in der Rue des Parcs, um Richtung Westen zu fahren.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Roller eines 29-jährigen Bewohners des Küstengebiets, der Richtung Osten unterwegs war.
Die Luzerner Polizei führte in Luzern eine Laserkontrolle durch.
Im Fokus standen Geschwindigkeit, Lärm und Tuning. Ziel der Aktion ist es, mehr Ruhe und Sicherheit auf den Strassen zu gewährleisten.
Am Sonntag, dem 31. August, gegen 14:50 Uhr, fuhr ein Auto eines 60-jährigen Einwohners von La Chaux-de-Fonds auf dem Boulevard de la Liberté in Richtung Neuenburg.
Er fuhr in den Kreisverkehr Mélèzes ein.
Am Samstag, 30. August 2025, fand auf der Place du Château in Lausanne eine Kundgebung zur Erinnerung an den Tod von Roger Nzoy statt.
Rund 300 Personen nahmen daran teil. Die Veranstaltung begann um 16.00 Uhr und endete gegen 22.00 Uhr ohne jegliche Zwischenfälle.
Es kommt zu einer Sperrung vom 2. September 2025, 07.00 Uhr bis 3. September 2025, 05.00 Uhr.
Gestützt auf Art. 3 des Bundesgesetzes über den Strassenverkehr (SVG) und Art. 1 Abs. 1 der Verordnung zum Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über den Strassenverkehr wird wegen Belagsarbeiten folgende Kantonsstrasse für den gesamten Fahrverkehr gesperrt.
Bei einem Brand in Höri sind am Sonntagabend (31.8.2025) eine Halle und eine Scheune zerstört worden.
Die Bewohner eines nahegelegenen Wohnhauses konnten sich in Sicherheit bringen.
Ein Zwischenhoch bestimmt heute Sonntag noch weitgehend das Wetter in der Schweiz. Die südwestliche Höhenströmung führt am Abend allmählich wieder feuchtere Luft zum Alpenraum. In den Alpen wird es vorübergehend föhnig.
Am Montag steuert ein Tief nördlich von Schottland von Westen her eine Kaltfront zur Schweiz. Am Dienstag liegt der Alpenraum zunächst im Bereich der hochreichend kälteren und feuchtlabilen Luftmasse, gegen Abend erfolgt aus Westen wieder eine Stabilisierung.
Am Sonntagnachmittag ist in Engelberg, am Wissberg, ein Gleitschirmpilot verunglückt.
Er wurde durch die Rettungskräfte im unwegsamen Gelände geborgen und ins Spital geflogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.